Vier Tipps gegen das sommerliche Kopfbrummen

Liebe Leser, 

die sommerliche Hitzewelle ist zurück und löst bei vielen Menschen starke Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme aus. Doch was steckt hinter den Kopfschmerzen und wie lassen sich diese ohne Ibuprofen, Aspirin und Co lindern? In diesem Blog geben wir Tipps, was man bei Kopfschmerzen durch hohe Temperaturen machen kann und hoffen denjenigen von euch, die betroffen sind, einen natürlichen Lösungsweg aufzeigen zu können. 

Kopfschmerzen können viele Ursachen haben. In dieser Jahreszeit ist die Hauptursache Dehydration, d.h. nicht genügend Flüssigkeitszufuhr. Dadurch kommt es zu einem Mangel an lebensnotwendigen Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Calcium.

Die (zu) warmen Sommernächte führen häufig dazu, dass wir unruhig und flach schlafen und Schlafmangel kann ein weiterer Grund für Kopfschmerzen sein. Durch die lange Sonneneinstrahlung verändert sich der Biorhythmus des Organismus und somit auch die Ausschüttung von Neurotransmittern und Hormonen. All dies kann dann zu pochenden Kopfschmerzen auf einer Seite oder den Schläfen führen. Eine weiterer Trigger kann die kalte Luft einer Klimaanlage sein, was zu einer Verspannung der Nackenmuskulatur und so zu Kopfschmerzen führen kann. Auch das ständige Hin und Herr von Hitze draußen in klimatisierte Räume drinnen kann die Durchblutung im Gehirn verändern und einen Druck erzeugen. 

Im folgenden Abschnitt haben wir 4 Tipps für euch zusammengefasst, die im Falle von Kopfschmerzen ganz natürlich und schnell helfen können.

1. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten

Wie bereits erläutert, dehydriert der Körper im Sommer durch die hohen Temperaturen schneller und verliert nicht nur Wasser, sondern auch Mineralstoffe. Um dem vorzubeugen, solltet ihr auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten. (Achtung: Kaffee zählt nicht!) 

Eine Abwechslung zu reinem Wasser ist eine mit Hydrolaten aufgepeppte Schorle. Vor allem Pfefferminz– und Rosmarinhydrolat sind bekannt dafür, Kopfschmerzen zu lösen und ihnen vorzubeugen. Zusammen mit Holunderblütensirup eine köstliche Erfrischung!

Kokoswasser versorgt den Körper mit Nährstoffen, ist reich an Kalium und Magnesium und kühlt den Organismus ganz natürlich von innen heraus. Es ist sehr basisch und bringt den Elektrolythaushalt wieder ins Gleichgewicht.

2. Magnesiumhaltige Lebensmittel

Magnesium spielt eine starke Rolle bei der Entstehung und Vorbeugung von Kopfschmerzen. Vielen Menschen ist dies bewusst und sie greifen zu den handelsüblichen Präparaten aus den Drogerie- oder Supermärkten – und wundern sich, wenn diese nicht helfen. Das handelsübliche Magnesium hat eine so geringe Bioverfügbarkeit, dass es kaum einen Effekt auf unseren Körper haben kann. Es ist vergleichbar mit dem Unterschied zwischen synthetischen Duftstoffen und  naturreinen ätherischen Ölen. 

Besser als Präparate sind Lebensmittel, die einen hohen Magnesiumgehalt aufweisen und somit auch Kopfschmerzen lösen können. Beispiele hierfür sind Hanfsamen, Leinsamen, Bananen, Nüsse, grünes Gemüse, Hülsenfrüchte, Amaranth, Quinoa und dunkler Kakao.

3. Die besten ätherischen Öle gegen Kopfschmerzen

Die wirksamsten ätherischen Öle gegen Kopfschmerzen jeglicher Art sind Pfefferminze, Rosmarin, Lavendel und Melisse.

Pfefferminze und Rosmarin wirken zudem konzentrationsfördernd und haben einen energetisierenden Effekt und eignen sich somit vergleichsweise besser, wenn ihr tagsüber von Kopfschmerzen überrascht werdet. Besonders effektiv wirken diese, wenn ein paar Tropfen auf die Schläfen und den Nacken aufgetragen werden.

Melisse und Lavendel sind tolle Helfer am Abend, da sie auch einen beruhigenden Effekt haben können. Alternativ könnt ihr euch auch eine Roll-on Mischung mit Jojobaöl mischen oder eure Favoriten in den Diffuser tropfen. 

Wer sich über die Wirkungen von Pfefferminz- und Rosmarinöl bei Kopfschmerzen weiter einlesen möchte, findet im spannenden Beitrag von Dr. Malte Hozzel weitere hilfreichen Erfahrungsberichte https://www.oshadhi.de/keine-migraene-mehr/ .

4. Kopfschmerzen aus Ayurvedischer Sicht 

Zum Abschluss möchten wir Kopfschmerzen noch aus ayurvedischer Sicht analysieren. Je nach Dosha-Typ treten verschiedene Kopfschmerzarten besonders häufig auf.

So sind Vata ausgelöste Kopfschmerzen stechend und gehen oft mit einem steifen Nacken einher. Lokalisiert sind sie an den Schläfen und der Augenbrauenmitte. Von Pitta ausgelöste Kopfschmerzen sind brennend und oft von Hitzegefühlen begleitet, manchmal einhergehend mit schmerzenden Augen und eingeschränkter Sehfähigkeit. Durch Kapha ausgelöste Kopfschmerzen sind dumpf und von Kühle, Müdigkeit und Appetitlosigkeit begleitet. 

Vereinfacht wird nachgesagt werden Spannungskopfschmerzen von einem Vata-Ungleichgewicht, Migräne von einer Pitta-Störung und Erkältungs-Kopfschmerzen durch zu viel Kapha ausgelöst. Somit ist das Pitta Dosha vorallem an der Entstehung von Kopfschmerzen durch Hitze verantwortlich. Dunkelheit und Kühle wirken hier wahre Wunder. Um das jeweilige Dosha in Balance zu halten, empfehlen wir unsere Duftmischungen und Massageöle regelmäßig anzuwenden.

Wer sich näher für den Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen, dem individuellen Körpertypen und der richtigen Behandlung interessiert, sollte sich an die Ayurvedaexperten wenden:

 https://www.ayurveda-badems.de/12-bewaehrte-tipps-gegen-kopfschmerzen/

Wir hoffen, dass wir euch mit diesem Beitrag kopfschmerzfrei durch die Hitzewelle bringen können! Hinterlasst uns gerne eure Rückmeldungen oder Erfahrungen als Kommentar.

Euer Oshadhi Team