Aromatherapie und Allergien

Welch wundersames Spiegelbild unserer Selbst sind doch die Jahreszeiten. Der Frühling lädt uns mit seiner wachsenden Hülle und Fülle ein, uns neu zu erfinden, tatkräftig Projekte zu beginnen und uns innerlich mit einzustimmen in den überschäumenden Rhythmus der Natur. Im Sommer schwingt die Lebensfreude und Lebenskraft zusammen mit der ungeheuren Komplexität innerhalb einer Unzahl von allseits entfalteten Blüten und wir sind energiegeladen, uns zu bewegen und die Welt um uns herum zu erkunden. Allerdings sind diese Jahreszeiten für immer mehr Menschen mit einem äußerst unangenehmen Problem verbunden: Allergien. Während der letzten Jahre entwickelt sich Heuschnupfen oder „allergische Rhinitis“ zu einem wachsenden Notstand innerhalb unserer modernen Gesellschaft. Tatsächlich sind mehr als 33% der Bevölkerung der Industrieländer von diesem Problem betroffen, das nach der WHO bis 2050 etwa 50% der Weltbevölkerung berühren wird.

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Kewra: Bio-Coach der Natur

Indien kann sich glücklich schätzen, über einen großen Schatz von Aroma-Pflanzen zu verfügen, von denen viele außerhalb des Landes unbekannt sind. Unter diesen Pflanzen finden wir Kewra oder Kewda. Der botanische Name Pandanus odoratissimus sagt aus, dass ihr ätherisches Öl von außergewöhnlicher Duftintensität ist. Die auffällig aromatische Tiefe, welche den äußerst schönen, großen, weißen Blüten der agaven-ähnlichen Pflanze Kewra entströmt, ist der Schlüssel, der ihr ätherisches Öl zu einem derartig erstaunlichen Verbündeten in Sachen Heilung macht.

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Eine Vielzahl an Oshadhi Rosenölen – doch wie wähle ich das richtige für mich?

“A rose is a rose is a rose…“ – Gertrude Stein drückt auf einfachste Weise die absolut unbegreifliche Perfektion der Königin der Blumen aus. Jedoch ist eine der häufigsten Fragen unserer Kunden: „Es gibt so viele verschiedene Rosenöle! Wie finde ich das richtige Rosenöl für mich?“

Tatsächlich sind unsere Rosenöle einzigartig in Ihren Eigenschaften – sie variieren in Konsistenz, Duft, Therapieeinsatz und natürlich im Preis. Bei den meisten unserer ätherischen Öle bieten wir verschiedene Arten des jeweiligen ätherischen Öls an und auch bei den Rosenölen haben wir viele verschiedene Rosenarten im Sortiment. Vielleicht überlegen Sie gerade, welches unserer wunderbaren Rosenöle Sie wohl wählen sollten und wollen selbstverständlich dabei sicher sein, dass Sie das Richtige wählen. Denn warum hätten wir so viele, verschiedene Rosenarten im Angebot, wenn alle dieselben wären?

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Bergamotte – Sonnen-Juwel des Glücks

Das ätherische Öl der Bergamotte ist in seiner Eigenschaft als Zitrus-Öl ein Magier der Sonne. Die Schönheit seines Duftes verdankt sich einem seltenen und harmonischen Gleichklang verschiedener Geruchskomponenten: Sie lassen uns eine Verbindung fruchtig süßer mit anregend frischen Noten erleben. Es ist ein bevorzugtes Öl, unser Leben mit Glück und Begeisterung zu bereichern.

Schon ein einziger Atemzug dieses Öls lässt uns vor Freude „in die Luft springen“. Die sonnige Natur ätherischer Öle, insbesondere jener aus der Gruppe der Zitrus-Öle, ist mit Sicherheit der Grund, warum sich gerade Menschen in den nördlichen Ländern so stark zur Aromatherapie hingezogen fühlen, und das in gesteigertem Maße während der langen Wintermonate. Der weit verbreitete Einsatz von Zitrus-Ölen – insbesondere von Bergamotte-Öl – in der Parfüm-Herstellung, in der Nahrungsmittel-Industrie (z.B. Earl Grey Tee, Griechische Bonbons, Kekse usw.) und vor allem innerhalb der Aromatherapie, hat mit Sicherheit etwas mit dem „glücklichen“ Charakter dieser besonderen botanischen Gruppe zu tun.

Bergamotte-Öl (einschließlich anderer Zitrus-Öle) hat zahllose Rezepturen entstehen lassen, von denen viele sich als äußerst hilfreich erwiesen haben, Stress, nervöser Erschöpfung, Depression und damit verbundenen physischen Beschwerden lindernd beizukommen.

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Ravintsara – Der Medizinbaum

Unter all den Aroma-Schätzen, welche uns die Natur bereitstellt, gibt es eine Perle, ausgestattet mit unzähligen Vorzügen: Ravintsara (Cinnamonum camphora). Bekannt als das „Schöne Blatt“ in der traditionellen Medizin auf Malagasy (Amtssprache von ‎Madagaskar) und verehrt als „Das Öl, das heilt“, dient uns die Pflanze heute dazu, einen breiten Bedarf innerhalb der Behandlung unterschiedlichster psycho-physiologischer Probleme abzudecken.

Cinnamonum camphora gehört zur Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae) und bezeichnet ganz allgemein den Namen für den Kampferbaum. Die meisten der verschiedenen Chemo-Typen (Borneone, Linalool, Safrole, etc.) dieses Baumes findet man in den Ländern Ostasiens. Ravintsara ist der 1,8-cineol- (eucalyptol-) Typus des Kampferbaumes, dessen Vorkommen spezifisch für Madakaskar ist. Er wächst bis zu einer Höhe von 20 bis 30 Metern in den feucht-tropischen Wäldern und wilden Hochländern eines nahezu unberührten Paradieses.

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Angelikawurzel – Engel des Mutes und der Stärke

Wer immer dieser Pflanze den Namen verliehen hat, muss sich einer ungeheuer mächtigen, wahrlich himmlischen Energie bewusst gewesen sein, die sich hinter ihrer ohnehin schon erstaunlichen Erscheinung verbirgt. Allein ihre Höhe ist, für sich genommen, beeindruckend. Die Angelikawurzel ist gewiss eine, wenn nicht sogar die Größte der Umbelliferae-Gewächse (Apiaceae). Kraftvoll erstreckt sie sich bis zu zwei Meter über dem Erdboden und breitet ihre mächtigen, samentragenden Schirme zum Himmel aus, während ihre Wurzel gleichzeitig tief in den Boden dringt, als wollte sie damit ihren Drang nach dem Höchsten ausgleichen.

Angelika ist eine Heilpflanze, welche dem Norden Europas entstammt, einer Region, die wegen ihres höheren Gehalts an bioaktiven Komponenten dem Gedeihen dieser Pflanze förderlich ist. Schon die Wikinger führten Angelika in anderen Gegenden Europas ein – zu einem Zeitpunkt, als sie in Handelsbeziehungen mit deren Bewohnern traten. Die Pflanze war ein durchaus wichtiges Handelsgut und fand sogar ihren Einsatz als Währung für den Warenaustausch.

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Myrrhe: Heiliges Harz

Das legendäre, kostbare Myrrhenöl (Commiphora myrrha), aus dem sonnenverwöhnten, tropischen Harz gewonnen, kommt seit der Antike bei sakralen Ritualen und aufgrund seiner verjüngenden Wirkung auf Körper und Geist zum Einsatz. Die Myrrhe entstammt den östlichen Regionen Afrikas, ihr ätherisches Öl gewinnt man mittels Dampf-Destillation aus dem Harz eines dornigen, strauchartigen Baumes. Es hat ein würzig-warmes, erdiges und leicht süßliches Aroma mit einem gewissen bitteren Einschlag.

Ein Juwel in der modernen Aromatherapie mit seinen vielfältigen Vorzügen im Bereich von Wundheilung, Hautpflege sowie der Unterstützung von Kreislauf und Immunsystem, wirkt die Myrrhe als bedeutender Helfer gerade im Hinblick auf die weibliche Gesundheit.
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Koniferen-Essenzen: Mächtige Pfeiler des Lichts

Hoch gewachsen, stark und immergrün. Auch wenn alle anderen Bäume am Anfang des Winters ihre Blätter verlieren, offenbart sich eine Familie majestätischer Bäume noch in ihrer ganzen Kraft: Die Koniferen. Sie erheben sie sich gen Himmel, als ob die nun einbrechende Kälte ihr wahres Element wäre. Zahllos sind ihre Blätter, verdichtet zu scharfen Nadeln, die sich nach allen Richtungen hin erstrecken. Sie verströmen Düfte, die das Atmen durch ihre „grünen“ Aromen und ätherischen Öle erleichtern und kräftigen.

Standhaft, stolz und ausdauernd inmitten von schneidender Kälte, von Wind und Schnee, sind Koniferen wirkliche Überlebens-Künstler. Ihre ätherischen Öle, vornehmlich aus den Nadeln destilliert, manchmal jedoch auch aus ihrer Rinde, ihrem Holz oder Harz, beschenken uns mit all den geheimen Gaben, welche diese erstaunlichen Pfeiler des „Lichts im Wald“ uns überhaupt darzubringen vermögen. In der Tat benötigen diese Bäume ihre Öle und Harze als wärmende Energien, um den extremen Temperaturen standzuhalten, denen sie oft genug ausgesetzt sind.

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Weihrauch: Erleuchtung für Körper und Seele

Der Geist des Heiligen und der Meditation umgibt Weihrauch von alters her. Harze und ihre Öle (Weihrauch, Myrrhe, Benzoin, etc.) werden häufig mit Räuchern und Reinigung in Verbindung gebracht. Sie schaffen eine geistige Atmosphäre, „vertikal“ wie Rauch, der zum Himmel steigt. Vertikal bedeutet auch fort von den Begrenzungen weltlicher „Stimmungen und Geschäfte“ mit den damit verbundenen Kämpfen und Spannungen – zurück zu den Tiefen der eigenen Seele.

Weihrauch besitzt jene Macht, das menschliche Bewusstsein zu jener „anderen“ Ebene anzuheben, indem es die Nerven von extremer Spannung befreit und uns erlaubt, uns auf die zugrunde liegende transzendentale Einheit unseres inneren Selbst zu fokussieren.

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Patchouli: Das kraftvolle Öl aus dem „Grünen Blatt“

Dem Duft dieses einzigartigen Öls kann man sich nicht so leicht entziehen: Patchouli ist ein erstaunliches Öl, das dich mit der Tiefe der Erde verbindet, dir Bodenhaftung verleiht –  und dich so an den Körper heran führt. Der Name „Patchouli“ entstammt der Tamil-Sprache Süd-Indiens: „patchai“ bedeutet so viel wie „grün“ und „ellai“ bezeichnet „Blatt“. In der Tat wartet dieses „grüne Blatt“-Öl – populär damals während der Hippie-Zeit – mit allerlei Geheimnissen und Wundern auf, die es auszumachen und zu entdecken gilt…

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Gesundheit und Wohlbefinden schenken: Die Oshadhi Aroma-Hausapotheke aus der Natur

Wenn eine Duftsymphonie von Zimt, Nelken und frisch geschlagenen Tannenzweigen durch die Städte zieht, sind meistens bereits alle weihnachtlichen Vorbereitungen getroffen. Eine unerwartete Erkältung oder Begleiterscheinungen eines ausgedehnten Familienessens werden jedoch von den wenigsten bedacht. Es macht daher durchaus Sinn, sich bereits einige Wochen vor den Feiertagen um eine gut ausgestattete Hausapotheke zu kümmern.

Das Oshadhi Team hat für Sie die 6 folgenden, hochwertigen Ätherischen Öle für die Taschenapotheke zusammengestellt:

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Öle, die heilen und Öle, die töten

Man mag es kaum glauben, doch wenn Sie zuhause oder im Restaurant Pommes Frites oder irgend etwas frittiertes essen, dann kann das eine Gefahr für Ihre persönliche Gesundheit und die Menschen Ihrer Umgebung darstellen. Ist dies nur eine provozierende Behauptung oder steckt mehr dahinter? Nun – Sonnenblumenöl, Maiskeimöl und Sojaöl – wahrscheinlich die bekanntesten (und preiswertesten) Fette, die wir bei der Zubereitung der Speisen benutzen, sind Öle, die zu den ungesättigten Omega Fettsäuren gehören und diese Öle sollten niemals erhitzt werden.

Ja – es sind genau dieselben Omegas, die angeblich so gut für unsere Gesundheit sein sollen … . Wissenschaftliche Forschung hat gezeigt, dass alle so genannten ungesättigten Fettsäuren durch Erhitzen stark verändert werden und Toxine auf diese Weise durch die Zellwände unseres Körpers eindringen können. Sonnenblumenöl, das beispielsweise auf über 200 Grad erhitzt wird, um daraus Margarine herzustellen, ist nur ein Beispiel für einen unglaublichen „Irrtum der Industrie“, der zu ungesunden, ja sogar gefährlichen Ernährungsgewohnheiten führt.

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Unabhängig und frei werden – mit Aromatherapie

Aromatherapie mit ätherischen Ölen wird heutzutage immer bekannter und dies nicht nur im Hinblick auf das persönliche Wohlbefinden, sondern auch weltweit in wissenschaftlichen Kreisen. Auf der einen Seite sind die ätherischen Öle auf wunderbare Weise mit alter Volksmedizin und dem ältesten Wissen um die feinstofflichen Aspekte des Lebens und der Heilung verbunden, auf der anderen Seite fordern sie uns zu äußerst präziser wissenschaftlicher und medizinischer Erfassung ihrer unzähligen Wirkungen heraus. Insofern ist Aromatherapie gewissermaßen uralt, ja sogar „geheim“, aber auch modern und zielgerichtet. Sie ist auch sehr angenehm und energetisierend – und sie führt zu sofortigen Ergebnissen. Und nicht zu vergessen – sie kann leicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Ätherische Öle sind in der Tat der „Zauberstab“ der Natur. Sie sind materielle Substanzen – und gleichzeitig feinstoffliche Energien – sie sind „lebende Moleküle“. Die Pflanzen, die sie hervorbringen, haben – abhängig von Boden und Luft, Tag und Nacht, den Rhythmen der Jahreszeit und ihrem Geöffnetsein für die Strahlungen von Sonne, Mond und Sternen – sowohl kraftvolle irdische als auch kosmische Einflüsse aufgenommen. Diese Einflüsse verbinden sich tief mit dem Inneren der materiell-chemischen und der feinstofflich verborgenen Struktur der ätherischen Öle. Sie formen dann entsprechend den Ausdruck ihrer heilenden Energie.

Wie es Vasant Lad, ein berühmter Ayurveda-Experte, erklärte: […]

Entgiftung mit ätherischen Ölen

Der Frühling und der Herbst sind die ideale Zeit für eine Entgiftung.

Alle Kulturen der Welt – einschließlich die ayurvedische und die chinesische Heilkunde – haben seit Jahrhunderten ihre Entgiftungsmaßnahmen, die dem Körper von innen heraus entlasten, reinigen und nähren. Durch Beseitigung und Ausscheidung von Toxinen und der anschließenden Zuführung von gesunden Nährstoffen kann Entgiftung vor Krankheit bewahren und eine optimale Gesundheit erhalten.

Entgiftung ist ein natürlicher und ständiger körperlicher Vorgang. Ständig scheiden wir überschüssige Toxine durch unser Verdauungssystem, die Harnwege, den Kreislauf, die Atemwege und die Lymphe aus – und durch das größte Organ unseres Körpers: die Haut.

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Immortelle – Helichrysum

Die zarten Blütendüfte dieses kostbaren und seltenen Öls kennen innerhalb der Aromatherapie nichts Vergleichbares. Die Immortelle ist hervorragend zur Blutreinigung geeignet. Sie ist ohne Zweifel das stärkste bislang entdeckte natürliche Mittel gegen Stauungen, besonders bei Stauungen des Bluts (z.B. Hämatome und Thrombosen).

 

Lassen Sie uns einige seiner Eigenschaften betrachten:

Die Immortelle:

  • ist ein kraftvoller Helfer bei Stauungen von Leber und Milz
  • fördert die arterielle Blutzirkulation
  • hilft gegen bestimmte bakterielle Infektionen
  • Unterstützt bei Arthritis, Polyarthritis und Rheumatismus
  • ist ein ausgezeichneter Hautreiniger mit zusätzlichen regenerativen und wundheilenden Eigenschaften
  • ist seit langem bekannt für ihre herausragende Fähigkeit, entzündungsfördernde Enzyme zu hemmen. Außerdem wirkt sie als freier Radikalenfänger
  • ist häufig das Mittel der ersten Wahl bei Ekzemen, Akne, Abszessen, Verbrennungen und Schnittwunden

Jasmin, das lieblich schöne, entspannende Jasmin!

Allein das Wort Jasmin ruft ein warmes, exotisches und geheimnisvolles Gefühl hervor. Und wenn man sein Aroma erlebt, sei es durch den Wind, der es an einem warmen mediterranen Abend herüber weht, oder wenn man seinen intensiven Duft direkt aus einer Flasche riecht, so versetzt er uns in Bruchteilen von Sekunden an einen Ort des Entzückens, der angenehm und entspannend, ja sogar euphorisch ist.

Jasmin hat etwas unendlich sanftes, beruhigendes und befreiendes. Vielleicht befriedigt seine auflockernde, entspannende Energie gleichermaßen Geist, Herz und unser Bedürfnis nach physischem Wohlgefühl. In gewisser Weise erhebt er uns in der Freude des Moments über die Zeit.

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Emotionaler Stress

Aromatische Substanzen beeinflussen in beträchtlicher Weise unsere Emotionen und können tief auf unsere Psyche einwirken, indem sie den Geist entspannen und unsere spirituelle Ebene anheben. So greifen auch ätherische Öle mit ihrer konzentrierten aromatischen Wirkkraft merklich in unseren Geist und unsere Emotionen ein.

Man geht davon aus, dass unser Geruchssinn zehntausend Mal präziser als alle anderen Sinne arbeitet. Einmal aufgenommen, gelangt Duft schneller ins Gehirn als jedes optische oder akustische Signal. Unser Riechvermögen ist direkt an unsere emotionalen Befindlichkeiten und Verhaltensweisen gekoppelt, oft von Kindheits Beinen an in uns gespeichert. Als einziger der fünf physischen Sinne ist der Geruchssinn unmittelbar mit dem limbischen System des Gehirns verbunden – mit Angst, Depression, Furcht, Zorn und Freude. Sie alle finden ihren physischen Ausdruck innerhalb dieser Hirnregion.

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Narde (Jatarmansi) – Spender von Leben

Beheimatet im Himalaya, dem „Sitz der Götter“, verkörpert die Narde seit Jahrtausenden eine der geheiligsten Essenzen – wegen ihrer spirituellen und auch ihrer medizinischen Eigenschaften.

Die Pflanze, deren lateinischer Name Nardostachys jatamansi lautet, entstammt den Feuchtregionen des Himalaya und wächst wild in Nepal, Bhutan und Sikkim auf Gebirgshöhen zwischen 3000 bis 5000 Metern. Spielarten von Narde gedeihen auch in China und Japan.

Der Name „Jatamansi“ bedeutet im Sanskrit so viel wie „Spender von Leben“ und zeigt an, wie hoch geschätzt diese wunderbare Arzneipflanze in den ethnobotanischen Lehrbüchern der altindischen Naturheilkunde, dem Ayurveda, schon immer war. Verwandt mit dem Baldrian, gehört die Pflanze zur Familie der Valerianaceae und ähnelt in Duft und Wirkung in mancherlei Hinsicht dem Indischen Baldrian. Die Narde ist ein ganzjähriges Gewächs und verfügt über eine starke holzige Wurzel mit einem Spross von 10-60 cm Länge.

Das ätherische Öl wird mittels Dampf-Destillation aus den zermahlenen und getrockneten Wurzeln der Pflanze gewonnen. 100 kg ergeben einen Liter an ätherischem Öl. Die chemischen Hauptkomponenten gliedern sich in Bornylacetat, Valeranon, Jonon, Tetramenthyloxatriccylodecanol, Menthylthymyl-ether und 1,8-Cineol. Der Duft lässt sich als aromatisch, erdig und würzig beschreiben, verbunden mit einer warmen Note. Narde lässt sich gut mit Lavendel, Lemongras, Muskatellersalbei, Neroli, Patschouli und Vetiver verschneiden.

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Ätherisches Öl aus Basilikum

Basilikum hat seine Wurzel in dem griechischen Wort „Basileus“, was so viel wie König bedeutet und somit den außergewöhnlich hohen Rang dieser Pflanze beschreibt, den sie innerhalb der alten mediterranen Zivilisationen inne hatte. In der Tat ist Basilikum eines der königlichen ätherischen Öle, mit seiner kräftigenden Eigenschaft für Geist und Herz und seiner abwehrstärkenden Wirkung im Zusammenhang von Infektions-Krankheiten.

Diese Pflanze, zugehörig zur Familie der Minz-Gewächse und ursprünglich beheimatet in Indien und anderen subtropischen Regionen Asiens, wächst als niedriger Busch mit zarten hellgrünen, duftenden Blättern und weiß- bis rosafarbenen Blüten. Basilikum wird schon seit über 5000 Jahren kultiviert und gedeiht überall auf der Welt in Regionen mit stabilem und warmem Klima. Dort entfaltet das ganzjährige Gewächs die Strahlkraft seines süß-scharfen Aromas.

Basilikum, mit seinem anis-ähnlichen Duft, kommt in mindestens zwölf Pflanzen-Typen vor, die unterschiedlichen Böden und Landschaften entstammen und den Erfordernissen der traditionellen Küche und der Medizin dienen. Am verbreitetsten ist das süße Basilikum. Zu anderen bekannten Typen zählt das Zimt-Basilikum, das Thai-Basilikum, das Lemon-Basilikum, das Heilige Basilikum (Tulsi) und das rubinrote Basilikum.

Ätherische Öle die gegen Migräne helfen

Für den Fall, dass Sie unter Migräne, wiederkehrenden Kofschmerzen oder Vergesslichkeit leiden und Ihnen bislang keine Chemie sowie konventionelle Medizin geholfen hat, gibt es zwei wunderbare ätherische Öle, die Sie vielleicht versuchen möchten …

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