Kewra: Bio-Coach der Natur

Indien kann sich glücklich schätzen, über einen großen Schatz von Aroma-Pflanzen zu verfügen, von denen viele außerhalb des Landes unbekannt sind. Unter diesen Pflanzen finden wir Kewra oder Kewda. Der botanische Name Pandanus odoratissimus sagt aus, dass ihr ätherisches Öl von außergewöhnlicher Duftintensität ist. Die auffällig aromatische Tiefe, welche den äußerst schönen, großen, weißen Blüten der agaven-ähnlichen Pflanze Kewra entströmt, ist der Schlüssel, der ihr ätherisches Öl zu einem derartig erstaunlichen Verbündeten in Sachen Heilung macht.

 

Heilen mit dem Geruchssinn

Das wieder erweckte Wissen über Düfte und deren Fähigkeit, uns bei der Wiedergewinnung unseres physischen, emotionalen und mentalen Gleichgewichts in besonderer Weise beizustehen, hat während der letzten zwei bis drei Jahrzehnte die Aufmerksamkeit von immer mehr Menschen in unserer modernen Gesellschaft erregt. Zerstörerische Nebenwirkungen und ärztlicherseits verursachte Krankheiten, ausgelöst durch die Verabreichung westlicher (petro-) chemischer Medikamente, haben zahllose Menschen und Wissenschaftler längst alarmiert.

In der Tat gibt es heute genug schlüssige Beweise dafür, dass derartige Substanzen die menschlichen Selbstheilungskräfte schwächen und uns keinen Zugang zu den feineren energetischen Schichten menschlichen Seins erschließen, jener Ebene, von der aus jeder ernst zu nehmende Heilungsprozess seinen eigentlichen Ausgang nimmt. Mehr und mehr begreifen wir, dass eine beträchtliche Zahl von Krankheiten im psycho-spirituellen „Drama“ unseres Bewusstseins verwurzelt sind, und dass die Natur uns mit kostbaren ganzheitlichen Gaben ausgestattet hat, sowohl die Schichten der physischen, nicht weniger als die des subtilen Energiekörpers im menschlichen Wesen zu heilen (zur weiteren Nachforschung dieses faszinierenden Themas lese man „Crisis for evolution“ ).

Gemäß den Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung hat unser Geruchssinn seinen Ort innerhalb des limbischen Systems, dem ältesten Hirnareal. Bereits voll ausgebildet in den prähistorischen Phasen der Menschheitsentwicklung steuert es solche vitale Funktionen wie Schlaf, Hunger und Durst, sexuelle Instinkte, Gedächtnis – und den Geruchssinn! In vergangenen Zeiten diente es als DER wichtige Faktor für das Überleben von Mitgliedern innerhalb eines Stammes wie auch für den Fortbestand der menschlichen Rasse. Darüber hinaus wissen wir heute, dass der Geruchssinn in enger Verbindung steht mit unserer Vorstellungskraft und Kreativität, die uns befähigt, Lerninhalte leichter zu speichern.

Unterstützt wird diese Einsicht durch erstaunliche neurologische Entdeckungen, dass Düfte die rechte wie auch die linke Hirnhälfte ins Gleichgewicht zu bringen vermögen: Die erst Genannte verantwortlich für Intuition und Kreativität, die Andere für logisches und intellektuelles Denken. Angenehme Düfte verstärken in entscheidendem Maße die Kohärenz unseres Gehirns, wie es die moderne EEG-Forschung durch ihre Testmethoden bestätigt. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass Gerüche unser emotionales Leben tiefgreifend beeinflussen und dadurch den Lernprozess verstärken.

Mehr Aufmerksamkeit wäre sicherlich auf diese Tatsache zu lenken, sobald wir einmal den vollen Umfang jener Aspekte verstanden haben, welche für erfolgreiches Lernen mit verantwortlich sind. Ja, wir haben vergessen, dass Düfte – und damit meine ich die natürlichen –  uns befähigen, die Pforten unserer Seele aufzuschließen und die unglaubliche Leere auszufüllen, unter der so viele leiden. Eine der erstaunlichsten Essenzen, dergleichen zu heilen, ist Kewra.

 

Ein natürlicher „Bio-Coach“

Die chemischen Komponenten, welche in diesem empfindsamen Wunder der Natur verborgen liegen, sind 2-phenylethylmethylether (ß-phenyl ethyl methyl ether, 60 bis 80%), 2- phenylethanol (ß-phenyl ethyl alcohol) und seine Ester. Zusätzlich bereichern Monoterpene die Duftpalette von Kewra. In Begriffen der holistischen Biochemie sind Ether, wie der Phenylethyl-Methylether, welcher reichlich im Kewra-Öl vorkommt, machtvolle Verbindungen um dem Raum-Element „Akasha“ (Sanskrit) in den Körper zu verhelfen.

Sie unterstützen uns, uns zu öffnen, loszulassen, was uns beengt, uns ohne Aussicht auf Lösung an Problemen festhalten lässt. Sie vermitteln uns mehr Weite, statten uns mit einem Gefühl von Leichtigkeit aus, von Loslassen. Ein einziger Duft-Anflug von Kewra und wir erfahren unmittelbar etwas, als ob sich unser Herz mit dem Gehirn verbinden würde, so als ob die Nerven die Verspannung von verhaltenem Stress einfach loslassen.

Eine Welle von Klarheit, welche tief von innen her aufsteigt, „rollt“ durch unser ganzes System und erlaubt der Seele, zu atmen. Genau das haben wir ja so oft nötig: Einen „unmittelbaren Umschalter“, nicht eine überstürzte Geste von Zorn, schlechter Stimmung, Verzweiflung, sondern etwas, das uns eine beliebige Situation mit größerer Klarheit betrachten lässt, um dann eine passendere Position einzunehmen, von der aus wir zu klareren Entscheidungen gelangen.

Kewra ist jener subtile Verstärker des inneren Zeugen, ein natürlicher „Bio-Coach“ in Sachen Geistesgegenwart und entspanntem Gewahrsein…. Christopher McMahon beschreibt in seiner Studie über das Kewra-Öl, dass es die Fähigkeit besitzt, ermüdete Gehirnzellen aufzufrischen und zu beleben. In der Tat ist Kewra ein Öl der Inspiration und Kreativität, welches in der Lage zu sein scheint, das lähmende Gewebe von Trägheit aufzulösen und Herz und Geist zu verjüngen.

 

Kewra im Ayurveda

Durchaus erwähnenswert ist es, dass die Ayurvedische Medizin Kewra einsetzt, um „Sadaka-Pitta“ zu behandeln, jenen Aspekt von Pitta, der die Herzfunktion kontrolliert und gleichzeitig dazu beiträgt, die mentalen Funktionen zu harmonisieren. Außerdem setzen ayurvedische Ärzte „Ruh Kewra“ (Kewra-Öl) für die Behandlung von Kopf- und Ohrenschmerzen ein, wie auch gegen rheumatische Schmerzen sowie bei Hautproblemen. Außerdem verschreiben sie es als Stimulanz und Antikrampfmittel.

Abgesehen von den erstaunlichen Eigenschaften, die man in dem ätherischen Öl der Kewra-Blüten entdeckt hat, wird jeder einzelne Teil der Pflanze für eine Vielfalt kulinarischer, kosmetischer und medizinischer Zwecke benutzt. Zum Beispiel werden die Staubbeutel und die Spitzen der Deckblätter der Blüten für die Herstellung eines Pulvers benutzt, das als Schnüffelsubstanz bei der Behandlung von Epilepsie dient.

Kewra-Öl ist ein Wunder in den Händen jener, die darum wissen, dass unser Bewusstsein das eigentliche Zentrum aller Heilung ist. Von hier aus, von dem vibrierenden und ausstrahlenden Zentrum unserer pranischen Energien, können wir unseren Körper, unsere Gesundheit, unser leibliches Schicksal umwandeln. Hier, mittels solcher Öle wie Kewra, haben wir einen Schlüssel in der Hand, unsere Lebensfreude fortwährend neu zu entflammen, das Geburtsrecht eines jeden einzelnen und von jedermann.

Kewra: Du bist ein erstaunliches und machtvolles Herz und ein Türöffner für die spirituelle Welt! Du bist eine Verkörperung der Großherzigkeit der Natur mit deinem Beistand, uns Gleichgewicht und Frieden entdecken zu lassen – selbst inmitten von Stress und im Angesicht des hektischen Lebensstils unserer modernen Welt. Mögen wir als menschliche Wesen uns immer mehr mit den duftenden „Melodien“ aus dem Herzen der Natur verbinden!

Von Dr. Malte Hozzel

 

Eine Auswahl unserer Kewra-Öle finden Sie hier.

 

Eine Vielzahl an Oshadhi Rosenölen – doch wie wähle ich das richtige für mich?

“A rose is a rose is a rose…“ – Gertrude Stein drückt auf einfachste Weise die absolut unbegreifliche Perfektion der Königin der Blumen aus. Jedoch ist eine der häufigsten Fragen unserer Kunden: „Es gibt so viele verschiedene Rosenöle! Wie wähle ich das richtige für mich?“

Tatsächlich sind unsere Rosenöle einzigartig in Ihren Eigenschaften – sie variieren in Konsistenz, Duft, Therapieeinsatz und natürlich im Preis. Bei den meisten unserer ätherischen Öle bieten wir verschiedene Arten des jeweiligen ätherischen Öls an und auch bei den Rosenölen haben wir viele verschiedene Rosenarten im Sortiment. Vielleicht überlegen Sie gerade, welches unserer wunderbaren Rosenöle Sie wohl wählen sollten und wollen selbstverständlich dabei sicher sein, dass Sie das Richtige wählen. Denn warum hätten wir so viele, verschiedene Rosenarten im Angebot, wenn alle dieselben wären?

Gewinnung

Beginnen wir mit dem Blick auf die verschiedenen Produktionsmethoden, die verwendet werden, um die Duftkomponenten der Rosenblüten zu erhalten. Hierbei gibt es zwei Methoden: Destillation oder Hexanextraktion. Bei der Herstellung des destillierten Öls (Rose Otto, oft einfach nur bekannt als Ätherisches Rosenöl) benötigt man 3kg Rosenblüten um 1ml (20 Tropfen) Rosenöl zu gewinnen. Im Vergleich hierzu gibt es beim Rosen-Absolue, dem extrahierten Rosenöl, viel höhere Produktionserträge. Die Preise der Öle reflektieren diese Tatsache, so sind die Produktionskosten für pures, ätherisches Rosenöl ungefähr dreimal so hoch wie für extrahiertes Rosen-Absolue.

Beim Duft gibt es klare Unterschiede zwischen einem Absolue und dem destillierten ätherischen Öl. Rosen-Absolue wird durch ein Lösemittel extrahiert (im Fall der Oshadhi Rose abs. ist dies Alkohol), das die aromatischen Öle aus dem Pflanzenmaterial heraus“wäscht“. Anschließend wird das Lösemittel/der Alkohol am Ende des Prozesses wieder entfernt und hinterlässt eine dicke, hocharomatische Flüssigkeit und einen tiefen, vollen Duft. Das dampfdestillierte, ätherische Öl ist dagegen eine dünne, klare Flüssigkeit mit einem zarten Duft, der eine viel kleine Proportion der aromatischen Komponenten des enthaltenen Pflanzenmaterials wiedergibt. Allgemein gesehen kann man sagen, dass die Extraktion ein Öl produziert, das einen volleren, runderen Duft hat und dem ursprünglichen Pflanzenduft um einiges näher kommt.

 

Hier einige Beispiele der individuellen Rosenöle

Rosenblüten abs. (Rosa damascena):

Duftprofil: Blumig, warm-süß, harmonisch, voll, intensiv, aromatisch

Sowohl die Farbe als auch der Duft dieses Rosenöls sind intensiv, voll und tief. Nicht besonders süß und deshalb nicht zu vergleichen mit den Rosenaromen, die man aus vielen Rosen-Produkte des gewöhnlichen Handels kennt. Abgerundet und langanhaltend, mit nur wenigen Tropfen erzielen Sie bereits ein intensives Ergebnis. Es hat den günstigsten Preis aufgrund der hohen Produktionserträge. Ein großartiges Öl, wenn Sie es für ein starkes Rosenaroma in einer Mischung verwenden möchten – allerdings bringt die Benutzung des Lösungsmittels zur Öl-Extraktion seine eigenen Dilemmas mit sich, wenn die Mischung direkt auf der Haut angewendet werden soll.

 

Rosenblüten, persisch (Rosa damascena):

Duftprofil: warm-süß, honigartig, betörend-schwer, voll, würzig, erotisch

Dieses Rosenöl wird bei Raumtemperaturen aufgrund seiner hohen Pflanzenwachs-Bestandteile fest – dies macht sich bemerkbar bei der Abwärtsbewegung der Flüssigkeit im Vergleich zu anderen destillierten Rosenölen. Der Duft der Persischen Rose ist etwas trockener als die klassische Bulgarische Rose – im Vergleich eher der Rosa Alba, der Weißen Rose, ähnelnd. Dieses Öl ist ein gutes Einstiegsöl im Bereich der destillierten Rosenöle und kostet etwa halb soviel wie Bulgarische Rose . Wenn Sie Schwierigkeiten haben, das Öl aus der Flasche zu bekommen, stellen Sie es einfach für einige Zeit an einen wärmeren Ort.

 

Rosenblüten, türkisch (Rosa damascena):

Duftprofil: Blumig, warm-süß, harmonisch, voll

Ihr Duft ist dem der Bulgarischen Rose sehr ähnlich, die Türkische Rose ist jedoch ein wenig günstiger. Sie kommt zwar nicht an die Fülle der Bulgarischen Rose heran – ist aber trotzdem wunderschön auf ihre Art!

 

Rosenblüten weiß, bulgarisch (Rosa alba):

Duftprofil: blumig, elegant, hell, würzig, üppig

Bei diesem Öl ist die Pflanzenart keine Rosa damascena, sondern eine Rosa alba – eine weiße Rose. Ein üppiger, elegant-würziger und mysteriöser Duft. Der Favorit bei Männern und besonders beliebt im Oshadhi Büro.

 

Rosenblüten, bulgarisch (Rosa damascena) – traditionell und aus Bio-Anbau:

Duftprofil: frisch, edel, rosig-blumig, elegant, voll, tief

Der klassische Rosenduft: Tief, voll und einladend. Es gibt zwei Varianten – eine aus traditionellem Anbau und eine aus Bio-Anbau. Sie besitzen dieselben Hauptduftkomponenten, jedoch ist die organische Version ein wenig tiefer und komplexer (und kostet mehr aufgrund der erhöhten Kosten, die mit dem Bio-Anbau in Verbindung stehen).

 

Fazit: Allgemein wählen Therapeuten für die Aroma-Therapie, Pflegeprodukte für eher sensible Haut und besonders die innere Anwendung der Rosenöle meistens die destillierten Versionen, besonders türkische Rose und persische Rose eignen sich gut für Babys und Kinder aufgrund ihrer milden Wirkung. Das Rosen-Absolue wird vor allem dann bevorzugt, wenn die Duftkomponenten eine größere Rolle spielen, die Mischung stärker verdünnt wird bzw. eine vergleichsweise geringe Menge des Öls benutzt wird oder der volle, intensive Duft gewünscht ist – wie zum Beispiel bei Massageölen für weniger empfindliche Haut, Naturparfums, Raumdüften oder Seifen.

 

Hier kommen Sie zu unserer Auswahl an Rosenprodukten.

Bergamotte – Sonnen-Juwel des Glücks

Das ätherische Öl der Bergamotte ist in seiner Eigenschaft als Zitrus-Öl ein Magier der Sonne. Die Schönheit seines Duftes verdankt sich einem seltenen und harmonischen Gleichklang verschiedener Geruchskomponenten: Sie lassen uns eine Verbindung fruchtig süßer mit anregend frischen Noten erleben. Es ist ein bevorzugtes Öl, unser Leben mit Glück und Begeisterung zu bereichern.

Schon ein einziger Atemzug dieses Öls lässt uns vor Freude „in die Luft springen“. Die sonnige Natur ätherischer Öle, insbesondere jener aus der Gruppe der Zitrus-Öle, ist mit Sicherheit der Grund, warum sich gerade Menschen in den nördlichen Ländern so stark zur Aromatherapie hingezogen fühlen, und das in gesteigertem Maße während der langen Wintermonate. Der weit verbreitete Einsatz von Zitrus-Ölen – insbesondere von Bergamotte-Öl – in der Parfüm-Herstellung, in der Nahrungsmittel-Industrie (z.B. Earl Grey Tee, Griechische Bonbons, Kekse usw.) und vor allem innerhalb der Aromatherapie, hat mit Sicherheit etwas mit dem „glücklichen“ Charakter dieser besonderen botanischen Gruppe zu tun.

Bergamotte-Öl (einschließlich anderer Zitrus-Öle) hat zahllose Rezepturen entstehen lassen, von denen viele sich als äußerst hilfreich erwiesen haben, Stress, nervöser Erschöpfung, Depression und damit verbundenen physischen Beschwerden lindernd beizukommen.

 

Photo-Sensitiv

Das Öl bildet die Hauptkomponente innerhalb zahlreicher Produkte wie Kölnisch Wasser sowie Parfüms. Seiner hoch photo-sensitiven Eigenschaft wegen, die sich den sogenannten „Furocumarin“-Bestandteilen verdankt, muss man das Bergamotte-Öl mittels der molekularen Destillation noch einmal destillieren: Erst so gewinnt man ein Öl (FCF), das frei von Furocumarinen ist und als solches für Parfüms, Kölnisch Wasser und Kosmetika zum Einsatz gelangt.

Für den Gebrauch innerhalb der Aromatherapie bevorzugt man allgemein das Öl unter Einschluss der Furocumarine. Allerdings ist das FCF (furocumarin-freie Öl) ein „Muss“ im Zusammenhang von Massage, Gesichts-Ölen und alle sonstigen Rezepturen, welche Hautkontakt unmittelbar mit einschließen: nur so lässt sich eine unerwünschte Pigmentierung der Epidermis vermeiden, welche sich schnell einstellt, sobald man die Haut dem direkten Sonnenlicht aussetzt.

 

Die Wohltuende Wirkung des Bergamotte-Öls

Auf der körperlichen Ebene

  • Ein gutes Antiseptikum und ergänzendes Mittel für die Wundheilung.
  • Hilfreich in Fällen von Haut-und Kreislaufproblemen (Ekzeme, Psoriasis, Akne, Lippen-Herpes und Varizen).
  • Immunsystem-Booster: ein interessantes ergänzendes Heilmittel in Fällen von Erkältung, Grippe und sogar Herpes, Malaria ect. (auch als Zusatz zu anderen Essenzen aus der Gruppe der Coniferen-Öle, Thymianöle, Ravintsara ect. in ihrer Eigenschaft als Immun-Booster).
  • Ein Hilfsmittel für gewisse Verdauungsprobleme dank seiner bitter-tonischen Eigenschaften, ähnlich dem Öl der Grapefruit. Für besagten Zweck kann man das Öl mit Honig mischen und in lauwarmem Wasser auflösen.
  • Stärkt den Appetit und hilft bei Krämpfen des Verdauungstraktes.
  • Wird auch gegen Blasenentzündung angewandt (oft in Beimischung mit Sandelholz-Öl) und wegen seiner tonischen Eigenschaft auch bei Problemen der Gebärmutter.

  

Auf der emotionalen und mentalen Ebene

  • Als wirksames Heilmittel gegen Stress und Depression: es erhebt den Geist, harmonisiert den erregten Verstand, strukturiert ihn neu, richtet ihn aus und schenkt inneren Frieden.
  • Verfügt über sedierende wie auch tonisierende und revitalisierende Eigenschaften.
  • Hilft gegen Schlafstörungen.
  • Ist ein gutes Mittel der Wahl im Falle von Burn-out.
  • Wirkt als „gutes Stimmungs“-Öl in einem Duftzerstäuber, speziell während der kalten Jahreszeit im Rahmen seiner antibakteriellen Eigenschaften.

Wissenschaftliche Studien

Forschungen im Rahmen der Aromatherapie weisen darauf hin, dass verschiedene ätherische Öle, einschließlich des Bergamotte-Öls, durchaus in der Lage sind, den Umgang mit, Stress, Angst, Depression und anderen Störungen des emotionalen Haushalts zu erleichtern. Die Inhalation von ätherischen Ölen übermittelt dem olfaktorischen System Signale, welche das Hirn anregen, Neurotransmitter zur Stimmungsregulation auszuscheiden (z.B. Serotonin und Dopamin).

Studien an Menschen haben gezeigt, dass die aroma-therapeutische Behandlung mit Bergamotte-Öl Angst und andere Symptome aus dem Bereich von körperlichem und psychologischem Stress reduziert. In einer neuerdings veröffentlichen Studie (Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine ) reduzierte die Aromatherapie mit Bergamotte-Öl signifikant die Angst von Patienten am Tag ihrer geplanten Operation.

Eine Gruppe von 109 Patienten unterzog man nach dem Zufallsprinzip einer 30 minütigen Behandlung mit Bergamotte-Öl unter Anwendung eines Ultraschall-Verneblers und bei der Placebo-Therapie unter Anwendung eines Wasserverdampfers. Alle diejenigen, die der aromatherapeutischen Behandlung  mit Bergamotte-Öl ausgesetzt waren, zeigten eine größere Reduktion von Angst vor dem operativen Eingriff als diejenigen in der Kontrollgruppe.

Im statistischen Vergleich zeigten jene, die der Aromatherapie mit Bergamotte-Öl ausgesetzt waren, eine signifikante Verringerung  bezüglich Angst-Pegel, Herzfrequenz und Blutdruck, wohingegen sich an der Placebogruppe keine Änderungen beobachten ließen.

 

Eine Sonnenbatterie für das Leben

Bergamotte-Öl, und ganz allgemein alle ätherischen Öle, sind ein Ausdruck der inhärenten Magie von Mutter Natur, Sonnenbatterien für das Leben zu schaffen. Sie sind das Ergebnis eines besonderen kosmischen Wechselspiels von Pflanzen mit Licht. Die Biochemie des „Lichts“ spielt eine herausragende Rolle innerhalb der Zitrus-Gruppe, wo die ätherischen Öle hauptsächlich im äußeren Bereich der Früchte – der Rinde – im direkten Kontakt mit dem Sonnenlicht gespeichert werden und dies, sehr außergewöhnlich in der Natur, bis in die Mitte des Winters hinein.

Die Tatsache, dass Zitrusfrüchte gewöhnlich nicht vor Ende Januar geerntet werden, erlaubt es der Bergamotte, verschiedene Qualitäten von Licht zu absorbieren, vom Sommer angefangen, den ganzen Herbst hindurch bis in den Winter hinein. Das Öl spiegelt diesen erstaunlichen Reichtum an Lichtqualitäten in seinem sehr speziellen Aufbau wieder. Das Sonnenlicht liefert schlechthin die Grundlage für die Gesamtheit des pflanzlichen Lebens, indem es das Wunder der Photosynthese bewirkt.

Dank ihres Chlorophylls verhalten sich Pflanzen wie mächtige Kraftwerke von Licht, welche die Energie der Sonne absorbieren, um deren Licht in biochemische Energie zu verwandeln. In dieser Eigenschaft sind Pflanzen – auf der Ebene von Atomen und Teilchen – in der Lage, anorganische Moleküle in organische zu überführen, welche dann ihrerseits als Grundbausteine des Lebens dienen. Von dieser Ebene aus geschieht es dann, dass die Pflanze, ihrem spezifischen genetischen Code gemäß, ihre Hardware kreiert, wie Glukose, Öle, Wachse, Fasern usw.

Glukose wird dann ihrerseits in ätherische Öle umgewandelt, die in spezifischen Drüsen gespeichert werden. Abgesehen von dem allelopatischen und keimschützenden Charakter der ätherischen Öle sind letztere außerdem in der Lage, als Energiespeicher zu dienen. Oft geschieht es, dass Pflanzen auf die lichtenergetischen Speicher ihrer ätherischen Öle in Ermangelung von Sonnenlicht zurückgreifen – z.B. im Falle eines plötzlichen Klimawandels, bei ausgedehnten Regenfällen usw.

All diese unglaubliche Alchemie der Pflanze: Nichts als materialisierte Sonnenenergie, um den kostbaren Lebensvorgängen zu helfen, sich ins Universum auszubreiten (vergleiche auch unseren Blogpost The Miracle of Fragrant Light zur Vertiefung des Themas).

 

Das innere Licht verstärken

Der Charakter der Bergamotte ist von warmer und sanfter Ausstrahlung. Sie stärkt das innere Feuer des Herzens, indem sie Wellen von Freude erzeugt mittels ihrer mächtigen antidepressiven Eigenschaften. In Begriffen der anthroposophischen Lehre (Dr. Rudolf Steiner), nicht weniger als nach den Prinzipien des Ayurveda, wirken die thermischen Energien des Kosmos (hauptsächlich Sonnenlicht, aber auch Mond- und Sternenlicht) primär auf den „thermischen Organismus“ innerhalb der menschlichen Physiologie.

Ihren spirituellen Gegenpart finden sie im höheren Selbst oder dem „Atma“, dem inneren Licht oder inneren Seligkeits-Zentrum, das aus der Tiefe heraus unser Wesen durchstrahlt. Rudolf Steiner und seine Schüler haben oft über die den Zitrusfrüchten und ihren Ölen innewohnenden Eigenschaften gesprochen, welche das Leben mittels ihrer Fähigkeit organisieren, Ordnung in die entropischen Tendenzen der Natur zu tragen, allzeit gegenwärtig im Spiel ihrer Polaritäten.

Rudolf Steiner hat die Zitrusfamilie (Rutazeae) primär in Verbindung gebracht mit dem subtropischen Charakter der Sonne im Hinblick auf deren spezifische Strahlkraft und ihre anregenden und stärkenden Qualitäten. Interessant mag es sein, festzustellen, dass eine der Hauptkomponenten der Zitrusöl-Gruppe, namentlich die Limonene, eine Reihe von interessanten Forschungsstudien im Zusammenhang der Krebstherapie angeregt haben.

Um es noch einmal zu sagen: Alle ätherischen Öle sind das direkte Ergebnis eines stark harmonisierenden oder ausgleichenden energetischen Prozesses, welcher sich hauptsächlich der kosmischen Einwirkung (primär von der Sonne) auf die Pflanze verdankt und sich uns von dort aus über vielschichtige Ebenen mitteilt, wenn wir diese Öle dann im Zugriff auf unsere Gesundheit und unser Wohlergehen nutzen.

Bergamotte-Öl: Ein kostbarer Juwel in der Krone der Aromatherapie – eine duftende Gabe aus dem Herzen der SONNE.

Von Dr. Malte Hozzel

Ravintsara – Der Medizinbaum

Unter all den Aroma-Schätzen, welche uns die Natur bereitstellt, gibt es eine Perle, ausgestattet mit unzähligen Vorzügen: Ravintsara (Cinnamonum camphora). Bekannt als das „Schöne Blatt“ in der traditionellen Medizin auf Malagasy (Amtssprache von ‎Madagaskar) und verehrt als „Das Öl, das heilt“, dient uns die Pflanze heute dazu, einen breiten Bedarf innerhalb der Behandlung unterschiedlichster psycho-physiologischer Probleme abzudecken.

Cinnamonum camphora gehört zur Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae) und bezeichnet ganz allgemein den Namen für den Kampferbaum. Die meisten der verschiedenen Chemo-Typen (Borneone, Linalool, Safrole, etc.) dieses Baumes findet man in den Ländern Ostasiens. Ravintsara ist der 1,8-cineol- (eucalyptol-) Typus des Kampferbaumes, dessen Vorkommen spezifisch für Madakaskar ist. Er wächst bis zu einer Höhe von 20 bis 30 Metern in den feucht-tropischen Wäldern und wilden Hochländern eines nahezu unberührten Paradieses.

 

Mannigfache heilende Eigenschaften

Ravintsara-Öl, das man aus dem kräftigen Blattwerk mittels Dampf-Destillation gewinnt, rangiert unter den populärsten Ölen innerhalb der Aromatherapie, Öle, die man als „Panacea“ (umfassend heilend) beschreiben kann. Nicht verwechseln sollte man es mit dem Ravensara-Öl, das man aus der Spezies „Ravensara aromatica“ gewinnt, mit seiner gänzlich anderen biochemischen Beschaffenheit.

Der balsamische Duft, der den Blättern entströmt, erinnert uns an das frische Aroma des Eukalyptus oder sogar an das des nordafrikanische Rosmarin vom 1,8-cineol- Typus. Und doch ist das Aroma von Ravintsara nicht übermäßig aufdringlich, sondern hinterlässt einen leicht süßen und warmen Eindruck. Die stark anregenden Qualitäten des Ravintsara-Öls entspannen unmittelbar schmerzende Muskeln und Sehnen. Andererseits ist das Öl äußerst geschätzt aufgrund seiner anti-viralen, anti-bakteriellen, anti-mykotischen und anti-septischen Eigenschaften.

Darüber hinaus vermag es bei Leber-Problemen zu helfen, wie z.B. bei der Virus-Hepatitis und virusbedingten Magen-Darm-Entzündungen. Selbst innerhalb der Behandlung von Mononucleosis, Cholera und anderen Herausforderungen des Immun- oder lymphatischen Systems behauptet es eine eigene Stellung. Es ist ein Öl erster Wahl im Kampf gegen Erkältungen, genitalen Herpes oder chronische Allergien. Empfohlen wird es als Mittel gegen Schuppen, Warzen, Ringelflechte und Fußpilz.

 

Atme aus – Atme ein

Das Öl mit seinen machtvollen biochemischen Komponenten zählt zu den wirkungsvollsten Heilmitteln innerhalb der Aromatherapie: Auf sanfte Weise unterstützt es die Behandlung von Atemproblemen, wie z.B. Lungenentzündung, Keuchhusten, Grippe, Sinusitis, Mandelentzündung sowie Entzündungen von Ohren und Nasen-Rachenraum. Mischt man Ravintsara z.B. mit Shea-Butter oder mit einigen Tropfen eines Träger-Öls (nach Wahl), so zeigt es bemerkenswerte Wirkungen bei Bronchialstau, indem man es auf die Brust reibt.

Diese Verbindung nützt auch in Form warmer Umschläge bei Halsschmerzen. Man sagt dem Öl nach, dass es von der Haut hervorragend aufgenommen wird und überhaupt nicht aggressiv ist. In Anwendung bei kleinen Kindern sollte man allerdings Ravintsara mit einem Träger-Öl verdünnen. Vom Blickpunkt des Ayurveda aus kann man Ravintsara als trocken und leicht seiner Natur nach einstufen.

Hilfreich ist es deswegen bei der Behandlung von Stauungen des Kapha-Typs, wie sie vornehmlich im Frühling auftreten. Indem es Ojas bildet, jene subtile Energie, die unseren Körper mit innerem Feuer und Vitalität durchpulst, trägt es umfassend zu unserer Gesundheit und unserem Wohlergehen bei.

 

Ein Medizinbaum, der energetisch wieder auflädt

Ravintsara verfügt über die bemerkenswerte Fähigkeit, das menschliche Nervensystem gleichzeitig zu stärken und zu entspannen. Besonders nützlich ist es in Fällen von:
• Nervenschwäche und Lethargie.
• Milder Depression, Angst und nervöser Erschöpfung.
• Ruhelosigkeit, Schlafstörung und Burn-Out.

Solche Probleme werden üblicherweise von einem erschöpften Nervensystem verursacht. Für Babys und Kinder sollte man Ravintsara im Falle von Stress und Schlafproblemen mit einem Trägeröl verdünnen und es dann unter den Solarplexus oder in die Fußsohlen einmassieren. Ravintsara-Öl kann helfen, schmerzliche Emotionen auf der Herzebene zu klären und traumatische Erfahrungen loszulassen, die den freien Fluss unserer Atemenergie blockieren mögen.

Es unterstützt uns bei der Ablösung von Spannungen und vermittelt positive Gefühle von Hoffnung und Freude. Ravintsara strahlt eine äußerst wohltuende, kühlende und anhebende Frische aus, die uns bei der Auflösung mentaler Fixierungen außerordentlich dienlich sein kann, indem es unser geistiges Wesen anhebt. Indem Ravintsara gestaute Energien wieder in Fluss bringt, regt es den Geist an, mit lähmenden Emotionen auf eine positive Weise umzugehen.

Ja, Ravintsara ist wahrhaftig „Das Öl, das heilt“, der „Medizinbaum“, als der er schon immer in Madagaskar verstanden wurde. Wird uns nicht gerade an diesem Punkt ein Einblick zuteil in die ganzheitliche Vollkommenheit der Natur? So viel wohltätige Energie! Derartig reiche, einander ergänzende Heileigenschaften gerade mal in einer einzigen kleinen Flasche! Was für eine wunderbare Zeit, das zu erleben! Man kann nicht anders, als dankbar zu sein gegenüber der Natur angesichts einer derart erstaunlichen Gabe, die uns im Trubel unserer modernen, hektischen Welt an die Hand gegeben ist!

Von Dr. Malte Hozzel

 

Einige Rezepte auf der Basis von Ravintsara-Öl

Erkältung: Prophylaxe und Heilmittel

• 3 Tropfen Ravintsara
• 3 Tropfen Kardamom
• 3 Tropfen von schwarzem oder rotem Pfeffer
• 9 ml Jojoba– oder Argan-Öl

Auf Brust einreiben oder für ein Bad benutzen

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Nervöse Schwäche

• 5 Tropfen Ravintsara
• 2 Tropfen Vetiver
• 9 ml Jojoba-Öl oder ein Trägeröl nach Wahl

Ein paar Tropfen auf Handgelenke, Solarplexus und Nacken reiben, mehrmals am Tag und vor dem Schlafengehen.

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Angst – Lösung

2 Tropfen Ravintsara
2 Tropfen Rose
6 Tropfen Tangerine
9 ml Kokos-Öl oder ein beliebiges Trägeröl

Ein paar Tropfen auf Handgelenke, Solarplexus und Nacken reiben, mehrmals am Tag und vor dem Schlafengehen.

Angelikawurzel – Engel des Mutes und der Stärke

Wer immer dieser Pflanze den Namen verliehen hat, muss sich einer ungeheuer mächtigen, wahrlich himmlischen Energie bewusst gewesen sein, die sich hinter ihrer ohnehin schon erstaunlichen Erscheinung verbirgt. Allein ihre Höhe ist, für sich genommen, beeindruckend. Angelika ist gewiss eine, wenn nicht sogar die Größte der Umbelliferae-Gewächse (Apiaceae). Kraftvoll erstreckt sie sich bis zu zwei Meter über dem Erdboden und breitet ihre mächtigen, samentragenden Schirme zum Himmel aus, während ihre Wurzel gleichzeitig tief in den Boden dringt, als wollte sie damit ihren Drang nach dem Höchsten ausgleichen.

Angelika ist eine Heilpflanze, welche dem Norden Europas entstammt, einer Region, die wegen ihres höheren Gehalts an bioaktiven Komponenten dem Gedeihen dieser Pflanze förderlich ist. Schon die Wikinger führten Angelika in anderen Gegenden Europas ein – zu einem Zeitpunkt, als sie in Handelsbeziehungen mit deren Bewohnern traten. Die Pflanze war ein durchaus wichtiges Handelsgut und fand sogar ihren Einsatz als Währung für den Warenaustausch.

Der lateinische Name „Angelica archangelica“ entstammt der Geschichte eines französischen Mönches aus dem 17. Jahrhundert. Dieser Mönch berichtete über einen Traum, darin ihm der Erzengel Raphael, der Engel der Heilung, erschienen war, um ihm die Heilkraft dieser Pflanze zu offenbaren als ein Mittel gegen jene Seuche, welche Europas Bevölkerung zum dritten Mal in drei Jahrhunderten heimsuchte.

Angelika ist eine der wenigen Heilpflanzen, in welcher das Thema ätherische Öle buchstäblich die gesamte pflanzliche Gestalt besetzt. Ätherische Öle finden sich an allen Stellen: in den Samen, im Stamm, in den Blättern sowie der Wurzel. Der würzig-frische und aromatische Duft des Öls der Angelikawurzel ist unmittelbar zu spüren, ist auffällig und nicht von der Hand zu weisen. Er erzeugt eine eindeutige Aura. Das ätherische Öl der Angelika-Pflanze strahlt etwas aus von der Art: „Gib nicht auf! Bleib dran – nichts ist verloren. Hab keine Angst – fang neu an. Du bist stark – nichts kann dich umhauen!“

 

Ein Verbündeter für Körper und Seele

Ein Blick auf Angelika belehrt uns, dass alles an dieser Pflanze kraftvoll im Ausdruck ist, dabei gleichzeitig vollkommen verfeinert und von äußerst subtilen Energien durchdrungen. So ist es denn auch nicht erstaunlich, dass das Öl der Angelikawurzel eine hervorragende Rolle als Heilmittel gegen Ängste und Depressionen spielt in seiner Eigenschaft als starkes Nerventonikum und als Aufbaumittel für unsere Energien.

Selten findet man ein ätherisches Öl mit seinem primären Gehalt an Monoterpenen, dessen Wirkung so umfassend erdend und gleichzeitig kräftigend ist. Natürlich verfügt Angelika nicht über die subtilen, blumigen Noten des Jasmin-Öls oder des Tuberose-Öls, so wenig wie über die frischen, anregenden Noten der Zitronen-Verbena. Doch die Pflanze hat etwas Einzigartiges und Lebendiges: Als Wurzel-Öl bezieht es seine unmittelbar helfenden Signale direkt aus der Erde, und dies insbesondere durch den Beitrag jener elementaren Duftkomponenten, den Monoterpenen, welche man in der Regel eigentlich häufiger in den Bäumen der Zitrus- und Koniferen-Gruppen findet.

Monoterpene waren die ersten Duftmoleküle innerhalb der Natur, welche sich über die lange Spanne der Aroma-Evolution hinweg vor über 200 Millionen Jahren auszubilden begannen. Es sind wärmende, kräftigende Zusammensetzungen, die es den Koniferen-Bäumen erlauben, extreme Höhen unter äußerst niedrigen Temperaturbedingungen zu überleben.

Angelika verwöhnt die physische und psychologische Struktur von Menschen gleichermaßen. Es beruhigt die Magennerven (wo Materie in Energie transformiert wird), hilft gegen Verdauungsbeschwerden und Flatulenz sowie bei Problemen auf der Basis von Stoffwechselstörungen wie Zellulitis oder Fettleibigkeit. Auf der anderen Seite bewirkt die cortico-mimetische Funktion seiner Hauptkomponenten (a- und b-Pinene, Limonene) die Freisetzung von Cortisol aus der Nebennierenrinde und hilft so, Schmerzen und Entzündungsreaktionen zu puffern sowie die Nieren-Region zu stärken, unsere „Lebensbatterien“, wie sie die chinesische Medizin manchmal zu nennen pflegt.

Die hormon-ähnlichen Eigenschaften gewisser monoterpenhaltiger Öle mit ihrer Wirkung auf die Achse „Hypophyse – Nebenniere – Keimdrüsen“ finden ihren Widerhall in der Antwort der Nebenniere auf das Angelikawurzel-Öl. Seine wärmende Natur hilft auch in Fällen von Arthritis, Gicht und Rheumatismus. Seiner balsamischen Natur wegen hat das Angelikawurzel-Öl darüber hinaus einen regulierenden Effekt auf die Schleimsekretion und macht es so zu einem guten Verbündeten bei Bronchial-Problemen, Sinusitis und Husten. Außerdem verfügt es über phantastische, hautschützende Eigenschaften, insbesondere wenn die Haut überlastet oder irritiert ist.

Das ätherische Öl der Angelika-Wurzel wird dir helfen, deine eigene, innere Stärke und Widerstandskraft neu zu entdecken. Zur Unterstützung von Verstand und Geist möge man das ätherische Öl der Angelikawurzel in einer Duftlampe auf sich wirken lassen, vielleicht in Verbindung mit Zitrone oder Lemongras. Die in dem Öl enthaltenen, bitteren Substanzen spielen außerdem eine wichtige Rolle bei der Krebsabwehr.

Es ist eine äußerst wirksame, bitter schmeckende Medizin für einen schwachen Magen oder ein angeschlagenes Verdauungssystem und hilft auch in Fällen von Dyspepsie (Verdauungsstörung im Oberbauch) und Flatulenz (chronische Blähungen). Es regt die Produktion von Verdauungssäften an, ist besonders hilfreich bei nervöser Gastritis und gilt als ein bevorzugtes Heilmittel gegen Magenprobleme.

Abgesehen von seiner Heilwirkung hat es eine beruhigende und ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem. In dieser Eigenschaft stellt es eine ideale Verbindung dar, da doch viele Störungen im Bereich des Magens durch nervöse Spannungen und Ängste erzeugt werden. Bei Schwäche-Anfällen füge einen Tropfen von unverdünntem Angelika-Öl in die Handfläche, reibe beide Hände kräftig gegeneinander und halte sie dann unter Gesicht und Nase. Atme tief durch! Du wirst schnell die stärkende Wirkung verspüren. Dies ist gleichermaßen hilfreich in Fällen von Übelkeit, Schwäche und Angst beim Reisen.

 

Eine Psycho-Kraftpflanze

Vor allem jedoch ist Angelika eine psycho-spirituelle Kraftpflanze, stets überraschend neu in ihrer Eigenschaft zu erden und zu kräftigen. Seine psycho-aktive Energie unterstützt jene, die sich vernachlässigt oder von Umständen erschlagen fühlen und stärkt jene, die an Angst leiden durch Mangel an vitaler Energie und in Fällen „wo sie den Boden unter ihren Füßen verloren haben“. Angelika schenkt uns den Kontakt mit der Wirklichkeit zurück, der uns leben lässt. Direkt und unmittelbar wirkt die Pflanze auf unsere Hirnchemie.

Sie entbindet Neurotransmitter, die unsere Wachheit stärken, verbunden mit einem Drang nach Leben und Existenz und einhergehend mit einem positiven Blick auf Welt und Zukunft. Angelika, wie die deutsche Aroma-Therapeutin Ruth von Braunschweig schreibt, beeinflusst das Noradrenalin – „es vermittelt ein Gefühl von Wachheit und Optimismus“ – und wirkt möglicherweise sogar auf die Produktion von Dopamin. Diese „schöpferischen Hormone“ helfen unseren Gedanken, alte, ausgetretene Pfade loszulassen.

Sie aktivieren Beweglichkeit, Vorstellungskraft, Intuition und steigern gleichzeitig unsere Wahrnehmungsfähigkeit, während sie uns sanft aus Traurigkeit und Melancholie herausgeleiten. Angelika vermittelt ein „engelhaftes“ Vertrauen und Mut. Es ist einer der großen Helfer in der kritischen Übergangsphase unseres Planeten und seiner menschlichen „Kolonisatoren“. Zugang zu höheren planetaren Energien – insbesondere mit Hilfe von Heilpflanzen – wird von Pionieren im Feld der natürlichen Selbstheilungskräfte zunehmend entdeckt werden.

Von Dr. Malte Hozzel

 

 

 

Myrrhe: Heiliges Harz

Das legendäre, kostbare Myrrhenöl (Commiphora myrrha), aus dem sonnenverwöhnten, tropischen Harz gewonnen, kommt seit der Antike bei sakralen Ritualen und aufgrund seiner verjüngenden Wirkung auf Körper und Geist zum Einsatz. Die Myrrhe entstammt den östlichen Regionen Afrikas, ihr ätherisches Öl gewinnt man mittels Dampf-Destillation aus dem Harz eines dornigen, strauchartigen Baumes. Es hat ein würzig-warmes, erdiges und leicht süßliches Aroma mit einem gewissen bitteren Einschlag.

Ein Juwel in der modernen Aromatherapie mit seinen vielfältigen Vorzügen im Bereich von Wundheilung, Hautpflege sowie der Unterstützung von Kreislauf und Immunsystem, wirkt die Myrrhe als bedeutender Helfer gerade im Hinblick auf die weibliche Gesundheit.

Ein Breitband-Heiler

Griechische Soldaten wussten schon im Altertum um die erwiesenermaßen heilende Kraft der Myrrhe, indem sie duftende Kügelchen des Harzes in ihrer Kampfausrüstung stets mit sich trugen. Sie benutzten das Harz gegen alle Arten körperlicher Schwellungen, zur Abwehr von Wundinfektionen und als ein willkommenes Schmerzmittel im Falle von Quetschungen und Verstauchungen.

Die anti-septischen und entzündungshemmenden Eigenschaften der Myrrhe machen das Öl zu einem bevorzugten Teil des Reisegepäcks. Es schützt vor Infektionen kleiner Hautverletzungen oder Wunden und kann seiner großen Haut-Toleranz wegen direkt aufgetragen werden .

Vergleichbar mit vielen Harzen und balsamischen Ölen wie Benzoe und Weihrauch, bildet das Myrrheöl einen Schutzmantel über der Wunde, indem es eine anti-septische Barriere schafft. Im Notfall sollte man nicht vergessen, ein paar Tropfen des Öls direkt auf eine Schürfwunde zu reiben, da die hautreizende Wirkung des Öls äußerst gering ist. Darüber hinaus kann man das Öl bei Beschwerden wie Ekzemen, Druckschmerzen und Hämorroiden benutzen. Manchmal als „White rock opium“ verkauft, galt Myrrhe als das populärste Schmerzmittel vor der Entdeckung des Opiums.

Myrrhen-Öl findet Anwendung seiner antibiotischen Wirkungen wegen bei Beschwerden wie Fieber, Nahrungsmittel-Vergiftung, Husten, Erkältung und Bronchitis. In Anwendung bei Mundspülungen tut es dem Zahnfleisch gut und hilft gegen Mundgeruch, Rachengeschwüre und Zahnfleisch-Entzündungen.

Myrrhen-Öl wirkt auch gegen Pilzbefall bei inneren oder äußeren Infektionen. Nimmt man all diese Eigenschaften zusammen, mag man den Einsatz der Myrrhe im alten Ägypten verstehen, insbesondere bei den Einbalsamierungsritualen für den Erhalt der Körper der Pharaonen.

Stärkende Wirkungen für das Kreislauf- und Immunsystem

Myrrhen-Öl ist hervorragend für die Anregung der Blutzirkulation und für die Sicherung einer angemessenen Sauerstoffversorgung des Gewebes: Stoffwechsel-Funktionen werden reguliert, das Immunsystem wird angeregt. Die traditionelle Chinesische Medizin betrachtet die Myrrhe als Blutreiniger und noch spezieller als Menstruationsmittel. Durch Stimulation des Blutflusses in der Gebärmutterschleimhaut vermag Myrrhe in der Tat die Menstruation zu normalisieren und die mit der weiblichen Regel einhergehenden Stimmungsschwankungen auszugleichen. Als hervorragendes Öl für Frauen ist es allerdings während der Schwangerschaft kontraindiziert, da es den Uterus stimuliert.

Ein verjüngendes und schützendes Heilmittel

Im Ayurveda wird das Myrrhen-Öl für die Herstellung der Rasayanas (natürliche Rezepte für die Förderung optimaler Gesundheit) benutzt – aufgrund seiner verjüngenden, kräftigenden und stärkenden Eigenschaften.

Heutzutage wird es auch in kosmetischen Mitteln mit Anti-Aging-Wirkung eingesetzt. Als ein wirksames Antioxidans schützt es die Haut vor Schäden durch freie Radikale.

Mit seinem hohen Gehalt an Furanoiden  (ca 20%) mit ihren starken photo-sensitiven Eigenschaften verfügt die Myrrhe über die einzigartige Eigenschaft, die Haut vor der UV-Strahlung zu schützen, eine Fähigkeit, die es der Verbindung von Furanoiden mit anderen Komponenten, speziell den Sesquiterpenen, verdankt. Im alten Ägypten hat man die Myrrhe sogar als Sonnenschutz-Mittel eingesetzt.

Forschungsergebnisse verweisen auf die krebshemmenden Eigenschaften der Myrrhe. Gemäß einer Studie von 2011 (Shulan et al., 2011) fand man heraus, dass die Myrrhe in der Lage ist, die Zellteilung und Vermehrung menschlicher Krebs-Zellen zu reduzieren. Wissenschaftler entdeckten, dass Myrrhe das Zellwachstum bei acht unterschiedlichen Krebs-Zellen blockiert, insbesondere im Bereich weiblicher Erkrankungen. Zwar bedarf es weiterer Untersuchungen, um die Wirkungen der Myrrhe für die künftige Krebsbehandlung nachzuweisen, der Forschungsansatz allerdings ist vielversprechend.

Psycho-emotionale Wirkungen

Myrrhen-Essenz entspannt mental und fördert erholsamen Schlaf.

Aufgrund seines hohen Gehalts an Sesquiterpenen, Verbindungen mit einem direktem Einfluss auf die Hypophyse, den Hypothalamus und die Amygdala, erzeugt Myrrhen-Öl ein Gefühl von innerem Frieden, indem es unsere Emotionen harmonisiert. 1992 fand man heraus, dass Sesquiterpene und Sesquiterpenole (speziell vorkommend in den Essenzen von Sandelholz, Myrrhe etc. ) die Blut-Hirn-Schranke durchbrechen und auf die Amygdala einwirken, dem Hirn-Areal, das verantwortlich für die Speicherung emotionaler Traumata ist.

Das warme, amberartige Aroma der Myrrhe erzeugt die perfekte Atmosphäre für die Meditation.

Als heilige Substanz hochgeschätzt, diente die Myrrhe über weite Zeiträume hinweg als ein Begleiter für Männer und Frauen vieler Länder, die die physische mit der spirituellen Ebene positiv verbinden möchten. Durch den erstaunlichen ethno-therapeutischen Austausch zwischen den unterschiedlichen Kulturen der Welt unter Führung der modernen Aromatherapie wird die Magie der Myrrhe zu neuem Leben erweckt.

Von Dr. Malte Hozzel

 

Einige Erfahrungsberichte

„Ich hatte ein Plattenepithel-Karzinom auf meiner Nase und ein Basilar- Zell-Karzinom auf meiner Wange. Beides sind Hautkrebse. Ich fing an, Weihrauch-, Myrrhen- und Lavendel-Öl auf die betroffenen Hautareale aufzutragen, und alles ist vollkommen verschwunden.“ – Laura

„Über ein Jahr lang hatte ich einen roten, fleckigen Hautausschlag auf meinem Gesicht, der nicht weggehen wollte. Ich probierte alles Erdenkliche aus: Salben, Cremes und Lotionen, in der Hoffnung dass es helfen würde. Erst nachdem ich die ätherischen Öle von Weihrauch und Myrrhe aufgetragen hatte, verschwand der rote, fleckige Ausschlag vollständig, UND es brauchte nur DREI Tage. Ich mache täglich weiter mit der Anwendung dieser Öle und der Ausschlag ist nicht wiedergekommen. Ihre heilenden Eigenschaften haben mich sehr überrascht.“ – William

„Ich bemerkte einen kleinen rundlichen Hautausschlag auf dem Gesäß meiner Tochter und wusste sofort, dass es Ringwurm, eine Pilzinfektion, war. Wir versuchten es mit allen möglichen gängigen Methoden. Chemie und Wochen der Behandlung ohne Erfolg. Ich wandte mich an Stefanie, meine naturheilkundliche Beraterin, auf der Suche nach einer Alternative. Nachdem ich zwei Tage lang die mir empfohlene Myrrhe auf das betroffene Areal aufgetragen hatte, verschwand alles. Weder traten bei der Anwendung Nebenwirkungen noch Schmerzen bei meiner Tochter auf.  Dank euren ätherischen Ölen!“ – Bridget

Koniferen-Essenzen: Mächtige Pfeiler des Lichts

Hoch gewachsen, stark und immergrün. Auch wenn alle anderen Bäume am Anfang des Winters ihre Blätter verlieren, offenbart sich eine Familie majestätischer Bäume noch in ihrer ganzen Kraft: Die Koniferen. Sie erheben sie sich gen Himmel, als ob die nun einbrechende Kälte ihr wahres Element wäre. Zahllos sind ihre Blätter, verdichtet zu scharfen Nadeln, die sich nach allen Richtungen hin erstrecken. Sie verströmen Düfte, die das Atmen durch ihre „grünen“ Aromen und ätherischen Öle erleichtern und kräftigen.

Standhaft, stolz und ausdauernd inmitten von schneidender Kälte, von Wind und Schnee, sind Koniferen wirkliche Überlebens-Künstler. Ihre ätherischen Öle, vornehmlich aus den Nadeln destilliert, manchmal jedoch auch aus ihrer Rinde, ihrem Holz oder Harz, beschenken uns mit all den geheimen Gaben, welche diese erstaunlichen Pfeiler des „Lichts im Wald“ uns überhaupt darzubringen vermögen. In der Tat benötigen diese Bäume ihre Öle und Harze als wärmende Energien, um den extremen Temperaturen standzuhalten, denen sie oft genug ausgesetzt sind.

 

Methuselah – Pinus longaeva

„Methuselah“, einer, wenn nicht sogar der älteste lebende Baum auf Erden, ist eine Konifere aus der Gattung der Pinien (Pinus longaeva): er überlebt seit über 4.800 Jahren im eiskalten Klima der Berge von Ost-Kalifornien. Die Aromatherapie bietet uns eine breite Palette von Ölen an, die aus Koniferen destiliert werden. Von der eindrucksvollen Riesen-Tanne, einem der größten Koniferen-Bäumen der Welt, bis zu dem kleinwüchsigen, jedoch mächtigen und schützenden Wachholder. Alle diese Öle besitzen eine sehr starke charakteristische Note und zeichnen sich durch ihre wärmenden und kräftigenden Energien aus.

Insbesondere Tannen, Fichten und Kiefern verfügen ihrer Natur nach über frisch-krautig-„grüne“ Duftnoten, wohingegen andere Koniferen, wie z.B. die Zypressen über eine Anzahl andersartiger Düfte verfügen mögen. Doch selbst die Öle einer Patagonia-Kiefer, einer Silbertanne oder einer Schwarzfichte heben sich ab mit ihren elementar unterschiedlichen Duftnoten innerhalb variabler Verbindungen.

Ihre Öle heben die Stimmung, regen an und kräftigen. Im Zusammenspiel mit dem nervalen und endokrinen System haben sie einen Anteil bei der Ausschüttung von Hormonen und Neurotransmittern (z.B. Noradrenalin, Dopamin, Vasopressin etc.) und vermögen unsere Energien zu regenerieren sowie Stärke, Motivation, Wärme und Widerstandskraft zu fördern. Gleichzeitig neigen sie dazu, uns zu erfrischen sowie unseren inneren Raum zu klären und aufzuschließen. Dies erklärt, warum Koniferen-Öle während der Wintermonate so kostbar sind, in einer Zeit, die unsere Energie-Reserven und unsere Ausdauer ganz besonders beansprucht und gewöhnlich jene Jahreszeit ausmacht, in der wir einer Art von emotionalem Aderlass ausgesetzt sind.

Die ätherischen Öle der Koniferen vermögen uns durch die stressreiche Turbulenz jahreszeitlich bedingter und anderer Herausforderungen hindurch zu tragen, indem sie uns Festigkeit, Standhaftigkeit und Unabhängigkeit schenken. In besonderer Weise wirksam sind sie, wenn man sie zum Baden sowie in Zerstäubern die kalten, feuchten Monate hindurch benutzt, wo manch einer zu jahreszeitlichen Gemüts-Schwankungen neigen mag, und zu depressiven Stimmungen, welche nicht selten mit ihnen einher gehen.

Schaut man sich die sogenannte „Signatur“ der Koniferen an, so mag uns ihr komplexes Netzwerk von Zweigen und Nadeln in gewisser Weise an die innere Struktur unserer eigenen Atem-Organe, die Lungen, erinnern. Die ätherischen Öle der Koniferen sind in der Tat sehr gute Verbündete bei der Unterstützung von Problemen in Verbindung mit unserem Atemsystem, wobei sie uns als gute Expektorantien bei der Schleimlösung helfen.

 

Grenzenlose Energie

Riesentanne, Schwarzfichte oder Schottische Kiefer (oder besser eine Mischung von allen dreien) lassen uns gehen und gehen, ohne zu ermüden. Ihr erstaunlicher, molekularer Aufbau, der auf einer Verbindung von Monoterpenen basiert, verleiht uns all die Ausdauer und den nötigen Mut für die Durchführung und den Abschluss waghalsiger Projekte. „Wald-Baden“, wie die Japaner eine therapeutische Methode nennen, im Wald unter Koniferen-Bäumen spazieren zu gehen, revitalisiert das Immunsystem, wenn man die heilenden Energien dieser Bäume tief einatmet.

 

Mentale Klarheit

Einige andere Essenzen wie die der Hemlock-Tanne und der Douglas-Tanne mit ihrem tieferen, subtileren und flüchtigen Duft versorgen uns mit größerer mentaler Energie, Klarheit und Konzentration. Gleichzeitig üben sie eine beruhigende und sedierende Wirkung auf uns aus.

 

Zentriert bleiben

Schwarzfichte, Steinkiefer, Schottische Kiefer und Lärche vermitteln eine tiefere, holzig-harzige Grundnote. Sie erden mehr und helfen uns mit ihrer Eigenschaft, zentriert und fokussiert zu bleiben, so dass wir unsere Projekte mit Optimismus und Kraft verwirklichen können, indem wir unsere Füße fest auf der Erde verwurzelt halten. 

 

Emotionales Gleichgewicht

Sibirische Tanne, Nordmann-Tanne, Silbertanne und Sitka-Fichte besitzen eine mehr zitronenartige Note, die im Fall von mentaler Verwirrung und emotionalem Stress Klarheit zu schaffen vermag. „ Atme tief durch und entspanne dich“ – das ist das generelle Motto aller Koniferen-Öle. Sie vermitteln uns einen sinnlichen Eindruck von Frieden, indem sie uns an die Stille eines Winterwaldes erinnern.

Ihre Eigenschaft lässt sich mit Geduld und Ruhe umschreiben, allerdings mit einem vitalen, warmen und stärkenden Einschlag. Aus botanischer Sicht mögen sie keine sonderlichen Signale schnellen Wachstums aufweisen, doch in Wahrheit ist ihr Wuchs geprägt von großer Ausdauer, selbst im Anprall von Stürmen und extremen Temperaturen, denen sie häufig ausgesetzt sind.

 

Reinigend

Ein anderes interessantes Öl von immergrünen Bäumen ist das des Wachholders. Es wird durch die Destillation seiner Beeren und Nadeln gewonnen. Es vermag den Körper bei seiner Entgiftung und Selbstreinigung zu unterstützen, speziell nach großen Ess-Attacken oder in Folge von falscher Diät.

Oft findet das Öl Anwendung in Verbindung mit Nieren- und Lymphreinigung. Nicht zu vergessen: Wacholder ist sehr hilfreich im Falle von Muskelschmerzen, Rheuma sowie Verletzungen und wird von Leuten manchmal benutzt, um abzunehmen. Aus psychologischer Sicht hilft Wacholderöl sehr gut, die Motivation anzukurbeln und negative Gedanken loszulassen.

 

Beruhigend und Entspannend

Das lässt uns die tiefere und geheimnisvollere Welt der Zedern-Öle erkunden. Im Hinblick auf den Duft gruppieren sich die Zedern am gegenüber liegenden Ende des Spektrums: holzige, in gewisser Weise süß-erdige Noten herrschen hier vor in Verbindung mit einer fließenden, weichen Sanftheit. Die beiden hauptsächlichen Zedernholz-Öle innerhalb der Aromatherapie entstammen der Atlas-Zeder und der Himalaja-Zeder.  Ihre Wirkung ist wohltuend, erdend und stärkend mit einem tief entspannenden Einschlag.

Sie verkörpern klassische Düfte, basierend auf Verbindungen von Sesquiterpenen, welche man bis zu einem gewissen Grad mit Ölen vergleichen kann wie z.B. Myrrhe, Patchouli oder selbst Nagarmotha. Weniger als die frisch-krautigen Koniferen, die unsere Energien anheben und stimulieren, stärken und erden die Zedernholz-Öle unser Nervensystem. Ihre zentrierende und ausgleichende Wirkung erstreckt sich auch auf die Emotionen: Hier vermögen sie bei der Auflösung negativer oder irritierter Emotionen mitzuwirken und gleichzeitig unseren psychologischen Schutz zu festigen.

Ein großer Vorzug gründet sich auf ihre Fähigkeit, Ängste und nervöse Spannungen zu besänftigen und zu beruhigen. Schon allein sich gegen einen Zedern-Baumstamm zu lehnen vermag unser Bewusstsein zu stärken und anzuheben. Wissenschaftliche Studien verweisen darauf , dass Cedrol – eine der Hauptkomponenten des Zedernholz-Öls – den Herzschlag sowie den systolischen und diastolischen Blutdruck signifikant vermindert.

Darüber hinaus wird auch die Atemfrequenz herunter gefahren, wenn man sich dem Cedrol aussetzt, was Zedernholz zu einem ausgezeichnetem Öl für die Begleitung meditativer Praktiken macht (Cf. http://swiftcraftymonkey.blogspot.com).

 

Verbündete für den Winter

Alle diese erstaunlichen „Verbündeten für den Winter“ aus der Koniferen-Familie sind Naturwunder, die uns gegen alle Arten von jahreszeitlichen Krankheiten schützen, wie Erkältung, Grippe, etc. In der Tat besitzen sie insgesamt mächtige anti-bakterielle, anti-virale und auch anti-septische Eigenschaften, welche uns den nötigen Energieschub zur Stärkung unseres Immunsystems vermitteln.

Die Weihnachtslichter auf den Koniferen-Bäumen verkörpern ein schönes Symbol dieser wundervollen botanischen Familie, welche das immergrüne „clorophyll- geladene“ Licht der Sonne auf so schöne Weise in heilende Energie umwandelt, und deren Essenzen unser „inneres Licht“, unsere Energie und Freude speziell während der Winterzeit mit unterstützen.

Koniferen erinnern uns daran, dass wir selbst in Zeiten von minimalem Sonnenlicht, wenn alles in einen jahreszeitlichen Schlaf versunken scheint, immer noch Stärke aus der Erde beziehen können und uns vom Licht der Sonne nähren können, um auf dem Pfad unseres inneren Wachstums voranzuschreiten.

Von Dr. Malte Hozzel

 

 

Weihrauch: Erleuchtung für Körper und Seele

Von Dr. Malte Hozzel

Der Geist des Heiligen und der Meditation umgibt Weihrauch von alters her. Harze und ihre Öle (Weihrauch, Myrrhe, Benzoin, etc.) werden häufig mit Räuchern und Reinigung in Verbindung gebracht. Sie schaffen eine geistige Atmosphäre, „vertikal“ wie Rauch, der zum Himmel steigt. Vertikal bedeutet auch fort von den Begrenzungen weltlicher „Stimmungen und Geschäfte“ mit den damit verbundenen Kämpfen und Spannungen – zurück zu den Tiefen der eigenen Seele.

Weihrauch besitzt jene Macht, das menschliche Bewusstsein zu jener „anderen“ Ebene anzuheben, indem es die Nerven von extremer Spannung befreit und uns erlaubt, uns auf die zugrunde liegende transzendentale Einheit unseres inneren Selbst zu fokussieren.

Eine spirituelle Substanz, von alters her in Gebrauch

Im alten Ägypten, bezeichnete man mit Weihrauch, auch als „Olibanum“ bekannt, „jene Substanz, die einen göttlichen Zustand herbei zu führen vermag“. Man fand sie im Grab des ägyptischen Königs Tutanchamun, der vor ungefähr 3330 Jahren starb. Zu jener Zeit benutzte man Weihrauch als ein Mittel, die Seele ihre Weg zurück in die höheren Dimensionen finden zu lassen. Im Neuen Testament brachten die drei Magier aus dem Osten, die gekommen waren, um das neugeborene Kind zu sehen, Weihrauch als eines ihrer Geschenke mit.

Das aromatische Harz von Weihrauch wird von Bäumen gezapft aus der Gattung Boswellia, insbesondere Boswellia Sacra und Boswellia Carterii ( Burseraceae). Um die sogenannten „Tränen“ des Harzes zu gewinnen (wegen ihrer tränenähnlichen Tropfenform), wird die Rinde des Baumes angeschnitten, was dazu führt, dass das gelblich bis weiße Harz heraus fließt und aushärtet.

Man kann das Harz von Bäumen ernten, die mindestens acht bis zehn Jahre alt sind. Zwei oder drei mal pro Jahr kann man es abkratzen, wobei der letzte Eingriff die beste Qualität ergibt. Die Ernte eines einzigen Baumes kann zwischen zehn bis zwanzig Kilo Harz pro Jahr ergeben. Allerdings braucht es danach eine Ruhephase für einige Jahre.
Schon immer hat sich Weihrauch einer hohen Wertschätzung nicht nur seines angenehmen Duftes wegen erfreut, sondern vor allem auf Grund seiner heilenden Eigenschaften.

Die heilenden Eigenschaften von Weihrauch

Das wunderbare Weihrauchharz mit seinen heilenden Eigenschaften kann bei allen Arten von Entzündungen eingesetzt werden, speziell bei Gelenkproblemen, wie auch bei allen sonstigen Entzündungen, zum Beispiel des Harntraktes, des Dickdarms etc.

Stark entzündungshemmend

Seit langem wird Weihrauch gegen chronische Entzündungen, insbesondere gegen rheumatische Beschwerden genutzt. Patienten, die an Polyathritis leiden, erreichten eine Schmerzlinderung von 60-70%, wobei sich sowohl die Schwellung wie die Versteifung der Gelenke stark zurück bildete. Das erklärt sich aus der Tatsache, dass Schmerzen von Entzündungs-Mediatoren ausgelöst und unterhalten werden, den sogenannten Prostaglandinen. Die allopathische Medizin bekämpft die Synthese der Prostaglandine und die durch sie verursachten Schmerzen mittels Antirheumatika oder Cortison, wohingegen Weihrauch dieselbe Fähigkeit besitzt, allerdings ohne die Folgen unerwünschter Nebenwirkungen. Klinische Studien an Universitäten und Krankenhäusern haben diese positiven Reaktionen bewiesen, und es besteht Hoffnung, dass Weihrauch in Zukunft wenigstens teilweise den Einsatz jener modernen allopathischen Medizin zu ersetzen vermag.

Schafft Erleichterung für das Atmungs-System

Das ätherische Öl hat eine intensive Wirkung auf das Atmungs-System, nützlich in Fällen von Katarrh, Asthma, Bronchialhusten, Grippe und selbst von bronchogenen Asthma-Anfällen, weil es hilft, die Atemfrequenz zu verlangsamen und das Atemvolumen anzuheben.

Weihrauch vertieft und revitalisiert den Atem. Dies ist ein Phänomen, das auf natürliche Weise auch durch Meditation geschieht, was die Verbindung erhellt zwischen Weihrauch und dem natürlichen Zugang zu unserem Selbst-Gewahrsein.

Schleimlösend

In Anwendung als Mittel für die Inhalation entfaltet das ätherische Öl in Fällen von Husten und Erkältung seine schleimlösende Wirkung. Außerdem ist es hilfreich, um im Winter Krankheiten abzuwehren. Einfach nur zwei bis drei Tropfen Weihrauch auf den Nacken gerieben oder in einen Zerstäuber in einem Raum gegeben, schafft eine natürliche Barriere gegen Viren.

Hautschutz

Die heutige kosmetische Industrie bietet Produkte an, die Weihrauch enthalten, auf Grund seiner guten Resultate im Hinblick auf die Verjüngung der Gesichtshaut, indem es Faltenbildung und Narbenbildung vermindert. Sehr wirksam ist Weihrauch in Fällen von Akne und vielen anderen Hautbeschwerden, angefangen von kleineren bis hin zu Hautkrebs.

Ganzheitliches spirituelles Heilmittel

Einhellig bekannt im Rahmen seiner religiösen und rituellen Verwendung, gleicht Weihrauch das „emotionalen Bewusstsein“ im Menschen aus. Ihm kommen ausgesprochen besänftigende Wirkungen zu, ohne Erscheinungen von Müdigkeit, wobei die mentale Klarheit unterstützt wird. Weihrauch vermag auch Depressionen in positiver Weise zu beeinflussen. Er hat einen beruhigenden Effekt auf das Nervensystem und vermindert infolgedessen Angst und nervöse Spannungen.

Krebsbehandlung

Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften von Weihrauch ist seine Wirkung auf Krebs. Es ist heute wissenschaftlich erwiesen, dass die Anwendung von Weihrauch-Auszügen deutliche Ergebnisse in der Behandlung von Tumoren und Krebs vorweist, die der darin enthaltenen sogenannten „Boswellia-Säure“ geschuldet sind. Allerdings gilt zu sagen: auch wenn das Harz eine hohe Konzentration dieser Säure vorweist, so ist doch im destillierten ätherischen Öl nur ein geringer Anteil davon enthalten. So mag es denn auch zu früh erscheinen, Schlussfolgerungen zu ziehen im Hinblick auf die globalen anti-kanzerogenen Eigenschaften von Weihrauch mit seinen unterschiedlichen Auszügen, wie den ätherischen Ölen, dem Hydrolat, dem Alkohol- oder CO2- Auszug etc, da erst einige wenige wissenschaftliche Studien an Krebszellen vorliegen – letztere aus Forschungen in vitro. Nichtsdestoweniger bezeugen zahlreiche persönliche Aussagen, dass Weihrauch in all seinen unterschiedlichen Formen in der Tat einen bemerkenswerten anti-tumorösen Effekt aufweist. Im Hinblick auf einen ernst zu nehmenden Zugang zur Krebsbehandlung sollte Weihrauch uneingeschränkt als ein wichtiger Verbündeter betrachtet werden. Man mag diese Tatsache mehr mit dem Hydrolat verbinden, das reicher an Boswellia-Säure zu sein scheint, da die aromatischen Säuren ganz allgemein während der Destillation vom Wasser absorbiert werden und zu sehr geringen Anteilen in den ätherischen Ölen vorkommen.

Isolatioristisch versus holistisch

Um es noch einmal klar zu stellen: der typisch westliche „isolierende Zugang“, der darauf hinaus läuft, dass man immer nur nach dem jeweils aktiven Bestandteil Ausschau hält (in diesem Fall die Boswellia-Säure), wird den holistischen und synergistischen Wirkungen aller gemeinsam beteiligten Komponenten in einem Heilpflanzenextrakt wie dem Weihrauch nicht gerecht. Wir müssen all die vielen Dutzenden biochemischer Bestandteile im Weihrauchöl insgesamt in Betracht ziehen – und nicht nur diese. Selbst wenn wir jede dieser einzelnen Komponenten getrennt untersuchen würden und einige Wirkungen derselben in einer fokussierten analytischen Studie heraus bekämen, so wären wir dennoch nicht in der Lage, Schlüsse zu ziehen im Hinblick auf die holistischen Eigenschaften im gemeinsamen Verbund einer Pflanze.

Darüber hinaus, wenn wir auf der biochemischen Ebene verweilen wollen, gibt es z.B. einen sehr hohen Anteil von sogenannten „Monoterpenen“ auch im Weihrauchöl. Könnte es sein, dass genau jene, die Gegenstand zahlreicher Krebsstudien waren, auch noch ein Wörtchen künftig mit zu reden haben?

Wir können auch sagen, das ohnehin „Spuren von Schwingungen“ (ein kühner Ansatz!) in allen Arten von Substanzen (einschließlich der Boswellia-Säure) vorkommen, die als „verborgene Wohltäter“ in der gesamten biochemischen Zusammensetzung des Öls mitwirken. Das bedeutet, dass die tatsächlich „heilige“ Natur des Weihrauchs, wie sie von alters her bezeugt wird, ein Phänomen „jenseits“ des modernen wissenschaftlichen Ansatzes darstellt, jenseits der oberflächlich-materiellen Ebene.

Ein wahrlich para-medizinisches Verständnis von Weihrauch würde den Wert von „para“ in Betracht ziehen (was auf Sanskrit „jenseits“ bedeutet) und über die bloße biochemische Analyse hinaus gehen. Das würde uns zu einem mehr ganzheitlichem Verständnis von Weihrauch führen, indem er uns tatsächlich zu helfen vermag, uns mit unserem inneren Lebensfluss zu verbinden (Prana oder Chi). Indem er uns mit unserer verlorenen inneren Harmonie wieder in Gleichklang bringt, mag er dem Körper mit seinen Billionen von Zellen bei der Wiederentdeckung eines neuen Gleichgewichts beistehen – was ohne Zweifel einer der Schlüsselfaktoren in Sachen Krebsheilung ist.

Ein heiliger Verbündeter

Weihrauch ist ein wirklich heiliger Verbündeter, der uns in vieler Hinsicht zu helfen vermag. Von der spirituellen Seite her schützt das Öl den Menschen vor materialistischen Versuchungen, hebt das Bewusstsein an und löst unbewussten Stress auf, was uns verstehen lässt, warum Weihrauch von der Antike bis heute hin für rituelle Zwecke zum Einsatz gelangt ist.
Die durchscheinende Kraft und Transparenz der sogenannten „Tränen“ des Harzes vermag als seine grundlegende Lebens-Signatur verstanden werden. Letztere führt uns zu der anfänglich schon erwähnten Anschauung von Vertretern der Altkulturen, die im Weihrauch „die Substanz“ fanden, „die zu einem göttlichen Zustand führt“ und in der Lage ist, so viele Blockaden aufzulösen, seien sie physischer oder psychologischer Natur, so dass das wahre spirituelle Selbst des Menschen, die Seele oder der Atma, befreit wird, um sein Licht durch alle Ebenen des Seins hindurch scheinen zu lassen.

Weihrauch: ein duftendes Licht, die dunkle Nacht der Seele zu erleuchten – Erfahrungsberichte

„An jenem Abend vertraute ich meiner Intuition und griff nach Jasmin, Weihrauch und Palo Santo. Ich vermischte vier Tropfen von jedem mit zwei Löffeln rohem Apfelessig und zwei Löffeln Limonensaft, beide von ihnen reinigen auf natürliche Weise. Ich stieg in die Badewanne nahm einige tiefe Atemzüge und ließ das Öl von innen nach außen auf mich wirken. Der kombinierte Duft dieser drei Öle war göttlich, und ich konnte ihre Heilkräfte spüren, wie sie mich sanft einhüllten. Ich schlief prächtig jene Nacht, und am nächsten Morgen war meine Brust frei und der Husten war fort – einfach großartig!“ – thearomablog.com

„Emelis Sohn wurde von einem Pferd ins Gesicht getreten. Er erlitt schwere Gesichts- und Kieferverletzungen. Seine Kiefer wurden vernäht. Nachdem er drei bis sechs mal pro Tag mit Palo Santo zusammen mit Weihrauch eingerieben wurde, konnten die Fäden innerhalb von drei Wochen statt von drei Monaten entfernt werden, wie es die Ärzte voraus gesagt hatten – mit keiner Infektion unter seiner Metallprothese“ – thejoyofessentialoils.com

„Meine Freundin wurde in der Mayo-Klinik von Rochester behandelt. MN und ihr Krebs behandelnder Arzt hatten kein Problem damit, dass sie Weihrauch-Öl lokal während der intravenösen Chemo anwendete. Während ihres ersten Zyklus ohne Weihrauch vermehrten sich die Tumore weiter über den gesamten Körper, außerdem war sie sehr schwach und konnte kaum ihren Alltag leben. Während des zweiten Zyklus benutzte sie Weihrauch-Öl lokal an ihren Füßen und lokal an allen Körperzonen, die vom Tumor befallen waren. Sie fühlte sich großartig und hatte unter wenig Nebenwirkungen zu leiden. Nach fünf Wochen waren alle Tumore vom Nacken an abwärts verschwunden und ihre Hirntumore schrumpften zu 30%. Ich weiß, was ich tun würde und das bezieht die Chemo nicht mit ein.“– roberttisserand.com

„Ich hatte ein Plattenepithekarzinom auf meiner Nase und einen Basilarzellkrebs auf meiner Wange. Beides sind Formen von Hautkrebs. Ich begann, Weihrauch, Myrrhe und Lavendel auf die befallenen Zellen auf zu tragen, und die ganze Sache verschwand komplett. Ich hatte außerdem eine ernste Rückenverletzung, die aus mehreren Lendenwirbel-Hernien bestand, und war drei Monate lang ans Bett gefesselt. Der Schmerz war jenseits des Erträglichen, aber indem ich die ätherischen Öle von Oregano, Copaiba und Cabreuva zusammen mit einem Trägeröl mit einbezog, wurde der unerträgliche Schmerz vollkommen geblockt. Ich verwende ätherische Öle schon seit 14 Jahren … einmal angefangen, möchte man nie wieder damit aufhören. Sie wirken erstaunlich bei allen Beschwerden.“ – likemindedmamas.com

„Seit über einem Monat verwende ich jetzt Weihrauchöl. Meine Tochter ist noch ein Kind und leidet unter unerklärlichen Anfällen. Ich bestellte es, nachdem sie mich jede Nacht aufweckte und ich darüber gelesen hatte und beschloss, es wenigstens auf einen Versuch ankommen zu lassen. Ihre Arzneien machen sie ein wenig schläfrig und unleidlich, aber als ich ihr das Öl am ersten Tag verabreichte, war sie sofort wach und gleich bei sich. Ich rieb einen Tropfen auf ihre Füsse und in die Region des Stammhirns zwei mal pro Tag. Seitdem hat sie nur noch einen Anfall gehabt, und der fiel sehr milde aus, verglichen mit den anderen, die normalerweise über 20 Minuten dauerten.“ – epilepsyfoundation.ning.com

„Unser Sohn hatte seinen ersten Anfall mit 18 Monaten. Als er dann 3 1/2 Jahre alt war, nahm er drei verschiedene Medikamente gegen Krampfanfälle zu sich, hatte aber immer noch täglich Anfälle. Die Anfälle waren schlimm, die Nebeneffekte der Medikamente allerdings waren nicht weniger schlimm, und sie brachten die Anfälle nicht zum Stillstand. Verzweifelt suchten wir nach einer Lösung, als einer meiner Freunde mich fragte,ob wir schon Weihrauch ausprobiert hätten. So verrückt, wie es sich anhörte, entschlossen wir uns zu einem Versuch. Das liegt nun über acht Monaten zurück. Zweimal pro Tag rieben wir einige Tropfen Weihrauch auf Stirn und Nacken. Ergebnis: vom ersten Tag an keine Anfälle. Die nächsten sieben Monate über entwöhnten wir ihn von allen drei Medikamenten gegen die Krampanfälle. Er ist jetzt frei von Medikamenten, nur noch das Öl, seit einem Monat ohne Anfall. Weihrauchöl hat unserem Sohn sein Leben zurück geschenkt.“ – epilepsyfoundation.ning.com

Dr. Malte Hozzel

Patchouli: Das kraftvolle Öl aus dem „Grünen Blatt“

Von Dr. Malte Hozzel

Dem Duft dieses einzigartigen Öls kann man sich nicht so leicht entziehen.

Patchouli ist ein erstaunliches Öl, das dich mit der Tiefe der Erde verbindet, dir Bodenhaftung verleiht –  und dich so an den Körper heran führt. Der Name „Patchouli“ entstammt der Tamil-Sprache Süd-Indiens: „patchai“ bedeutet so viel wie „grün“ und „ellai“ bezeichnet „Blatt“. In der Tat wartet dieses „grüne Blatt“-Öl – populär damals während der Hippie-Zeit – mit allerlei Geheimnissen und Wundern auf, die es auszumachen und zu entdecken gilt…

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Ursprung und Verarbeitung

Patchouli zählt als Spezies zur Gattung Pogostemon und gehört zur Pflanzen-Familie der Lamiaceae, unter die auch Lavendel, Basilikum, Salbei etc. fallen. Es ist ein buschiges, ganzjähriges Kraut mit Blättern, die dem Pfefferminz ähnlich sind, und verfügt über einen aufrechten, robusten, behaarten Stiel, der an die 0,75 Meter hoch wächst und ausladende, leicht pelzige Blätter von überraschendem Duft trägt. Die Blüten sind von grünlich-weißer Farbe, nicht selten mit einem Einschlag von lila.

Das Kraut ist in den tropischen Regionen Asiens beheimatet, vor allem Malaysias, Indonesiens und Indiens, wird heute jedoch großflächig auch in China, Taiwan, auf den Philippinen, in Thailand, Vietnam und sogar in West-Afrika angebaut. Man schneidet die Pflanze zwei oder drei mal pro Jahr, wobei die Blatt-Ernte die höchste Qualität während der Regenzeit ergibt.

Die Duft-Note lässt sich mit den Eigenschaften von holzig-harzig, erdig, exotisch bis rauchig beschreiben, Anteile von Amber, Vanille und Cistrose sind mit enthalten. Der Duft des ätherischen Öls steigert sich mit dem Alter, das dann zu einer mehr abgerundeten Note beiträgt.

Das ätherische Öl wird mittels Dampf-Destillation der getrockneten, leicht fermentierten Blätter gewonnen, mit einer Ausbeute von 2-3 % an Öl. Die sogenannte „thermische Abwertung“ verschiedener Komponenten des Öls ist dem üblichen Verfahren einer langen 8-11 stündigen Destillation geschuldet. Qualitäts-Kontrolle „vom Ursprung her“ beim Erwerb von Patchouli ist deshalb eine unabdingbare Voraussetzung. Es hat sich erwiesen, dass die superkritische Kohlen-Dioxid- Extraktion (sc C02 ) eine höhere Ausbeute und bessere Qualität des Öls erbringt.

Die chemischen Komponenten von Patchouli sind primär Sesquiterpene und Sesquiterpenole, welche den relativ hohen Grad an Schwere und Dichte des Öls erklären, eine Eigenschaft, die man nicht gerade von einem „Grünen-Blatt-Öl“ erwarten würde.

Patchouli erfreute sich zu unserer Zeit in den sechziger und siebziger Jahren einer zunehmenden Beliebtheit in den USA und Europa. Noch immer zählt es zu den bevorzugten Düften bei den Vertretern der Gegen-Kultur. Heutzutage wird das ätherische Öl weitestgehend in der Parfüm-Industrie benutzt – nicht zuletzt gerade wegen seiner „Basis-Note“, was so viel heißt, dass es die Verdunstung anderer ätherischer Öle innerhalb der Mischung verzögert oder niedrig hält, was zum Erhalt des Duftes über eine längere Zeit hinweg beiträgt.

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Wertvolle Bestandteile mit reichen Heil-Wirkungen

Patchouli wurde dank seiner Eigenschaft als Insektenschutz-Mittel von Handels-Reisenden entlang der Seidenstraße zwischen dem Mittleren Osten und Europa benutzt. Sie pflegten Schichten getrockneter Blätter zwischen die Seiden-Waren zu legen, um Motten von der Eiablage zwischen den Textilien abzuhalten. Dementsprechend war der Duft von Patchouli allgegenwärtig in indischen Kleider-Fabriken des 18. und 19. Jahrhunderts.

Mit seinen moschusartig-würzigen Grundnoten sticht Patchouli aus der Palette der ätherischen Öle heraus. Dank seiner hohen Anteile an schweren Komponenten (hauptsächlich Moleküle mit 15 Kohlenstoff-Atomen) sind seine regenerativen, reinigenden und tonischen Wirkungen für die Haut (Akne, Herpes, aufgeplatzte Haut etc.) bemerkenswert und sind als solche in der Volks-Medizin Asiens gut beschrieben worden. Patchoulis adstringierende Eigenschaften verhindern ein vorzeitiges Altern der Haut und helfen in hervorragender Weise, das Gewebe zu regenerieren, nützlich auch in Fällen von Hauterschlaffung, Varikosen und als interessante Helfer gegen Haarausfall. Starke Wirkungen zeigt das Öl in Fällen von Entzündungen, vornehmlich als Ergebnis von Fieber. Oft wird es eingesetzt gegen Arthritis und Gicht und – ähnlich anderen ätherischen Ölen – hat es eine Stellung im Kampf gegen pilzverursachte sowie bakterielle Infektionen. Darüber hinaus verfügt es über wundheilende sowie antiseptische Eigenschaften und ist ein ausgezeichnetes Diuretikum.

Mittel für den Stimmungs-Ausgleich und Anti-Depressivum

Innerhalb der Aroma-Therapie ist Patchouli ein anerkanntes Mittel für Simmungs-Ausgleich, wo Überarbeitung, extreme mentale Aktivität und Stress das Immun-System geschwächt haben, und Körper, Herz und Geist vermehrt der Stärkung bedürfen.

Erfahrungen bestätigen, dass Patchouli hilfreich ist in Fällen von Schlaflosigkeit und Depression. Es erlaubt, über Gefühle von Traurigkeit oder Verlust hinweg zu kommen, hebt Emotionen an, lässt Enttäuschung überwinden und baut angesammelte Spannungen ab. Das ist zum Teil der Tatsache geschuldet, dass Patchouli positiv zu unserem hormonellen Gleichgewicht beizutragen vermag. Indem es die Freisetzung von Wohlfühl-Hormonen wie Serotonin und Dopamin stimuliert, können sich Angst, Zorn und Traurigkeit leichter auflösen.

Allein die Einatmung von Patchouli-Öl vermag den Geist zu erden und das Gefühl, „inkarniert“ zu sein zu verstärken, was so viel heißt, sich wieder mit der Erde zu verbinden. Mit diesen erdenden Eigenschaften vermögen wir unsere Aufmerksamkeit der äußeren wie der inneren Schönheit gleichermaßen zuzuwenden. Wen wundert es, wenn Patchouli als guter Anker für den Geist während und nach der Meditation hilft. Seine warmen Eigenschaften erheben das Herz, energetisieren die Nerven und geben dem Wunsch Nahrung, „hier“ zu sein und sich an der Welt in einer mehr ausgewogenen Art zu erfreuen.

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Eine magische Pflanze

Dank seiner Pheromon-Komponente vermag das Kraut sowie das Öl als Aphrodisiakum zu wirken. In diesem Falle verbindet die spezielle Alchemie der Pflanze in zweierlei Weise deren aphrodisische Qualitäten mit ihren anti-depressiven Eigenschaften. Die subtilen Energien werden auf natürlichem Wege angehoben und die Phantasie vermag ihre Flügel auszubreiten.

Patchouli ist wahrlich ein „magisches Blatt“ – und unterscheidet sich als solches deutlich von den üblichen Duft-Profilen dieser Pflanzen-Gruppe (lamiaceae)!

Niemand würde eine derartig abgerundete, volle Erdnote von Duft beim Anblick dieser Pflanze erwarten. Allein eine kurze Berührung und die Zerreibung eines Blattes lässt den Hippocampus des Gehirns Salto-Mortale vor Überraschung schlagen. All diese unglaublichen Düfte von Mutter Natur! Urtümliche Geheimnisse der Evolution, uralte Wissens-Flüsse, die sich im globalen Ozean ethno-medizinischer Heilung vereinigen – dazu angelegt, unsere Erden-Reise tiefer und freudvoller werden zu lassen.

Einige Zeugnisse zu Patchouli

„Hilft mir bei emotionalen Ausbrüchen und zum Einschlafen. Ich benutzte es auch als Deodorant. Zählt zu meinen Favoriten. Ich reib es mir auf Gesicht und Brust und leide nicht mehr unter Schlafstörungen“ – Brandy N.

„Ich benutze Patchouli in meinem Zerstäuber als Hilfsmittel gegen Angst und Depression, und auch für die Haut.“ – Ron K.

„Nutze es gegen Fieber, und um Angstgefühle zu erden und zu beruhigen. Wende es auch als Spray an. Und das ist bloß die Spitze des Eisbergs für mich und Patchouli.“ –  Allison P.

„ Es festigt lockere Haut und regeneriert mein Gewebe. Wenn du den Duft nicht magst, vermisch es mit anderen Ölen, es ist zu gut, um nicht benutzt zu werden.“ – Joyce S.

Dr. Malte Hozzel

Gesundheit und Wohlbefinden schenken:
Die Oshadhi Aroma-Hausapotheke aus der Natur

Wenn eine Duftsymphonie von Zimt, Nelken und frisch geschlagenen Tannenzweigen durch die Städte zieht, sind meistens bereits alle weihnachtlichen Vorbereitungen getroffen. Eine unerwartete Erkältung oder Begleiterscheinungen eines ausgedehnten Familienessens werden jedoch von den wenigsten bedacht. Es macht daher durchaus Sinn, sich bereits einige Wochen vor den Feiertagen um eine gut ausgestattete Hausapotheke zu kümmern.

Das Oshadhi Team hat für Sie die 6 folgenden, hochwertigen Ätherischen Öle für die Taschenapotheke zusammengestellt:

Zimtrinde: Wirkt exzellent gegen Krämpfe im Magen-Darmtrakt und Völlegefühl. Die Muskulatur der Magenwand wird gelockert, die Durchblutung gefördert und somit auch die reflektorische Bildung von Verdauungssäften wie Speichel und Magensaft angekurbelt. Außerdem wirkt es antibakteriell und antifungal, die Möglichkeit einer solchen Erkrankung nach einem ausgedehnten Festmahl wird somit ebenfalls gelindert. Anwendung: Geben Sie zwei Tropfen auf einen Löffel Honig oder ein Stück Würfelzucker.

Ravintsara: Das Anti-Erkältungsöl für die ganze Familie. Ravintsara hat auch unser Team durch die Erkältungszeit geführt und so wurde es von einem Kollegen zum Nächsten gereicht. Anwendung: Geben Sie bereits bei den ersten Erkältungsanzeichen einige Tropfen direkt auf die Wirbelsäule, so kann das Öl am schnellsten auf das limbische System einwirken.

Lavendel: Wer eigene Kinder hat, kennt die Aufregung und Begeisterung an Weihnachten und Neujahr – da fällt das Einschlafen manchmal doppelt schwer. Anwendung: Einige Tropfen Lavendelöl auf das Kissen, den Schlafanzug der Kleinen oder ein paar Tropfen ins Badewasser können Wunder wirken.

Pfefferminze: Pfefferminze kann wunderbar befreiend bei Kopfschmerzen wirken. Anwendung: Einen Tropfen mit den Fingern an den Schläfen einmassieren.

Teebaum: Bei kaltem Wetter oder der vorweihnachtlichen Hektik kann es schnell vorkommen, dass stressbedingte Hautprobleme auftreten. Anwendung: Mit Hilfe eines Wattestäbchens das Teebaumöl direkt auf die betroffene Stelle auftragen. Bei empfindlicher Haut kann es vor dem Auftragen auch mit einem Tropfen Mandelöl oder Jojobaöl vermischt werden.

Wintergreen: Seine schmerzstillenden, entzündungshemmenden und durchblutungsfördernden Eigenschaften machen Wintergreen zum idealen Helfer bei Muskelschmerzen, Entzündungen oder Rheuma. Anwendung: Mit Jojoba- oder Mandelöl vermischen und täglich mehrmals auf die schmerzende Stelle einmassieren.

Neben ihrer Wirkung auf den Körper unterstützen uns diese sechs Öle auch mit ganzheitlich seelischer Wirkung: Zimtrinde gibt Wärme, Schutz und Geborgenheit bei innerer Kälte. Ravintsara gibt Kraft, Mut und Energie, schwierige Situationen zu meistern. Lavendel führt zurück ins Gleichgewicht, gibt Gelassenheit und seelische Stabilität. Pfefferminze stärkt das Gedächtnis, kühlt aufgewühlte Gemüter und gibt Kraft und Konzentration bei mentaler Erschöpfung. Teebaum gibt Widerstandskraft, stärkt die Persönlichkeit und das Nervensystem bei innerer Antriebs- und Abwehrschwäche. Und Wintergreen erweckt Flexibilität und Toleranz, führt aus der Trägheit und zum produktiven Aktivsein.

Gesundheit und Wohlbefinden schenken: Hier gehts zur Oshadhi Aroma-Hausapotheke.

 

Öle, die heilen und Öle, die töten

Von Dr. Malte Hozzel

Man mag es kaum glauben, doch wenn Sie zuhause oder im Restaurant Pommes Frites oder irgend etwas frittiertes essen, dann kann das eine Gefahr für Ihre persönliche Gesundheit und die Menschen Ihrer Umgebung darstellen. Ist dies nur eine provozierende Behauptung oder steckt mehr dahinter? Nun – Sonnenblumenöl, Maiskeimöl und Sojaöl – wahrscheinlich die bekanntesten (und preiswertesten) Fette, die wir bei der Zubereitung der Speisen benutzen, sind Öle, die zu den ungesättigten Omega Fettsäuren gehören und diese Öle sollten niemals erhitzt werden.

Ja – es sind genau dieselben Omegas, die angeblich so gut für unsere Gesundheit sein sollen … . Wissenschaftliche Forschung hat gezeigt, dass alle so genannten ungesättigten Fettsäuren durch Erhitzen stark verändert werden und Toxine auf diese Weise durch die Zellwände unseres Körpers eindringen können. Sonnenblumenöl, das beispielsweise auf über 200 Grad erhitzt wird, um daraus Margarine herzustellen, ist nur ein Beispiel für einen unglaublichen „Irrtum der Industrie“, der zu ungesunden, ja sogar gefährlichen Ernährungsgewohnheiten führt.

Was steckt dahinter?

In den 50iger Jahren entwickelte eine deutsche Ärztin eine Anti-Krebs-Diät auf der Basis von biologischem Leinsamen(Flachs)öl in Kombination mit biologischem Hüttenkäse. Diese Diät ist bis heute unglaublich erfolgreich bei der Behandlung von verschiedenen Krebserkrankungen und hat die enorme Bedeutung von dreifach ungesättigten Ölen bewiesen, die mit ihrer verborgenen Verbindung zur photonischen Kraft der Sonne zusammenhängt.

Die studierte Medizinerin, Physikerin, Pharmakologin und Biochemikerin Dr. Johanna Budwig, war die Beraterin der deutschen Bundesregierung für Fette und Pharmazeutika und leitete bahnbrechende Forschungen über die Beziehung von quantenmechanischen Vorgängen und dem Verhalten von Zellsystemen ein – insbesondere, wenn diese Ölen ausgesetzt wurden, die so reich an Elektronen waren (Omega 3) wie Leinsamenöl. Ihre Entdeckungen zeigten, dass Nahrungsmittel die reich an Elektronen sind, sich wie mit der Sonne resonierende Felder im Körper verhalten, um die photonische Energie der Sonne anzuziehen, zu speichern und weiterzuleiten. Die Sonnenkraft kosmischen Lichts ist sozusagen nicht nur Nahrung für die Seele, sondern auch ein wesentlicher Nährstoff für den Körper als ganzen. Die Menschen leben ständig von „Sonnenkost“, deshalb sind wir Menschen der nördlichen Hemisphäre auch „sonnenhungrig“ nach den langen Wintermonaten und können es nicht erwarten, dass die Tage im Frühling wieder länger werden, um unsere Zellen wieder durch das sättigendste Element auf Erden nähren zu lassen: Sonnenlicht.

Dr. Budwigs Entdeckungen haben jedoch auch die verheerenden Wirkungen von handelsüblich hergestellten (erhitzten) Fetten und Ölen aufgezeigt. Diese Fette sind zu einer der Hauptursachen chronischer und tödlicher Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Problemen geworden, indem sie die Biochemie unserer Zellmembranen angreifen und dadurch die Zufuhr elektromagnetischer Energie in unserem Körper vermindern. Doch wie viele Menschen sind sich dessen wirklich bewusst? Dr. Budwig entdeckte: Wenn ungesättigte Fette chemisch behandelt, erhitzt, raffiniert usw. wurden, werden ihre Nährwerte vernichtet und sie werden toxisch, da das Elektronenfeld der Zellmembranen aufgelöst wurde – d.h. Billionen Zellen unseres Körpers können keine richtigen Impulse mehr abgeben.

Wir sind „elektrische“ Leiber

Wir haben vergessen, dass wir „elektrischer Leib“ sind (wie es der amerikanische Dichter Walt Whitman ausdrückte) oder in den Worten von Robert E. Becker über unseren modernen Lebensstil in seinem bekannten Buch „The Body Electric: Electromagnetism and the Foundation of Life“ (Der elektromagnetische Leib: Elektromagnetismus und die Grundlage des Lebens).

Unsere bioelektrischen Organismen“ sind zunehmend zahlreichen „physiologischen Gefährdungen durch verschiedene elektromagnetische Verunreinigungen“ ausgesetzt. Zu diesen Gefährdungen gehören auch falsche Ernährungsgewohnheiten wie etwa ungesättigte Öle wie Sonnenblumenöl, Sojaöl u.a. zu erhitzen und zu kochen.

Mike Vrentas von der Independent Cancer Research Foundation (einer unabhängigen Krebsforschungsgesellschaft) erklärt: „Die Zellen unseres Körpers senden elektrische Signale. Wir wissen alle, wie Fette unsere Venen und Arterien verstopfen und die Hauptursache von Herzinfarkten sind, aber wir haben nie genau darauf geschaut, wie diese äußerst gefährlichen Fette und Öle die generelle Gesundheit unseres Geistes und unseres Körpers auf zellularer Ebene beeinflussen. Die Fähigkeit der Fette, sich mit Eiweiß zu verbinden und dadurch Wasserlöslichkeit in den Körperflüssigkeiten zu bewirken – all das wird zunichte gemacht. Oder in den Worten von Dr. Budwig: „Die Batterie ist erloschen, da sie normalerweise von den Elektronen in diesen (gesunden) Fetten und Ölen aufgeladen wird.“

Mike Ventras fügte hinzu: „Wenn die Elektronen zerstört werden, sind die Fette nicht mehr aktiv und können nicht in die Kapillargefäße und die feinen kapillaren Verästelungen fließen. In diesem Stadium entstehen Kreislaufprobleme.“ (Quellenangabe)

Dr. Budwigs Heilverfahren

Dr. Budwig glaubte nicht an tumorhemmende Behandlungen wie Chemotherapie oder Bestrahlungen in der Krebstherapie. Zum Beispiel sagte sie: „Ich behaupte schlichtweg, dass die normalen stationären Behandlungen von Tumorwachstum heutzutage mit großer Sicherheit dazu führen, die Erkrankung zu verschlimmern bzw. den Tod zu beschleunigen und bei gesunden Menschen gar Krebs zu verursachen.“ (Quellenangabe)

Dr. Budwig: „Ich habe Erfahrungsberichte von Menschen weltweit gefunden, die an (allen möglichen) Krebserkrankungen im Endstadium litten und die nach Hause geschickt wurden, um zu sterben und inzwischen wirklich geheilt sind und ein normales, gesundes Leben führen.“

Dr. Budwig hat ihr Heilverfahren nicht nur zur Krebsbehandlung in Europa eingesetzt, sie behandelte auch andere chronische Erkrankungen wie Arthritis, Herzinfarkt, Herzrhythmusstörung, Schuppenflechte, Ekzeme (und andere Hautkrankheiten), Immunschwächesyndrome (Multiple Sklerose und andere Autoimmunerkrankungen), Diabetes, Lungenkrankheiten (Atemwegsprobleme), Magengeschwüre, Leberkrankheiten, Prostatavergrößerungen, Schlaganfälle, Gehirntumore, Arteriosklerose u.v.m..

Dr. Budwigs Heilverfahren erwies sich als erfolgreich, wo die Schulmedizin versagte. Ihr Heilverfahren konnte bereits im frühen Stadium einer Erkrankung größte Wirkung erzielen und teilweise sogar den Krankheitsverlauf ganz umkehren.

Dr. Budwig stellt fest: „Kein Ablauf im Gehirn kann ohne dreifach ungesättigte Fette geschehen. Zweifellos braucht jede Gehirnfunktion – und das ist wissenschaftlich erwiesen – den sanften Aktivierungseffekt der dreifach ungesättigten Fette.“

Dasselbe gilt für die Funktion von Nerven und für die Muskelregeneration nach anstrengender Aktivität in der sogenannten oxidativen Erholungsphase im Schlaf. Dieser Prozess erfordert hoch ungesättigte und vor allem elektronenreiche Fettsäuren wie die des Leinsamenöls. Wenn ich also einem sehr kranken Patienten helfen möchte, muss ich zuerst das optimalste Öl geben, das mir zur Verfügung steht. Das ist meiner Ansicht nach das Leinsamenöl.“ (Quellenangabe)

Heute können wir uns glücklich schätzen

Heute, 60 Jahre nach Dr. Budwigs Forschung, befinden wir uns in einer viel besseren Lage als die Patienten ihrer Zeit. Die Verfügbarkeit zahlreicher mehrfach ungesättigter Omega-3 Öle ist seitdem sehr angestiegen. Öle wie Chia-Öl, Leindotteröl, Sacha Inchi Öl (Inka Berg-Erdnussöl), Perillasamen-Öl, Rosa Mosqueta Öl usw. sind interessante Alternativen zu dem leider sehr unstabilen Leinsamenöl. Sie besitzen einen hohen Anteil von Alpha-Linolen-Fettsäuren (Omega-3) in ähnlich ausgewogenem Verhältnis mit Alpha-Linolsäure (Omega-6) und anderen Fettsäuren. Nach meiner persönlichen Erfahrung kann aber so gut wie kein Bioladen reines Leinöl anbieten, das keiner Oxidation ausgesetzt wurde und daher unwirksam, wenn nicht gar schädlich für den Körper ist. Der bittere Geschmack des Öls taucht spätestens innerhalb von zwei Monaten nach der Kaltpressung auf – das ist zu wenig Zeit, um unbeschadet die Verbraucherkette von der Ölmühle über den Großhändler zum Einzelhandel bis zum Endabnehmer zu überstehen. Der einzige Weg ist daher der Kauf direkt bei der Ölmühle.

So bleibt zu hoffen, dass der enorme Wert und die richtige Verwendung der omega-3-reichen Öle nach all der erstaunlichen Forschung der letzten Jahrzehnte und dem wachsenden Bewusstsein der Öffentlichkeit für eine ausgewogene Lebensführung und gesunde Nahrung zunehmend verstanden werden. Das Thema der „Degeneration von Fetten“, wie Udo Erasmus es in seinem berühmten Buch Fats that heal, fats that kill ausdrückt, ist von enormer Dringlichkeit. Zwei Drittel der Weltbevölkerung in den Wohlstandsländern sterben an Degenerationskrankheiten, die vor allem dadurch bedingt sind, „mit zu wenig essentiellen Stoffen versorgt zu werden, was zu einer abnehmenden Gesundheit unter dem Optimum führt und infolge dessen zu Degeneration aufgrund von Fehlernährung“ (U. Erasmus). Es ist höchste Zeit für Veränderung. Das Paradoxe daran ist, dass „in den meisten Fällen eine Umkehrung der Degenerationsprozesse möglich ist“ (U. Erasmus). Wir müssen nur herausfinden, was uns zu einem gesunden Leben fehlt – ungeachtet der Herausforderungen unserer modernen Gesellschaft, die von einem belastenden und oft hektischen und stressigen Lebensstil angetrieben ist.

Ist das nicht ein Grund mehr dafür, intelligenter im Beobachten zu werden, „klüger“ in unseren Entscheidungen und hartnäckiger in unserer Suche nach wahrem Glück, um den Weg für ein Leben zu ebnen, das lebenswert ist, in dem wir gesund bis ins Alter leben, ohne das drohende „Damoklesschwert“ lebensbedrohender Krankheiten, das über unserem Schicksal schwebt? Ich glaube, die Antworten auf viele unserer drängendsten Fragen existieren bereits. Wenn wir uns achtsam umschauen und lauschen, können wir innerlich spüren, wie uns der Lebenssaft durchströmt. Und in seinem vibrierenden Murmeln vernehmen wir das Flüstern: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“ (Friedrich Hölderlin im Gedicht Patmos)

Dr. Malte Hozzel

Unabhängig und frei werden – mit Aromatherapie

Von Dr. Malte Hozzel

Aromatherapie mit ätherischen Ölen wird heutzutage immer bekannter und dies nicht nur im Hinblick auf das persönliche Wohlbefinden, sondern auch weltweit in wissenschaftlichen Kreisen. Auf der einen Seite sind die ätherischen Öle auf wunderbare Weise mit alter Volksmedizin und dem ältesten Wissen um die feinstofflichen Aspekte des Lebens und der Heilung verbunden, auf der anderen Seite fordern sie uns zu äußerst präziser wissenschaftlicher und medizinischer Erfassung ihrer unzähligen Wirkungen heraus. Insofern ist Aromatherapie gewissermaßen uralt, ja sogar „geheim“, aber auch modern und zielgerichtet. Sie ist auch sehr angenehm und energetisierend – und sie führt zu sofortigen Ergebnissen. Und nicht zu vergessen – sie kann leicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Ätherische Öle sind in der Tat der „Zauberstab“ der Natur. Sie sind materielle Substanzen – und gleichzeitig feinstoffliche Energien – sie sind „lebende Moleküle“. Die Pflanzen, die sie hervorbringen, haben – abhängig von Boden und Luft, Tag und Nacht, den Rhythmen der Jahreszeit und ihrem Geöffnetsein für die Strahlungen von Sonne, Mond und Sternen – sowohl kraftvolle irdische als auch kosmische Einflüsse aufgenommen. Diese Einflüsse verbinden sich tief mit dem Inneren der materiell-chemischen und der feinstofflich verborgenen Struktur der ätherischen Öle. Sie formen dann entsprechend den Ausdruck ihrer heilenden Energie.

Wie es Vasant Lad, ein berühmter Ayurveda-Experte, erklärte: […]

Entgiftung mit ätherischen Ölen

Von Dr. Malte Hozzel, Bild: Dimitri Mihhailov

Der Frühling und der Herbst sind die ideale Zeit für eine Entgiftung.

Alle Kulturen der Welt – einschließlich die ayurvedische und die chinesische Heilkunde – haben seit Jahrhunderten ihre Entgiftungsmaßnahmen, die dem Körper von innen heraus entlasten, reinigen und nähren. Durch Beseitigung und Ausscheidung von Toxinen und der anschließenden Zuführung von gesunden Nährstoffen kann Entgiftung vor Krankheit bewahren und eine optimale Gesundheit erhalten.

Entgiftung ist ein natürlicher und ständiger körperlicher Vorgang. Ständig scheiden wir überschüssige Toxine durch unser Verdauungssystem, die Harnwege, den Kreislauf, die Atemwege und die Lymphe aus – und durch das größte Organ unseres Körpers: die Haut.

[…]

Immortelle – Helichrysum

Von Dr. Malte Hozzel – Bild: Patrick Schäuffele

Die zarten Blütendüfte dieses kostbaren und seltenen Öls kennen innerhalb der Aromatherapie nichts Vergleichbares.

Lassen Sie uns einige seiner Eigenschaften betrachten:

Die Immortelle ist hervorragend zur Blutreinigung geeignet. Sie ist ohne Zweifel das stärkste bislang entdeckte natürliche Mittel gegen Stauungen, besonders bei Stauungen des Bluts (z.B. Hämatome und Thrombosen).

Die Immortelle:

  • ist ein kraftvoller Helfer bei Stauungen von Leber und Milz
  • fördert die arterielle Blutzirkulation
  • hilft gegen bestimmte bakterielle Infektionen
  • Unterstützt bei Arthritis, Polyarthritis und Rheumatismus
  • ist ein ausgezeichneter Hautreiniger mit zusätzlichen regenerativen und wundheilenden Eigenschaften
  • ist seit langem bekannt für ihre herausragende Fähigkeit, entzündungsfördernde Enzyme zu hemmen. Außerdem wirkt sie als freier Radikalenfänger
  • ist häufig das Mittel der ersten Wahl bei Ekzemen, Akne, Abszessen, Verbrennungen und Schnittwunden

Jasmin

Jasmin, das lieblich schöne, entspannende Jasmin!

Allein das Wort Jasmin ruft ein warmes, exotisches und geheimnisvolles Gefühl hervor. Und wenn man sein Aroma erlebt, sei es durch den Wind, der es an einem warmen mediterranen Abend herüber weht, oder wenn man seinen intensiven Duft direkt aus einer Flasche riecht, so versetzt er uns in Bruchteilen von Sekunden an einen Ort des Entzückens, der angenehm und entspannend, ja sogar euphorisch ist.

Jasmin hat etwas unendlich sanftes, beruhigendes und befreiendes. Vielleicht befriedigt seine auflockernde, entspannende Energie gleichermaßen Geist, Herz und unser Bedürfnis nach physischem Wohlgefühl. In gewisser Weise erhebt er uns in der Freude des Moments über die Zeit.

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Emotionaler Stress

Aromatische Substanzen beeinflussen in beträchtlicher Weise unsere Emotionen und können tief auf unsere Psyche einwirken, indem sie den Geist entspannen und unsere spirituelle Ebene anheben. So greifen auch ätherische Öle mit ihrer konzentrierten aromatischen Wirkkraft merklich in unseren Geist und unsere Emotionen ein.

Man geht davon aus, dass unser Geruchssinn zehntausend Mal präziser als alle anderen Sinne arbeitet. Einmal aufgenommen, gelangt Duft schneller ins Gehirn als jedes optische oder akustische Signal. Unser Riechvermögen ist direkt an unsere emotionalen Befindlichkeiten und Verhaltensweisen gekoppelt, oft von Kindheits Beinen an in uns gespeichert. Als einziger der fünf physischen Sinne ist der Geruchssinn unmittelbar mit dem limbischen System des Gehirns verbunden – mit Angst, Depression, Furcht, Zorn und Freude. Sie alle finden ihren physischen Ausdruck innerhalb dieser Hirnregion.

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Narde (Jatarmansi) – Spender von Leben

Beheimatet im Himalaya, dem „Sitz der Götter“, verkörpert die Narde seit Jahrtausenden eine der geheiligsten Essenzen – wegen ihrer spirituellen und auch ihrer medizinischen Eigenschaften.

Die Pflanze, deren lateinischer Name Nardostachys jatamansi lautet, entstammt den Feuchtregionen des Himalaya und wächst wild in Nepal, Bhutan und Sikkim auf Gebirgshöhen zwischen 3000 bis 5000 Metern. Spielarten von Narde gedeihen auch in China und Japan.

Der Name „Jatamansi“ bedeutet im Sanskrit so viel wie „Spender von Leben“ und zeigt an, wie hoch geschätzt diese wunderbare Arzneipflanze in den ethnobotanischen Lehrbüchern der altindischen Naturheilkunde, dem Ayurveda, schon immer war. Verwandt mit dem Baldrian, gehört die Pflanze zur Familie der Valerianaceae und ähnelt in Duft und Wirkung in mancherlei Hinsicht dem Indischen Baldrian. Die Narde ist ein ganzjähriges Gewächs und verfügt über eine starke holzige Wurzel mit einem Spross von 10-60 cm Länge.

Das ätherische Öl wird mittels Dampf-Destillation aus den zermahlenen und getrockneten Wurzeln der Pflanze gewonnen. 100 kg ergeben einen Liter an ätherischem Öl. Die chemischen Hauptkomponenten gliedern sich in Bornylacetat, Valeranon, Jonon, Tetramenthyloxatriccylodecanol, Menthylthymyl-ether und 1,8-Cineol. Der Duft lässt sich als aromatisch, erdig und würzig beschreiben, verbunden mit einer warmen Note. Narde lässt sich gut mit Lavendel, Lemongras, Muskatellersalbei, Neroli, Patschouli und Vetiver verschneiden.

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Basilikum

Von Dr. Malte Hozzel, Bilder: meg, दीपक, Flickr

Basilikum hat seine Wurzel in dem griechischen Wort „Basileus“, was so viel wie König bedeutet und somit den außergewöhnlich hohen Rang dieser Pflanze beschreibt, den sie innerhalb der alten mediterranen Zivilisationen inne hatte. In der Tat ist Basilikum eines der königlichen ätherischen Öle, mit seiner kräftigenden Eigenschaft für Geist und Herz und seiner abwehrstärkenden Wirkung im Zusammenhang von Infektions-Krankheiten.

Diese Pflanze, zugehörig zur Familie der Minz-Gewächse und ursprünglich beheimatet in Indien und anderen subtropischen Regionen Asiens, wächst als niedriger Busch mit zarten hellgrünen, duftenden Blättern und weiß- bis rosafarbenen Blüten. Basilikum wird schon seit über 5000 Jahren kultiviert und gedeiht überall auf der Welt in Regionen mit stabilem und warmem Klima. Dort entfaltet das ganzjährige Gewächs die Strahlkraft seines süß-scharfen Aromas.

Basilikum, mit seinem anis-ähnlichen Duft, kommt in mindestens zwölf Pflanzen-Typen vor, die unterschiedlichen Böden und Landschaften entstammen und den Erfordernissen der traditionellen Küche und der Medizin dienen. Am verbreitetsten ist das süße Basilikum. Zu anderen bekannten Typen zählt das Zimt-Basilikum, das Thai-Basilikum, das Lemon-Basilikum, das Heilige Basilikum (Tulsi) und das rubinrote Basilikum.

Keine Migräne mehr – keine Kopfschmerzen mehr

Von Dr. Malte Hozzel. Bilder: Katherine L, Flickr

Für den Fall, dass Sie unter Migräne, wiederkehrenden Kofschmerzen oder Vergesslichkeit leiden und Ihnen bislang keine Chemie sowie konventionelle Medizin geholfen hat, gibt es zwei wunderbare ätherische Öle, die Sie vielleicht versuchen möchten …

In der Tat: gemäß der Daily Mail „leiden Millionen von Frauen unter Migräne. Eine von dreien erfährt keinerlei Erleichterung durch die Verabreichung eines ‚unzuverlässigen‘ Schmerzmittels. (Original-Artikel)

Pfefferminz und Rosmarin

Weshalb also nicht den natürlichen Weg ausprobieren? Seitdem Menschen auf dieser Erde umher gezogen sind, hat die Natur uns immer zur Seite gestanden. Endlos lange vor Beginn des „chemischen Zeitalters“ war der „biochemische“ Weg anhand von Medizinal-Pflanzen die wichtigste Heilmethode. Wenden wir uns zwei pflanzlichen „Hirn-Champions“ zu, die für viele ein gewichtiges Wort mit zu reden haben.

Pflanzenwässer sind im Trend!

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Pflanzenwässer, so genannte Hydrolate, sind im Trend! In der SWR-Sendung „ARDbuffet“ vom 21.Januar 2016 über Anwendungsmöglichkeiten der Pflanzenwässer: DasErste, Quelle: ARD, Pflanzenwasser – sanfte Alternative zu ätherischen Ölen

 

Hier finden Sie ein Auswahl unserer Pflanzenwässer.