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Ätherische Öle

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Alles wissenswerte rund um das Thema Ätherische Öle

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind hochkonzentrierte natürliche Essenzen. Sie werden durch Destillation, meist Wasserdampfdestillation aus aromatischen Pflanzen gewonnen und enthalten deren aromatische Komponenten in konzentrierter Form – die gesamte Kraft der Natur in einer Flasche.

Wir bei Oshadhi sehen ätherische Öle als lebendige Moleküle, als die Seele einer Pflanze an, die ihre atemberaubende, natürliche Intelligenz in ihren Blüten, Früchten, Blättern, Zweigen, Samen, Wurzeln und ihrer Rinde ausdrückt. Ätherische Öle bestehen aus bis zu 500 chemischen Komponenten, welche aufgrund ihrer komplexen Zusammensetzung in der Lage sind, die innere Intelligenz unseres Geist-Körper-Systems zu wecken.

Entsprechend ihrer individuellen Zusammensetzung haben sie ausgleichende und harmonisierende und/oder belebend-energetisierende Wirkungen und können die körpereigenen Selbstheilungskräfte erwecken. So stellen sie eine Balance zwischen Körper, Geist und Seele her und können Gesundheit und Wohlbefinden positiv beeinflussen.

Die Vedischen Rishis im alten Indien hatten ein tiefes Verständnis über die Beziehung zwischen Licht, Pflanzen und Wohlbefinden. Diejenigen mit höherem Bewusstsein nannte man erleuchtet und Heilpflanzen nannte man „Oshadhi“ – Träger des Lichtes. Heute werden diese Träger des Lichts überall auf der Welt wiederentdeckt und durch Destillation zu ihrer höchsten Potenz geführt – und wieder tragen sie den Namen Oshadhi.

Der Duft von ätherischen Ölen kann unser körperliches, geistiges und emotionales Wohlbefinden auf tiefgreifende Art und Weise beeinflussen. Er kann:

  • uns aufheitern oder uns beruhigen und entspannen
  • uns beleben, motivieren und inspirieren
  • unsere Gefühle harmonisieren und ausgleichen
  • Müdigkeit, Spannungen und Ängste beseitigen
  • einen gesunden Appetit, eine gute Verdauung und einen erholsamen Schlaf unterstützen
  • geistige Klarheit, Willenskraft, Kreativität und Selbstvertrauen verbessern
  • Gefühle von Erfüllung, Glück und Euphorie fördern

Aufgrund der komplexen chemischen Struktur und einer Vielzahl von Inhaltsstoffen hat jedes ätherische Öl viele verschiedene Eigenschaften und kann dementsprechend auf vielfältige Weise angewendet werden. Umgekehrt kann jedes Ungleichgewicht durch verschiedene ätherische Öle positiv beeinflusst werden. Ein ätherisches Öl kann einen weiten Wirkungsbereich abdecken: Das gleiche Öl, kann bestimmte Körpersysteme stimulieren, während es auf andere beruhigend oder entspannt wirken kann.

Warum wird Aromatherapie immer beliebter und wie kannst du sie für dich nutzen?

Aromatische Pflanzen finden in den alten Kulturen seit Jahrtausenden für religiöse, medizinische und kosmetische Zwecke Verwendung. Im 20. Jahrhundert erlebte das Wissen über Aromastoffe eine Renaissance durch den Chemiker und Gründer der modernen Aromatherapie René-Maurice Gattefossé und den französischen Arzt Jean Valnet. Sie gelten als die Väter der modernen Aromatherapie.

Der Begriff “Aromatherapie” wurde erst 1937 von Gattefossé mit der Veröffentlichung seines Buches “Aromatherapie – Ätherische Öle, Pflanzenhormone” (Original in Französisch) geprägt. In diesem Buch berichtet der französische Chemieingenieur über seine Erfahrung: „Nach einer Laborexplosion (…) waren meine Hände mit einem sich schnell entwickelnden Gasbrand bedeckt. Nur ein Lavendelwaschmittel hat die Vergasung des Gewebes gestoppt. Diese Behandlung wurde von starkem Schwitzen gefolgt und die Heilung begann am nächsten Tag “(Erklärung vom Juli 1910). Die erfolgreiche Behandlung dieser schweren Wunde war entscheidend für die Studien, die Gattefossé anschließend durchführen würde. Ausgehend vom diesem Beispiel wurden weitere ätherische Öle wissenschaftlich untersucht, um ihre therapeutische Wirksamkeit zu beweisen.

Die heutige Aromatherapie wird als fachgerechte und kontrollierte Anwendung von reinen ätherischen Ölen in therapeutischer Güte verstanden.

Düfte stimulieren die Freisetzung von Neurotransmittern, die Gefühle von Erfüllung, Wohlbefinden, innerer Zufriedenheit und Entspannung hervorrufen können.

Und wir wissen alle, dass Gefühle von Freude und Glück für unsere Gesundheit von wesentlicher Bedeutung sind, wohingegen negative Emotionen, Gedanken und Gefühle uns krank machen können.

So ist die olfaktorische Anwendung von ätherischen Ölen ein gutes Mittel, um unsere Gefühle zu beeinflussen und unser emotionales Wohlbefinden zu verbessern. Die Tatsache, dass Gerüche zusammen mit Erinnerungen im Limbischen System gespeichert werden, erklärt uns auch, warum Düfte so eng mir Erinnerungen verknüpft sind und diese so wieder wachrufen können. Bestimmt hattest auch du schon einmal das Erlebnis, dass dir ein bestimmter Duft in die Nase gekommen ist und du dich sofort detailgetreu an eine Situation erinnern konntest… vielleicht aus Kindertagen.

Die Natur des Geruchssinns – wie können ätherische Öle ihre Wirkung so schnell entfalten?

Oft fragen wir uns, wie ist es möglich, dass ätherische Öle eine derartig schnelle und tiefgreifende Wirkung haben können… Die Antwort liegt in der Natur unseres Geruchssinnes und in der Natur ätherischer Öle.

Etwa 10 Millionen Geruchsnervenzellen in der Riechschleimhaut am Dach der Nasenhöhle ermöglichen das Riechen. Die Riechschleimhaut ist der einzige Ort im Körper an dem sich das zentrale Nervensystem nach außen öffnet und in direktem Kontakt mit der Außenwelt steht. Ihre Zellen sind Gehirnzellen und ihre 80 Millionen feinen Riechhärchen können eine unvorstellbare große Menge an Informationen aufnehmen. Wenn wir atmen, riechen wir.

Mit jedem Atemzug nehmen wir feinste Informationen aus unserer Umgebung auf. Die Geruchsmoleküle verursachen an diesen feinen Riechhärchen chemische Reaktionen, die als elektrische Reize direkt an das Limbische System weitergeleitet werden, ohne von der Hirnrinde beurteilt zu werden. Das Limbische System ist der Sitz von Gefühlen, Gedächtnis, Kreativität, Motivation und Regulierung des autonomen Nervensystems, welches unter anderem das Atmen, den Herzschlag und die Verdauung steuert.

All diese Funktionen werden direkt vom Geruch beeinflusst, ohne das unser Bewusstsein eingreift. Das bedeutet: bevor wir einen Duft wahrnehmen, hat er uns bereits auf unterbewusster Ebene berührt und unsere Gefühle beeinflusst.

Interessant ist auch, dass unser Nervensystem sofort unterscheiden kann, ob es sich um eine natürliche oder synthetische Substanz handelt. Natürliche Duftstoffe wie sie in ätherischen Ölen vorkommen durchbrechen die Blut-Hirn-Schranke sofort. Synthetische Duftstoffe werden geblockt.

Wie werden ätherische Öle gewonnen? – Destillation früher und heute

Die Destillation von ätherischen Ölen soll erst vor ca.1000 Jahren (durch einen arabischen Arzt namens Avicenna) erfunden worden sein. Doch Funde von Gefäßen in ägyptischen Grabstätten sowie ein Destillierapparat in einem pakistanischen Museum – der nach Schätzung von Experten aus dem Indus-Tal stammt und ca. 5000 Jahre alt ist, lassen vermuten, dass diese Methode bereits in diesen Hochkulturen bekannt war, später verloren ging und dann wiederentdeckt wurde.

Die Gewinnung der meisten ätherischen Öle erfolgt durch die Wasserdampfdestillation. Dabei wird das Pflanzenmaterial in den Destillierapparat gefüllt, der mit einem riesigen Dampfdrucktopf verglichen werden kann. Dampf wird unter Druck durch das Pflanzenmaterial geleitet und die Hitze bringt die winzigen, mit ätherischem Öl gefüllten Drüsen zum Zerplatzen.

Dadurch verdunstet das Öl sehr schnell. Der Wasserdampf und der Dampf des ätherischen Öls entweichen nach oben und werden entlang eines wassergekühlten Rohrs nach außen geleitet. In einem Kondenser wird der Dampf wieder zu Flüssigkeit herunter gekühlt. In einem Separator wird anschließend das Wasser von dem ätherischen Öl getrennt. Da die Essenz immer oben auf dem Wasser schwimmt, ist dieser Vorgang sehr einfach.

Warum Qualität und Reinheit so eine entscheidende Rolle spielen:

Es ist sehr wichtig ätherische Öle nur in höchster Qualität, sprich 100% natürlich und vollständig rein zu verwenden. Am besten aus Wildwuchs oder biologisch angebauten Pflanzen von zertifizierten Anbauern zu verwenden. Nur so können sie ihre Wirkungen vollständig entfalten und uns unterstützen in Wohlbefinden zu leben.

Sicherlich hast du auch schon die Erfahrung gemacht, das Parfums mit synthetischen Duftstoffen Kopfschmerzen oder Unbehagen auslösen können.

Um sicherzugehen, dass ätherische Öle ihre Wirkungskraft und Qualität erhalten, müssen sie in dunkelfarbigen Flaschen an einem kühlen Ort aufbewahrt werden. So werden sie vor Sonnenlicht und Oxidation und somit chemischer Veränderung geschützt.

Anwendungsmöglichkeiten ätherischer Öle:

Ätherische Öle sind Naturprodukte mit einer komplexen Biochemie und vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten. Oft kommt es dabei auf die Vorlieben des Anwenders an. Ätherische Öle haben eine ausgeprägte olfaktorische Wirkung, d.h. schon das bloße Riechen führt zu einem Ergebnis. Sie können aber auch über die Haut absorbiert werden.

 

Diffuser:

Du kannst die Atmosphäre eines Raumes und damit eine Stimmung in wenigen

 Augenblicken verändern, wenn du ein ätherisches Öl oder eine Duftmischung aus verschiedenen Ölen in einem Diffuser zerstäuben lässt. Am besten verwendet man einen Kaltzerstäuber, bei dem die Öle entweder auf ein Pad geträufelt und dann mittels eines Ventilators im Raum verteilt werden oder durch eine Membranpumpe sehr fein im Raum verteilt werden.

Beide Verfahren haben ihre Vor- und Nachteile. Bei Diffusern mit Pads kann man den Duft leicht wechseln. Membranpumpendiffuser zerstäuben feiner und schließen die Wirkstoffe der Öle somit besser auf. Bei einfachen Aroma-Duftlampen mit einer Kerze sollte man auf einen genügend großen Abstand zwischen Flamme und Öle achten, damit das Öl nicht überhitzt wird. Der Abstand sollte mindestens 7 bis 8cm betragen.

 

Im Bad:

Ätherische Öle eignen sich gut, um das Badevergnügen auf natürliche Weise zu intensivieren. Sei vorsichtig, wenn es um die Verwendung von ätherischen Ölen geht, die deine Haut irritieren könnten – beispielsweise Zitrusöle. Du kannst das ätherische Öl direkt ins Bad geben oder es mit Honig, einem Trägeröl oder Sahne mischen. Häufig verwendete ätherische Öle im Bad sind Lavendel und Kamille.

Beide Pflanzen sind für ihre sanfte Wirkung bekannt, ohne die Haut zu irritieren. Honig und Milch helfen, das Öl gleichmäßig im Wasser zu verteilen, denn ätherische Öle sind nicht wasserlöslich. Bitte beachte, dass ätherische Öle hochkonzentriert sind. Deshalb solltest du immer mit einem Tropfen beginnen und diesen so gut es geht im Wasser verteilen. Du kannst pro Bad bis zu acht Tropfen eines ätherisches Öls oder einer Duftmischung verwenden.

 

Inhalation und Dampfbäder:

Ätherische Öle können inhaliert werden, z.B. in dem einfach einige Tropfen auf ein Taschentuch gegeben- und eingeatmet werden.  Dampfbäder werden gerne bei Erkältungen oder zur Klärung der Poren verwendet, um Hautunreinheiten vorzubeugen oder entgegen zu wirken.

Gebe bis zu drei Tropfen in eine Schüssel mit kochendem Wasser und inhaliere die Dämpfe mit geschlossenen Augen tief ein. Am besten bedeckst du dich mit einem Handtuch, um ein schnelles entweichen der Dämpfe in die Umgebung zu vermeiden.

 

Innere Anwendungen:

Die meisten ätherischen Öle können auch innerlich Verwendet werden. Allerdings sollte die innere Anwendung niemals ohne die Konsultation mit einem qualifizierten Arzt, Heilpraktiker oder Aromatherapeuten erfolgen.

 

Massage:

Massagen sind eine wirksame Möglichkeit, um ätherische Öle anzuwenden. Neben der biochemischen Wirkung unterstützt die meist als sehr wohltuend empfundene Berührung den positiven Effekt. Massagen werden beispielsweise in der Vedischen Tradition als Selbstliebe-Ritual angesehen.Massagen entspannen die Muskeln, verbessern die Blutzirkulation des Körpers, stärken das Lymphsystem, nehmen Anspannung und wirken bei mentalem Stress beruhigend.

Mische 10-20 Tropfen eines ätherischen Öls mit 30ml eines Trägeröls deiner Wahl, bspw. Jojoba- oder Mandelöl. Bei sensibler Haut, sollte man die Hälfte des ätherischen Öls nehmen. Die Moleküle der ätherischen Öle dringen sofort in die Haut ein und schaffen einen spürbar vitalisierenden Effekt.

 

Direkte Anwendung:

In der überlieferten Naturheilkunde wird die Anwendung einiger Öle wie z.B. Lavendel, Immortelle oder Teebaum direkt und unverdünnt auf die Haut beschrieben, z.B. bei Insektenstichen, Wunden oder Hautunreinheiten.

 

Auf die Brust einreiben:

Es gibt einige Pflanzen, die einen reinigenden Effekt haben und benutzt werden um das Atemsystem zu unterstützen. In der Naturheilkunde ist eine der beliebtesten Arten diese Pflanzen einzureiben, das ätherische Öl, der jeweiligen Pflanze mit einem Trägeröl zu vermischen. Hierfür kannst du wie bei einer Massage 10-20 Tropfen eines ätherischen Öls in 30ml des Trägeröls deiner Wahl lösen und auf deine Brust und deinen oberen Rücken einreiben.

 

Kompresse:

Als Kompresse kannst du ein sauberes, befeuchtetes und gefaltetes Tuch nehmen, auf dass das ätherische Öle aufgetragen worden ist und die auf den Problembereich aufgelegt wird.  Um eine Kompresse herzustellen, kannst du entweder kaltes oder warmes Wasser verwenden. Fülle ein kleine Schüssel mit Wasser und gebe 2-5 Tropfen deines ätherischen Öls hinzu. Verrühre das Öl vor der Anwendung gut mit dem Wasser, tränke das Tuch vollständig und wringe es anschließend aus.

 

Fuß- und Handbad:

Wenn es deinen Füßen gut geht, geht es deinem ganzen Körper gut! Die Vorteile von Fußbädern werden in der Naturheilkunde häufig erwähnt. In der Aromatherapie werden die Füße als wichtiges Körperteil angesehen, zum einen wegen der Reflexpunkte, mit denen jeder Körperteil stimuliert werden kann, zum anderen, weil ätherische Öle über die dünne Haut der Fußsohlen sehr schnell absorbiert werden können.

Fußbäder eignen sich auch hervorragend, wenn die Möglichkeit eines vollen Bades nicht gegeben ist. Handbäder werden in der Naturheilkunde bei schmerzenden Gelenken empfohlen. Verwende hierfür 2-4 Tropfen des ätherischen Öls deiner Wahl in einer Schüssel mit Wasser. Kaltes Wasser belebt, warmes Wasser beruhigt.

 

Gurgeln:

Eine in der Aromatherapie beliebte Anwendungsmöglichkeit für ätherische Öle ist das Gurgeln. Das Öl mit einem Teelöffel Honig mischen und in warmen Wasser auflösen. Eine kleine Menge gurgeln und danach ausspucken. Für 30ml Lösung wird in der Regel ein Tropfen eines ätherischen Öls verwendet.

 

Mundwasser:

In vielen ätherischen Ölen ist Linanol enthalten, das für seine antibakteriellen Effekte bekannt ist. Viele Anhänger der Aromatherapie nutzen ätherische Öle daher gerne als erfrischendes Mundwasser. Es sorgt für einen frischen Atem und einen gesunden Mundraum. Einfach ein paar Tropfen eines ätherischen Öls in eine Tasse mit Wasser gegeben, damit gurgeln und danach ausspucken.

 

Sauna:

Für einen natürlichen, reinigenden und belebenden Sauna-Aufguss ca. 5-10 Tropfen eines ätherischen Öls der Wahl in das Aufguss-Wasser gegeben.

 

Duftendes Kopfkissen:

Eine wundervolle und beliebte Art, ätherische Öle zu genießen, ist es ein paar Tropfen auf das Kopfkissen zu geben. Ein paar Tropfen Lavendelöl auf dem Kopfkissen können einen beruhigenden, erholsamen Schlaf fördern.

 

Ätherische Öle bei der Arbeit :

Wenn du dich gerade an deinem Arbeitsplatz befindest, kannst du beispielsweise direkt an einem Fläschchen mit ätherischem Öl riechen oder einen Roller benutzen. Ätherische Öle können die Konzentration fördern und zu neuer Energie verhelfen.

 

Ätherische Öle auf Reisen:

Auf Reisen können dir natürliche Raumsprays helfen, dich in jedem Hotelzimmer sofort wie zu Hause zu fühlen.