Heile deine Haut mit Ölen – Das perfekte Öl für deinen Hauttypen

Heile deine Haut mit Ölen – Das perfekte Öl für deinen Hauttypen

In diesem Posting gehen wir darauf ein, wie du deine Haut mit hochwertigen Pflanzenölen heilen kannst und räumen mit einigen Mythen auf, die rund um das Thema Pflanzenöle in der Gesichtspflege kursieren.

Während ätherische Öle über das Geruchsorgan der Nase aufgenommen werden, wird die Kraft der Pflanzenöle durch die Anwendung auf der Haut entfaltet.

Um das perfekte Gesichtsöl für dich zu finden, ist der erste Schritt die Bestimmung deines Hauttyps. Grundsätzlich wird deine Haut in 5 Hauttypen eingeteilt:

Die normale Haut ist unkompliziert und neigt weder zu Unreinheiten, noch zu Juckreiz oder Trockenheit. Sie kann praktisch jedes Produkt vertragen und wird Ihren schönen, natürlich strahlenden Teint behalten. Trotzdem benötigt auch dieser unkomplizierte Hauttyp Pflege, wenn es darum gehen soll, das schöne Hautbild bis ins hohe Alter zu erhalten.

Die sensible Haut neigt zu Juckreiz, Ausschlägen und Rötungen, die vor allem durch das Auftragen von Kosmetika auftreten können. Die Hautpflegeprodukte für diesen Hauttyp müssen sehr milde sein und dürfen nur hochwertige, möglichst naturreine Inhaltsstoffe beeinhalten. Sensible Haut ist sehr feinporig.

Die trockene Haut neigt zu Rauheit, Spanngefühl und Schuppung der Haut. Dieser Hauttyp leidet an einem Feuchtigkeitsmangel.

Die ölige Haut produziert zuviel Talg und glänzt nicht nur schnell, sondern hat auch mit Unreinheiten zu kämpfen.

Die Mischhaut ist eine Kombination aus dem öligen Hauttypen in der T- Zone und dem normal-trockenen Hauttypen in der Wangenzone.

Im Laufe des Lebens entsteht aus jedem dieser Hauttypen auch noch ein „reifer Hauttyp“, jedoch bleibt die Neigung des vorherigen Hauttyps bestehen, nur die vorbeugende Anti-Aging Pflege wird ein weiterer zu bedenkender Faktor.

Räumen wir doch einmal mit einem weit verbreiteten Mythos auf:

„Ölige, zu Unreinheiten neigende Haut sollte auf ölige Produkte verzichten.“

Das mag für Mineralöle und weniger hochwertige Öle zutreffen. Doch naturbelassene Pflanzenöle, können diesen Hauttypen in Balance bringen, gegen die Entzündungen vorgehen und gleichzeitig dem Gesicht die Feuchtigkeit geben, die es benötigt.

Viele Pflegeprodukte die versprechen, das Gesicht matt zu halten oder gegen Unreinheiten zu wirken, reizen die Haut, zerstören den natürlichen Säureschutzmantel und führen zu trockener Haut, die dann entzündlich reagiert, da sich durch die beeinträchtigte Schutzfunktion Bakterien ausbreiten konnten.

Die Kunst ist es nur, dass passende Öl für den jeweiligen Hauttypen zu finden. 

Dies lässt sich durch drei Faktoren bestimmen: 

1.Die Lichtexponiertheit 

Sie gibt Auskunft darüber, ob du ein Öl eher nachts oder tagsüber verwenden solltest. 

Denn nicht alle Öle eignen sich für den Kontakt mit dem Sonnenlicht, da sie beginnen zu oxidieren, sollten sie nicht mit weiteren Inhaltsstoffen vermischt werden, die stabilisierend wirken. 

2. Der Grad der Komudogenität 

Dieser Faktor wirkt gibt an, wie das Potenzial des jeweiligen Öls eingestuft wird, porenverstopfend zu wirken. 

Umso niedriger dieser Wert, umso geeigneter ist das Öl für dich, wenn du mit öliger Haut und Unreinheiten zu kämpfen hast. 

3. Das Spreitverhalten 

Es gibt an, wie schnell sich deine Pflege auf der Haut verteilt und einzieht. 

Normale Haut

Wir empfehlen für diesen Hauttypen das Gesichtsöl „Wildrosenöl De Luxe“. Zwar hat diese Haut auch keine Probleme mit anderen Hautölen, doch gerade dann ist die Prophylaxe und der Erhalt der gesunden Haut wichtig. Wildrosenöl wirkt entzündungshemmend, beugt der Entstehung von Falten vor und versorgt die Haut optimal mit Feuchtigkeit. Durch die ätherischen Öle Neroli, Rose und Cistrose wird die zelterneuernde, feuchtigkeitsspendende und entzündungshemmende Wirkung noch einmal verstärkt.

Trockene Haut

Wir empfehlen für diesen Hauttypen das Gesichtsöl „Feuchtigkeit“. Dieses sanft pflegende Gesichtsöl für trockene Haut vereint die feuchtigkeitsspendenden, straffenden und zirkulationsfördernden Eigenschaften des Vetiver mit der ausgleichenden, entzündungshemmenden und verwöhnenden Süße des Sandelholzes, der regenerierenden, reinigenden und tonischen Wirkung des Patchouli und der beruhigenden, ausgleichenden Kraft des Cananga.

Empfindliche Haut

Wir empfehlen für diesen Hauttypen das Gesichtsöl „Zarter Teint“. Dieses Gesichtsöl eignet sich hervorragend zur milden Pflege von empfindlicher Haut. Es vereint die  feuchtigkeitsspendende Flexibilität von Rosa Rubiginosa (Hagebuttenkernöl) mit seinem hohen Anteil an Omega-6, mit den antiseptischen, beruhigenden Eigenschaften des Lavendels, der duftenden Geschmeidigkeit der Rosengeranie, der ausgleichenden Wirkung der Kamille, dem stärkenden und schützenden Einfluss der Myrrhe und der nährenden Feuchtigkeit des Jojoba- und Mandelöls.

Ölige Haut

Wir empfehlen für diesen Hauttypen das Gesichtsöl „Reinigend“. Spüre wie eine erfrischende Welle auf deine Gesichtshaut wirkt und genieße diese reinigende Öl-Komposition. Sie vereint die glättenden, antiseptischen Eigenschaften des Speiklavendels mit der anti-bakteriellen Frische der Minze, der beruhigenden Tiefenreinigung der Immortelle und dem öl-regulierenden Einfluss des Salbeis.

Mischhaut

Wir empfehlen für diesen Hauttypen das Gesichtsöl „Wildrosenöl De Luxe“. Wildrosenöl ist bekannt für seine Fähigkeit, gesundes Hautgewebe aufzubauen und Feuchtigkeit zu spenden. Es lindert entzündete und von der Sonne gerötete Hautstellen und reguliert die Talgdrüsenfunktion. Durch die ätherischen Öle Neroli, Rose und Cistrose wird die zelterneuernde, feuchtigkeitsspendende und entzündungshemmende Wirkung noch einmal verstärkt.

Reife Haut

Wir empfehlen für diesen Hauttypen das „Omega De Luxe Gesichtsöl“. Es vereint die straffende, feuchtigkeitsspendende Flexibilität von Rosa Rubiginosa (Hagebuttenkernöl) mit seinem hohen Anteil an Omega-6 mit den verzaubernden, antiseptischen Eigenschaften der Rose, der duftenden Geschmeidigkeit der Rosengeranie, dem stärkenden Einfluss der Palmarosa und der nährenden Feuchtigkeit des Jojobas.


Warum es sinnvoll ist, eine Augencreme zu verwenden…

Warum es sinnvoll ist, eine Augencreme zu verwenden…

Wenn du bereits die passende Feuchtigkeitspflege für dein Gesicht, deine Lippen und deine Hände gefunden hast, fragst du dich bestimmt, warum du noch ein weiteres Produkt in deine Pflegeserie aufnehmen solltest. Vielleicht denkst du dir gerade sogar insgeheim, warum soll ich Geld für ein gut vermarktetes Produkt ausgeben, dass ich nicht benötige? Oder gehörst du zu den Menschen, die am liebsten eine Creme für alles verwenden? 

Wir wollen dir in diesem Blogpost gute Gründe dafür nennen eine spezielle Augencreme für deine Augenpartie zu verwenden.

Fakt ist, dass die Haut um deine Augenregion herum dünner und empfindlicher ist als die anderen Partien deiner Gesichtshaut. Dadurch altert diese Hautpartie auch um einiges schneller und somit ist Feuchtigkeit das A und O, um Trockenheit und damit einem vorzeitigen Aging vorzubeugen. 

Ein weiteres Argument, dass oft verwendet wird, um die Verwendung zu rechtfertigen ist, dass normale Feuchtigkeitspflege nicht mild genug ist, diese Partie irritiert und einen gegenteiligen Effekt bewirken kann. Dieses Argument trifft vor allem zu, wenn deine Feuchtigkeitspflege nicht vollständig aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht. Naturreine Feuchtigkeitspflege löst äußerst selten diese Art von Irritation aus. Die pflegenden Komponenten, die dein Gesicht benötigt, sind nicht unbedingt dieselben, die sich deine Augenpartie wünscht. Es lohnt sich daher, die Inhaltsstoffe eine Augencreme schon vor dem Kauf auf Vitamine, Antioxidantien und hochwertige Fettsäuren zu durchsuchen.

Wir können dir hier unsere Oshadhi Anti Aging Eye-Cream ans Herz legen. Die kraftvolle Verbindung von Kornblumen und Malvenextrakt, zusammen mit Kamillenöl nährt, vitalisiert und strafft die empfindliche Augenpartie. Argan- und Chiaöl, reich an Omega-Fettsäuren, stärken und schützen die Haut – und durch die natürliche Feuchtigkeit erstrahlt sie in neuem Glanz.

Durch die praktische Airless Bottle bleibt deine Augencreme keimfrei und du erhältst die genau benötigte Menge zum verteilen. 

SOS Hilfe bei Kopfschmerzen im Sommer

SOS Hilfe bei Kopfschmerzen im Sommer

Vier Tipps gegen das sommerliche Kopfbrummen

Liebe Leser, 

die sommerliche Hitzewelle ist zurück und löst bei vielen Menschen starke Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme aus. Doch was steckt hinter den Kopfschmerzen und wie lassen sich diese ohne Ibuprofen, Aspirin und Co lindern? In diesem Blog geben wir Tipps, was man bei Kopfschmerzen durch hohe Temperaturen machen kann und hoffen denjenigen von euch, die betroffen sind, einen natürlichen Lösungsweg aufzeigen zu können. 

Kopfschmerzen können viele Ursachen haben. In dieser Jahreszeit ist die Hauptursache Dehydration, d.h. nicht genügend Flüssigkeitszufuhr. Dadurch kommt es zu einem Mangel an lebensnotwendigen Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Calcium.

Die (zu) warmen Sommernächte führen häufig dazu, dass wir unruhig und flach schlafen und Schlafmangel kann ein weiterer Grund für Kopfschmerzen sein. Durch die lange Sonneneinstrahlung verändert sich der Biorhythmus des Organismus und somit auch die Ausschüttung von Neurotransmittern und Hormonen. All dies kann dann zu pochenden Kopfschmerzen auf einer Seite oder den Schläfen führen. Eine weiterer Trigger kann die kalte Luft einer Klimaanlage sein, was zu einer Verspannung der Nackenmuskulatur und so zu Kopfschmerzen führen kann. Auch das ständige Hin und Herr von Hitze draußen in klimatisierte Räume drinnen kann die Durchblutung im Gehirn verändern und einen Druck erzeugen. 

Im folgenden Abschnitt haben wir 4 Tipps für euch zusammengefasst, die im Falle von Kopfschmerzen ganz natürlich und schnell helfen können.

1. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten

Wie bereits erläutert, dehydriert der Körper im Sommer durch die hohen Temperaturen schneller und verliert nicht nur Wasser, sondern auch Mineralstoffe. Um dem vorzubeugen, solltet ihr auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten. (Achtung: Kaffee zählt nicht!) 

Eine Abwechslung zu reinem Wasser ist eine mit Hydrolaten aufgepeppte Schorle. Vor allem Pfefferminz– und Rosmarinhydrolat sind bekannt dafür, Kopfschmerzen zu lösen und ihnen vorzubeugen. Zusammen mit Holunderblütensirup eine köstliche Erfrischung!

Kokoswasser versorgt den Körper mit Nährstoffen, ist reich an Kalium und Magnesium und kühlt den Organismus ganz natürlich von innen heraus. Es ist sehr basisch und bringt den Elektrolythaushalt wieder ins Gleichgewicht.

2. Magnesiumhaltige Lebensmittel

Magnesium spielt eine starke Rolle bei der Entstehung und Vorbeugung von Kopfschmerzen. Vielen Menschen ist dies bewusst und sie greifen zu den handelsüblichen Präparaten aus den Drogerie- oder Supermärkten – und wundern sich, wenn diese nicht helfen. Das handelsübliche Magnesium hat eine so geringe Bioverfügbarkeit, dass es kaum einen Effekt auf unseren Körper haben kann. Es ist vergleichbar mit dem Unterschied zwischen synthetischen Duftstoffen und  naturreinen ätherischen Ölen. 

Besser als Präparate sind Lebensmittel, die einen hohen Magnesiumgehalt aufweisen und somit auch Kopfschmerzen lösen können. Beispiele hierfür sind Hanfsamen, Leinsamen, Bananen, Nüsse, grünes Gemüse, Hülsenfrüchte, Amaranth, Quinoa und dunkler Kakao.

3. Die besten ätherischen Öle gegen Kopfschmerzen

Die wirksamsten ätherischen Öle gegen Kopfschmerzen jeglicher Art sind Pfefferminze, Rosmarin, Lavendel und Melisse.

Pfefferminze und Rosmarin wirken zudem konzentrationsfördernd und haben einen energetisierenden Effekt und eignen sich somit vergleichsweise besser, wenn ihr tagsüber von Kopfschmerzen überrascht werdet. Besonders effektiv wirken diese, wenn ein paar Tropfen auf die Schläfen und den Nacken aufgetragen werden.

Melisse und Lavendel sind tolle Helfer am Abend, da sie auch einen beruhigenden Effekt haben können. Alternativ könnt ihr euch auch eine Roll-on Mischung mit Jojobaöl mischen oder eure Favoriten in den Diffuser tropfen. 

Wer sich über die Wirkungen von Pfefferminz- und Rosmarinöl bei Kopfschmerzen weiter einlesen möchte, findet im spannenden Beitrag von Dr. Malte Hozzel weitere hilfreichen Erfahrungsberichte https://www.oshadhi.de/keine-migraene-mehr/ .

4. Kopfschmerzen aus Ayurvedischer Sicht 

Zum Abschluss möchten wir Kopfschmerzen noch aus ayurvedischer Sicht analysieren. Je nach Dosha-Typ treten verschiedene Kopfschmerzarten besonders häufig auf.

So sind Vata ausgelöste Kopfschmerzen stechend und gehen oft mit einem steifen Nacken einher. Lokalisiert sind sie an den Schläfen und der Augenbrauenmitte. Von Pitta ausgelöste Kopfschmerzen sind brennend und oft von Hitzegefühlen begleitet, manchmal einhergehend mit schmerzenden Augen und eingeschränkter Sehfähigkeit. Durch Kapha ausgelöste Kopfschmerzen sind dumpf und von Kühle, Müdigkeit und Appetitlosigkeit begleitet. 

Vereinfacht wird nachgesagt werden Spannungskopfschmerzen von einem Vata-Ungleichgewicht, Migräne von einer Pitta-Störung und Erkältungs-Kopfschmerzen durch zu viel Kapha ausgelöst. Somit ist das Pitta Dosha vorallem an der Entstehung von Kopfschmerzen durch Hitze verantwortlich. Dunkelheit und Kühle wirken hier wahre Wunder. Um das jeweilige Dosha in Balance zu halten, empfehlen wir unsere Duftmischungen und Massageöle regelmäßig anzuwenden.

Wer sich näher für den Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen, dem individuellen Körpertypen und der richtigen Behandlung interessiert, sollte sich an die Ayurvedaexperten wenden:

 https://www.ayurveda-badems.de/12-bewaehrte-tipps-gegen-kopfschmerzen/

Wir hoffen, dass wir euch mit diesem Beitrag kopfschmerzfrei durch die Hitzewelle bringen können! Hinterlasst uns gerne eure Rückmeldungen oder Erfahrungen als Kommentar.

Euer Oshadhi Team

Ätherische Öle und Hydrolate als Helfer im Sommer

Ätherische Öle und Hydrolate als Helfer im Sommer

Jeder Sommer erzählt seine eigene Geschichte, die uns wie ein Zauber umhüllt und uns die schönen Seiten des Lebens erleben lässt. Der Sommer steht für Sonnenstrahlen, die unsere Gesichter kitzeln, gute Laune, lange Nächte und das Genießen der Natur. 

Doch die warme Jahreszeit bringt auch ihre Probleme mit sich – Probleme, auf die wir gerne verzichten würden.  In diesem Blogpost haben wir ganz einfache Tipps für euch zusammengefasst, wie ihr Mückenstiche, Sonnenbrand, Wassereinlagerungen und Schweißausbrüche mit Hilfe der Aromatherapie, mit ätherischen Ölen und Hydrolaten lindern könnt.

Es ist alles eine Frage des Blickwinkels. Nutzen wir Sommer, um uns und unseren Körper besser kennenzulernen, die Natur als Helfer anzusehen und näher zu uns selbst zu finden. 

Mückenstiche vorbeugen und lindern 

Um den Sommer in der freien Natur oder am Badesee genießen zu können, empfiehlt sich ein Mückenschutzspray. Schade nur, dass die meisten Schutzsprays zum einen synthetisch sind und uns zum anderen durch ihren penetranten Geruch eher vor zwischenmenschlichem Kontakt schützen als vor plagenden Insekten.

Im Mücken-Alarm Raumspray werden naturreine ätherische Ölen verwendet, die nicht nur für eine ungestörte Atmosphäre sorgen, sondern die Umgebung auch mit einem angenehmen, frischen Duft umhüllen. Sollte es schon zu spät für jeglichen Schutz sein, kann das Aloe Lavendel Gel Stiche kühlen und somit den Juckreiz lindern. 

Für uns gehören beide Produkte zusammen, deshalb führen wir diesen Sommer ein Set aus dem Mücken-Alarm Raumspray und dem Aloe Lavendel Roll-On zum Angebotspreis.

Sonnenbrand/ Sonnenbaden

Das Aloe Lavendel Gel kann jedoch viel mehr als nur Insektenstiche kühlen. Es ist das Aloe Gel der Wahl bei Sonnenbrand und nach dem Sonnenbaden. In dem Aloe Lavendel Gel wird die Aloe Vera Barbadensis mit ausgewählten Lavendelölen kombiniert. Das Ergebnis: Die pflegenden, beruhigenden und 

kühlenden Eigenschaften werden durch die Wirkstoffe der Lavendelpflanze verstärkt.

Schweißproduktion vermindern 

Auch unser Temperatur Regulierungssystem hat im Sommer alle Hände voll zutun, um bei hochsommerlicher Hitze unsere Körpertemperatur die normalen 37 Grad nicht übersteigen zu lassen. Unser Körper verfügt über verschiedene Abkühlungsmechanismen – einer dieser Mechanismen ist die Verdunstung, die wir als schwitzen kennen. 

Je nach Körpertyp (Vata, Pitta, Kapha) kann dies in seiner Stärke variieren. Einige Menschen produzieren übermäßig viel Schweiß und leiden unter den Folgen von durchgeschwitzter Kleidung, Schweißflecken und unangenehmen Körpergeruch. Hier kann die Salbeipflanze ein willkommener Helfer sein. Salbei ist dafür bekannt harmonisierend und regulierend zu wirken und wird schon seit Jahrzehnten als Wunderpflanze gegen übermäßiges Schwitzen und Hitzewallungen verwendet. 

Das milde Oshadhi Salbeihydrolat könnt ihr einfach als Körperspray benutzen und auf die Stellen sprühen, die betroffen sind. Alternativ empfiehlt Hydrolat-Expertin Lydia Bosson in Ihrem Buch “Hydrolattherapie”, auch die zusätzliche innere Einnahme. 

Wassereinlagerungen ganz natürlich los werden

Bei heißen Temperaturen weiten sich nicht nur die Schweißdrüsen, sondern auch die Blutgefäße. Dadurch können die Venen an ihrer Flexibilität verlieren und es werd Wasser eingelagert. 

Salzreiche Kost, Stress, wenig Schlaf, zu wenig Flüssigkeit oder hormonelle Schwankungen verstärken das Ganze.

Die Hilfe aus der Natur sind Wacholderbeeren. Diese wirken natürlich gegen Wassereinlagerungen und helfen dem Körper zu entgiften. Diese Wirkung wird sowohl körperlich, als auch psychisch nachgesagt. Wir empfehlen hierfür das Wacholderhydrolat als Körperspray in der Bein- und Fußregion zu verwenden. Lydia Bosson empfiehlt auch hier eine zusätzliche innere Einnahme. 

Erfrischende Getränke und kühlende Körpersprays aus der Natur 

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist bei den Temperaturen unumgänglich. Um zwischen Wasser und Tee abzuwechseln und dem Körper trotzdem die Art von Flüssigkeit bereit zu stellen, die er benötigt ist unsere Empfehlung das Wasser einfach mit Hydraten aufzupeppen.

Leckere Kombinationen sind z.B. Rose, Orangenblüten, Pfefferminze und Rosmarin

Wer es gerne etwas süßer mag, kann noch etwas Holunderblütensirup hinzugeben. 

Doch auch als erfrischendes, kühlendes Körperspray sind Hydrolate nicht wegzudenken! 

Unser “erfrischende Sieger” ist das Pfefferminzhydrolat.

Schönes strahlendes, reines Hautbild auch ohne Make-Up

Make-up ist bei heißen Temperaturen eher lästig. Damit wir Frauen im Sommer auch ohne jegliche Kosmetik mit einem reinen und gepflegten Hautbild strahlen können, empfiehlt sich eine natürliche Gesichtspflege, die die Haut sanft reinigt, nicht beschwert oder die Poren wieder verschließt und so für ein smoothes Hautbild sorgt. Diesen Effekt hat das Oshadhi Facial Tonic. Es ist mit Aloe Vera, Lavendel, Ylang Ylang, Rose und Sandelholz angereichert und reinigt die Haut sanft, verschließt die Poren, schützt vor Umweltbelastungen und pflegt die Haut mit ausreichender Feuchtigkeit. Wer an besonders trockener Haut leidet, kann zusätzlich das Oshadhi Aloe Lavendel, Aloe Rose oder das Oshadhi Gesichtsöl “Königin der Wildrosen” verwenden.

Damit wir uns auch keine Gedanken um Augenringe oder Falten machen müssen, haben wir einen weiteren Helfer für euch: die Oshadhi Anti-Age Eye Cream. Sie nährt, strafft und vitalisiert die Augenpartie durch Chiaöl sowie Malven-, Kamillen-, Kornblumen- und Koffein-Extrakten. Diese in Großbrittannien bereits ausgezeichnete Eye Cream kommt in einer Airless-Bottle und bleibt daher keimfrei – und es kommt immer genau die benötigte Menge heraus.

Um den Duft des Sommers auch in den eigenen vier Wänden genießen zu können, haben wir euch diesen Sommer den Oshadhi Light-Air Diffuser zu einem Sommerset mit zwei sommerlichen Duftmischungen zusammengestellt. 

Falls ihr im Sommer verreist oder noch nach Lesestoff während des Sonnenbads sucht, können wir euch das Buch “Ganzheitliche Aromatherapie” von Dr. Malte Hozzel empfehlen. Dieses Buch gibt euch einen Einblick in die einzigartige, ganzheitliche Sichtweise des Oshadhi Gründers und fasziniert mit den unbegrenzten Möglichkeiten, die Aromatherapie bietet. Wer in die der Hydrolate eintauchen möchte findet in Lydia Bossons Buch “Hydrolattherapie” faszinierendes Wissen, detailierte Anleitungen und überzeugende Erfahrungsberichte.

Wir hoffen, wir können euch mit unseren Tipps ein wenig helfen, den Sommer noch mehr zu genießen. Es gibt immer eine natürliche Lösung für die “Probleme”, die hohe Temperaturen mit sich bringen können. Die Natur hat auf jede Frage eine natürliche Antwort, wir müssen diese nur erkennen. Jedes Mal wenn wir uns für die Natur oder einen natürlichen Lösungsweg entscheiden, kommen wir uns selbst näher… wir lernen uns selbst besser kennen, wir lernen unseren Körper besser verstehen und finden uns in Dankbarkeit wieder…

Was ist Destillation aus spiritueller Sicht ?

Was ist Destillation aus spiritueller Sicht ?

Von Dr. Malte Hozzel

Kräuter setzen ihre ätherischen Öle nur durch spezielle Extraktions-verfahren frei. Wir müssen entweder Dampf mit Siedetemperatur, Druck (CO2-Extraktion) oder chemische Trennmittel verwenden.
Und je niedriger der Destillationsdruck, desto weniger Temperatur wird benötigt. Die Alchemisten sagten: Destillation = Sublimation

Dieses Bild zeigt die Natur, die in einem Stuhl des Lebensbaums sitzt, der die Destillation darstellt. Sie fordert den Alchemisten auf, sein enges mechanistisches Denken hinter sich zu lassen und ihr zu folgen, heißt: folgen zum subtilen Verständnis der im tieferen Sinne menschlichen Transformation.

Destillation von Kräutern bedeutet “Wirbel” erzeugen…

Und dies bedeutet Erhitzen und Abkühlen, Ausdehnen und Kontrahieren, manchmal mehrmals rasch nacheinander im Wechsel – die Polarität der Natur durchlaufen in nur wenigen Stunden.

Unserer eigene “Selbst-Destillation” ist nichts anderes: Ausdehnen und Zusammenziehen im ständigen Wechsel – Polarität von Gefühlen und Gedanken, ständig, millionenfach: wir werden alle in derselben Vortex-„Suppe“ verwirbelt – bis die Arbeit, das “Opus” vollbracht ist. In der Alchemie wird dieser Prozess als „Solve et coagula“ = „Löse und verbinde“ bezeichnet – d.h. Verdampfung und Kondensierung. Also der Wechsel zwischen dem „Leichten“ und dem „Schweren“, den ätherischen und physischen Elementen. Genau dies geschieht bei der Destillation, wenn die Essenz der Pflanze, das ätherische Öl, aus den subtilen pflanzlichen Drüsen freigesetzt wird und verdampft – und sich dann wieder im Vortex des Kondensators verdichtet.

Auf unsere eigene Erfahrung bezogen: Bevor wir uns von den Begren-zungen unseres Körpers befreien, müssen wir MIT ihm lernen. Und das bedeutet: Wir müssen uns selbst „destillieren“. D.h. wir müssen durch einen inneren „Verwirbelungs“-Prozess, einen Prozess des sich Zusammenziehens und Ausdehnens hindurchgehen. Wir müssen also das “auf und ab” des menschlichen Zustands akzeptieren, das Beste daraus machen, es als notwendige „Laborarbeit“ auffassen, die wir uns – um ehrlich zu sein – selbst ausgesucht haben, um frei zu werden, um unsere eigene Essenz zu leben.

Und dies bedeutet die Entdeckung unserer eigenen feinstofflichen Energie, die mit der universalen Energie harmonieren will und die – zunächst unbewußt – durch uns hindurchfließt. In anderen Worten: es ist die Energie im Zentrum unseres inneren “Lebensbaumes”, unserer Wirbelsäule – heißt: die “Schlangenkraft” (Ayurveda: Kundalini) in unserem eigenen physio-sprituellen System Mensch.

Zurück zum Kräuter-Destillieren

Ein spezieller Destillationsprozess wird „Vakuum-Destillation“ genannt. Das bedeutet, man destilliert mit wenig oder gar keinem Druck, damit die Siedetemperatur niedriger ist. Auf dem Mount Everest könnte man wahrscheinlich schon bei 78 Grad destillieren (auf dem Mont Ventoux in der Provence vielleicht bei 96 Grad). Das kann bei bestimmten Pflanzen interessant sein, vor allem bei jenen, die sehr zart sind wie die Blüten-blätter der Rose. Das machen die Perser, wenn sie Rosen in 3000m Höhe destillieren, wo der Druck niedriger ist als auf ein paar hundert Metern.

Wie wir sehen, es ist das Prinzip: Je niedriger der Druck in der Atmosphäre oder im Inneren der Destillations-Anlage ist (z.B. wenn der Druck durch die Schaffung eines Vakuums bei Null liegt), umso niedriger wird die benötigte Temperatur sein, um das Wasser zum Kochen zu bringen und Dampf zu erzeugen. Das Resultat hängt von den Pflanzen ab.

… und es ist gut, sich an das Prinzip dieser „Vakuumdestillation“ zu erinnern:

Zarte menschliche Pflanzen, vor allem die menschlichen “Blütenblätter”, sollte man selbst bei geringem Druck und geringer Temperatur destillieren. Für die robusten Anteile einschließlich der festen Stängel und Blätter genügt durchaus ein normales Gerät. Die Destillation bei geringem Druck und geringer Temperatur erfordert eine komplizierte Vorrichtung, die jedoch die Investition wert ist, um ein besseres Ergebnis zu erzielen, stimmt’s?

Und wenn man sich die Holpersteine bei diesem Prozess anschaut, der zwischenzeitlich zu allen möglichen „Störungen“ oder fehlgeleiteten Ausrichtungen führen kann, wie disharmonische Gefühle, emotionale Turbulenzen, Unwohlsein.

Doch all das ist eigentlich nichts anderes als ein ständig erneutes Aus-balancieren des Energiesystems unseres Körpers, vor allem auf der Ebene der Wechselwirkung zwischen Herz und Geist, Gefühl und Denken. Man kann auch sagen: es ist ein überwinden des  Ungleichgewichts von Anziehung und Ablehnung, Ja und Nein, Liebe und Hass, Integration und Frustration…

Destillation also: Lektionen, um den wahren Sinn unseres Menschseins zu verstehen

Was auch damit zu tun hat, dass man weder versteht noch dazu erzogen wurde zu verstehen, dass der Weg zu äußerer und innerer Freiheit ab-sichtlich mit Hindernissen gepflastert ist. Denn Hindernisse bedeuten Kontraktion und Hindernisse zu überwinden bedeutet De-Kontraktion.

Der Körper mit seinen tausend Bedürfnissen, Unzulänglichkeiten, Schwierigkeiten, Schmerzen und der Geist mit seinen tausend Abhängigkeiten vom Körper und seiner “unerzogenen” Form des Denkens ist das Hauptproblem auf diesem Weg. Doch scheinbar wollten wir das so. Wir wollten einen Körper als Laboratorium, um den Umgang mit uns und der Welt zu lernen. Wir wollten diese Herausforderungen, um unsere Evolution zu beschleunigen. Schließlich ist es in der Astralwelt zu leicht oder?

Das drückt das deutsche Sprichwort „Stirb und werde“ aus, engl. „die and be-come“, übersetzbar mit „stirb und komme zum Sein“.

Stirb und werde – die Stufendynamik zur Seele

Und deshalb müssen wir „destilliert“ werden, „verwirbelt“ werden – und noch einmal: wir wollten es so.

In der alten indischen Philosophie oder Mythologie wird dieser Prozess in der Geschichte vom QUIRLEN DES MILCHOZEANS dargestellt – der kosmischen Polarität von Kontraktion und Expansion. „Naga“, der König der Schlangen, genannt Vasuki, ist um den Berg Mandara gewunden, der mitten im Ozean schwimmt. Vishnu, inkarniert in Form einer großen Schildkröte, trägt den Berg. Die Devas (Halbgötter) und Asuras (Dämonen) machen über Tausende von Jahren Tauziehen am Körper der Naga, um das Wasser des Ozeans zu quirlen und dadurch den Nektar der Unsterblichkeit, “Amrita”, zu erzeugen.

Das Quirlen des Milchozeans, dargestellt auf einem vedischen Gemälde aus Indien.

Wie beschreibt Patrizia Norelli-Bachelet, Gründerin des “Aeon Centre of Cosmology”, diesen Vorgang ?

„Diese schöne Geschichte der Quirlung des Milchozeans ist zwar einerseits sehr einfach, doch andererseits enthält sie die Einzelheiten eines tiefgründigen okkulten Vorgangs. Sie veranschaulicht die „alche-mistische“ Dynamik zwischen zwei entgegengesetzten Kräften, die den Übergang vom Chaos zum Kosmos bewirkt. Der wichtigste Aspekt der Geschichte über das Quirlen ist die Erzeugung einer axialen Ausrich-tung, eines stabilen Punktes, um den sich die dynamische Bewegung erzeugt. Die Quirlung findet in der spirituellen menschlichen Struktur statt – in unserem eigenen „Ozean des Bewusstseins“. Das ist die Ebene, auf der die feinstoffliche (mikrokosmische) Ausrichtung im Menschen der makrokosmischen Ausrichtung folgt.“

Und so ist es: Auf der feinstofflich-energetischen Ebene ist die Quirlung eine wirbelnde „dynamische Bewegung“ von Energien der menschlichen „Kundalini“ in der ‘Wirbelsäule. Und die “Ausrichtung” bedeutet die Integration entgegengesetzter Kräfte in uns – vor allem auch die Harmo-nisierung zwischen dem männlichen und dem weiblichen Prinzip – von Animus und Anima (C.G.Jung), Sonne (Ayurveda: “Pingala”) und Mond (Ayurveda: “Ida”) im „Lebensbaum“ unserer Wirbelsäulenachse.

Der rote König und die weiße Königin in der Alchemie – ständig auf die Reintegration der Gegensätze bedacht…

Und so beschreibt die Theosophie (Krishnamurti) diese „Quirlung des Milchozeans“ :

„Sie wird ‚samudra manthan‘ genannt. Wir könnten den Geist mit einem Ozean vergleichen, in dem sich Wellen von Gefühlen und Gedanken erheben. Oft benutzen wir das Wort ‚manomanthari‘ für das große Quir-len im Geist, wenn wir vor schwierigen Situationen stehen oder uns nicht entscheiden können, welchen Weg wir einschlagen sollen. Wenn unser Geist in zwei verschiedene Richtungen gezogen wird, befindet er sich in einem solchen Prozess intensiver Quirlung und ein großer Aufruhr geschieht.“

(http://ultindia.org/tm_magazine/TMJan10.pdf)

Wir Menschen “leben und gedeihen” im weitesten Sinn, um die inneren zerebrospinalen Energien zu erwecken, damit wir einerseits zunehmend den vielfältigen Herausforderungen der äußeren Welt auf harmonische Weise gewachsen sein können und andererseits, damit wir den Nektar unserer eigenen Unsterblichkeit, den “Amrit” der Seele in der Einheit mit dem Universum erfahren lernen.

Wenn dieser Energiefluss – oder die Übertragung kosmischen Pranas in unsere Psychophysiologie – sich zu sehr reduziert oder sogar unterbrochen wird, können viele Krankheiten oder sogar degenerative Krankheiten wie Krebs usw. auftreten.

Schlussfolgerung

Die menschliche Evolution hat ihren inneren Sinn in der Wechselbeziehung von entgegengesetzten Energien oder Kräften, die passend durch den Prozess der Selbstdestillierung veranschaulicht wird. Er führt dazu, die Quintessenz von sowohl Materie (Körper) als auch Energie (“Seelenstoff”) zu gewinnen und beide Elemente zu versöhnen.

Und dieser Prozess bedeutet

  • die Harmonisierung aller Gegensätze
  • die Versöhnung der erdenden und der ätherischen Energien in uns
  • das „wie oben so unten“-Prinzip (Alchemie) integrieren
  • das Ende des Kampfes zwischen dem „Adler“ und der „Schlange“      (oder dem Drachen), von dem z.B. die germanische Mythologie   spricht. (vgl. auch die aztekische Mythologie von Quetzalcoatl, der       gefiederten Schlange)
  • die Verbindung des Basis-Chakras mit dem Scheitel-Chakra
  • die Versöhnung von Ida und Pingala – des männlichen und         weiblichen Prinzips in jedem von uns
  • der Aufstieg der “Sushumna” (zentrale Wirbel-Säulen-Energie)   und die “Ent-wirrung” der Wirklichkeit im Verständnis des „Paradox“ von Existenz und Sein.

In Wirklichkeit sind wir alle einfach strahlende Lichtkugeln. Energien, die überall durch das Universum pulsieren. Und diese Energien haben bestimmte Schwingungsfrequenzen – und diese Frequenzen bestimmen die Entwicklungsschritte, die wir in unserem Leben kreieren. Wir haben zweifellos mit Sicherheit die Wahl. Das Gute ist, dass diese Frequenzen durch positive Gedanken, Gefühle, Handlungen, Ernährung angehoben werden können und auch durch ätherische Öle.

Das Destillieren von Kräutern ist letztlich einfach ein Vorgang, der uns zeigt, wie Heilpflanzen ihre Essenz freigeben können. Und dieser Vorgang kann eine Metapher dafür werden, wie Menschen ihre Essenz freisetzen können, indem sie Zugang zu ihren tieferen, feineren Energien in sich suchen.

Im Grunde geht es darum, die Antwort auf die ewige Suche der menschlichen Seele zu finden. Was ist „Himmel“, was ist „Erde“? Was ist das verborgene „oben“ hinter dem Geheimnis unseres Lebens, das Rätsel unserer selbst. Wenn das „oben“ „unten“ gefunden werden kann –  wie können wir Zugang dazu bekommen, wie können wir es verstehen und es in unser Leben integrieren?

Doch damit der Mensch auf seine innersten Energien zugreifen kann, muss er gereinigt, entgiftet und als ein neues Wesen „wiedergeboren“ werden. Er muss „destilliert“ oder „verzehrt“ werden.

Quetzalcoatl, einen Mann verschlingend
Alfa Romeo Logo

Und was bedeutet das?

„Zerlege das Ich in Nichts, lege alles offen, um es zu überprüfen. Indem man Selbsterkenntnis in Bezug auf das eigene Wesen und die eigene Beziehung zu Gott erlangt, wird die Seele geläutert, die Unreinheiten werden ausgelöscht, und sie wird rein, ungeteilt.“

https://www.thoughtco.com/alchemical-sulfur-mercury-and-salt-96036

Und noch einmal: Das ist der Sinn der Selbstdestillierung oder des Quirlens – der Sinn der Alchemie der menschlichen Entwicklung. Denn Quirlen im Vortex des Lebens bedeutet, dem näher zu kommen, was wir in Wirklichkeit sind, näher zur Seele oder zum „Körper der Glückselig-keit“ (Anandamaya Kosha), wie es die Vedischen Schriften des alten Indiens beschreiben.

Und das ist auch ein Vorgang des Sich-Öffnens und Sich-Schließens des inneren Lebensstrudels – millionenfaches JA und NEIN, LIEBE und HASS, INTEGRATION und ABNEIGUNG, AUSDEHNUNG und ZUSAMMENZIEHUNG unserer eigenen „vegetativen“ Energien – verdampft und kondensiert, wieder verdampft und wieder kondensiert, um endlich das Licht freizusetzen, das duftende Licht unserer unsterblichen Lebensblume.

…und ätherische Öle verhelfen uns in vielfältiger Weise zu dieser Wiedergeburt im Geist

Botschafter des Lichts und der kosmischen Energie, die sie sind, unter-stützen sie unsere tägliche Meditation auf kraftvolle Weise und erheben unser Bewusstsein – durch „Körper-Gewahrsein“ und „Gewahrsein des Denkens und Fühlens“ zum höheren Selbst.

Von da aus „verbinden“ wir uns tatsächlich – in dem Sinne, dass wir die Glückseligkeit des Zusammenseins erschaffen und leben, zusammen mit uns UND der Welt. Dort haben wir die Abweichungen und Verfälschungen all unserer mentalen, psychologischen, sozialen und ökologischen Eindrücke und Traumata hinter uns gelassen. Dort haben wir „es verloren“ – weil wir es gefunden haben.

ES im Sinne der Wirklichkeit des Menschen, wie die Göttliche Intelligenz sie „beabsichtigt“ hat.

Aromatherapie – eine neue Sicht auf Krebs

Aromatherapie – eine neue Sicht auf Krebs

Teil 3

Beeindruckende Antikrebseigenschaften von Trägerölen

Auch eine Reihe von pflanzlichen oder fetten Ölen ist in den letzten Jahren in Bezug auf ihre Antikrebseigenschaften in den Fokus gerückt. Diese pflanzlichen Öle spielen eine wichtige Rolle in der Aromatherapie für Wellnessmassagen, therapeutische Massagen sowie für die orale Aufnahme zusammen mit ätherischen Ölen.

Seit den Pionierentdeckungen von Dr. Johanna Budwig über die Wirkung von Leinsamenöl mit seinen Omega-Fettsäuren als Krebsvorbeugungs- und Krebsheilmittel sind eine Reihe pflanzlicher Öle in der onkologischen Forschung in den Vordergrund getreten. In Deutschland war es Dr. Johanna Budwig, Senior Expertin der Zentralregierung für Fette und Arzneimittel, die bereits in den 1960er Jahren mit der Erforschung von Krebs und Omega-Ölen begann. Sie gilt als eine der weltweit führenden Behörden für Fette und Öle. Ihre Forschungen haben gezeigt, welche enormen Auswirkungen kommerziell verarbeitete Fette und Öle auf die Zerstörung von Zellmembranen und die Senkung der Spannung in den Zellen des menschlichen Körpers haben, was zu chronischen und unheilbaren Krankheiten führt.

Die Zellen unseres Körpers feuern elektrisch

Dr. Budwig: „Wir haben vergessen, dass wir„ body electric “sind. (http://www.cancertutor.com/budwig).

Dr. Budwig sprach von „Solar Food“ und erkannte den Zusammenhang zwischen Quantenmechanik, menschlicher Biochemie und physiologischem Wohlbefinden. Sie kam zu dem Schluss, dass elektronenreiche Lebensmittel als solares Resonanzfeld im Körper wirken und die photonische Energie der Sonne in unserem Körper anziehen, speichern und leiten.

Dr. Budwig erklärte: „Elektronen sind bereits ein Bestandteil der Materie, obwohl sie sich auch in ständiger Bewegung befinden. Elektronen lieben Photonen, die sich aufgrund ihrer Magnetfelder gegenseitig anziehen. Es gibt nichts anderes auf der Erde mit einer höheren Konzentration von Photonen der Sonnenenergie als den Menschen. Die Elektronen in unserer Nahrung dienen als Resonanzsystem für die Sonnenenergie und sind wirklich das Element des Lebens. Der Mensch fungiert als Antenne für die Sonne. Das Zusammenspiel der Photonen in den Sonnenstrahlen und der Elektronen in den Samenölen und unseren Nahrungsmitteln bestimmt alle lebenswichtigen Funktionen des Körpers. “(http://www.cancertutor.com/budwig)

Dr. Budwig entdeckte, dass bei einer chemischen Behandlung von ungesättigten Ölen (wie zum Beispiel bei Margarine) deren ungesättigte Eigenschaften zerstört und das Elektronenfeld entfernt werden. Diese kommerzielle Verarbeitung von Fetten zerstört das Elektronenfeld, das die Zellmembranen (60-75 Billionen Zellen) in unserem Körper benötigen, um richtig zu feuern, d. H. richtig zu funktionieren.

Dr. Budwig bemerkte: „Die Entstehung von Tumoren geschieht in der Regel wie folgt: In denjenigen Körperregionen, in denen normalerweise viele Wachstumsprozesse stattfinden, wie in der Haut und den Membranen, den Drüsenorganen, beispielsweise der Leber und der Bauchspeicheldrüse oder den Drüsen in der Magen und Darm – hier werden die Wachstumsprozesse zum Stillstand gebracht.

Da die Dipolarität aufgrund des Mangels an elektronenreichem, hochungesättigtem Fett fehlt, wird der Wachstumsverlauf gestört – die oberflächenaktiven Fette sind nicht vorhanden. Die Substanz wird inaktiv, bevor der Reifungs- und Ausscheidungsprozess der Zellen überhaupt stattfindet, was zur Bildung von Tumoren führt. (http://www.cancertutor.com/budwig)

Dr. Budwig vermutete, dass die Photonen des Sonnenlichts (sogenannte pi-Elektronen oder „Sonnenelektronen“) von sonnenähnlichen Elektronen angezogen und aktiviert werden, die in unseren eigenen biologischen Systemen, insbesondere in den doppelt gebundenen pi-Elektronenwolken, auftreten Fettsäuren in unseren Zellmembranen. Sie entwarf eine einfache, aber wirkungsvolle Therapie zur Steigerung der zellulären Energieproduktion durch den Verzehr von Omega-3-reichem Leinsamenöl in Kombination mit Quark (einem schwefelhaltigen Protein, das den Transport von doppelt gebundenen Fettsäuren in Öl unterstützt und das wichtigste Antioxidans Glutathion des Körpers liefert) und täglichem Sonnenlicht Exposition. (Siehe http://healyourselfathome.com/HOW/NEWSTARTS/1_NUTRITION/FOOD/electron_rich_foods.aspx)

Eine Erfahrung

„Wir wurden von einem Freund gebeten, seinem krebskranken Sohn eine Kassette zu schicken. Wir haben gerade erfahren, dass die Schwiegertochter in ihrem Lymphsystem und ihrem Gehirn Krebs hatte. Sie benutzte 4 EL Flachsöl pro Tag und heute sind die Tests für Krebs normal. Die Ärzte können nicht herausfinden, was passiert ist und sie sagt nichts. Ihr Mann, ihre Mutter, ihr Vater und ihre Schwestern verwenden jedoch alle Leinöl zur Vorbeugung. “

Dr. Budwig wies darauf hin, dass das Krebswachstum durch die Bereitstellung von einfachen Nahrungsmitteln, Hüttenkäse und Leinsamenöl umgekehrt werden kann, wodurch die stagnierenden Wachstumsprozesse korrigiert werden. Dadurch lösen sich der oder die vorhandenen Tumoren auf natürliche Weise auf und alle Symptome, die auf eine „leere Batterie“ hindeuten, werden geheilt. Dr. Budwig glaubte nicht an wachstumshemmende Behandlungen wie Chemotherapie oder Bestrahlung. Sie wurde mit den Worten zitiert:

“Ich erkläre, dass die heute üblichen Krankenhausbehandlungen bei einem Tumorwachstum mit Sicherheit zu einer Verschlechterung der Krankheit oder einem schnelleren Tod führen und bei gesunden Menschen schnell Krebs verursachen.”

Die Fähigkeit der Fette, sich mit Eiweiß zu verbinden und dadurch Wasserlöslichkeit in den Flüssigkeiten des lebenden Körpers zu erreichen – all dies wird zerstört, wenn wir die falschen Fette verwenden.

Dr. Budwig drückt es so aus: „Die Batterie ist tot, weil die Elektronen in diesen (gesunden) Fetten und Ölen sie normalerweise wieder aufladen.“ Wenn die Elektronen zerstört werden, sind die Fette nicht mehr aktiv und können nicht in die Kapillaren und durch die feine Kapillare fließen Netzwerke. Hier treten Kreislaufprobleme auf.

Oder, wie der ungarische Medizin-Nobelpreisträger Albert von Szent-Gyorgyi aus dem Jahr 1937 sagte: „Alles Leben hängt von einem kleinen Tropfen Sonnenelektronen ab.“ Dies bezieht sich auf hochgeladene Einzelelektronen, die an der Übertragung ihrer Energie auf den menschlichen Körper beteiligt sind.

Ohne den richtigen Fettstoffwechsel in unserem Körper sind alle lebenswichtigen Funktionen und jedes Organ betroffen. Dies schließt die Erzeugung neuen Lebens und neuer Zellen ein. Unser Körper produziert täglich über 500 Millionen neue Zellen. Dr. Budwig wies darauf hin, dass beim Wachstum neuer Zellen eine Dipolarität zwischen dem Zellkern und der Zellmembran besteht, die hochungesättigte Fettsäuren enthält. Während der Zellteilung müssen die Zelle und die neue Tochterzelle genügend elektronenreiche Fettsäuren in der Zelloberfläche enthalten, um sich vollständig von der alten Zelle abzuspalten. Wenn dieser Prozess unterbrochen wird, beginnt der Körper zu sterben. Im Wesentlichen schalten diese kommerziell verarbeiteten Fette und Öle das elektrische Feld der Zellen aus, sodass chronische und unheilbare Krankheiten unseren Körper erfassen können.

Die Batterie reparieren

Eine Erfahrung zu Leinsamenöl mit Hüttenkäse: „Mrs. Harriett hatte ein bösartiges Melanom am Oberschenkel. Etwa eineinhalb Jahre später hatte sie an ihrer linken Schläfe eine Lymphknotenmetastase, die mit Strahlung behandelt wurde. Vier Monate später hatte sie am linken Hals eine Lymphknotenmetastase, die ebenfalls durch Bestrahlung unter Kontrolle gebracht wurde. Zwei Monate später hatte sie mehrere Hautmetastasen über ihren Körper verteilt. Dann kam sie offenbar allein zu Dr. Budwig. Es folgen Auszüge aus einem Brief der Ärztin an Dr. Budwig: „Nach Ihrer Behandlung waren alle Lymphknoten und Hautmetastasen in Remission. Außerdem wurden alle Bluttestindikatoren normalisiert. Ich habe dies noch nie bei metastasiertem malignen Melanom gesehen. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir mitteilen könnten, welche Therapie Sie angewendet haben … “Aus Dr. Budwigs Buch„ Der Tod des Tumors “, S. 85 (vgl. Http://www.cancertutor.com) / budwig)

Der Mangel an elektronenreichen ungesättigten Fetten wirkt sich aus auf:

  • Enzymfunktion der Atemwege – Grundsätzlich ist erwiesen, dass hochungesättigte Fettsäuren der unentdeckte entscheidende Faktor sind, um den gewünschten Effekt der zellulären Atemwegsstimulation zu erzielen     
  • Alle Drüsen des Körpers     
  • Gehirnfunktion – einschließlich geistiger und spiritueller schulischer Leistungen von Kindern     
  • Funktion des Herzens – Richtiges Feuern des Herzens  
  • Unfruchtbarkeit in der Ehe     
  • Moral- und Verhaltensprobleme     
  • Menschliche sexuelle Beziehungen     
  • Zellteilung     
  • Bildung von Tumoren     
  • Einnahme von falschen Fetten

Stärkere Wirkung von Trägerölen gegen Krebs

In der Zwischenzeit wurden umfangreiche Untersuchungen speziell zu Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in einer Reihe anderer pflanzlicher Öle durchgeführt.

Unter diesen

Eine Erfahrung mit Hanf-Öl


„Ich bin Dr.Rick Simpson so dankbar, dass er mich hier in den Vereinigten Staaten von Amerika mit Hanföl versorgt hat. Vor 8 Monaten wurde bei mir Lungenkrebs diagnostiziert. Seitdem habe ich viele Chemo- und Strahlentherapien durchgeführt, die mir nicht geholfen haben, sondern nur mein Immunsystem geschädigt und mich frustriert haben. Das Hanföl-Medikament wurde innerhalb von 2 Tagen beschafft und geliefert und ich bin seit 3 ​​Monaten in Behandlung. Ich bin hier, um jedem mitzuteilen, dass ich kein Krebspatient mehr bin. Ich habe mit dem Hanfölservice von Dr. Rick Simpson eine völlige Veränderung meines Gesundheitszustands erlebt. Holen Sie sich für alle Krebspatienten, die in der Region Amerika und in ganz Europa leben, Hanföl. “

Vgl. Http://www.thealternativedaily.com/herbal-essential-oils-cancer-cells

Neemöl

Nimbolid – eine bioaktive Terpenoidverbindung, die im Neem-Öl enthalten ist – kann Prostatatumoren um bis zu 70 Prozent schrumpfen, während die Metastasierung bei dreimonatiger oraler Einnahme um etwa 50 Prozent unterdrückt wird. Die Pflanzenstoffe haben sich auch als Mittel gegen Dickdarmkrebs bewährt. Nimbolid induziert auch Apoptose bei Brustkrebs, Hepatokarzinom, Gebärmutterhalskrebs, Choriokarzinom, Dickdarmkrebs, Lymphom, Leukämie und Melanomzellen. Azadirachtin – eine andere Verbindung in Neemöl zeigt eine ähnliche Wirkung in Gebärmutterhalskrebszellen. (vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4734358/)

Schwarzkümmel (Nigella sativa)

Thymochinon ist eine phytochemische Verbindung, die in Schwarzkümmel (Nigella sativa) mit langer medizinischer Tradition vorkommt. Die Schwarzkümmelsamen haben eine bemerkenswerte Tradition in der Naturheilkunde, hauptsächlich in Süd- und Südostasien, im arabischen Afrika und im Mittelmeerraum. Im alten Ägypten, in Griechenland und in der Türkei wurden Schwarzkümmelsamen häufig zur Behandlung einer Reihe von Krankheiten und Beschwerden verwendet. (Siehe http://www.oncotarget.com/index.php?journal=oncotarget&page=article&op=view&path[‹=17206&path[‹=55081)

Die in „Drug Discovery Today“ veröffentlichte Studie kam zu dem Schluss, dass Thymochinon in vitro und in vivo (in Reagenzglasversuchen und Tierversuchen) seit langem gegen Krebs kämpft und 9 der 10 Krebsmerkmale moduliert. Thymochinon scheint gegen Krebs-erkrankungen in Blut, Lunge, Niere, Bauchspeicheldrüse, Leber, Prostata, Brust, Gebärmutterhals, Dickdarm und Haut wirksam zu sein. Lesen Sie: http://www.blackcumincenter.com/a-cure-for-all-disease-except-death-pancreatic-cancer.html (vgl. auch Dr. Mercola – mercola.com – Mo, 28. Aug 2017)

Die vielfältige heilende und vorbeugende Kraft von Schwarzkümmel ist ein Grund, warum er als “Allheilmittel” oder “Habbah Sawda” oder “Habbat el Baraka” (arabisch = “Samen des Segens”) bezeichnet wurde. Nigella wird in der islamischen Kultur als „prophetische Medizin“ bezeichnet. Der Prophet Mohamed wird oft zitiert, er habe gesagt: „Nigella heilt alles außer dem Tod“.

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist einer der am schwersten zu heilenden, zu diagnostizierenden und zu behandelnden Krebsarten. Die allgemeine Überlebensrate beträgt nicht mehr als 4,6%. Das „Black Cumin Center“ in den USA: „Nigella sativa vernichtet nachweislich 82% der Pankreastumorzellen. Das bedeutet, dass von den 50.000 diagnostizierten Patienten 41.000 überleben werden. “ /www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5220391/ auch https://www.sciencedirect.com/science/article/ pii / S1365182X1530188X auch https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22007514)

Sanddornöl

Die meiste Arbeit in diesem Bereich wurde mit Labortieren geleistet. Eine Gruppe in Indien in der Abteilung für Strahlenbiologie des Instituts für Nuklearmedizin und verwandte Wissenschaften in Delhi hat mehrere Berichte über das Potenzial eines Hippophen-Extrakts zum Schutz des Knochenmarks vor Strahlenschäden veröffentlicht. Seine Gruppe zeigte auch, dass der Extrakt zur schnelleren Gewinnung von Knochenmarkszellen beitragen kann.

In China wurde eine Studie durchgeführt, um eine schnellere Wiederherstellung des hämopoetischen Systems nach einer hochdosierten Chemotherapie (mit 5-FU) bei Mäusen, die mit Sanddornöl gefüttert wurden, nachzuweisen. In vorläufigen Laborstudien wurde festgestellt, dass das Samenöl die unspezifische Immunität verstärkt und Antitumor-Effekte bietet. (vgl. http://www.itmonline.org/arts/seabuckthorn.htm)

Das Ganze ist mehr als die Sammlung von Teilen

Die Aromatherapie befasst sich mit der Komplexität der Natur. Für die moderne Wissenschaft ist es „natürlich“, Verbindungen zu isolieren und nach sogenannten Wirkstoffen zu suchen. Zunehmende wissenschaftliche Forschungen zeigen jedoch, dass die Gesamtheit eines ätherischen Öls oder einer Heilpflanze oft mehr als die Teile ist. In vielen Fällen haben isolierte Verbindungen, die als “Wirkstoffe” identifiziert wurden, nicht die gleiche heilende Wirkung wie ihre “biochemischen Partner” in einer synergistischen Zusammengehörigkeit von Verbindungen.

Dies zeigt sich beispielsweise in Bergamottenöl und seinen starken Wirkungen auf Neuroblastome, Krebs des Nervensystems. Es wurde festgestellt, dass ätherisches Bergamotteöl das Überleben und die Proliferation von SH-SY5Y-Neuroblastomzellen hemmt, indem es mehrere Wege aktiviert, die sowohl zum nekrotischen als auch zum apoptotischen Zelltod führen. (Celia et al., 2013 – Ursino et al., 2010)

Russo et al. (2013) zeigten, dass die Assoziation von Limonen und Linalylacetat, jedoch nicht die Exposition gegenüber den einzelnen Verbindungen, eine signifikante Zytotoxizität hervorrief, was auf eine wichtige Rolle der kombinierten Wirkung dieser Monoterpene beim durch Bergamotte-ätherisches Öl verursachten Zelltod hinweist . Dies zeigt, dass die synergistische kombinierte Wirkung von ätherischen Ölen häufig eine wichtige Rolle beim Tod von Krebszellen spielt. (vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4345801/)

Was ist mit ätherischem Thymianöl?

In einer 2010 in der Schweiz durchgeführten Studie wurden verschiedene ätherische Öle gegen MCF-7-Brustkrebszellen, A-549-Lungenkrebszellen und PC-3-Prostatakrebszellen untersucht. Es wurde festgestellt, dass ätherisches Thymianöl die stärkste Zytotoxizität gegenüber allen drei Arten menschlicher Krebszellen aufwies. (vgl. http://www.thealternativedaily.com/herbal-essential-oils-cancer-cells/)

Oder Weihrauchöl?

Nach Forschungen der “University of Oklahoma Health Sciences” hat Professor H.K. Lin, Ph.D., verschiedene Arten von Weihrauch (Boswellia) ätherischen Ölen sind als Krebslösung beispiellos. Boswellia carterii induziert Blasentumorzellen, d.h. es tötet Krebszellen ab und lässt die gesunden Zellen in Ruhe. Boswellia carterii und Santalum album (Sandelholz) töten beide Krebs, tun dies jedoch auf unterschiedliche Weise, was darauf hindeutet, dass die beiden zusammen effizienter sind. Boswellia sacra kann sowohl bei fortgeschrittenem Brustkrebs als auch bei der Krebsprävention wirksam sein. Boswellia sacra ist auch eine nicht-chirurgische und nicht-invasive Behandlungsoption für Hautkrebsarten wie das Basalzellkarzinom. Lesen Sie mehr http://www.cancertutor.com/are-essential-oils-the-missing-link-to-cancer-prevention/

Eine Erfahrung: „Meine Freundin, die in der Mayo-Klinik in Rochester, MN, behandelt wurde, und ihr Onkologe hatten keine Probleme damit, Weihrauch-EO topisch anzuwenden, während sie eine intravenöse Chemotherapie hatte. Während ihrer ersten Runde ohne Weihrauch vermehrten sich die Tumoren auf ihrem ganzen Körper und sie war sehr krank und konnte kaum funktionieren. Während ihrer zweiten Runde verwendete sie den Weihrauch-EO topisch auf ihren Füßen und topisch in allen Bereichen, von denen sie wusste, dass es Tumore gab. Sie fühlte sich großartig und hatte wenig Nebenwirkungen. Nach 5 Wochen waren alle Tumoren vom Hals abwärts verschwunden und die an ihrem Gehirn schrumpften um 30%. Ich weiß, was ich tun würde – und es beinhaltet keine Chemotherapie. “(Vgl. Http://roberttisserand.com/2015/03/frankincense-essential-oil-and-cancer/)

Das Baylor University Medical Center, USA, stellte fest, dass eine Schlüsseleigenschaft, die Weihrauch so effektiv macht, folgendes ist: „Dass es Zellen auf epigenetischer Ebene reguliert – epigenetisch bedeutet, wie sich die Gene als Reaktion auf ihre Umwelt ausdrücken.“ In diesem Fall bedeutet es, dass das Weihrauchöl die Gene beeinflusst, um die Heilung zu fördern. Die Wirksamkeit von Weihrauchöl ist nach Ansicht der Wissenschaftler so hoch, dass es sowohl zur Krebsprävention als auch zur Krebsbehandlung eingesetzt werden kann. Außerdem können die Vorteile anderer natürlicher Krebsbehandlungspläne noch verstärkt werden. (vgl. https://www.tylertolman.com/health-articles/frankincense-oil-benefits/)

In Bezug auf den oft zitierten Wirkstoff von Weihrauch, nämlich Boswelliasäure (AKBA), sind jedoch die Bemerkungen zu ergänzen. AKBA ist nicht in den verschiedenen Weihrauchölen enthalten, da es ein zu schweres Molekül ist, um während des Destillations- oder Extraktionsprozesses (Hexan, CO2) „gefangen“ zu werden. Es kommt nur im Harz und seinen pulverförmigen oder ethanolischen Extrakten vor. Dies bedeutet nicht, dass Weihrauchöle keine anderen Verbindungen wie Beta-Elemen enthalten, die potenzielle Forschungskandidaten für eine positive Wirkung auf die Krebsbehandlung darstellen.

Claire Galea von „Living Vitality“ schreibt zu diesem Thema: „Jüngste Forschungsergebnisse legen nahe, dass Beta-Element – ein krebsbekämpfendes Terpen, das in Weihrauch- und Myrrhenölen mit der Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, vorkommt. Das Öl half ihnen, Krebs zu besiegen. “(vgl. https://www.livingvitalityaustralia.com.au/blogs/articles/frankincense-v-frankincense-essential-oil-which-wins-in- the-fight-against-cancer (von Claire Galea)

Wie immer: Das Sammeln von Verbindungen ist der Trick. Ein guter Ansatz zur Krebsbekämpfung in Bezug auf Weihrauch wäre sicherlich zu berücksichtigen.

  • Intern mit Weihrauchpulver oder ethanolischen Extrakten
  • Verwendung verschiedener Weihrauchöle in synergistischen Mischungen

Nicole Stevens weist in ihrem Buch „Essential Oil Cancer Research“ darauf hin, dass Öle aus

sind alle wirksamer als Weihrauch gegen Gebärmutterhalskrebs und zeigen jeweils eine hemmende Wirkung von mehr als 90% auf Krebszellen. Weihrauch lag bei 72,1%. Sandelholz wirkte auch gegen Prostatakrebs, Brustkrebs und Hautkrebs, während Weihrauchöl in diesen Bereichen keine Wirksamkeit zeigte.

Nicole Stevens erklärt: „Obwohl die Ergebnisse dieser Screening-Studie und anderer Studien noch vorläufig sind, gibt es offenbar immer mehr wissenschaftliche Beweise dafür, dass viele ätherische Öle gegen verschiedene Krebsarten wirksam sind.“ (Vgl. Https://www .livingvitalityaustralia.com.au / blogs / articles / frankincense-v-frankincense-ätherisches-öl-das-im-kampf-gegen-krebs-von-claire-galea-siegt)

Weihrauch hingegen hat bemerkenswerte Wirkungen gegen Hirnödeme gezeigt, die auftreten können, wenn ihr Gehirntumor entfernt wurde. Im Jahr 2011 überwachte eine klinische Studie, in der 44 Personen untersucht wurden, Weihrauch als Mittel gegen Hirnödeme, anstatt Steroide zu verwenden. Bei 60% der Patienten war die Schwellung um 75% oder mehr reduziert. Dies zeigt Weihrauch als eine mögliche Ersatztherapie, die die Probleme der Steroidverwendung vermeidet. (vgl. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21287538)

Und Myrrheöl?

Studien an der Nanjing University of Chinese Medicine im Jahr 2011 zeigten, dass auch Myrrhenöl, ein weiteres ätherisches Öl aus Harzen, Vorteile gegen Krebs aufweist. Die Forscher fanden heraus, dass Myrrhe das Wachstum von acht verschiedenen Arten von Krebszellen hemmt, insbesondere von gynäkologischen Krebsarten. Obwohl weitere Forschungen erforderlich sind, um genau zu bestimmen, wie Myrrhe zur Krebsbehandlung eingesetzt werden soll, sind diese ersten Forschungen vielversprechend. (vgl. Zytotoxizitätsaktivität von Extrakten und Verbindungen aus Commiphora myrrha-Harz gegen humane gynäkologische Krebszellen; Shulan Su1, Tuanjie Wang2, Ting Chen2, Jin-ao Duan1 *, Li Yu1 und Yuping Tang11, Jiangsu Key Labor für TCM Formulas Research, Universität Nanjing of Chinese Medicine, Nanjing 210046; China. 2 Hochschule für Pharmazie, Jiangsu University, Zhenjiang 212013, VR China, 23. Februar 2011)

Nelkenöl

Die aufregendste und vielversprechendste Forschung zu ätherischen Nelkenölen befasst sich mit den Vorteilen gegen Krebs. Die meisten Forscher, die ätherisches Nelkenöl über einen längeren Zeitraum untersuchen, sind sich einig, dass es vielversprechend ist – nicht nur wegen seiner Fähigkeit, Krebszellen abzutöten, sondern auch als natürliches chemopräventives Mittel (Krebsvorbeugungsmittel). Es wurde festgestellt, dass ätherisches Nelkenöl zytotoxische Eigenschaften gegen eine Reihe von Brust-, Speiseröhren- und Dickdarmkrebszellen aufweist.

Und schließlich Oreganoöl

Wie die „Alternative daily“ berichtet:

Dr. Supriya Bavadekar, Assistenzprofessorin für Pharmakologie an der Long Island University, leitete einen Gruppentest von Carvacrol, einem Hauptbestandteil von Oreganoöl, an Prostatakrebszellen. Sie haben herausgefunden, dass die Oregano-Verbindungen Signalwege verwenden, die “Selbstmord von Krebszellen” verursachen. Dr. Bavadekar erklärt, dass, obwohl wir bereits von den entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften von Oregano gewusst haben, die “Wirkung auf Krebszellen” die Würze in die Höhe treiben Niveau eines Supergewürzs wie Kurkuma. “(vgl. http://www.thealternativedaily.com/herbal-essential-oils-cancer-cells/)

Ätherische Öle – eine ganzheitliche Therapie bei Krebs

Fazit: Es zeichnet sich definitiv mehr als nur Hoffnung für eine ganzheitliche Heilung von Krebs ab. All dies zeigt, dass wir Grund genug haben, die Aromatherapie zur Vorbeugung und sogar Behandlung mehrerer Formen von Tumorbildungen einzusetzen. Auch wenn die Forschung zu Krebs und ätherischen Ölen auffällig ist, werden die gängigen Krebstherapien – und die damit verbundenen Interessengruppen – weiterhin ein wachsames Auge auf innovative Therapien für solche kollektiven „Epidemien“ haben, wie Krebs.

Die Herausforderung für Veränderung in den Händen des Patienten

Der Hauptgrund für diesen Widerstand – wir wissen das – ist definitiv finanzieller Natur. Naturheilmittel können nicht patentiert werden, und wenn sie gemeinsam angewendet werden, würde dies einen enormen Gewinnverlust für die große Pharma bedeuten. Nicht zu vergessen: Ein Arzt, der seinem Patienten vorschlägt, allopathische Therapien gegen natürliche Lösungen auszutauschen, ist für die Mehrheit ein zu hohes Risiko. Es bleibt also im Wesentlichen in den Händen des Patienten, sich für die alternative Behandlung zu entscheiden.

ABER: Statistiken zufolge verwenden bis zu 75% der Menschen in den USA – und sicherlich nicht viel weniger in Westeuropa – regelmäßig bereits komplementäre und alternative Medizin (CAM), und viele dieser Menschen tun dies, um zu kämpfen Krebs. Lesen Sie mehr http://www.cancertutor.com/are-essential-oils-the-missing-link-to-cancer-prevention/

Annäherung an die verborgenen Ursachen von Krankheiten

Es ist also Hoffnung am Horizont, dass immer mehr Menschen auf dem Planeten Erde nach der Natur als bestem Verbündeten für Heilung Ausschau halten – und damit nach einem tieferen Sinn des Lebens und seinen vielfältigen Herausforderungen. Es ist an der Zeit, sich mit den verborgenen Ursachen von Krankheiten zu befassen – und damit – wie wir Menschen in den letzten Jahrzehnten mit unseren Forschungen in Physik und anderen Wissenschaften – die „Quantenebene“ der Heilung (und sogar darüber hinaus) zu erreichen. Und die kollektiven, ökologischen, sozialen und psycho-spirituellen Implikationen unseres modernen Lebensstils verstehen.

Die Menschheit ist auf dem Weg

Lassen Sie mich mit einigen Gedanken zu Krebs von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie, schließen: „… Tumorbildungen jeder Art… entstehen vor allem durch die tatsächliche Feindseligkeit bestimmter Vorgänge im physischen Körper gegen die Wirkung des Ätherkörpers. Diese Prozesse rebellieren sozusagen, so dass der Ätherleib in bestimmten Bereichen des physischen Körpers aufhört zu wirken. Der Ätherleib hat jedoch sehr große Regenerationskräfte, und die Methoden der Geisteswissenschaft zeigen, dass der Tumor überwunden werden kann, wenn es möglich ist, das Hindernis zu beseitigen und die feindliche Wirkung auszuschalten. “

Also nochmal: Steiner betont hier im Wesentlichen die Wichtigkeit unseres Energiekörpers oder „Lichtkörpers“. Dies klingt wie die von Prof. Popp erwähnte „Fotoreparatur“ des menschlichen Systems auf der einen Seite und der Abbau der interzellulären kohärenten Lichtemission auf der anderen Seite bei Krebs.

Warum sollten wir nicht daran denken, mehr Heilpflanzen und ätherische Öle zu verwenden, die aufgrund ihrer inneren Verbindung mit Licht oder OJAS einen direkten Zusammenhang mit der Wiederherstellung des Äther- oder Energiekörpers im Menschen zu haben scheinen?

In unserem modernen Kampf gegen große Plagen unserer Gesellschaft wie Krebs strecken wir die Hände unserer Seele besser nach der unsichtbaren Lichtquelle aus, die es seit Anbeginn der Zeit gab und die Mutter Natur in ihrer ewigen Gnade uns seitdem gegeben hat durch die Welt der Pflanzen auf so viele unglaubliche Arten!

Dr. Malte Hozzel

Aromatherapie – eine neue Sicht auf Krebs

Aromatherapie – eine neue Sicht auf Krebs

Teil 2

Lässt sich die Energie ätherischer Öle messen?

1992 baute der US- Wissen-schaftler Bruce Tainio den ersten Monitor auf der Welt für Energiefrequenz-Messungen. Dieses Gerät erlaubt es, die Frequenzen jeglicher Substanz – einschließlich des menschlichen Körpers –und ebenfalls ätherischer Öle zu messen.
(http://justalist.blogspot.de/2008/03/vibrational-frequency-list.html

Krankheit beginnt bei 59-60 MHz

  • Grippeähnliche Symptome beginnen bei 58 MHz 
  • Virale Infekte bei 55 MHz 
  • Epstein Barr bei 52 MHz 
  • Kranheitsbedingter Gewebeabbau bei 48 MHz
  • Krebs beginnt bei 42 MHz 
  • der Tod beginnt bei 20 MHz

Es war in Wirklichkeit Dr. Otto Warburg, ein zweimaliger Nobel-Preisträger und Preisträger für seine Krebsforschungen, der als Erster darüber zu sprechen begann, das menschliche Zellen eine elektrische Ladung haben.

Der Einsatz bio-phonischer Energie, um Krankheit zu beheben oder zu beseitigen führte auch zur Erforschung und Entdeckung elektromagnetischer Frequenzen von ätherischen Ölen. Klinische Forschungsergebnisse zeigen, dass ätherische Öle die höchste Frequenz aller natürlichen dem Menschen bekannten Substanzen haben und ein Umfeld erzeugen, in dem Krankheit, Bakterien, Viren, Pilze etc. nicht leben können

Die Frequenzen ätherischer Öle sind um ein Vielfaches höher als die Frequenzen von Kräutern, Nahrung und selbst des menschlichen Körpers

Dr. Richard Gerber MD, Autor von „Vibrational Medicine“sagt uns, dass einer der besten Wege, wie wir nicht funktionierende Muster wie Krebs in unserem Energie- körper verändern können, darin besteht, therapeutische Dosen von „schwingungs-spezifischer subtiler Energie“ zu verabreichen
(www.essentialomatherapy.com)

Forschung zu Krebs- und Heilpflanzenölen

Mehrere bahnbrechenden Entdeckungen über das Potential ätherischer Öle im Hinblick auf Krebs sind im Verlauf der Jahre gemacht worden.

Forscher von der Universität in Washington zum Beispiel fanden heraus, dass Artemisinin, ein Sesquiterpen Lakton und Wirkstoff in der berühmten Anti-Malaria Pflanze Artemisia annua, wenn mit Eisen kombiniert, mehr als tausendmal wirksamer sein kann als Chemotherapie, indem es auf Krebszellen abzielt, wobei es gesunde Zellen intakt lässt.

Laut Studienbericht aus Washington sind 96% aller Krebszellen innerhalb von 16 Stunden vernichtet, wenn sie dem speziellen Eisen enthaltenden Bestandteil Holotransferrin und dem Artemisinin der Artimisia annua ausgesetzt werden.

Erfahrungsbericht eines Arztes

Hallo Dr. Saputo: Ich bin Arzt für Chinesische Medizin und habe Artemisia annua und Nelken und eine Tinktur, hergestellt aus Schwarzer Walnuss, 18 Jahre lang mit großem Erfolg bei meinen Krebspatienten eingesetzt. Begann mit den Versuchen am Menschen sobald wie möglich danach. Ich habe keinerlei negative Wirkungen bei irgendeinem meiner Patienten festgestellt. Die Artemesia kann leicht angebaut werden und arbeitet als ein natürliches Produkt sehr gut. Im Chinesischen nennt man sie Qing Hao Su. Artemesia kommt in der Bibel 8-mal vor, was beweist, dass sie seit mindestens 2000 Jahren risikofrei verwendet wurde. (https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=_Or8xLOGBu8)

Sesquiterpenlactone (SLs wie Artemisia annua) sind die aktiven Bestandteile einer Vielzahl von Heilpflanzen, die in der traditionellen Medizin zur Behandlung von Entzündungskrankheiten eingesetzt werden. In den letzten Jahren hat die Antikrebseigenschaft verschiedener Sesquiterpenlactone (SLs) großes Interesse erregt, und es wurden umfangreiche Forschungsarbeiten durchgeführt, um die Antikrebsaktivität, die molekularen Mechanismen und das potenzielle chemopräventive Verhalten und chemotherapeutischen Anwendungenvon SLs zu charakterisieren. Zusammengenommen sind viele SLs vielversprechende Krebsmedikamente mit potenziellen Anwendungen sowohl in der Krebschemotherapie als auch in der Chemoprävention.

Sesquiterpenlactone in ätherischen Ölen stammen hauptsächlich aus der Familie der Asteracea:

  • Inula – Inula graveolens oder Inula hellenium
  • Wermut – Artemisia absinthium (Absinthin)    
  • Mutterkraut – Chrysantheme (oder Tanacetum) Parthenium     
  • Schafgarbe – Achillea millefolium     
  • Deutsche Kamille – Chamomilla matricaria
  • Artemisia annua (Artemisinine)

All diese Terpenoide, die die Grundbausteine ​​von ätherischen Ölen darstellen, werden heute immer mehr als potenziell wirksam bei der Vorbeugung und Behandlung zahlreicher Krebsarten angesehen.

Laut einer Studie zum Beispiel im ‚World Journal of Hepatology ‘:„ Eine große Anzahl von Terpenoiden zeigt eine Zytotoxizität gegen eine Vielzahl von Lebertumorzellen und wirkt sowohl krebsvorbeugend als auch gegen Krebs. Einige der wirksamsten ätherischen Öle gegen ungesunde unregelmäßige Zellen, wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, sind:

  • Thymian     
  • Rosmarin     
  • Oregano     
  • Kamille     
  • Weihrauch

„Diese ätherischen Öle sind bemerkenswert, weil sie in der Lage sind, trennscharf Krebszellen zu schädigen oder unwirksam zu machen, während sie gesunde Zellen unversehrt belassen. Dies steht in Gegensatz zu vielen konventionellen Krebs-Medikationen und Behandlungen, die häufig unzulänglich ausgerichtet sind und ernste Nebenwirkungen erzeugen.“ (http://www.thealternativedaily.com/herbal-essential-oils-cancer-cells/)

Deutsche Kamille (Matricaria camomilla)

In Krebsstudien wurde der bioaktivste Bestandteil der Kamille als Apigenin identifiziert. Kürzlich durchgeführte Studien haben gezeigt, dass medizinische Kamillenextrakte eine geringe Wirkung auf normale Zellen haben, jedoch eine signifikante Wirkung auf die Hemmung vieler menschlicher Krebszelllinien. Dieser Effekt wurde bei Haut-, Prostata-, Brust- und Eierstockkrebs gefunden. Die in der Schweiz durchgeführte Krebsstudie von 2010 stellte fest, dass das ätherische Öl von Kamille 93 Prozent der Brustkrebszellen tötet. Apigenin findet man auch in Extrakten von Petersilie, Sellerie, Pfefferminze, Oregano etc. – und auch in grünem Tee. (http://www.thealternativedaily.com/herbal-essential-oils-cancer-cells/)

Sandelholz

„Sandelholzöl wurde durch Untersuchungen an der Brigham Young Research University, Utah, USA, für seine Fähigkeit zur Wachstums-Hemmung einiger Arten von Krebszellen dokumentiert. Das Öl wird auch bei Virus-Infektionen, vor allem der Haut, aber auch bei Akne, Falten und Narben eingesetzt. Auch bei Schlaflosigkeit wird Sandelholz mit Erfolg verwendet.

Sandelholzöl „kann auch dabei helfen, negative Programmierungen der Zellen zu entfernen. Es ist reich an Sesquiterpenen und Sesquiterpenolen, welche die Zirbeldrüse und das limbische System des Gehirns, das Zentrum der Gefühle, stimulieren. Die Zirbeldrüse ist für die Freisetzung von Melatonin verantwortlich, einem wirksamen Mittel gegen Schlafstörungen, wichtigem Immunstimulans und Antitumormittel.“ ( www.inquisitr.com )

Sandelholzöl gegen Lungenkrebs

Experimente zeigten eine starke Aktivität gegen 9 Zell-linien, die von nicht-klein-zelligen Lungenkrebsarten stammen. Dies weist auf eine breite Aktivität gegen viele Lungenkrebserkrankungen hin. Insbesondere wurde das Wachstum aller neun Lungen-krebszelllinien durch beide Sandelholzöle gehemmt, wobei das Santalum album Öl etwa 1,5-4 mal aktiver war als das Santalum spicatum Öl.

Eierstock- und Prostatakrebs

Es wurde eine starke Aktivität gegen 8 Zelllinien gezeigt, die aus menschlichen Eier-stock- und Prostatakrebs gewonnen wurden. Dies deutet auf eine breite Aktivität gegen viele menschliche Gonadenkarzinome hin. Insbesondere wurde das Wachstum aller acht Krebszelllinien durch beide Öle gehemmt, wobei das Santalum album Öl etwa 1,5 bis 3-mal aktiver war als das Santalum spicatum Öl.

Nierenkrebs

Es wurde eine starke Aktivität gegen 8 Zelllinien gezeigt, die aus menschlichem Nierenkrebs stammen. Dies weist auf eine breite Aktivität gegen viele Nieren-krebserkrankungen hin. Insbesondere wurde das Wachstum aller neun Nieren-krebszelllinien durch beide Öle gehemmt, wobei das Santalum album Öl ungefähr 2-4 Mal aktiver war als das Santalum spicatum Öl.

Die oben dargelegten Ergebnisse zeigen, dass Sandelholzöl generell gegen Zell-Linien anwendbar ist, die verschiedene solide Tumore und andere Krebsarten darstellen. Daher ist Sandelholzöl, wie hierin gezeigt, ein Tumorizid mit breitem Spektrum.

Ein Beispiel für eine Gruppe bio-chemischer Verbindungen: Sesquiterpene und Sesquiterpene

Sie stellen eine Klasse von Terpenen dar und kommen natürlicherweise in Pflanzen und Insekten als Semiochemikalien z. B. Abwehrmittel oder Pheromone) vor. Es gibt mehr als 10.000 Arten von Sesquiterpenen und Sesquiter-penole. Sie sind die Hauptbestandteile, zum Beispiel in ätherischen Ölen von Zedernholz (98%), Sandelholz, Vetiver (97%), Narde (93%), Myrrhe…. um nur einige zu nennen. Sesquiterpen- und Sesquiterpenol-Moleküle geben Sauerstoff-Moleküle an die Zellen ab, wie es Hämoglobin im Blut tut. Sie können auch falsch geschriebene Codes im zellularen Speicher löschen oder ausprogrammieren. ( http://airase.com/glossary/sesquiterpenes/ )

Es wird angenommen, dass Sesquiterpene (und Sesquiterpenole) bei der Bekämpfung von Krebs besonders wirksam sind. Das Hauptproblem bei einer Krebszelle ist, wie wir sahen, dass sie falsche Informationen enthält – und Sesquiterpene können diese verstümmelten Informationen löschen. Gleichzeitig schafft der von diesen Molekülen transportierte Sauerstoff eine Umgebung, in der sich Krebszellen nicht vermehren können.

Daher liefern Sesquiterpene Krebszellen einen doppelten Schlag

  • einen, der ihr kodiertes Fehlverhalten verhindert
  • und einen anderen, der ihr Wachstum stoppt und die Fähigkeit hat, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren – was bedeutet, dass dadurch mehr Sauerstoff zum Gehirn gelangten kann.

Hier eine vollständigere Liste, in der Sesquiterpene und Sesquiterpenole hauptsächlich in ätherischen Ölen gefunden werden:

  • Zedernholz (98%)
  • Vetiver (97%)
  • Sandelholz (90%)
  • Schwarzer Pfeffer (74%)
  • Patchouli (71%)
  • Myrrhe (62%)
  • Ingwer (59%)
  • Mönchspfeffer (Vitex agnus castus)
  • Deutsche Kamille
  • Narde
  • Galbanum
  • Weihrauch
  • Adlerholz (Agarwood = Oud)

Aber auch Mono-Terpene sind hoch interessant: zum Beispiel d-Limonene von den Koniferen

Das ätherische Öl hat natürliche antivirale und antibakterielle Eigenschaften. Es hat mukolytische Eigenschaften und einen hohen Prozentsatz an alpha-Pinen, was es zu einem guten Heil-Mittel für Bronchitis, Asthma und Atemwegsstauungen macht. Alpha-Pinen ist bekannt für seine starken antiseptischen, antibakteriellen und expektorierenden Eigenschaften.

Auch Blaufichte enthält hohe Mengen an d-Limonen, das anti-krebserregend und antiviral ist. Es ist dieselbe Verbindung, die Prof. Hatt von der Universität Bochum für die bereits erwähnte Forschung an Geruchsrezeptoren von Krebszellen verwendet hat.

Die meisten Koniferen- und Citrusöle enthalten d-Limonen.

Alle Moleküle der Terpen-Familie sind klein genug, um die Blut-Hirn-Schranke zu durchdringen. Sesquiterpen-Moleküle können Sauerstoff zum Blut – wie z.B. Hämoglobin – transportieren. Darum nicht zu vergessen: Den Geweben unseres Körpers Sauerstoff zuzuführen, bedeutet Krebs wirksam zu bekämpfen, da er Sauerstoff nicht verträgt.

Die „Triple Punch“ Kombination mit ätherischen Ölen

Ätherische Öle enthalten:

  • Phenylpropanoide (wie Phenole)
  • Monoterpene
  • Sesquiterpene

„Dies ist wahrscheinlich einer der Hauptaspekte für die therapeutische Kraft, die den Anwendern von ätherischen Ölen vertraut ist. Es hat sich gezeigt, dass viele PMS-haltige Öle bei der Bekämpfung vieler Krankheiten, Verletzungen und Krankheitszustände von Nutzen sind.“

Wir sehen also 3 Hauptaktivitäten von diesen 3 Molekül Gruppen

1 Phenylpropanoide

Sie reinigen die Rezeptoren an den Zell-Membranen Phenole und Phenylpropanoide können dazu dienen, Rezeptorstellen auf der Oberfläche von Zellen zu reinigen. Dies ermöglicht den richtigen Transfer von Hormonen, Peptiden, Neurotransmittern, Steroiden und anderen intrazellulären Botenstoffen.

2 Monoterpene

Sie umprogrammieren Fehl-Informationen auf der Zell-Ebene Monoterpene, die sowohl auf subzellulärer als auch auf intrazellulärer Ebene arbeiten, schützen vor Schäden durch freie Radikale und produzieren innerhalb von Zellen richtig programmierte RNA- und DNA Stränge. Dies hilft, die Kommunikation von Zelle zu Zelle sicherzustellen und gesunde Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Viele bezeichnen dies als „Umprogrammieren der Zellen”.

3 Sesquiterpene

Sie deprogrammieren fehlerhafte Informationen Sesquiterpene scheinen auf subzellulärer Ebene zu wirken, indem sie die Membranfluidität beeinflussen und den Sauerstofftransfer erleichtern.

Sesquiterpene können auch den Materialtransport innerhalb der Zelle beeinflussen. Dies ermöglicht den Zugang zu DNA und RNA, die eine wissenschaftliche Grundlage für die „Deprogrammierung oder Löschung falscher Informationen aus dem zellulären Gedächtnis“ bieten kann, auf die häufig in holistischen Heilkreisen Bezug genommen wird.

Diese drei Klassen von chemischen Komponenten können der Grund sein, warum ätherische Öle manchmal eine fast sofortige und dauerhafte Heilung beeinflussen. Was sie tun, ist einfach, den Körper wieder in den natürlichen Zustand des Gleichgewichts und der Gesundheit zu versetzen, und zwar auf den grundlegendsten Ebenen der Zellen.

In einem Satz: Die Funktionsweise der Blut-Hirn-Schranke und die Biochemie der ätherischen Öle sind eine der wichtigsten Möglichkeiten, mit denen Aromatherapie zu einer Heilung beitragen kann. (https://www.curezone.org/forums/fm.asp?i=839144)

„In Bezug auf die sogenannte Blut-Hirn-Schranke wäre es genauer, sie als Sieb oder Filter zu betrachten, durch das nur Moleküle einer bestimmten Größe oder kleiner eindringen können. Aus kleinen Molekülen bestehen ätherische Öle. Deshalb sind sie aromatisch. Die einzige Möglichkeit, wie etwas aromatisch sein kann, besteht darin, dass die Moleküle so klein sind, dass sie leicht von der Oberfläche der Substanz springen und in der Luft zirkulieren, sodass sie in unsere Nase gelangen und als Geruch wahrgenommen werden können. “(Candace Perth) Und Dies ist einer der Gründe, warum sie so viele wundersame Wirkungen auf die Emotionen haben – Heilung aus dem Inneren des „Körper-Geistes“

Die meisten Moleküle der Substanzen, die in der Chemotherapie verwendet werden, sind zu groß, um den Blut-Hirn-Filter zu passieren, weshalb Ärzte sagen, dass die Chemotherapie bei Hirnkrebs nicht wirkt. Einige der Moleküle kommen durch, aber nicht die ganze Reihe von Medikamenten. Und deshalb sind Massageöle (fette Öle) wie Mais, Erdnuss, Saflor, Walnuss, Mandel, Olive und andere aus Samen gepresste Öle nicht aromatisch. Sicher, sie riechen nach Pfefferminze oder anderen ätherischen Ölen, aber Sie können sie nicht in Minuten (oder Sekunden) im ganzen Raum riechen, wie Sie es können, wenn Sie eine Flasche Pfefferminze oder andere ätherische Öle öffnen. (https://www.curezone.org/forums/fm.asp?i=839144)

Dr. Malte Hozzel

Aromatherapie – eine neue Sicht auf Krebs

Aromatherapie – eine neue Sicht auf Krebs

Teil 1

Krebs ist zu einer der hauptsächlichen Bedrohungen für die Gesundheit und das Wohlergehen in unserer heutigen Gesellschaft. Es gibt jedes Jahr auf der Welt mehr als 12 Millionen neue Krebsfälle und mehr als 7 Millionen durch Krebs verursachte Todesfälle.

Schauen wir dieser Herausforderung ins Auge, ist es hohe Zeit, sich an die uralte Verbindung des Menschen mit dem Pflanzenreich zu erinnern. Wenn wir den nächsten Schritt in unsere Evolution auf der Erde schaffen wollen, müssen wir den Weg zurück zur Natur finden und ihre Weisheit einsetzen, die eingebettet in der kreativen Intelligenz der Heilpflanzen über Hunderte von Millionen von Jahren erprobt wurde.

Es ist wahr: Wir müssen unsere Beziehung mit der Natur neu bestimmen, uns wieder an ihre wunderbaren Heilkräfte erinnern – und diese neu erproben mit dem Ziel einer harmonischen Synthese von Natur und moderner Forschung. Pflanzen, Menschen und die Sonne sind urzeitliche Partner in der Evolution des Lebens auf der Erde. „Am Anfang war das Licht“ – und dieses Licht führte zu den Myriaden von Ausdrucksformen des Lebens im Universum.

Wir wissen heute, dass jedes Lebewesen um uns herum aus Licht, Ton und Strukturen in verschiedenen Frequenzen besteht. Physiker, die subatomare Partikel studieren, wissen: Wenn man tief genug in den Kern der Materie schaut, findet man heraus, dass das gesamte Universum aus Licht und Schwingung besteht

Albert Einstein sagte einmal: „Im Hinblick auf die Materie haben wir uns alle geirrt. Was wir als Materie bezeichnet haben, ist in Wirklichkeit Energie, deren Schwingung gesenkt wurde, um wahrnehmbar für die Sinne zu werden. Es gibt keine Materie. Es gibt nur Licht und Ton.“

Wir alle leben in einem Ozean fluktuierender Energiefelder. Die Pflanzenmedizin unserer Vorfahren war immer mit den subtilen Bereichen der Natur verbunden. Als Heilung war sie vor allem ein Akt, die feinstoffliche Energie und Vitalität im menschlichen System wiederherzustellen und ins Gleichgewicht zu bringen.

Photosynthese

Ätherische Öle sind in der Lage, auf die elementaren Energiefelder der Natur zurückzugreifen, da sie ihren Ursprung auf einer sehr subtilen Ebene der vegetativen Existenz haben. Sie sind – wie gesagt – das direkte Ergebnis der „Kommunikation“ der Pflanzen mit der kosmischen Kraft – durch die sog. „Photosynthese“.

Photosynthese kann nur stattfinden, wenn die kosmische Energie der Sonne mit den verborgenen Molekülstrukturen der Pflanze in Wechselwirkung tritt, um die vielfältigen Verbindungen zu schaffen, die die physische Basis aller ätherischen Öle bilden. Dank ihrer Chlorophyll-Pflanzen wirken sie wie photonische Kraftblöcke, fangen die Energie der Sonne ein und wandeln sein Licht in biochemische Energie um.

Wenn eine Krankheit vorliegt, können sie sich als chemisches Ungleichgewicht manifestieren. Diesem zugrunde liegt jedoch ein elektromagnetisches Ungleichgewicht, das die spezifischen Schwingungsfrequenzen von Molekülen, Zellen, Geweben und Organen im Körper verändert hat. Wenn der Körper auf seine ursprüngliche Frequenz zurückgestellt wird, bringt er ihn in Balance und stellt seine natürliche harmonische Resonanz wieder her – Krankheit manifestiert sich entweder nicht oder ist nicht gelöst.

Um die Energie des Systems wiederherzustellen und die zugrunde liegenden Ursachen dieser Devitalisierung anzugreifen, muss das Hauptaugenmerk auf einer erfolgreichen Krebstherapie liegen.

Nach jahrzehntelanger Forschung über die Ursachen von Krebs mit Dutzenden von Ansätzen – einige davon hochspekulativ, andere hochgradig allopathisch -, haben wir inzwischen erstaunliche Beweise dafür, dass Krebs im Grunde ein Problem der Erschöpfung unserer “Feldenergie” in den subtileren Ebenen des menschlichen Systems ist.

Da ätherische Öle das Ergebnis einer kosmischen Interaktion von Pflanzen mit der Sonne sind, die biophotonische Energien oder Lichtenergien repräsentiert, können wir die Aromatherapie auf vielfältige Weise einsetzen, um die innere Vitalität, die innere AGNI (Ayurveda) in uns wiederzuerwecken. Vergessen wir nicht: Jeder Tropfen eines ätherischen Öls ist flüssige Energie des kosmischen Lichts. Jeder Tropfen kann jede Zelle in unserem Körper mit 40 000 Molekülen reiner biophotonischer Energie nähren. Sagen wir es noch einmal: mit PRANA oder Chi, der intelligenten Lebenskraft im Universum. „Lebende Moleküle“ mit flüchtigem Duft zur Steigerung der Lebensenergie im Menschen.

Pflanzen sind die großen “Überlebenden” im Spiel der Jahrhunderte der Evolution auf der Erde. Und sie entwickelten Tausende von “Tricks” oder besser gesagt: Verteidigungsmechanismen, um sich den Herausforderungen von Feinden aller Art zu stellen, zum Beispiel von Tieren, insbesondere von Tieren, wie Insekten, Pilze, Bakterien, Viren, Parasiten. … Ätherische Öle waren und sind eine der erfolgreichsten Waffen in ihren endlosen Kämpfen ums Überleben. Warum verwenden wir nicht mehr dieser bewährten Strategien des Pflanzenreichs in unserem eigenen Überlebensthema auf der Erde? Brauchen wir wirklich Millionen von Jahren, um unseren Entwicklungskampf zu gewinnen?

Die Wurzeln der Krebserkrankung

Die Wissenschaft hat uns heute gezeigt, dass die besten Chancen, Krebs zu besiegen, durch eine “Multiple-Approach” -Strategie, die Änderungen der Lebensgewohnheiten in Bezug auf Lebensstil, Ernährung, Verhalten und Psychologie beinhaltet, bestehen. Darüber hinaus kann der Einsatz von Heilpflanzen und ätherischen Ölen ein wesentlicher Erfolgsfaktor in einer “Turn-around” -Krise sein, die durch eine schwere Krankheit wie Krebs ausgelöst wird.

In Bezug auf Krebs: Eine Reihe von Ärzten und Onkologen sind überzeugt, dass die meisten Krebserkrankungen wochen- und monatelang nach emotionalen Schocks auftreten, wie zum Beispiel der Verlust eines geliebten Menschen, ein schwerwiegender Misserfolg, ein tragisches Ereignis, Scheidung, Trennung und traumatische Erfahrungen. Auch der Ruhestand kann ein Auslöser sein. In Frankreich zum Beispiel ist kaum eine Familie von Krebs betroffen. Jedes Jahr sterben 150 000 Menschen an Krebs – nur in Frankreich. (vgl. Santé Corps Esprit, La lettre, 17.07.2018) Wie viele verborgene emotionale Dramen sind möglicherweise die heimlichen Anstifter dieses Problems?

Krebs – ein Aufruf, das gestörte menschliche System umzuprogrammieren

Können wir also sagen, dass Krebs mit einer Art von Fehlprogrammierung des menschlichen Systems verbunden ist. Dass unser physiologischer Zellorganismus auf einen (noch) verborgenen Mechanismus in uns reagiert, der mit der menschlichen Psyche verbunden ist, auf unsere Emotionen, Gefühle und Gedanken, die möglicherweise nicht „in Einklang“ sind, nicht kohärent, nicht positiv und harmonisch genug, um unsere Energien auf einem gesunden Frequenzniveau zu halten?

Vergessen wir nicht: Wir müssen unsere Gefühle und Gedanken sowie unsere Umgebung sorgfältig auswählen, wenn wir nicht möchten, dass sie giftig werden. Oder mit anderen Worten, wie Buddha einst sagte: “An Ärger festzuhalten bedeutet, Gift zu trinken und zu erwarten, dass der andere stirbt.”

Olfaktorische Eingaben, die psychische Störungen ausgleichen

Was für viele überraschend ist, ist die Tatsache, dass die Aromatherapie mit ihren zahlreichen ätherischen Ölen vor allem der “Olfactory-Therapy” erfolgreich ist, was bedeutet: Wir können unsere Stimmungen, Gedanken und Gefühle innerhalb von Sekunden ändern, wenn wir ein ausgewähltes ätherisches Öl riechen oder inhalieren.

Der Mann saß während eines Vortrags über ätherische Öle in unserem südindischen AYURVEDA-AROMA-THERAPY-Zentrum. Wir hatten etwas Adlerholz-Öl herum gehen lassen, nur um jedem die Erfahrung dieses erstaunlichen Öls zu vermitteln. Er saß in der ersten Reihe und plötzlich sah ich ihn weinen, mit der kleinen Flasche Öl unter der Nase. Als wir ihn ansahen, war er wie in Trance. Später erklärte er, dass der Geruch von Adlerholz dieselbe Erfahrung der göttlichen Bescheidenheit hervorgebracht hatte, die er vor langer Zeit bei einer Meditations erlebt hatte: “Das Öl hat mich für einen Moment zum Weinen gebracht”, sagte er. “Ich erlebte auch mehrere Stunden eine Ausdehnung des Herzens. ” (Malte Hozzel, Dezember 2018)

Ohne Zweifel: Ätherische Öle sind vor allem emotionale Heiler. Dank ihrer subtilen molekularen Struktur können sie leicht die “Blut-Hirn-Schranke” passieren und innerhalb von Sekunden unser limbisches System beeinflussen, das für unsere Emotionen, Erinnerungen, und unterbewussten Impulse usw. verantwortlich ist. Eine zentrale Schalttafel unserer psychophysiologischen Energien, die einen Großteil der “krankheitserzeugenden” Faktoren “zusammenführen” und in die Tat umsetzen. Durch die Harmonisierung der olfaktorischen Eingaben können wir einen direkten Einfluss auf diese “Drehscheibe des Bewusstseins” ausüben, indem wir unsere Traumata und die oft chaotischen Auswirkungen unserer Emotionen und Gedanken ausgleichen.

Für die chinesische Medizin sind Emotionen eine subtile Energieform. Sie können die fünf größeren Organgruppen unseres Körpers destabilisieren, die alle mit bestimmten Arten von Emotionen und inneren Energien verbunden sind.

•  Die Leber und Gallenblase sind überaus empfindlich im Hinblick auf Ärger.

•  Die Nieren- und Blasenenergie baut sich durch Furcht und Ängste ab.

•  Das Herz und der Dünndarm verzehren sich durch Ungeduld, sentimentale Liebe und Hass.

•  Die Milz, der Magen und die Bauchspeicheldrüse werden durch Kummer, Angst und zwanghaftes Denken geschwächt.

•  Die Lunge und der Dickdarm werden zutiefst in Mitleidenschaft gezogen durch Traurigkeit und Melancholie.

Raus aus dem Chaos und zurück zur kosmischen Verbundenheit

Die chinesische Medizin betrachtet Heilung als den Ansatz des Naturrechts, um „Harmonie unter dem Himmel“ aufrechtzuerhalten. Krankheit wird nicht nur aus Mitgefühl mit der Krankheit behandelt, sondern weil sie in erster Linie die kosmische Ordnung und die Umwelt aller Lebewesen stört.
Wenn die modernen „Epidemien“ wie Krebs unsere heutige Gesellschaft in so unglaublichem Maße heimsuchen, müssen wir uns fragen, „was stimmt nicht mit uns?“ Was stimmt nicht mit unserer Energie, unserem Lebensstil, unserer Ernährung und unserer Umwelt? – und konsequenterweise: Was stimmt nicht mit uns selbst, wenn wir ständig dem Stress und der Belastung unserer modernen Welt ausgesetzt sind?

Und das ist nicht leicht zu beantworten, wenn man die unzähligen täglichen Faktoren von Außen – und INNEN betrachtet! – Einflüsse und wie sehr unser Umfeld (kulturelle, soziale, berufliche, relationale usw. ) ständige Herausforderung für uns darstellt.

Wir sind keine einzelnen Individuen, sondern leben in einem Feld der Verbundenheit, in dessen Mitte wir oft nur überleben, nur mit einem Minimum an Energie mithalten können, um das innere Chaos zu vermeiden, das zu Krankheiten führt.

Es besteht kein Zweifel: Krebs ist ein Fehler, der sowohl auf persönlicher als auch auf globaler kollektiver Ebene verursacht wird. Und noch einmal: Es sind unsere mentalen und psycho-emotionalen Ausfälle, die sich im Hintergrund „drehen“ und die die eigentlichen Ursachen für die Mehrzahl unserer Probleme insgesamt sind. Um eine andere Autorität des „Seelenwissens“ zu zitieren:

„Das Bewusstsein oder die Manifestation von Krankheit ist nichts anderes als ein Hindernis, das durch falsche menschliche Gedanken in dem perfekten Gedankengefühl des Menschen geschaffen wurde, das Gott geschaffen hat. Der Mensch ist der Erbe der Fehler seiner Vorfahren. Er hat sich erblich an die Unvollkommenheit gewöhnt. Seine falschen Gedanken … behindern den freien Fluss der kosmischen Lebenskraft. “

(Sri Paramahansa Yogananda,” Man’s Eternal Quest “, S. 367)

So sehr die Pestepidemien, die die westlichen Zivilisationen am Ende des Mittelalters heimgesucht haben, hauptsächlich eine Antwort der Natur auf den Mangel an Hygiene waren, Krebs ist unsere neue Herausforderung – diesmal haben wir unsere Aufmerksamkeit darauf gerichtet     

  • der Mangel an geistiger und emotionaler „Hygiene“
  • Verhaltenspathologien     
  • falsche Ernährungsgewohnheiten     
  • Lebensstilfehler als Ganzes     
  • Verschmutzung     usw. …

Epidemien wie Krebs sind als kollektive Krankheiten zu verstehen. Wenn der innere „Himmel“, der den Geist oder die „Seele“ der Gesellschaft bedeutet, chaotisch wird, sind die Antworten im Laufe der Zeit ziemlich gleich: Wir werden entweder immer mehr kollektive Krankheiten haben, insbesondere das, was wir als „degenerative Krankheiten“ wie Krebs bezeichnen. Diabetes, Alzheimer, Parkinson, andere Autoimmun-erkrankungen usw. oder Kriege. Oder beides. Oder wir ändern uns.

Als die „Spanische Grippe“ 1918 direkt nach dem Ersten Weltkrieg unseren Planeten traf, kamen über 50 Millionen Menschen ums Leben, viermal mehr als im Krieg. Die völlig erschöpfte chaotische Weltgesellschaft konnte sich dieser neuen Herausforderung einfach nicht entziehen.

Mit der Seele ganz werden Der Boss sein

Wir müssen also mit unserem eigenen inneren Chaos beginnen. Weil alle Kriege – und alle Krankheiten – in den Köpfen der Menschen beginnen. Und alle wirklichen Siege sind Siege des menschlichen Verständnisses – Siege der menschlichen Seele.

Nur auf symptomatische Behandlungen für Krebs zu konzentrieren, KANN NICHT die Lösung sein. Krebs und ALLE degenerativen Krankheiten sind der Ruf des Universums, die nächsten Schritte in der menschlichen Evolution zu unternehmen. Es ist eine Krise, die neue Entscheidungen erfordert. Und diese müssen global gemacht werden – kollektiv. Die gestörte „Harmonie unter den Himmeln“ erfordert Antworten von außerhalb unseres physischen Körpers. Sie MÜSSEN das Geistige, die Seele mit einbeziehen.

Um zu heilen, müssen wir „ganz“ werden. Wir müssen in die subtile Dynamik der Natur schauen, damit wir wieder in Einklang mit uns selbst kommen können. Es geht nicht anders.

Lassen Sie uns also den Lichtknopf in uns einschalten, sensibler für uns und unsere Umgebung werden, die Fehler erkennen, die Herausforderungen verstehen, unsere internen Energiefrequenzen erhöhen, uns durch Verständnis schützen. Die Welt verstehen, uns selbst korrigieren, neue Entscheidungen treffen, neue Entscheidungen treffen.

Universelle Homöostase

Nach der Gaia-Theorie ist GAIA, unser Planet Erde, ein lebendiger, intelligenter, sich selbst regulierender Organismus. Boden, Atmosphäre, Ozeane, Pflanzen, Tiere und Menschen sind miteinander verbunden und bilden die „Organe“ dieses Wesens, dessen Gottheit GAIA ist.

Wenn Menschen oder Tiere krank werden, wenn ihr Gehirn chaotische Energien abgibt und ihr Verhalten destruktiv wird, sendet GAIA ihnen die spezifischen Heilpflanzen, die für die Wiederherstellung der Harmonie benötigt werden. Die Pflanzen haben ihre spezifische Rolle im Kreislauf des Energieaustauschs zwischen allen Wesen. Somit erhält GAIA die universelle Homöostase aufrecht.

Wussten Sie, dass Krebszellen riechen können? – und dass ätherische Öle den Weg zu ihnen finden können? Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum unter der Leitung von Prof. Hanns Hatt haben vor einiger Zeit entdeckt, dass Krebszellen über eigene Rezeptoren für Duftstoffe verfügen.

Dies wurde im „Journal Archives of Biochemistry and Biophysics“ veröffentlicht. Diese Forschung hat gezeigt, dass, wenn bestimmte ätherische Öle zum Beispiel mit Leberkrebszellen in Kontakt gebracht werden, deren Wachstum gestoppt werden kann. Es gibt eine bestimmte Molekülgruppe in ätherischen Ölen, die bei Krebs die Angriffskraft Nummer eins zu sein scheint, und das ist die zusammengesetzte Gruppe der „Terpene“.

Terpene sind eine wichtige Molekülgruppe, die in zahlreichen ätherischen Ölen vorkommt, insbesondere in Zitrusölen wie Zitrone, Grapefruit, Bergamotte, Mandarine usw. und in Ölen von Nadelbäumen wie Weißtanne, Schwarzfichte, Waldkiefer, Balsamtanne usw .

Prof. Hatt und sein Team entdeckten einen speziellen molekularen Mechanismus, der das Wachstum von Krebszellen durch die Anwendung von Terpenen behinderte und sogar stoppte. Das „Triggering Board“ ist sozusagen ein Geruchsrezeptor namens OR1A2, den die mutierten Krebszellen auf ihrer Zellmembran tragen.

„Die Leber kann daher die Moleküle der ätherischen Öle„ riechen ““, erklärt Prof. Hatt. “Die Krebszellen reagieren auf die terpenhaltigen Moleküle und stoppen ihr Wachstum”. Prof. Hatt und sein Wissenschaftlerteam entdeckten auch ein Protein, das in Prostatakrebszellen massiv produziert wird. Sie “entlarvten” es schließlich als olfaktorischen Rezeptor der violetten Blume.

Es ist wahr, dass die Prostata nicht den Duft von Veilchen enthält, sondern ein nahezu identisches Molekül aufweist, das mit dem männlichen Sexualhormon Testosteron verbunden ist. Wie Hatt herausfand, kann dieses Steroidhormon den olfaktorischen Rezeptor aktivieren und über einen neu entdeckten Weg der Krebszelle signalisieren, sich nicht mehr zu teilen.

„Das bedeutet praktisch, dass man mit dem Geruch von Violett das Krebswachstum stoppen kann“, kommentiert Prof. Hatt diese Ergebnisse kühn. (Vgl. Http://www.pm.ruhr-uni-bochum.de/pm2009/msg00148.htm)

Prof. Hatt erklärte:

Diese Ergebnisse werfen ein Licht auf die Zukunft der Krebsprävention und mildere Formen der Krebstherapie. Sie sind ein weiterer Beweis für die Bedeutung von Geruchsrezeptoren außerhalb der Nase und geben Anlass zur Hoffnung, eine neue Form der Medizin mit weniger Nebenwirkungen für die Krebstherapie zu entwickeln “

(The Huffington Post, 16. Mai 2015)

Im Gegensatz zu den Anfängen des Feldes ist die Vorstellung von Sinnesrezeptoren außerhalb der Sinnesorgane nicht mehr ungewöhnlich.

Das sind alles nur Chemorezeptoren, und Sie können sie in vielen verschiedenen Zusammenhängen in physiologisch unterschiedlichen Systemen einsetzen”, sagt Thomas Finger, Neurobiologe an der Universität von Colorado, Denver. (https://www.the-scientist.com/features/what-sensory-receptors-do-outside-of-sense-organs-32942)

Tanken Sie Energie! Mach das Licht wieder an!

Im Jahr 2012 war Dr. Berkowitz von der Johns Hopkins University in ein Labor umgezogen, in dem die Lichter durch Bewegung aktiviert wurden. Einer seiner Schüler bemerkte eine merkwürdige Reaktion in den Blutgefäßen, die er für das Studium isoliert hatte: Jedes Mal, wenn er hereinkam und das Licht an war, übten die Gefäße weniger Druck auf den Kraftwandler aus, den die Forscher an ihn angeschlossen hatten.

Die als “Photo-Relaxation” bezeichnete Relaxation von Blutgefäßen als Reaktion auf Licht war fast 50 Jahre zuvor beschrieben worden, die zugrunde liegenden Mechanismen waren jedoch nie vollständig aufgeklärt worden. Berkowitz fragte sich, ob diese Effekte durch ansässige lichtempfindliche Pigmente vermittelt wurden. In diesem Fall wäre es nicht das erste Mal, dass ein sensorischer Rezeptor außerhalb eines Sinnesorgans gefunden wurde. Was wir in unserer modernen Welt des westlichen Verständnisses nicht wussten, dass unser Gewebe mit Licht interagiert.

„Aufgrund von Wechselwirkungen des Gewebes mit Photonen des Lichts… wenn Licht mit der richtigen Frequenz (d. H. Fernes Infrarot oder sichtbares Licht) interagiert mit biologischen Geweben, es entstehen Elektronen. Beispielsweise ist ein Lebensmittel-Antioxidans einfach ein chemischer Träger von zusätzlichen Elektronen, und der gleiche Effekt der Bereitstellung zusätzlicher Elektronen auf chemischem Wege kann auch erzielt werden, indem Photonen fernem Infrarot oder sichtbarem Licht ausgesetzt werden.

Fernes Infrarot und sichtbares Licht sind elektromagnetische Energiebänder, die für Lebewesen besonders akzeptabel und nützlich sind. Diese photonische antioxidative Wirkung liefert einen Teil der Erklärung dafür, wie die „Vitalstrahlen“ von fernem Infrarot und sichtbarem Licht an der Heilung beteiligt sind. “ (Vgl. Http://www.royalrife.com/haltiwanger1.pdf)

Prof. Fritz Albert Popp, berühmter Krebsforscher aus Deutschland, spricht vom „ultraschwachen kohärenten Licht“, das jede Zelle aussendet und das das zentrale Medium unserer Kommunikation von Zelle zu Zelle ist. Für Popp hat vor allem das ultraviolette Lichtspektrum sein Interesse geweckt.

Die Forschung zu dieser „ultraschwachen Zelllumineszenz“ in lebenden Systemen, wie Prof. Popp sie nennt, wurde in den 1970er Jahren von russischen Wissenschaftlern entdeckt und dann von Popp weiter analysiert. Es deutet auf versteckte Quantenfeldwechselwirkungen innerhalb aller lebenden Systeme in Bezug auf Licht hin.

Die russischen Wissenschaftler haben in den 1970er Jahren in mehr als 5.000 Experimenten nachgewiesen, dass „alle lebenden Zellen biologische Informationen durch Photonen, dh durch Licht im ultravioletten Spektrum, übertragen“ (F.A. Popp, „Biologie des Lichts“).

Prof. Popp bestätigte, dass jede unserer Zellen ständig „ultraschwaches kohärentes Licht“ oder „Biophotonen“ aussendet. Unsere Zellen funktionieren wie Magnete mit positiv-negativen Feldladungen, die insbesondere von elektronenreichen Nahrungsmitteln und gesundem Sonnenlicht genährt werden. Aber auch die anderen Strahlen des unsichtbaren Lichtspektrums auf unserem Planeten müssen in diesem lebenswichtigen Mechanismus eine Rolle spielen.

Diese Feldladung kann zusammenbrechen… ..

Was sind Biophotonen?

Biophotonen oder „ultraschwache Photonenemissionen biologischer Systeme“, wie Popp erklärt, sind schwache elektromagnetische Wellen im optischen Bereich des Spektrums – mit anderen Worten: Sie sind Licht.

„Alle lebenden Zellen von Pflanzen, Tieren und Menschen emittieren Biophotonen, die mit bloßem Auge nicht zu sehen sind, aber mit speziellen Geräten deutscher Forscher gemessen werden können.“ (Prof. F. Popp, Biologie des Lichts)

Diese winzigen Photonenströme werden hauptsächlich von der DNA unserer Zellen gespeichert und emittiert, so Popp. Interessanterweise wirken sich negative Emotionen beispielsweise auf die bio-photonischen Signale unserer DNA aus. Krebsopfer haben, wie Popp erklärt, weniger Photonen. Dies entspricht dem, was der Immunologe Mahmoud Suhail in Bezug auf seine Forschung zu ätherischen Ölen wie Weihrauch feststellt, die in den letzten Jahren zahlreiche wissenschaftliche Studien hervorgebracht hat:

„Krebs beginnt, wenn der DNA-Code im Zellkern beschädigt wird… Weihrauch trennt das ‘Gehirn’ der Krebszelle – den Zellkern – vom ‘Körper’ – dem Zytoplasma – und schließt den Zellkern, um zu verhindern, dass er beschädigte DNA-Codes reproduziert.” Wir müssen also unser biophotonisches Licht richtig einsetzen, um die Sprache unserer DNA als Meistertechniker unserer psychophysiologischen Energien zu optimieren.

Gene sind die “Lampe an der Tür”

Gene sind die „Lampe an der Tür“, die am Übergangsfeld zwischen unserer innersten physischen und kosmischen Existenz sitzt. Es ist ein Wunder, dass wir als Menschen diese Ebene durch unsere Gedanken und Gefühle beeinflussen können – und sicherlich auch durch die starke bio-photonische Emission von ätherischen Ölen. Wenn es wahr ist – wie die Wissenschaft heute beweist -, dass wir unseren DNA-Code beeinflussen können, ist die Theorie, dass Krebs genetisch fixiert ist, nur teilweise wahr.

Man kann sagen: Wir reden ständig mit unseren Genen – dem „Geist in der Flasche“. Unsere DNA ist mit dem einheitlichen Feld des Universums verbunden, in dem alle Kräfte der Natur zusammenkommen und von wo aus wir im großen Sinne unsere Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft definieren – das heißt auch: von wo aus wir unsere Wünsche aufbauen, unsere Welt anziehen Freuden, Freunde, Partner, spirituelle Verbündete, lösen unsere Traumata, heilen unsere Wunden …

Ätherische Öle als Rückstellfunktion für den DNA-Code

Es scheint daher, dass ätherische Öle eine direkte „Rückstellfunktion“ unseres DNA-Codes haben können. Sie sind möglicherweise in der Lage, direkt auf der subtilen Ebene unseres genetischen „Lagerhauses“ von Quanteninformationen einzugreifen und falsche Daten zu korrigieren, die durch die entartete Kommunikation von Zelle zu Zelle ausgegeben werden.

Sie können unseren Zellen sagen, wie der richtige DNA-Code sein sollte, und ihre Rücksetzsprache kann durch Biophotonen auf der Ebene unserer psychophysiologischen Quantenfeld-Interaktion erfolgen. Es ist sicherlich nicht übertrieben zu sagen, dass die Qualität der Bio-Photonen-Emissionen ein Signal für Gesundheit oder Krankheit ist.

Mit anderen Worten: Der Körper mit seinen Billionen von Zellen ist elektromagnetisch geladen. Ungleichgewichte zwischen den inneren negativen und positiven Ladungen des Körpers schwächen die Zellsignale. Dies beeinträchtigt die normale Körperfunktion und die Genesung bei Verletzungen. Krebs ist mit einem dramatischen Zusammenbruch der Zellsignale verbunden. In diesem Sinne ist es die Folge einer „Quantenisolation“ in unserem System.

Und nicht zu vergessen: „In jeder Zelle finden ungefähr 100.000 chemische Reaktionen pro Sekunde statt. Die chemische Reaktion kann nur stattfinden, wenn das reagierende Molekül von einem Photon angeregt wird. Wenn das Photon eine Reaktion angeregt hat, kehrt es zum Feld zurück und steht für weitere Reaktionen zur Verfügung. Wir schwimmen in einem Ozean aus Licht. “(Prof. FA Popp)

Die Lichtquelle

Die wichtigste Frage bleibt jedoch: Woher kommt dieses Licht?

Nach östlichem Verständnis muss dieser biophotonische Fluss im Körper mit Chi (TCM) oder Prana (Ayurveda) in Verbindung gebracht werden. Das „Chi“ ist nach der Weisheit der chinesischen Medizin unsere subtile Energie, die durch die Energiekanäle (Meridiane) unseres Körpers fließt. Chi reguliert alle unsere Körperfunktionen aus einem komplexen Netzwerk dieser Meridiane. Dieser Fluss hängt definitiv mit den „Knotenlinien“ des Biophotonenfeldes des Organismus zusammen.

Das „Prana“ des indischen Yoga und Ayurveda, das durch die 72.000 „Nadis“ oder Energiekanäle (NAD = „Klang“ in Sanskrit) fließt, ist eine ähnliche regulierende Energiekraft, die auf derselben Grundlage beruht – nämlich in schwachen, kohärenten elektromagnetischen Biofeldern und Zellstrahlung. (Vgl. Auch http://www.transpersonal.de/mbischof/englisch/webbookeng.htm)

Oder, wie Gopi Krishna sagt:

„Im menschlichen Körper bildet Prana eine feine biochemische Substanz, die im gesamten Organismus wirkt und die Hauptaktivität im Nervensystem und im Gehirn ausübt. Das Gehirn lebt nur durch Prana. “Diese feine chemische Substanz heißt„ Soma “und„ Ojas “und ist nach der ayurvedischen Medizin das Ergebnis einer harmonischen Funktionsweise unseres Gehirns (Gedanken, Gefühle…) und unseres Verdauungssystems – unser “Darmhirn” wie wir heute sagen können.

Medizin zwischen Himmel und Erde

Es ist durchaus möglich, dass unsere bio-photonische Emission auch durch tiefe Meditation gesteigert werden kann, wenn wir mehr Kontakt mit unserem Energiekörper haben und dadurch unsere inneren Lichtfrequenzen erhöhen. Und zweifellos sind Pflanzen neben uns die besten Verbündeten für den Prozess der bio-photonischen „Energieheilung“ im Krankheitsfall.

Jim Oschman, Autor des Buches „Energiemedizin“, spricht von Heilpflanzen als der „energetischen Pharmakologie“ und der „einfühlsamen Pflanzenalchemie“ und als einem „neurologischen Gleichgewicht von blumiger und menschlicher Energie“ (vgl. Jim Oschman, „Energiemedizin“).

René Gattefossé, Begründer der modernen Aromatherapie, erwähnt einen interessanten Aspekt der ätherischen Öle, wenn er sagt: „Ätherische Öle spielen aufgrund der kumulierten Lebensenergie eine Rolle in den Abwehrmechanismen. Wir können heute wie früher flüchtige Substanzen als Vitalstoffe bezeichnen. Flüchtigkeit und Duft sind Signale für erhebliche physiologische Aktivität und Energie. “

Ich würde es „Medizin zwischen Himmel und Erde“ nennen.

Denn: Riechen = Erde (Sanskrit prtivi) – das 1. Element
Flüchtigkeit = Raum (Sanskrit akasha) – das 5. Element = Perfekte Polarität zum Heilen

Übrigens: Das deutsche Wort „ätherisches Öl“ – was „ätherisches Öl“ bedeutet und mit Äther oder Raum, dem 5. Element, verbunden ist.

Von der Pflanze aus gesehen spielen ätherische Öle in Pflanzen die gleiche Rolle wie Hormone in Tieren. Sie haben eine sexuelle und energetische Funktion, um die Art zu erhalten, und sie auch

  • stimulieren das Gewebewachstum     
  • dienen als Energiereserven für die Anlage     
  • sind „Feldkommunikatoren“ für andere Pflanzen, Insekten und andere Tiere     
  • Schützen die Pflanze vor Viren, Bakterien, Pilzen und Schädlingen
  • haben vielfältige Heilungsmöglichkeiten – auch für die Pflanze und erhalten viele andere Funktionen … und für die menschliche Spezies sind sie Lebenselixiere.

Barbara Ann Brennan, Autorin des berühmten Buches „Hände des Lichts: Ein Leitfaden zur Heilung durch das menschliche Energiefeld“, schreibt: „Unsere physischen Körper existieren in einem größeren„ Körper “, einem menschlichen Energiefeld oder einer Aura, welches das Mittel ist womit wir unsere Erfahrung der Realität schaffen, einschließlich Gesundheit und Krankheit. Durch dieses Energiefeld haben wir die Kraft, uns selbst zu heilen. “(Barbara Ann Brennan,„ Hände des Lichts: Ein Leitfaden zur Heilung durch das menschliche Energiefeld “, Random House Digital, Inc., 1. Mai 1988)

Und dieses größere Körper- oder menschliche Aurafeld ist mit unserer biophotonischen Emission verbunden, die wir durch die Verwendung von ätherischen Ölen verbessern können. Eine leichte „Auramassage“ mit ein paar Tropfen Sandelholzöl? Eine aromatische Massage nach einem anstrengenden Tag mit einer kraftvollen Mischung aus Zitrusölen in süßem Mandelöl? Oder einfach nur ein Hauch von Jasmin oder Champaca, um unseren Stress und unsere Anspannung zu vergessen?

Aromatische Gerüche sind eine bio-photonische Hirnverstärkung und eine Wiederbelebung des Zentralnervensystems. Im Gehirn befindet sich das gesamte Universum aus Licht und Heilung.

Licht ist in gesunden Pflanzen und deren Ölen enthalten.

Die Photosynthese ist der Hauptfaktor für die Umwandlung von Licht in Leben auf unserem Planeten. Wenn wir pflanzliche Nahrung zu uns nehmen, müssen wir die Photonen aufnehmen und speichern. Dies ist der gleiche Mechanismus mit ätherischen Ölen. Prof. Popp beobachtete hochkohärente bio-photonische Strahlung mit zahlreichen ätherischen Ölen, die wir ihm einmal zur Analyse geschickt hatten.

Wir können sagen, dass durch die Exposition gegenüber Licht, eine gesunde Lebensweise und durch die Aufnahme gesunder „sonnengesunder“ Pflanzennahrung (insbesondere grüner Nahrung) und Pflanzenmedizin dieses biophotonische Netzwerk als wichtigster Bestandteil unseres Systems gestärkt wird. Und zweifellos wird die bio-photonische kohärente Lichtemission des menschlichen Zellsystems durch die inhärente „Sonnenenergiestrahlung“ ätherischer Öle verstärkt.

Wissen wir, was wirklich passiert, wenn ein ätherisches Öl wie Oregano oder Bohnenkraut im Falle eines Virusangriffs eingreift und den Trick ausführt, den ein Antibiotikum nicht kann?

Könnte es sein, dass die extrem hohe photonische Präsenz in ätherischen Ölen bei der Anwendung in unserem System als Erleichterungs- oder Reparaturmechanismus für unsere interne Kommunikation von Zelle zu Zelle dient, die im Krankheitsfall und insbesondere bei Krebs zunehmend verloren geht?

Und könnte es sein, dass Verhaltensmuster, Umweltstress, devitalisierte Lebensmittel usw. an diesem biophotonischen „Kollaps“ im menschlichen System beteiligt sind – Ausdruck vielleicht auch unserer Isolation von der ultimativen „Strahlungsquelle“, nämlich unserem „inneren Licht“? ?

Wenn wir das System richtig auf seine ursprüngliche Frequenz „zurückstimmen“, können wir es wieder ins Gleichgewicht bringen und seine natürliche harmonische Resonanz wiederherstellen. Krankheit hat dann kaum eine Chance sich zu manifestieren oder ist schnell geheilt.

Und das hat ayurvedisch gesehen mit SOMA oder OJAS zu tun, die in der gesunden Lebensmittel- und Pflanzenmedizin präsent sind. Es ist sicher kein Zufall, dass die alten Rishis von Indien der Heilpflanzenwelt – was “Träger von OJAS – Träger von Licht” bedeutet – den Namen “OSHADHI” gaben.

Dr. Malte Hozzel

Deine Einführung in den Ayurveda

Deine Einführung in den Ayurveda

Ayurveda lässt dich deine eigene Natur kennenlernen, verstehen und erlaubt dir ein Leben gemäß dieser Natur. Ayurveda ist wie eine Informationsbox, er ist kein Wunder und keine Magie – und doch kann sich ein Leben nach den Regeln des Ayurveda wie ein Wunder anfühlen!

Einer der Irrtümer ist z.B., dass Ayurveda nur etwas für Inder ist. Doch so wie Durst in Indien mit Wasser gestillt wird, wird er auch im Westen gestillt. Der Ayurveda ist für jeden geeignet, denn Ayurveda basiert auf fundamentalen Prinzipien der Natur, denen wir uns nicht entziehen können, denn diese universellen Naturgesetze wirken immer – ob wir von ihnen wissen und sie anwenden oder nicht.

Ayurveda basiert auf 5 Elementen, deren Kombination unsere Ausdrucksform bestimmt. Sie definieren unser Aussehen, unserer Figur, die Qualität unserer Haut, unsere Charaktereigenschaften, unsere Flexibilität, unsere Aufnahmefähigkeit und vieles mehr. Die 5 Elemente sind Feuer, Wasser, Erde, Luft und Raum. Das Vata-Dosha setzt sich aus Luft und Raum zusammen. Pitta aus Feuer und Erde und das Kapha-Dosha aus Wasser und Erde.

Nehmen den drei reinen Körper Typen gibt es auch Mischtypen.

So integrierst du den Ayurveda
ganz leicht und mühelos in dein Leben

Vata:

Vata besteht aus den Elementen Luft/Wind und Äther/Raum und reguliert die Bewegungen von Körper und Verstand. Es ist das führende Dosha, deshalb ist es unwahrscheinlich wichtig, Vata in guter Balance zu halten. Vata Typen zeichnen sich durch einen schmalen Körperbau aus, lange Muskulatur und sehnen. Sie haben es schwer an Gewicht zu zunehmen. Vata Typen haben oft eine trockene Haut. Sie haben eine Abneigung gegen kaltes Wetter und werden von ihrer Umgebung oft als Wirbelwind empfunden, weil sie es sich schwer tun ruhig zu sitzen. Sie sind ideenreich und kreativ, überlassen die Umsetzung doch lieber anderen.

Pitta:

Das Pitta Dosha besteht aus den Elementen Wasser und Feuer und reguliert die Hitze, den Metabolismus und die Veränderungen im Körper. Pitta Typen sind von einem mittelschweren Körperbau und fester Muskulatur geprägt. Sie haben eine Abneigung gegen Hitze oder zuviel Schärfe, da das Feuer in Ihnen dominiert. Pitta Typen sind oft von Hautprobemen betroffen. Sie haben einen scharfen Verstand, sind von Visionen geprägt und finden sich in den Arbeitswelt oft in einer hohen Position wieder. Sie planen strategisch vorraus und führen diese Pläne fokusiert und zielorientiert aus. Sie sind abenteuerlich und lieben Herausforderungen, neigen aber auch zu Ungeduld und Sensibilität im Verhalten mit anderen Menschen, die sich oft in Aggressionen äußern können.

Kapha:

Kapha besteht aus den Elementen Wasser und Erde und reguliert die Struktur und den Zusammenhalt des Körpers. Kapha Typen haben eine kräftige Statur und eine bulkige Muskulatur, es ist sehr schwer Knochen zu sehen. Sie neigen zu fetter, öliger Haut. Haben große Augen, volle Lippen, dichtes Haar. Kapha Typen lässt so schnell nichts aus der Ruhe bringen. Ein Kapha Typ vergisst selten etwas. Auch Verletzungen durch andere Menschen, sind schwer für den Kapha Typen zu bewältigen, da er von Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft gekennzeichnet ist, allerdings seine eigenen Bedürfnisse oft nicht kommuniziert und auch in Situtionen der Unstimmigkeiten seine Meinung für sich behält, bis der Kapha Typ explodiert und sein Gegenüber völlig überrascht.

Ein Tag im Einklang deiner Natur

Um deinen Tag am leichtesten dem Ayurveda anzupassen, musst du wissen, dass der Tag jedes Dosha jeweils zwei Mal am Tag vorherschend ist und somit gewisse Aktivitäten, die mit dem jeweiligen Dosha zusammenhängen leichter fallen, als andere und möglichst darauf gelegt werden sollten.

Vata herrscht von 02 – 06 Uhr und von 14 – 18 Uhr vor.

Pitta von 10 – 14 und 22-02 Uhr.

Und Kapha von 06 – 10 und 18 und 22 Uhr.

1. Das Aufstehen:

Das Aufstehen ist vor 6 Uhr am Besten, da um diese Zeit noch das Vata aktiv ist und uns das Wach werden viel leichter fällt, als wenn Kapha nach 6 Uhr dominiert.


2. Das Reinigen

Das Reinigen umfasst so wohl Gifte und Schadstoffe, als auch unsere Emotionen und Gedanken, alles was unsere Psyche mitnimmt und Belastet. Zwei Reinigungsrituale, eines auf der physiologischen Ebene wäre das Ölziehen. Das zweite Reinigungsritual, dass die Psyche umfasst ist das Praktizieren von Meditation.

So funktioniert Ölziehen:

  1. Wähle ein hochwertiges, kaltgepresstes Pflanzenöl.
  2. Nimm jeden Morgen (nüchtern) einen Teelöffel des Öls in den Mund und spüle es ca. 10- 15 Minuten durch deine Mundzwischenräume.
  3. Reste des Öls mit einem Zungenscharber oder einer Zahnbürste entfernen, den Mund gut ausspülen und Zähne putzen.

Diese Wirkung erziehlst du durch Ölziehen:

Öle können Bakterien, Viren und Schadstoffe über die Mundschleimhaut ausscheiden. Ölziehen unterstützt den Organismus Gifte ganz natürlich aus dem Körper zu ziehen.

  • Entgiftung des Körpers
  • beugt Krankheiten vor

So soll sich Ölziehen bei Kopfschmerzen, Hautproblemen (Akne, Ekzeme, Schuppenflechte, Neurodermitis), Reuma. Arthrose, Blasen- und Nierenproblemen, Bronchitis, grippalen Infekten, Regelschmerzen, Hormonschwankungen, Magenproblemen und zur Reinigung der Leber als hilfreich erwiesen haben.

Die beliebtesten Öle zum Ölziehen sind Kokosöl und Sesamöl, beide zeichnen sich durch Ihren sanften Geschmack und ihr Potenzial Schadstoffe zu binden aus.

Die Meditation:

Damit du das Beste aus deinem Tag heraus holen kannst, dich von Impulsen deiner Außenwelt abschirmen kannst und Kraft von innen heraus tanken kannst empfiehlt es sich, morgens zu meditieren. Eine der Meditation, die sich dank Ihrer positiven Effekte und einfachen Durchführung über immer mehr Beliebtheit erfreut, ist die Transzendentale Meditation – solltest du dich für die Transzendentale Meditation interessieren, klicke einfach auf den hinterlegten Link und tauche in die Welt in dir ein.


3. Die Mahlzeiten

Laut Ayurveda spielt nicht nur die Qualität der Nahrung, sondern vorallem der Verdauungsofen eine große Rolle. So verdaut nicht jedes Dosha, die Nahrung auf dieselbe Art und Weise. Grundprinzipien die es zu beachten gibt sind: nur bei Hunger zu essen, zu warten bis die Nahrung vollständig verdaut ist, nicht über den Hunger hinaus zu essen, Abends zu leichter Kost zu greifen und spätestens 3 Stunden vor dem zu Bett gehen nichts mehr zu sich zu nehmen. Vata Typen sollten darauf achten, auf trockene Mahlzeiten zu verzichten. Grundsätzlich werden warme Mahlzeiten bevorzugt. Pitta sollte sich in Schärfe mäßigen und Kapha zuviel Öl aussparen. Es gilt darum eine Balance zu sich selbst und dem eigenen Körpertypen herzustellen.


4. Die Bewegung

Auch ausreichende Bewegung gehört dazu, damit du dich so richtig wohl fühlen kannst und deine Energie richtig fließen kann. Das Leben ist Bewegung, Stillstand existiert nicht. Wichtig ist nur, dass du deinem Körper durch die Bewegung mehr Energie gibst, als du im nimmst – eine Belastungsgrenze bis zu 75% ist hierfür optimal, beispielsweise mit Yoga. Falls du Interesse hast, Yoga für dich auszuprobieren und dich fragst wie du am besten loslegen kannst, empfehlen wir dir unseren Blogpost “Surya Namaskar – Lösen von Stress und Verspannungen mit dem Sonnengruß”.


5. Schlafenszeit

Am leichtesten fällt es dir einzuschlafen, wenn du dich vor 22 Uhr schlafen legst, wenn das Kapha aktiv ist und nicht von dem feurigen Pitta abgelöst wird. Du möchtest die Ruhe, Enstpannung und Kraft des Kapha Doshas nutzen um ein- und durchzuschlafen.

Massagen

Massagen werden im Ayurveda angewendet, um den Körper zur Reinigung aus Ausscheidung zu stimulieren und die volle Energie zu aktivieren. Solltest du dich als Anfänger im Ayurveda einstufen, empfiehlt es sich diese Massagen mit einer vorgemischten Massagemischung auf deinen jeweiligen Typ zu nutzen. So wird das Vata Massageöl in langsamen, kreisenden Bewegungen auf den Rücken/ Nierenbereich einmassiert, das Pitta Öl auf den Bauch eingerieben und das Kapha Öl auf mit kräftigen, streichenden Bewegungen auf den Brustbereich.

Dosha balancieren in weniger als einer Minute

Doch was tun, wenn unser Dosha aus der Balance gerät und wir in kürzester Zeit wieder in unsere Balance finden müssen?
In diesem Abschnitt haben wir Tricks, wie du dir in unter einer Minute wieder in deine Balance helfen…

Um das Vata ganz einfach zu erden, empfiehlt es sich das ätherische Öl Ammi visnaga zuerst auf die Fingerspitzen zu geben und dann in Haaransatz einzureiben.

Um das feurige Pitta mit Süße zu verführen und eine Balance zwischen Herz und Verstand herzustellen, einfach Jasmin auf die Fingerspitzen geben, die Herzregion einreiben und danach beide Hände zusammenfalten und den Hauch der Restdüfte einatmen.

Um den Kapha Typen zu stimulieren, warmes Wasser aufkochen, einen Tropfen Ingwer dazu geben und trinken.

Wir hoffen du konntest aus diesem Blogpost einiges mitnehmen! Probiere doch einige Routinen aus und informiere uns gerne darüber, was sich in deinem Leben verändert hat…

3 Wellness Routinen – für mehr Leichtigkeit und Lebensfreude

3 Wellness Routinen – für mehr Leichtigkeit und Lebensfreude



Was bedeutet Wellness eigentlich für uns und warum spielt es eine Rolle für uns „abzuschalten“ und Kraft zu tanken?

Wellness bedeutet Wohlfühlen
Wellness Rituale sind all das, was uns in diesen wundervollen Zustand des Wohlfühlens geleitet. Wohlfühlen bedeutet loszulassen, Gedanken sein zu lassen was sie sind und von innen heraus Kraft zu schöpfen – wenn auch mit Hilfe äußerer Aktivitäten.

Wir alle sind von Stress betroffen
Sei es der Tagesablauf, das Berufsleben, die falsche Ernährung, familiäre Probleme oder das berühmte Overthinking. Stress hat viele Gesichter, doch die Gesichter in denen Stress sich zeigt sind immer dieselben: Schlaflosigkeit, kreisende Gedanken, Erschöpfung, Gereiztheit, gesundheitliche Beschwerden. Viele von uns warten für diese Art von Entspannung und Ausbruch allerdings bis zum Wochenende oder bis zum Urlaub. Leben von Wochenende zu Wochenende, von Urlaub zu Urlaub…

Wir wollen Sie in diesem Blogpost dazu ermutigen, nicht erst am Wochenende damit anzufangen sich wohlfühlen – sondern Ihr Leben danach auszurichten.

Kleine Schritte, auf den Weg dort hin, sind Dinge wie Meditation, Dankbarkeit in Ihr Leben zu bringen und auf Ihre Gesundheit zu achten.
Wie wäre es mit einem festen Tag in der Woche, an dem Sie sich bewusst die Zeit zum Entspannen nehmen? Besonders sinnvoll ist ein Tag mitten in der Woche um den Kreislauf des „am Wochenende auftanken“ zu durchbrechen. Wellness Wednesday – klingt doch nach einem schönen Ritual, was meinen Sie?

Routine 1: Shirin Yoku– Waldbaden

Wann haben Sie das letzte Mal Zeit im Wald verbracht? Diesen Mittwoch wollen wir Sie dazu inspirieren, ein Bad im Wald zu nehmen. Ihre kreisenden Gedanken von der frischen Waldluft klären lassen. Frischen Sauerstoff durch Ihre Lungen strömen zu lassen, sich der Stille der Natur hinzugeben und daraus Kraft in zu tanken.

In Japan wird dieses Ritual Shinrin Yoku genannt und gilt als anerkannte Therapiemethode um:

  • Angstzustände, Depressionen, Burnout zu lindern
  • Stresshormone abzubauen
  • die Konzentrationsfähigkeit zu steigern
  • die Schlafqualität zu verbessern
  • das Immunsystem zu stärken
  • Gelenk und Rückenbeschwerden zu lindern

Die Wirkung entsteht aus der Kombination von ätherischen Ölen, die durch die Baumkronen ausgeschüttet werden und den Wald ganz natürlich einhüllen, sowie durch den Sauerstofftransfer, der die Regeneration auf Zellebene stimuliert.
 

Routine 2: Das Körperpeeling

Sie benötigen:

  • 4 EL Meersalz
  • 4 EL Kokosöl
  • 5 Tropfen Rosmarinöl
  • 10 Tropfen Lavendelöl
  • etwas ausgepressten Zitronensaft

Alle Zutaten vermischen und in ein Glas geben, einen Schuss Zitronensaft mit der Hand auspressen und untermixen. Stellen Sie sich unter die Dusche und stellen Sie sich vor, wie Sie die Ärgernisse des Alltags von sich abspülen und wie sich all der Stress löst. Massieren Sie das Peeling auf Ihrem ganzen Körper in kreisenden Bewegungen ein und verweilen Sie mit besonderer Aufmerksamkeit bei den Körperstellen, die sich für Sie verspannt anfühlen.
Meersalz löst abgestorbene Hautschüppchen und in diesem Ritual auch alte Emotionen und Erlebnisse, denn so wie unsere Haut sich erneuern muss, müssen auch wir uns erneuern. Groll, Zweifel und alles was nicht zu uns gehört loslassen…

Das Lavendelöl wirkt beruhigend auf Ihr Gemüt, pflegt Ihre Haut und lässt Sie zu Hause ankommen. Das Rosmarinöl entspannt Ihre Muskulatur und hilft Ihnen Ihre Gedanken zu ordnen – mit Fokus und Energie neue Herausforderungen zu bewältigen. Kokosöl ummantelt die Haut mit einer sanften und doch reichhaltigen Pflege und die ausgepresste Zitrone wirkt stimulierend auf das Bindegewebe.

Routine 3: Die Gesichtsmaske für eine reine, strahlende, jugendliche Haut

Für diese Detox Maske benötigen Sie:

  • 1 Esslöffel Heilerde
  • 1 Teelöffel Honig
  • 2 Tropfen Weihrauchöl
  • 1 Tropfen Teebaumöl
  • 6 Tropfen Mandelöl
  • etwas Wasser

Zutaten in einer Schale anrühren, bis eine schlammige Konsistenz entsteht. Danach auf die Gesichtshaut auftragen und 15 Minuten einwirken lassen. Mit Wasser abspülen und die Haut mit der gewohnten Feuchtigkeitspflege verwöhnen. Sollten Sie an extrem trockener Haut leiden, können Sie die Heilerde durch griechischen Joghurt und das Teebaumöl durch Niaouliöl ersetzen. Heilerde ist bekannt dafür, beim Trocknen Talg, Schadstoffe und giftige Stoffwechselabsonderungen zu absorbieren. Honig wirkt antibakteriell und schenkt unserer Haut einen ganz natürlich strahlenden Glow. Weihrauchöl wirkt antiseptisch und beruhigend. Teebaumöl gilt als das ätherische Öl der Wahl bei Hautunreinheiten und Akne. Mandelöl pflegt die Haut sanft und polstert sie auf, die Haut sieht prall und straff aus und ist mit wertvollen Fettsäuren versorgt.

Revitalisierende Gesichtsmaske

Haben wir Sie mit diesen Routinen dazu überzeugt, den Mittwoch für sich als Wellness–Wednesday zu nutzen? Dann abonnieren Sie doch unseren Newsletter, denn wir teilen jeden Mittwoch ein neues Wellness Ritual mit Ihnen!

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Warum eine weitere Tablette niemals die Lösung sein wird

Warum eine weitere Tablette niemals die Lösung sein wird

Wir müssen erkennen, dass eine weitere Tablette niemals unsere Fragen beantwortet und uns von Zweifeln und Ängsten befreit, wenn die Antwort sich Natur nennt.
Wir müssen uns dafür einsetzen wieder zurück zur Natur zu finden und mit ihr zu unserer eigenen Natur.

Die heutige Gesellschaft bringt jeden von uns in Hinblick auf das Gesundheitswesen und die medikamentöse Entwicklung zum Denken.
Einerseits befinden wir uns in einem Zeitalter so fortgeschritten und von Offenheit geprägt, dass all diese lebensrettenden Erfindungen und Entdeckungen überhaupt möglich gemacht hat. Andererseits finden wir uns verschränkt in genau diesem Konstrukt, dass so viel Offenheit und Vertrauen von uns verlangt hat gefangen. Wir haben aufgehört daran zu glauben, dass es einen Weg ohne chemischen Substanzen– die sowieso nur die heilenden Pflanzenstoffe imitieren gibt.

Wie denn auch, wenn ein alternatives Denken oft mit Placebo und Naivität gleichgesetzt wird?
Gehen wir davon aus, dass nur ein Placebo dahinter steckt.
Wie wird Placebo definiert? Ein Placebo ist eine Wirkung die durch die reine Glaubenskraft ausgelöst wird. Da wir Menschen Lichtwesen sind und unsere Gedanken Teil dieser Impulse sind, die sich als Materie manifestieren, sollte dieser Begriff anstatt mit Negationen und Naivität mit Positivem assoziiert werden– mit dem Wissen, dass dieses Leben mehr als eine Alternative dazu bietet, als das was uns vorgelebt wird.
Ein Wort das eigentlich einen freien Geist meint.

Doch unsere Natur und Ihre Wirkung auf uns ist mehr als ein Placebo, denn selbst die Wissenschaft und die größten Kritiker können sich Materie auf Beweisebene nicht unterziehen, wenn so viele Belege für sie sprechen.
Nein das Wirkungsspektrum aus:
Phenylpropanoiden, die zuständig für die Reinigung der Zellmembranen sind, dies ermöglicht zum Beispiel die richtige Übermittlung von Hormonen und Neurotransmittern
Monoterpenen die Fehlinformationen der Zellmembranen umprogrammieren können und dadurch vor freien Radikalen schützen, unsere DNA Stränge richtig programmieren
und Sesquiterpene die den Sauerstofftransfer und somit eine Löschung von falschen Informationen, wie Krankheit innerhalb der einzelnen DNA und RNA Stränge.
Das erklärt den Grund für die oft sofort einsetzende Wirkung ätherischer Öle und das Potenzial den Körper in den natürlichen Zustand von Gesundheit zurückversetzen.

Krankheiten wie Krebs, Alzheimer oder Epilepsie zu erwähnen und in diesem Zusammenhang auch noch die Möglichkeit diese natürlich auszukurieren stößt auf Widerstand– nicht nur von den Betroffenen, nein auch von den Angehörigen, die in dieser Verzweiflung gefangen sind.
Doch ein Leben im Takt der Natur, bedeutet ein Takt im Leben zu sich selbst, zu dem Kern seines Selbst.


Es ist an der Zeit, in sich zu gehen, sich von Gedanken zu lösen, Muster zu hinterfragen, Impulsen nicht blind zu vertrauen und sie mit Intuition gleichsetzen, wenn Intuition aus jenem Sein entspringt, dass nur in der Stille gefunden werden kann. Aber weg von Krankheiten, die das Blut in den Adern gefrieren lassen können hin zu „Wehwehchen“ des Alltags Verspannungen, blauen Flecken, Wunden die uns zwar nicht in Lebensgefahr schweben lassen, uns aber die Freude nehmen können und doch so einfach behandelt werden können.
Wenn bei schlechter Laune der Griff zu Antidepressiva schneller getätigt wird als ein täglicher Spaziergang im Wald und das Praktizieren von Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga.

Und gleichzeitig befinden wir uns in einem Zeitalter, in dem immer mehr Menschen genau diese Verbindung zu sich selbst ansteuern, diese Verbindung zu sich selbst und der Umwelt ansteuern, wenn wir alle uns dank Globalisierung und Technologie immer näher zueinander finden.
Möglichkeiten grenzenlos erscheinen.
Es ist genau dieser Moment, in dem wir die Macht in uns tragen, aufzustehen und die Natur als Antwort zu kommunizieren.

We have to stand up and say the answer isn’t just another pill… the answer is Nature.“

Dr. David Nayan

Earth Day 2019 – SOS Safe our Species

Earth Day 2019 – SOS Safe our Species

Es vergeht kein Tag an dem die Natur uns nicht mit Ihrer Schönheit beschenkt. Menschen mit der heilenden Kraft der Natur zu verbinden, bedeutet Ihnen zu helfen sie zu ehren, zu schätzen und sie zu beschützen.
Welcher Weg wäre hierfür besser geeignet als eine nachhaltige Zukunft auf unserem Planeten zu kreieren?
Jeder Atemzug wird uns durch Bäume ermöglicht, Bäume sind pures Leben.
Zu Ehren des Earth Days starten wir damit für jeden Einkauf ab 20 Euro einen Baum mit der Organisation One Tree Planted zu pflanzen. Unser Versprechen ist es einen Baum mit all denjenigen zu pflanzen, die uns auf diesem Weg des Ausdrucks von Liebe und Dankbarkeit für unsere Natur begleiten wollen.

Earth Day, der Tag der Erde ist ein Feiertag zu Ehren unseres Planeten der jedes Jahr am 22. April stattfindet und unser Bewusstsein für Umwelt- und Artenschutz sensibilisieren soll. Jährlich beteiligen sich 175 Länder am Earthday und halten das jährlich wechselnde Motto in Ehren.

Entstehung des Earth Day’s

Kaum zu glauben aber wahr, die beachtliche Geschichte des Earth Days begann bereits im Jahr 1970 mit einer Studentenbewegung in den USA, die mit Ihrer Aktion der Regierung zeigen wollten, dass unsere Natur über eine Stimme verfügt. Die Natur trägt uns, ermöglicht uns jeden Atemzug, heilt uns und wird dennoch nicht als eigenständige Lobby angesehen, obwohl ohne sie Leben schier unmöglich wäre?

Heute beteiligen sich jedes Jahr Milliarden von Menschen an diesem Projekt, von den weltweit größten Konzernen wie Apple, bis hin zu Superstars wie Leonardo Di Caprio. So gelangt dieses Bewusstsein in jede Schicht unserer Gesellschaft und wird zu einem Bedürfnis für Alt und Jung.

Hand aufs Herz – die Herausforderungen unserer Gesellschaft

Wir begegnen in diesem Zeitalter einigen Herausforderungen. Von Verpackungsmaterialen und Plastikteilen, die in den Ozeanen dieser Welt treiben und Abgasen die in einigen Teilen dieser Welt kaum noch freies Atmen ermöglichen, über das Abschmelzen von Gletschern, Abgas-Emissionen von Millionen von Flugzeugen, Kreuzfahrtschiffen, die den Meeresgrund als Entsorgungsplatz mißbrauchen, zum Aussterben von unzähligen Arten und die Abholzung der Regenwälder sowie vielem mehr.

Das ganze gepaart mit einer Naivität und einem Verdrängungsmechanismus der annimmt, dass Kreisläufe sich immer schließen.

Wenn Bäume für uns Atem bedeuten, bedeutet Ihre Abholzung nicht gleichzeitig auch das langsame erdrücken unseres Atems?

Das tückische dabei ist, dass dies bereits über Jahrzehnte hinweg geschieht und daher eine Desensibilisierung eingesetzt hat.

In der Herausforderung die Chance erkennen – Safe our Species

Doch nur weil dies große Herausforderungen sind, bedeutet es nicht, dass wir nichts dagegen unternehmen können – ganz im Gegenteil, wir sind fest davon überzeugt, dass die Gegenbewegung ständig stärker wird. Wie läßt sich sonst der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energien, der Vormarsch der vegetarischen Ernährung und das Umdenken erklären, dass recyclebare Materialien über Plastiktüten setzt?

Jeder Einzelne von uns macht einen Unterschied – mit unseren Herzen, mit unseren Einstellungen, unseren Kaufentscheidungen und unserer Stimme.

Der diesjährige Earthday steht unter dem Motto SOS – SAFE OUR SPECIES – Artenvielfalt wieder ermöglichen und das Aussterben stoppen. Artenvielfalt bezogen auf die Tierwelt, sowie die Welt der Pflanzen und zahlreiche unentdeckte Mikroorganismen.

Wir nutzen diesen Earth Day als Start unserer Natur etwas zurückzugeben. Artenvielfalt erfüllt uns mit Dankbarkeit. Ohne sie würden auch unsere ätherische Öle in dieser Vielfalt keine Existenz finden.

Wir sind dankbar für jeden Einzelnen von Euch der uns auf diesem Weg begleitet – Plant a Tree with Oshadhi.

Surya Namaskar – Lösen von Stress und Verspannungen mit dem Sonnengruß

Surya Namaskar – Lösen von Stress und Verspannungen mit dem Sonnengruß

In diesem Blogpost zeigen wir ganz einfach auf wie Verspannungen mit Hilfe einer einfachen Routine vorgebeugt werden können und euer Körper in seinen ganz natürlichen Zustand von Wohlbefinden und Entspannung zurückfindet.

Dieser Blogpost ist genau richtig zum:

  • lösen von Verspannungen
  • steigern der körperlichen Fitness innerhalb kürzester Zeit
  • steigern des natürlichen Energieflusses
  • vorbeugen- und abbauen von Stress
  • aktivieren der Chakren

Der Sonnengruß wird im Yoga oft als Aufwärmsequenz verwendet, kann aber auch eigenständig ausgeführt werden. Es handelt sich dabei um einzelne Übungsabfolgungen, die sich ineinander ergänzen.

Wie der Name (Surya indisch Sonne, Namaskar indisch grüßen) schon aussagt, geht es dabei  darum die Sonne mit Hilfe des Körpers zu begrüßen, Sonne ins eigenen Leben fließen zu lassen, Dankbarkeit für dieses Leben auszudrücken.

Indische Lehren und Ausübende bestätigen, dass der Sonnengruß die Basis für einen gesunden Körper und Wohlbefinden darstellt. Das besondere ist,  unsere Energiezentren belebt werden und ein natürlicher Energiefluss zu Stande kommt. Praktisch ist auch der Faktor Zeit, da der Sonnengruß nur wenige Minuten in Anspruch nimmt.

Dabei ist die Atmung ganz logisch an die verschiedenen Bewegungsabfolgen geknüpft. Eingeatmet wird wenn sich die Arme erheben, ausgeatmet wenn der Oberkörper sich zusammenzieht. Um euch bei der Ausführung in die richtigen Hände zu begeben, haben wir euch unten ein Video von Yogaexpertin Mandy Morrison verlinkt, die diese Übungsabfolge leicht verständlich zum mitmachen erklärt.

Der Sonnengruß wirkt sich sowohl physisch als auch psychisch auf uns aus. Körper, Geist und Seele vereinen sich in dieser Übung. Gedanken verblassen, das Sein wird gestärkt. Die Muskulatur wird ganzheitlich trainiert, Gelenke entlastet, Knochen gestärkt und Verspannungen gelöst.

Allergien im Frühjahr: Frei atmen und sich an der Erneuerung des Lebens erfreuen

Allergien im Frühjahr: Frei atmen und sich an der Erneuerung des Lebens erfreuen

Von Dr. Malte Hozzel

Je mehr es auf den Frühling zugeht, duftet die Luft köstlich nach den ersten Mandelblüten. Das Summen der emsigen Bienen, wenn sie aus ihrem Bienenstock herausfliegen und ihre Flügel ausbreiten wollen und die bezaubernden Melodien der zwitschernden Vögel gehören mit Sicherheit zu den schönsten Augenblicken des Jahres.
Überall explodiert die Natur voll neuer Energie und Schönheit!
(mehr …)

Aloe-Vera und Hautkrankheiten

Aloe-Vera und Hautkrankheiten

Aloe-Vera ist weitaus mehr als nur ein Hype der modernen Zeit.
Aloe-Vera ist eine Heilpflanze, die sich in Bezug auf unser größtes Organ Haut verdient auf das Siegerpodest stellt.
Nicht ohne Grund bedient sich die Kosmetikindustrie an der Heilpflanze, leider oft vermischt mit Inhaltsstoffen, die sich ganz und gar nicht heilend auf unseren Körper auswirken.

Um genauer auf die verschiedenen Wirkungsspektren der Aloe-Pflanze einzugehen beginnen wir hier eine Aloe-Vera Blogserie, in der wir anhand verschiedener Hautkrankheiten und Probleme auf die Vielseitigkeit der Pflanze eingehen.

Zum Start haben wir uns aufgrund einer berührenden Geschichte eines Jungens für das Thema Nesselsucht in Zusammenhang mit Aloe-Vera entschieden – die Geschichte ist am Ende des Blogposts zu lesen.

In diesem Artikel erfahrt ihr:

  • Was Nesselsucht ist und wie diese entsteht
  • Aloe- Vera und Ihr synergetisches Wirkungsspektrum
  • Wie Symbiosen die heilende Kraft der Aloe-Vera Pflanze verstärken
  • kurze Zusammenfassung am Ende für diejenigen von euch, die sich Zeit sparen wollen
  • einen Erfahrungsbericht

Was ist Nesselsucht und wie entsteht diese?

Der Name Nesselsucht kommt aus dem lateinischen “Urtica” und würde in der deutschen Sprache mit Brennnessel übersetzt werden. Genau diese Übersetzung lässt unser Gehirn darauf schließen was die Nesselsucht sein könnte. Denn jeder kennt das Gefühl im Sommer mit der nackten, unbedeckten Hautoberfläche einen Brennesselstrauch gestriffen zu haben.

Die Hautoberfläche reagiert mit einem Brennen, Jucken und bildet Quaddeln. Durch die Aktivierung der Mastzellen wird ein Ausstoß an übermäßigem Histamin, sowie entzündlichen Botenstoffen freigesetzt, die sich in der Nesselsucht und Ihrer Symptome äußern. Desweiteren lässt sich die Nesselsucht in zwei Kategorien einteilen, die akute und die chronische.

Letztere ist für die moderne Medizin immer noch Herausforderung und Rätsel zu gleich, unter anderem auch, weil weitere Symptome wie z.B. Schwellungen im Gesicht aufkommen können, von der psychischen Belastung der Betroffenen ganz zu schweigen.

Aloe-Vera eine Synergie in sich

“Synergien bedeutet Energien, miteinander verbunden zu einer Einheit. Für das Feld des relativen Lebens ist es natürlich, sich in Form von Vielfalt auszudrücken. Diese Vielfalt verdichtet sich allerdings zu einer ganzheitlichen Dynamik, wenn man ihre Elemente auf intelligente und harmonische Weise zusammenbringt, um auf diesem Wege neue umfassende Einheiten zu erzeugen.”
Dr. Malte Hozzel https://www.oshadhi.de/die-magie-der-synergien/ 

Die Aloe-Pflanze ist eines der besten Beispiele für den ganz natürlichen Synergie-Effekt der Natur, denn Ihr Wirkungs- und Heilspektrum lässt sich nicht anhand eines einzelnen Bestandteils der Aminosäuren, Enzyme, Mono- und Polesaccharide, Spurenelemente- und Mineralstoffe erklären, sondern das Zusammenspiel jedes einzelnen Moleküls “miteinander verbunden zu einer Einheit”.

Aminosäuren lassen sich in essentielle und nicht essentielle Aminosäuren gliedern. Letztere können vom Körper selbst gebildet werden. Essentielle müssen wir unserem Körper zuführen. Die Aloe-Pflanze enthält 7 der 8 essentiellen Aminosäuren und unterstützt dadurch Stoffwechsel- Wundheilungs- und zellregenerierende Vorgänge in unserem Körper.

Die Enzyme der Aloe-Vera Pflanze können freie Radikale zerstören und befreien uns dadurch von Umweltgiften. Enthaltende Mono- und Polysaccharide wirken antimykotisch, entzündungshemmend, antibakteriell, haben die Fähigkeit schädliche Substanzen zu binden und wirken wie ein Booster auf unser Immunsystem.

Wie wirkt sich Aloe–Vera auf Nesselsucht aus?

Aloe-Vera vereint mit seinen Wirkungsmechanismen, alles was die gereizte, schmerzende, angeschwollene Haut sich wünscht. Kühlung, Wundheilung, Schadstoffbekämpfung und kuriert die Entzündung aus. Generell ist ein Aloe-Vera Gel und die Benutzung auf der Hautoberfläche das erste Mittel der Wahl, wenn es um die Anwendung der Pflanze geht. Das Ergebnis:
Die Haut beruhigt sich, der Juckreiz lässt nach, die Schmerzen vergehen und auf der Haut bleibt ein angenehm, frisches kühlendes Gefühl zurück.

Wie die wundersame Kraft der Aloe-Vera-Pflanze verstärkt werden kann:

Vereint man nun die regenerierende, beruhigende, ausgleichende Wirkung des Aloe-Vera Gels mit den beruhigenden, erneuernden Eigenschaften der Kamille und den wundpflegenden Eigenschaften der Schafgarbe wird der Effekt der Zellerneuerung nocheinmal gesteigert und die Selbstheilungskräfte der Haut aktiviert.

Deshalb empfehlen wir unser Aloe Kamille Gel besonders in diesem Zusammenhang.

Wirkung:

  • antiseptisch
  • zellerneuernd
  • feuchtigkeitsspendend
  • wundpflegend
  • belebend
  • bei sensibler, gereizter und zu Akne neigender Haut

Zusammenfassung:

Die Nesselsucht ist eine Reaktion, die durch die Aktivierung von Mastzellen ausgelöst wird und sich an Hand von Juckreiz, Brennen, Quaddeln, Röte und Schwellung auf der Haut erkennen lässt. Die Aloe-Vera Pflanze kann durch ihr synergetisches Wirkungsspektrum, das sich als kühlend, entzündungshemmend, antiviral, antimykotisch, antibakteriell und Immunsystem stärkend erweist so gezielt auf die unterschiedlichen Symptome der Nesselsucht eingehen und diese behandeln.

Grundsätzlich lässt die Erfolgsquote darauf schließen, dass eine Anwendung auf der direkten Hautoberfläche mit dem Aloe Gel auf die besten Heilungschancen schließen lässt. Um den Effekt der Aloe Pflanze sowie den Fähigkeiten der Zellerneuerung und Selbstheilungskräfte zu aktivieren, empfiehlt es sich besonders im Falle einer Nesselsucht das Aloe Kamille Gel zu wählen.

Erfahrungsbericht:

Eine Geschichte, die uns zum Erstellen dieses Blogposts bewegt hat ist die Geschichte eines 16 jährigen Jungens der 6 Monate lang an Nesselsucht litt und keine Heilung durch herkömmliche Behandlungsmethoden erfahren konnte. Nach Anwendung des Aloe Kamille Gels verbesserte sich der Ausschlag innerhalb von 10 Minuten.

Erfahrungsberichte wie diese sind es, die uns berühren und dazu motivieren uns stetig zu verbessern.

Unsere Eindrücke von der Vivaness 2019

Unsere Eindrücke von der Vivaness 2019

Nach wochenlanger Vorbereitung entstand unser Messeauftritt wie aus einem großen Puzzle sich ergänzender Einzelteile. So standen wir am Abend vor dem offiziellen Messebeginn stolz und voller Spannung auf die kommenden Tage vor der Oshadhi- Kulisse.

Die diesjährige Vivaness fand vom 13. – 16. statt. Sie ist eine internationale Naturkosmetikmesse, die im Jahr 2007 als Ergänzung zur Biofach, der Weltleitmesse für Bio- Lebensmittel entstanden ist. Das Besondere an der Vivaness ist, dass sich Firmen, Interessenten und Lieferanten persönlich auszutauschen und ihre Wertschätzung für Natürlichkeit und naturreine Produkte teilen können.

Nature in a bottle – die heilende Kraft der Natur in kleinen blauen Flaschen

Es war zwar nicht unserer erster Vivaness Messestand, allerdings der erste Auftritt des neuen Oshadhi Markendesigns. Mit der Message “Nature in a Bottle” konnten wir den Besuchern unsere Mission, noch mehr Leidenschaft für die Natur zu verkörpern näher bringen.

Ätherische Öle- zum ausprobieren und kennenlernen

Das Highlight unseres Standes waren zwei Tische mit insgesamt 60 ätherischen Ölen und jeweils einem Steckbrief mit den Wirkungsmechanismen und Anwendungsmöglichkeiten.

So konnten die Besucher unseres Standes ganz nach Ihrer Intuition ein Öl auswählen, dessen Duft wahrnehmen, auf sich wirken lassen und nachlesen, ob das gewählte Öl zu Ihnen passt und welche Wirkung es entfaltet. Viele unserer Besucher traten so das erste Mal in Kontakt mit ätherischen Ölen – und waren freudig überrascht.

Erfahrungsberichte – SOS Helfer bei Schnittwunden und Kopfschmerzen

Zwei Ereignisse liesen uns noch einmal die Kraft und Faszination der Pflanzen spüren: unsere Mitarbeiterin Eveline hatte sich versehentlich in den Finger geschnitten und blutete. Zum Glück war das ätherische Öl Cistrose am Messestand und wir gaben einige Tropfen direkt auf ihre Wunde – innerhalb kürzester hörte Ihr Finger auf zu bluten.

Eine Frau, die mit der heilfördernden Wirkung ätherischer Öle bereits vertraut war, kam mit pochenden Kopfschmerzen an unseren Stand. Wir ließen Sie an unserem Melisse Öl schnuppern und Ihre Kopfschmerzen lösten sich innerhalb von 5 Minuten auf.

Unser Aloe-Vera Gel wird zum Liebling der Besucher

Die Aloe-Vera Gel Pflegeserie erfreute sich auf der Vivaness extremer Beliebtheit: Sie überzeugte optisch mit dem neuen Design und mit Ihrer pflegenden, nicht fettenden, angenehmen Wirkung sofort. Besonders Aloe-Rose und Aloe-Lavendel wurden ausgiebig getestet und von den Testerinnen zu ihren Lieblingen gekrönt.

Unser Fazit

Die Vivaness 2019 war für uns ein einzigartiges Erlebnis – voll von Emotionen, Gesprächen und Ideen die ausgetauscht wurden und in uns aufgelebt sind. Die freudigen Gesichter der neugierigen Entdecker hinterlassen in uns eine glückliche Erinnerung und wecken Vorfreude auf die Vivaness 2020. Wir sehen uns!

Ausblick auf medizinische Aromatherapie

Ausblick auf medizinische Aromatherapie

von Dr. Malte Hozzel

Es ist eine besondere Ehre für mich, mich zu diesem Anlass an Sie alle in dem Wissen zu wenden, dass Japan auf eine uralte Tradition der Pflanzen- und Naturheilkunde zurückblickt.

Was kann ein Westler aus Deutschland dem noch hinzufügen?

Sicherlich nicht die Prinzipien der Naturheilkunde und das Wissen über die Heilpflanzen, das so alt ist wie die Menschheit und – der Beschreibung der alten ayurvedischen Texte wie der „Charaka Samhita“ zufolge – von den Göttern an die Weisen oder Rishis der frühen Menschheit weitergegeben wurde. Ich bin davon überzeugt, dass die Shinto- und buddhistischen Lehren, die den Geist Japans schon so lange Zeit über nähren, beide eine lange Tradition der Naturheilkunde besitzen und ihre Spuren in der alten Kultur Japans hinterlassen haben.

Lassen Sie es mich so ausdrücken: Wir haben nichts hinzuzufügen, nichts zu erfinden. Alles Universelle oder Wahre, alles, was mit dem ewigen Kontinuum des Lebens im Universum zusammenhängt, sei es grob oder feinstofflich, ist bereits da. Wir brauchen uns nur daran zu erinnern, wie es schon immer gewesen ist.

Wir haben vergessen, das steht außer Frage. Warum haben wir vergessen? Wir haben den Kontakt mit unseren Wurzeln verloren. Man hat uns glauben gemacht, im „Außen“ gäbe es etwas so Unglaubliches, so wunderbar Vielversprechendes, dass wir dachten:

„Vielleicht sollten wir nach draußen gehen und diese Dinge suchen, die angeblich so großartig sein sollen. Vielleicht würden sie großartiger als das sein, was wir jetzt haben, vielleicht haben wir unsere Zeit damit verschwendet, mit all diesen Lebensweisen herumzuspielen, die unseren Vorfahren teuer waren …“

Karlfried Graf Dürckheim, der berühmte deutsche Zenphilosoph und Kenner der japanischen Kultur, widmete Japan einst ein ganzes Buch und nannte es „Japan und die Kultur der Stille“. Aus dieser Stille gehen alle wahren Kulturen hervor und diese Stille ist es, aus der das wahre Wissen um Heilung hervorgeht. Daher möchte ich noch eine weitere Aussage treffen:

Jede Heilung kommt aus der Stille und jede Stille ist der Anfang und das Ende wahrer Heilung

Heilpflanzen haben jene Stille während des Prozesses ihrer Evolution und ihres individuellen Wachstums ein- und ausgeatmet. Und idealerweise wachsen sie in einer Umgebung fern vom Lärm der heutigen technisierten Welt, die wir einstmals erfanden, damit sie uns dient und die begonnen hat, in unsere Welt einzudringen und uns zu einem fast unerträglichen Ausmaß zu versklaven.

„Kräuter, die in alten Zeiten hervorsprießten, drei Zeitalter vor den Göttern“, sagt die Hymne 97 aus dem Rig Veda, 10.Mandala, dem ältesten Text der Menschheit, und fährt fort: „Helfer ist eurer Mutter Name, Erneuerer werdet ihr darum genannt. Flüsse seid ihr mit Flügeln, die fliegen: Haltet weit fern, was Krankheit bringen mag.“

Ja, Heilkräuter sind unglaublich alt. Wir vergessen, dass sie – in gewisser Weise – unsere genetischen Vorfahren sind, die uns an eine ursprüngliche Harmonie mit unserem inneren Selbst und mit der Natur erinnern. In ihrer Abhängigkeit von der Erde und der Luft, den Rhythmen von Tag und Nacht und den Rhythmen der Jahreszeiten und in ihrer ureigenen Offenheit für die Strahlungen von Sonne, Mond und Sternen absorbieren sie irdische und kosmische Einflüsse, die sich tief in den Kern ihrer physischen und chemischen Struktur einweben und die genau den Fingerabdruck ihrer Heilenergie bestimmen.

Die Welt der Pflanzen wurzelt noch immer in der grundlegenden Einheit des Lebens, die wir wiederfinden müssen, um in Freiheit geheilt zu werden. Pflanzen sind unsere Verbündeten auf diesem Weg, erschaffen von der Göttlichen Intelligenz, um uns dabei zu helfen, an Stärke zuzunehmen, die Gesundheit wiederherzustellen – wenn sie abhanden gekommen ist – und unser Leben angenehm und in Übereinstimmung mit dem Herzschlag der Natur zu gestalten. Auf diese Weise helfen uns die Pflanzen, den Weg zu unserem eigenen Atma oder innerem Licht zu finden.

Und in diesem Sinn bringen sich die Pflanzen dem höheren Zweck des Kosmos oder dem Willen Gottes dar. Vasant Lad, der bekannte ayurvedische Arzt, drückt es in seinem bekannten Buch „Die Ayurveda-Pflanzenheilkunde: Der Yoga der Heilkräuter“ so aus:

„Alle Dinge existieren, um alle anderen zu nähren, und umgekehrt selbst genährt zu werden. Auf diese Weise dient jedes Königreich der Natur dazu, Leben zu empfangen und weiterzugeben. Dieses Leben ist im Licht und in der Übertragung stellarer und astraler Kräfte enthalten. Diese Kräfte sind nicht alle materiell, sondern beinhalten feinstoffliche Energien verborgener oder spiritueller Natur. Pflanzen übertragen die vital-emotionalen Impulse, die Lebenskraft, die im Licht verborgen ist. Das ist das Geschenk, die Anmut, die Kraft der Pflanzen. Das Dasein der Pflanzen ist eine große Darbringung, ein Opfer. Sie bringen uns nicht nur ihren eigenen Nährwert dar, sondern das Licht und die Liebe der Sterne selbst, jenen Kosmos, dessen Boten sie sind.“

Anfänge der ätherischen Öle

So verneigen wir uns heute vor der Intelligenz des Pflanzenkönigreichs, durch welches – vor 200 Millionen Jahren – die ersten ätherischen Öle erschaffen wurden. Diese Boten kamen mit einer frischen, waldähnlichen, etwas strengen Duftnote daher, die typisch für die Familie der Nadelbäume ist.

In ihrem äußerst vielseitigen Charakter stellen die Öle der Nadelholz-gewächse die älteste aromatische Energie auf dem Planeten Erde dar; sie sind vor allem mit der Sauerstoffzufuhr der Atmosphäre unseres Planeten verbunden. Ihre Beziehung zum menschlichen Atemsystem ist älteste Volksmedizin.

Es ist gut möglich, dass einige raue Bedingungen und Umwandlungen der Erdatmosphäre diese Arten dazu zwangen, die ersten ätherischen Öle zu entwickeln – die übrigens sehr terpentinartig waren – um sie einerseits gegen Fäulnis und andererseits gegen extrem kalte Temperaturen zu schützen. Ist es nicht erstaunlich, dass der älteste Baum auf Erden mit seinen über 4800  Jahren eine Kiefer ist, die bei eiskalten Winden und Schnee im Hochgebirge Ostkaliforniens überlebt hat.

Schauen wir noch etwas mehr in die Vergangenheit um zu sehen, was im Laufe der Zeit mit der medizinischen Verwendung von ätherischen Ölen geschah:

Es kann sehr wohl sein, dass unsere Vorfahren die Heilwirkungen bestimmter Pflanzen „entdeckten“, als sie diese im Feuer bei sich zuhause verbrannten. Mit Sicherheit war der Rauch der verbrannten Pflanzen voller „heilkräftiger“ Bestandteile, wie wir heute sagen würden. Bis zum heutigen Tag erinnert uns die ausgiebige Anwendung brennender Räucherstäbchen aus bestimmten Harzen und Hölzern wie Myrrhe, Weihrauch, Benzoe, Agarholz und anderem, die einen hohen Anteil ätherischer Öle enthalten, an alte Zeiten, in denen die ätherischen Öle als solche noch nicht bekannt waren, während die Wirkungen bestimmter verbrannter Rinden, von Holz oder getrockneten Pflanzen sehr wohl verstanden wurden.

Andere „Entdeckungen“ ergaben sich sicher aus dem täglichen Konsum von Nahrung und Abkochungen, da jede dieser vorzeitlichen Gemeinschaften in der unmittelbaren Nähe von zahlreichen einheimischen Heilpflanzen lebte. Eine mehr als 70.000 Jahre alte Grabstätte, die man vor Jahrzehnten im Irak entdeckt hat, wies über 20 Heilkräuter auf – die rituell um die bestatteten Körper arrangiert waren – und unter diesen Pflanzen gab es mehrere Arten der Gattung Artemisia.

Es ist recht zweifelhaft, ob unsere Vorfahren die verschiedenen Wirkungen der Heilpflanzen nur durch Versuch und Irrtum und durch Beobachtungen „entdeckten“. Aus ganzheitlicherer Sicht war das Wissen um Heilung sakral und verborgen, verbunden mit den Schamanen, den Yogis oder Menschen der Weisheit, und sie sind es, die durch ihren unmittelbaren Kontakt mit der Welt der Ahnen, den Pflanzendevas und den Höheren Wesen das genaue Wissen aufnehmen und übermitteln konnten, wie man die verschiedenen Heilpflanzen ihrer Heimat nutzen konnte.

Die Weiterentwicklung des Menschen im Umgang mit ätherischen Ölen

Die Destillation von Heilpflanzen kam viel später, wahrscheinlich nicht vor dem Bronze-Zeitalter. Bestimmte hochentwickelte Zivilisationen zwischen Euphrat und Tigris und arische Völker auf dem indischen Subkontinent waren wahrscheinlich die ersten, die wirkliche Destillen aus Ton benutzten, um ätherische Öle zu extrahieren. Das geschah vermutlich erst vor etwa 5-7000 Jahren. Man weiß davon, dass die Ägypter ätherische Öle aus Zeder und Myrrhe verwandten, um ihre Toten einzubalsamieren, aber sie benutzten sie auch als Medizin, zu kosmetischen Zwecken und als Parfum.

„Kyphy“ ist wahrscheinlich das berühmteste altägyptische Parfum. Es war allgemeiner Brauch, einen Kegel getränkt mit ätherischen Ölen im Haar zu tragen. Die Hitze der Sonne und des Körpers lösten den Kegel dann langsam auf und verteilten die aromatische Flüssigkeit auf der Haut, indem sie den Träger mit feinen Düften von Blumen, Kräutern und Harzen umgaben. Die Ägypter verwendeten Heilpflanzen auch vielfach in Form von Tabletten, Pudern, Zäpfchen und Balsamen.

Als Ägypten von den Griechen erobert wurde, übernahmen diese das Wissen von den Ölen und Balsamen. Man weiß, dass griechischen Soldaten einen Balsam aus Myrrhenöl mit sich trugen, den man auf offene Wunden auftragen sollte, welche man sich in der Schlacht zugezogen hatte. Der berühmte griechische Arzt Hippokrates benutzte ebenso zahlreiche ätherische Öle und Balsame für seine Behandlungen. Als Griechenland wiederum von den Römern erobert wurde, wanderte das Wissen über die Heilpflanzen rasch weiter gen Westen, um sich im Römischen Reich zu verbreiten. Galen, ein berühmter römischer Arzt unter Marcus Aurelius, wusste extrem viel über Heilpflanzen und ihre Öle. Er war selber mit einer großen Schule von Gladiatoren in Rom verbunden und man sagt, dass keines dieser armen Opfer öffentlichen Wahnsinns an seinen Wunden starb, solange Galens Kräuterbehandlung angewendet wurde.

Wahrscheinlich erhielten die Araber ihr Wissen um die Heilpflanzen von den Griechen, dem Mittleren Osten und Indien. Ibn Senna (oder „Avicenna“) nutzte die Destillation von Heilpflanzen für seine Heilmittel in hohem Maße. Als Südspanien von den Arabern erobert wurde, brauchte es nicht lange, bis sich ein  breites medizinisches Wissen zuerst über Südeuropa und dann weiter zum Norden verbreitete.

Räucherungen, Salben, Tabletten sowie ätherische Öle, alle basierend auf Heilpflanzen, wurden angewendet, um Krankheiten abzuwehren, die oft mit mangelnder Hygiene einhergingen. Im frühen 16.Jahrhundert räucherte der berühmte Astrologe und Arzt Michel de Nostredame, bekannt als Nostradamus, ganze Dörfer mit aromatischen Pflanzen aus, um die Pest abzuwehren. Damals war der „Schwarze Tod“ zurückgekehrt, nachdem er im 14.Jahrhundert einen verheerenden Angriff auf den alten Kontinent verübt hatte, bei dem mehr als 80 Millionen Menschen innerhalb weniger Jahre daran gestorben waren, d.h. mehr als die Hälfte der europäischen Bevölkerung.

Der moderne Mensch mag vielleicht darüber lächeln, wie die Pest, wahrscheinlich die verheerendste Katastrophe des Mittelalters, von den Gebildeten und den Ärzten jener Zeit verstanden wurde. Niemand besaß irgendein Wissen über Mikroben, Bakterien, Pilzinfektionen, geschweige denn über Viren oder erblich bedingte Erkrankungen. Und im Falle der Pest wären Tausende von Ärzten wie Nostradamus notwendig gewesen, um einen sichtbaren Erfolg zu erzielen.

Doch von einem allgemeinen Standpunkt aus und frei von Vorurteil, ist es recht überraschend zu sehen, wie unsere Vorfahren schwere Gesundheitsprobleme ohne die wissenschaftliche Kenntnis der modernen Medizin oft mit großer Präzision abwehren konnten. Die duftenden Substanzen oder ätherischen Öle, die in den Heilkräutern enthalten sind, welche Nostradamus verbrannte, um von der Pest befallene Gegenden in Südfrankreich zu desinfizieren, sind heute hinsichtlich ihrer antibakteriellen Eigenschaften genau bekannt. Thymian, Oregano, Bohnenkraut und andere gediehen im Süden reichlich und ihre hohe Konzentration von Phenolen reichte aus, um nachhaltige und wiederholbare Ergebnisse zu erzielen.

Wären die ätherischen Öle dieser Pflanzen kollektiv verfügbar gewesen und hätte man ihre Eigenschaften verstanden, wäre Europa diese ungeheure Tragödie erspart geblieben.

Nostradamus selbst bediente sich keines Bücherwissens oder wissenschaftlicher Forschung. Diese Ärzte hatten ihren Zugang zu wahrer Heilung eher durch die intuitiven Kanäle ihres Bewusstseins und die unmittelbare Erfahrung mündlich überlieferter Volksmedizin. Und das blieb so bis zum Beginn der modernen allopathischen Medizin – mit ihren Segnungen und ihrem Fluch.

Die Tendenz, die medizinische Erfahrung der Vorfahren durch wissenschaftliche Forschung, Tierexperimente und Synthese zu ersetzen, ist zur Pest der modernen Medizin geworden. Wir haben über Bord geworfen, was über Tausende von Jahren durch menschliche Entwicklung aufgenommen und in Form von mündlichem und später auch schriftlichem Wissen weitergegeben wurde.

Die heutige Zeit der Medizin und Heilkunde

Und dies ist meine dritte These: Wir haben gemeint, wir wüssten alles besser – und das stimmt leider nicht. Zumindest wissen wir nicht ALLES besser. Wir wissen EINIGES besser, und damit hat es sich. Und wir dachten, wir könnten es uns leisten, das zu vergessen, was unzählige Generationen gelernt hatten, die sicherlich nicht mit geringeren Problemen in Bezug auf die Gesundheit zu tun hatten als unsere heutige Zeit. Lassen Sie uns daher ein wenig betrachten, was seitdem geschehen ist.

Damit es gleich klargestellt wird: Es ist nicht so, dass die medizinische Aromatherapie der einzige Schlüssel war oder ist, um zur Naturheilkunde zurückzukehren. Ebenso gibt es die Phytotherapie, ihren Bruder oder ihre Schwester, und sowohl Pflanzen und ätherische Öle wurden, wie wir gesehen haben, Jahrtausende lang in verschiedenen Kulturen angewendet. Und mittlerweile gibt es noch viel mehr naturheilkundliche Therapien, die insgesamt im Westen – und im Osten entstanden sind.

Aber wie erklärt sich dieser plötzliche Aufschwung der neuen Medizin?

Der Hauptgrund liegt darin, dass die pharmazeutische Industrie und die Masse der westlich ausgebildeten Wissenschaftler zu Beginn des 19.Jahrhunderts den Bereich der synthetischen Moleküle entdeckt hatten. Damit wurden die naturheilkundlichen Therapien zur Praxis des Volkes und nicht mehr zur Praxis der Gebildeten. Es war dasselbe wie mit der Ernährung im letzten Jahrhundert. Weißes Mehl, weißer Zucker … alles, was „raffiniert“, „gefiltert“, isoliert von den gröberen Schichten des Ganzen war, galt als besser, „zeitgemäßer“. Und damit ging einher, dass Wissenschaft und Technologie die einzigen richtigen Antworten auf alle Probleme der Menschheit waren – einschließlich der Gesundheit.

Seitdem meinen wir, wir müssten die Natur neu erfinden, wir müssten es besser machen als die Natur und die Natur dem Menschen strikt unterwerfen, wie William Bacon, der berühmte englische Philosoph es ausdrückte. Das Ergebnis ist offensichtlich: eine hoch technisierte und pharmazeutisch orientierte Orientierung, was Gesundheit und Langlebigkeit betrifft. Ich möchte nicht die moderne Medizin verdammen. Doch es ist wahr, dass sie – neben ihren Segnungen – einen hohen Preis vom Leben des modernen Menschen gefordert hat. Da wir mittlerweile erfahren haben, dass Ärzte Tabletten der Pharma-Industrie verschreiben, die nicht immer heilen, nicht immer Leben retten, sondern den Körper vergiften und Leben zerstören können, sind wir wachsamer geworden.

In seiner Eröffnungsrede erklärte Professor Conte 1961:

„Wir werden sehen, dass auf der Liste des sozialen Terrors der Menschheit neben den degenerativen Erkrankungen, den Herzinfarkten, Krebs, Autounfällen – ja, neben dem Horror unserer Vorfahren, nämlich Syphilis und Tuberkulose – statistisch noch mehr jene Krankheiten ausschlaggebend werden, die von der modernen Medizin  selbst verursacht sind.“

Das Versprechen der allopathischen Medizin wurde nicht eingelöst

Man geht davon aus, dass heute 30% von Krankenhauspatienten Opfer von iatrogenen Krankheiten sind, d.h. Opfer von medikamentöser Behandlung. Es ist offensichtlich, dass die 4 besten „Renner“ der modernen Medizin, nämlich Schmerzmittel, Anti-rheumatika, Psychodrogen und Antibiotika alle in der Krise sind, da sie verheerende Nebenwirkungen erzeugen, welche die Bevölkerung schleichend vergiften und zu einer dramatischen Zunahme von Gesundheitskosten führen.

Es ist derselbe aussichtslose Kampf wie in der modernen Landwirtschaft. Wir bombardieren den Körper – den Boden – mit isolierten Chemikalien, die nicht die ganzheitliche Intelligenz der Natur enthalten. Zuerst sieht alles gut aus, die ungewollten Gäste sind vernichtet, die Mikroben, Bakterien, Pilze, Schädlinge, Viren, Parasiten usw. sind weg.

Doch dann merken wir, dass das Gelände, die Matrix, auch geschädigt wurde. Und die unerwünschten Gäste kommen zurück, wir haben sie noch stärker gemacht mit neuen Waffen gegen eine geschwächte Vegetation und einen geschwächten Boden.

Wir verlieren uns darin, Symptome anzugreifen und nicht das ganze Bild zu verstehen. Können wir diesen Kampf gewinnen? Sicher nicht so. Normalerweise leben Bakterien mit uns symbiotisch. Sie schaden uns nicht, wenn das Milieu stabil und stark bleibt.

Meine nächste Behauptung lautet daher: Der Grund jedes Angriffs liegt in dem, der angegriffen wird, nicht im Angreifer. Der Grund für Krankheit liegt beim Wirt und nicht beim Erreger.

Und Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie in Deutschland, wies darauf hin: „Ein erkrankter Organismus beherbergt dieselben Kräfte wie ein gesunder, nur sind sie aus dem Gleichgewicht geraten. Krankheit ist eine Krise der Evolution, insofern als sich der menschliche Zustand von einem Zustand des Gleichgewichts zum nächsten bewegt. Die Unterbrechung dieses Gleichgewichts geschieht immer auf Kosten bestimmter Elemente zugunsten anderer Elemente. Manche nehmen ab, andere nehmen zu und entwickeln sich über das normale Maß hinaus. Wenn es aus dem Gleichgewicht gerät, dann verliert das Individuum seine Verbindung mit den universellen Kräften. Es ist immer dasselbe: Entweder setzt sich die äußere Welt zu sehr durch oder zu wenig. Insofern verstärken die äußeren „Schäden“ den Verlust des inneren Gleichgewichts. Eine bakterielle Infektion oder ähnliches sind nur sekundäre ‚Störungen‘, symptomatische Ausdrucksformen der zugrundeliegenden Krankheit.“

Das Gleichgewicht ist also ausschlaggebend, nicht das Symptom. Jedenfalls wissen wir heute, dass Keime, Mikroben, Schädlinge usw. gegenüber nahezu allem resistent werden, womit wir sie behandeln oder einsprayen. Die einzige Lösung – das ist jetzt klar – liegt in der Stärkung des Terrains oder des Milieus. Das murmelte bereits Louis Pasteur auf seinem Sterbebett:

„Bernard avait raison. La graine n’est rien. Le terrain est tout.“

(“Bernard hatte recht. Der Keim zählt nicht. Auf das Umfeld kommt es an.”)

Kein Wunder, dass neue Herangehensweisen in Bezug auf Gesundheit notwendig sind, die genau das tun, nämlich das Umfeld stärken und sowohl geistiges als auch körperliches Gleichgewicht schenken. Das erfüllt die Aromatherapie auf vollendete Weise.

Der Beginn der Aromatherapie

Es war René-Maurice Gattefossés Verdienst im frühen 20.Jahrhundert, systematisch die Wirkungen der ätherischen Öle zu studieren und sein Leben nicht nur dem Verständnis der biophysischen und chemischen Aspekte ihrer Bestandteile in Bezug auf Heilbehandlungen zu widmen, sondern sich auch in den Bereich vorzuwagen, den wir heute Psycho-Aromatherapie nennen. Als Visionär war er an den psychologischen Wirkungen der Düfte und den Möglichkeiten einer neuen Naturheilkunde für die künftigen Generationen interessiert. Er glaubte auch daran, dass duftende flüchtige Substanzen die Rolle von antitoxischen und antiviralen Prinzipien spielen und mit Vitaminen und Hormonen verglichen werden können. Gattefossé war es, der begann, das Wort „Aromatherapie“ zu benutzen und wir können ihn mit Recht als Begründer dieses jungen, doch kräftig wachsenden Ablegers der modernen Naturheilkunde betrachten. Lassen Sie uns hören, wie er erklärt, warum Pflanzen ätherische Öle erzeugen:

„ … ätherische Öle spielen dieselbe Rolle in Pflanzen wie Hormone in Tieren es tun. Es ist eine sexuelle Funktion, um die Art zu erhalten, auch um das Wachstum des Gewebes zu stimulieren und um einige andere Funktionen auszulösen. Ätherische Öle spielen wahrscheinlich aufgrund der kumulierten Lebensenergie auch eine Rolle bei Verteidigungsmechanismen. So wie früher können wir flüchtige Substanzen ‚vitale Substanzen‘ nennen … Flüchtigkeit und Duft sind Anzeichen beträchtlicher physiologischer Aktivität.“

Hier haben wir also einen wichtigen Punkt: Ätherische Öle sind mit „kumulierter Lebensenergie“ verbunden. Nicht nur wehren sie erfolgreich und ohne unerwünschte Nebenwirkungen vielfältige Mikroben ab, sie besitzen auch die Eigenschaften, gleichzeitig das Milieu zu stärken. Da sie die Energie-Reservoirs der Pflanzen sind (jeder Kräuterbauer weiß, dass der Ertrag an ätherischen Ölen nach einigen Regentagen abnimmt – die Pflanzen haben ihre eigenen Energiereserven „aufgegessen“), können sie dazu beitragen, unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele zu beleben.

Naturbelassen – direkt vom Erzeuger

Gattefossé war es auch, der begann zu betonen, wie wichtig es ist, naturbelassene ätherische Öle zu therapeutischen Zwecken zu benutzen. Beispielsweise deckte er auf, dass Speiklavendelöl, vermischt mit Terpentinöl (was zu seiner Zeit gebräuchlich war), völlig seine wundheilenden Eigenschaften verlor. Tierärzte beklagten sich darüber, dass die Tiere, die sie heilen wollten, nach der Behandlung nur Juckreiz und Ekzeme aufwiesen, während reines Speiköl zur spontanen Wundheilung verhalf, das Fell schnell wachsen ließ und Krätze und Tinea im Nu den Garaus machte.

Ist das überraschend? Die Terpene fügten dem Speiköl nicht nur ziemlich hautreizende Elemente hinzu, sondern schwächten in diesem Fall die ganzheitliche Komplexität des Speiköls in einem solchen Ausmaß, dass es nicht mehr wirksam war.

Verfälschung ist eins der größten Probleme in der Welt der Aromatherapie. Es ist wichtig zu verstehen, dass die meisten ätherischen Öle, die weltweit produziert werden, in die Parfum-, Aromen- und Seifenindustrie gehen. Diese 90-95% werden von Menschen eingesetzt, denen es egal ist, die sich noch nicht einmal um naturbelassene Öle kümmern müssen. Sie müssen sich um Preisstabilität und die Stabilität des Dufts kümmern. Immer dasselbe und immer – wenn möglich – zum selben Preis.

Die Natur funktioniert so nicht. In jeder Jahreszeit, in jedem Jahr sind die Blüten, die Früchte, die Blätter, die Wurzeln, Rinden, das Holz, die Harze verschieden. Wie Wein und wie Gemüse, eben wie alles, was der Mensch nicht vereinheitlichen kann.

Die Natur schreckt definitiv davor zurück, sich selbst zu wiederholen. Sie erschafft nichts Identisches. Daher haben die jungen Aromatherapeuten keine große Wahl: Sie müssen vom Erzeuger selbst kaufen, wenn sie das richtige Produkt haben möchten. Alles, was nach dem Erzeuger kommt, ist sonst wahrscheinlich vermischt.

Natürlich können die GC/MS Tests hilfreich sein. Doch es ist besser, direkt einzukaufen – auch wenn man dafür vielleicht lang reisen und ein paar Sprachen lernen muss, um zur „Quelle“ zu kommen. Wenn man hingegen die gepantschte „Sauce“ kauft, wie die Bauern in der Provence spöttisch sagen, geht die Komplexität der Bestandteile verloren. Denn jedes der zahlreichen Bestandteile eines ätherischen Öls – das wissen wir heutzutage – trägt zu seinen heilenden Eigenschaften bei.

Das bedeutet „ganzheitlich“ und „natürlich“ im Gegensatz zu den isolierten Molekülen der modernen Medizin.

Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, wenn die armen Soldaten des 2.Weltkriegs zusätzlich zu ihrer eigenen Notfalltasche für die Wundheilung beruhigende und kräftigende ätherische Öle dabei gehabt hätten, um – im Notfall – sofort Wunden zu desinfizieren und ihr Immunsystem zu stärken. Nun, die Wunder chemischer Antibiotika wie Penizillin waren gerade entdeckt worden und wirkten zugegebenermaßen Wunder während jenes Wahnsinns, doch die australischen Soldaten trugen bereits Flakons mit Teebaumöl bei sich – bis der Vorrat in Australien verbraucht war.

Die Komplexität der ätherischen Öle

Um jedoch auf die ganzheitlichen Wirkungen der komplexen, sich selbst ausgleichenden Bestandteile in ätherischen Ölen zurückzukommen: Rosenöl enthält bis zu 500 verschiedene Bestandteile. Lavendel nicht viel weniger. Jeden möchten wir in der medizinischen Aromatherapie nutzen. Jeder existierte bereits in der Pflanze oder hat sich nach der Ernte (d.h. während der Trocknung) gebildet oder während der Destillierung.

Die Komplexität der innewohnenden Ausgewogenheit der Bestandteile in den ätherischen Ölen bestimmt ihre jeweilige Heilwirkung. Jedes von ihnen hat sein spezielles Vitalitäts- oder Energie-Feld, was auf den menschlichen Organismus übertragbar ist.

In Übereinstimmung mit dem Körper-Verstand füllen sie bestimmte „energetische Löcher“ auf und passen in diese Löcher wie der Schlüssel ins Schloss. Wenn wir die aktiven Inhaltsstoffe isolieren – Verfahren, die in der allopathischen Medizin angewandt werden, aber auch durch molekulare Destillierung, Nachbesserung von ätherischen Ölen – , dann verlieren wir mindestens einige, wenn nicht alle heilenden Eigenschaften und riskieren es, negative Wirkungen im Organismus hervorzurufen.

Jean Valnet, einer der Gründer der modernen Aromatherapie, beschreibt, dass der normale Gebrauch von Eukalyptol, isoliert vom Eukalyptusöl, durch wiederholte Rektifizierung seine maßgeblichen Wirkungen auf die Schleimmembranen und Bronchien verliert. Dies hat bereits Cuthbert Hall 1904 festgestellt, genau vor 100 Jahren. Trotzdem scheinen es unsere Pharmazeuten immer noch besser zu wissen.

Die Komplexität eines ätherischen Öls ist auch der Grund, warum es vielfältige heilende Eigenschaften besitzt. Naturbelassenes Pfefferminzöl hilft gleichzeitig gegen Beschwerden der Nerven, der Leber, des Kreislaufs, gegen Krämpfe, Schlaflosigkeit, Ängste, Hautkrankheiten, Allergien, Hautgeschwüre, infizierte Wunden, Verbrennungen, Herzrhythmusstörungen, Entzündungen, Bluthochdruck, Muskelschmerz und andere Probleme.

Dieselben Wissenschaftler haben in mehreren ihrer Veröffentlichungen den Nutzen des so genannten „eubiotischen“ Approachs der medizinischen Aromatherapie mit dem allopathischen Approach verglichen. Sie haben die komplexe Wirkung eines Aroma-Moleküls auf den Erreger, das Milieu und das Immunsystem gleichzeitig im Gegensatz zu den extrem begrenzten antibakteriellen Eigenschaften chemischer Therapien mit ihren zahlreichen unerwünschten Nebenwirkungen aufgezeigt.

„Antibiotika sollten nur benutzt werden, wenn es unvermeidlich ist“

So lautete die Zusammenfassung des Internationalen Kongresses über Chemotherapie, der bereits vor mehr als 40 Jahren in Neapel stattfand. Wissen unsere Ärzte das? Wissen sie, dass ätherische Öle Eigenschaften besitzen, die weitaus kraftvoller und lebensunterstützender sind als jedes antibiotische Medikament?

Die hauptsächlichen Todesursachen der Menschen im Westen sind heutzutage Herzinfarkt und Krebs. Wir sollten hinsichtlich der Behandlung dieser Probleme keinen Durchbruch in der nahen Zukunft erwarten, wenn wir uns weiterhin auf chemische Therapien oder operative Eingriffe stützen. Andererseits wird uns das Wissen über Aroma-Moleküle zusammen mit veränderter Ernährungsweise und Stressmanagement wesentlich dabei helfen, diese zerstörerischen Feinde der menschlichen Gesundheit zu besiegen. Deshalb geht es in der Neuen Medizin auch um Lebensstil, persönliches Wachstum, Spiritualität – und nicht nur darum, einige Tabletten oder Tropfen durch etwas Natürlicheres zu ersetzen.

Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen

Das war die Überzeugung unserer Vorfahren. Die Mutter Natur mit ihrem unendlichen Reservoir pflanzlichen Lebens kennen wir kaum. Von den mehr als 1 Millionen Pflanzen sind kaum einmal 20% beschrieben, geschweige dass ihre speziellen Heileigenschaften verstanden werden. Erst in den letzten Jahrzehnten sind wir vorsichtig zum Heilwissen der indigenen Stämme zurückgekehrt und zu unserem eigenen Erbe der Volksmedizin. Doch was passiert dann?

Die Wissenschaftler, die von der Pharma-Industrie bezahlt werden, greifen sich einige Wunderpflanzen heraus, machen jahrelang teure Analysen in ihren Labors und finden dann ein aktives Prinzip, welches sie dann versuchen, zu isolieren und synthetisch herzustellen – nicht frei von der Vorstellung, dass man nur das Selbstgeschaffene patentieren kann – und was den gewünschten Profit bringt. Ein natürliches Heilmittel kann nicht patentiert werden, das allopathische Medikament schon. Und einige gestörte Menschen versuchen sogar, die Natur zu patentieren – wie es unlängst in Indien der Fall war, als eine US-Firma den heiligen Neem-Baum patentieren wollte. Können Sie sich so etwas vorstellen?

Und warum dieses plötzliche Aufkommen von GMO und warum all diese hybriden Pflanzen ohne Samen? Es geht nur um Geld und darum, ein Netzwerk sozialer Abhängigkeiten zu schaffen, mehr nicht.

Doch zurück zu den wirklichen Dingen, die überwiegen. Die Aromatherapie verschafft sich täglich mehr Gehör. In den letzten Jahrzehnten sind Hunderttausende von Veröffentlichungen erschienen, die unaufhörlich die unglaublich heilsamen Wirkungen der ätherischen Öle preisen.

Pierre Fanchommes Buch „L’Aromathérapie exactement“ enthält fast 800 Forschungsstudien über Heilpflanzen und ätherische Öle. Einige dieser Ergebnisse sind absolut erstaunlich.

Ein befreundeter Arzt in der Schweiz erzählte mir unlängst, er habe 28 Patienten erfolgreich von Morbus Crohn geheilt, einer so genannten „unheilbaren Krankheit“, indem er hauptsächlich Neroli- und Verbena-Öl anwandte. Als ich ihn fragte, warum er seine Entdeckungen nicht veröffentliche, antwortete er, dafür habe er keine Zeit, seine Patienten bräuchten ihn mehr. Doch viele nehmen sich die Zeit und sie machen es publik.

Dr.Belaiches Buch über „Aromatherapie und Frauenheilkunde“ und seine Veröffentlichung über das Aromatogramm zählen immer noch zu den Klassikern, und Dr.Patricia Davis, Ruth von Braunschweig, Dr.Jean Valet, Pierre Franchomme, Robert Tisserand und viele mehr habe enorm zur Verbreitung der Informationen über Aromatherapie weltweit beigetragen.

Lassen Sie mich als ein Beispiel Dr.Jean Valet aus seinem Klassiker zitieren:

„Eine Mischung von Ingwer-, Rosmarin-, Wacholder- und Lavendelöl wird wirksam gegen Osteoporose, Arthritis und Knochenbrüche eingesetzt. Eine Mischung von Kumin, Fenchel, Sellerie und Petersilie haben nachweislich das Lebergewebe bei Ratten regeneriert. Thymian ist eine starke Waffe gegen Eberth-Bakterien (Typhus), Staphylokokken, Diphterie, Meningokokken, Koch-Bakterien (Tuberkulose). Thymianöl ist weitaus wirksamer in seinem antibakteriellen Einfluss als Phenol, das eine lange Zeit als Prototyp aller antiseptischen Heilmittel galt. Knoblauch enthält 2 antibiotische Bestandteile, die wirksam gegen Staphylokokken sind.“

Elektromikroskopische Forschung zeigt, dass die ätherischen Öle Geranium, Neroli und Niaouli in sehr kurzer Zeit Staphylococcus aureus, Escherichia coli, den Herpes I Virus und Candida albicans töten konnten.

Professor Griffon in Frankreich studierte – bereits vor Jahrzehnten – die antiseptischen Eigenschaften bestimmter Mischungen ätherischer Öle, bei denen Zitronenöl eine wesentliche Rolle spielte. Bereits Morel und Rochaix haben bewiesen, dass die zerstäubten Partikel dieses Öls den Meningococcus innerhalb von 15 Minuten, die Ebert-Bakterien (Typhus) in kaum 1 Stunde, den Pneumococcus in 1-3 Stunden, den Staphylococcus aureus in 2 Stunden und die hämolytischen Streptococci innerhalb von 1-3 Stunden neutralisieren kann.

Griffon erforschte auch die Lebensdauer pathogener Keime in der Luft. Seine Mischung ätherischer Öle, die Tanne, Pfefferminz, Lavendel, Rosmarin, Nelkenknospe und Zimtöl enthielt, wurde 15 cm über dem Boden zerstäubt, wo die Verschmutzung durch Keime wesentlich höher als auf „Nasenhöhe“ ist. Die Analysen ohne Zerstäubung unter Verwendung von Petrischalen zeigte nach 24 Stunden, dass sich 210 Bakterienstämme oder Pilze vorfanden, die u.a. große Mengen an Schimmel und an Staphylokokken enthielten. Innerhalb einer halben Stunde, in der eine Mischung ätherischer Öle zerstäubt wurden, überlebten von 210 Stämmen nur noch 4.

Im Wissen darum empfehle ich häufig Reisenden immer, mit einem Zerstäuber ätherischer Öle und genügend fein duftenden antiseptischen ätherischen Ölen zu verreisen. Die Teppiche in Hotelzimmern sind hoch verschmutzt mit Keimen – Messungen haben gezeigt, dass auf einem Quadratmeter bis zu 9 Millionen pathogener Keime glücklich mit Ihnen in den schön geputzten Hotelzimmern wohnen.

Nun, oft können Sie sie sogar riechen – und dann ist ihre Mischung nicht nur antiseptisch, sondern trägt auch dazu bei, dass Sie und Ihre Nase in einer sehr unhygienischen Umgebung überleben. Wenn wenigstens schon mal ein aromatischer Staubsauger erfunden wäre, um den Missstand der Teppiche in öffentlichen Einrichtungen auszugleichen.

Ich weiß nicht, wie viele Menschen sich heute dieser einen Tatsache bewusst sind: Wir erleben eine neue Ära der Naturheilkunde als Reaktion auf das Versagen des modernen allopathischen Approachs und des modernen Lebensstils. „Biologisches“ steht Nicht-Biologischem gegenüber, Ganzheitlichkeit der Isolierung, Menschliches dem Technisch-Chemischen. Diese Ära führt uns zu einem neuen Verständnis von Gesundheit, Umwelt, Sozialethik, Ernährung, Geist, Kosmos, Gott.

Was die Gesundheit betrifft, kommen wir in das Zeitalter der Selbstheilung. Das ist einer der Gründe, warum ätherische Öle in der heutigen Welt so unglaublich erfolgreich sind. Sie sind leicht anwendbar, leicht zu transportieren, angenehm im Aussehen und Duft, praktisch zu verschenken und zu teilen – und ungeheuer spannend zu erleben.

Und sie können den Schamanen und den Yogi in jedem von uns erwecken. Fast jeder möchte heutzutage mehr über die Natur erfahren, jeder hat das Gefühl, dass es so viel innen und außen zu entdecken gibt. Das ist wahre Wissenschaft, vom lateinischen Wort „scire“ abgeleitet, was bedeutet: „in seiner Gesamtheit wissen“.

 Die neue Wissenschaft

Ich wage also eine weitere Aussage: Die neuen Wissenschaftler sind diejenigen, die im Labor ihres eigenen Körper-Verstands arbeiten und versuchen, es selbst herauszufinden. Sie erschaffen Gesundheit innerhalb und außerhalb ihrer selbst, da sie die Bedeutung von Ausgewogenheit, Selbstpflege, Verantwortung und Engagement für die höheren Ziele menschlicher Entwicklung wiederentdecken – kurzum: Sie wollen wirklich frei werden. Und sie nutzen die Natur respektvoll als Partner, nicht als ein Element, gegen das man kämpfen oder das man sich unterwerfen muss.

Was die Gesundheit betrifft, so sind sie sich dessen sehr bewusst, dass – abgesehen von den bereits existierenden medizinischen Informationen – noch viel hinzuzufügen ist. Natürlich ist es manchmal gut zu wissen, dass Lavendelöl die Alpha-Gehirnwellen verstärkt und Rosmarin die Betawellen. Das ist für die Skeptiker bestimmt, die zuerst nicht glauben, dass die einfache Natur die Arbeit besorgt, und deshalb brauchen sie harte Fakten, „maschinelle Daten“ sozusagen.

Doch die besten Informationen ergeben sich aus der Erfahrung. Und das ist wahre Medizin schon immer gewesen: die angesammelten Informationen menschlicher Erfahrung, die sich zusammen weiterentwickelt wie ein einziges kollektives Wesen, wie Blaise Pascal, der berühmte Mathematiker und Philosoph es einmal ausdrückte, „als ob alle Generationsfolgen durch die Jahrhunderte wie EIN menschliches Wesen betrachtet werden könnten, das immer weiterlebt und immer weiter lernt.“

Insofern wird nichts vergessen. Alles ist am rechten Platz und in Ordnung. Selbst die Fehlschläge sind in Ordnung, da sie notwendig für den nächsten Schritt der Vervollkommnung sind. Wir mögen hier und da vom Weg abkommen, doch auch darin ist ein Flow, ein Frieden, eine Harmonie in all dem. Die Aromatherapie von heute ist nicht das, was sie morgen sein wird. Wir kratzen nur an der Oberfläche. All die wunderbaren Schulen und Verbände der Aromatherapie, die Konferenzen, Symposien, Seminare, die Zeitschriften, die Forschungsergebnisse, Veröffentlichungen, die Heilpraktiker in Deutschland, die Ärzte in der Schweiz, die Krankenschwestern in Frankreich, der Manager in Japan, der begeistert von der besseren Leistung seiner Sekretärinnen und des Personals ist, die ätherische Öle in ihren Büros anwenden, die Hausfrau in den USA, die ihr Schlafzimmer für eine „exotische“ Nacht mit ihrem Mann vorbereitet, die Massagetherapeuten vom berühmten Hot Springs Spa unseres Freundes YO-JUNE in Taiwan, die Kosmetikerinnen in Norwegen, der „Aroma-Missionar“-Doktor in der Provence, der sein Evangelium einer Globalen Aromatherapie-Medizin des New Age verkündet, sie alle sind erst der Anfang. Deshalb ist meine letzte Aussage hier:

Wir beginnen erst damit, die Natur zu verstehen. Es gibt noch Millionen mehr Geheimnisse zu lüften. Das geht einher mit dem sich entwickelnden Wissen um unsere innere Natur.

Doch so arbeitet die Evolution. Können Sie sich vorstellen, wie unsere Enkel vielleicht darüber lachen, wenn sie etwas über die Ansätze der Naturheilkunde oder der Aromatherapie heute hören? Aber vielleicht werden sie einfach weise sein und jene verehren, die wieder begonnen hatten, die Anziehungskraft von Mutter Natur zu spüren. Und jenes Gefühl, dass die Dinge zusammengehören, dass nichts unspirituell ist, nichts ohne seinen einzigartigen Wert im langen Lauf der Zeit. Darin machen dann auch die Irrtümer und Traumata unserer modernen Welt Sinn und verlieren ihren Stachel.

 Die zukünftige Rolle der Aromatherapie

Sei es im Bereich häuslicher Schönheit, um Annehmlichkeit und Wohlergehen zu steigern, als auch in medizinischer Form – die Aromatherapie wird in den künftigen Jahrzehnten mit Sicherheit eine noch größere Rolle spielen.

Es ist bereits überall so – ob Sie es glauben oder nicht: Das Nummer EINS-Weihnachtsgeschenk in Deutschland waren schon mehrere Jahre lang ätherische Öle. Und mittlerweile sind es zahllose Naturheilkundler geworden, die ätherische Öle verschreiben.

Es gibt in Europa Apotheken, die bereits mehr ätherische Öle verkaufen als allopathische Medikamente. Das ist ziemlich überraschend. Und wir können uns vorstellen, dass wir vielleicht schon bald an der Hotelrezeption unseren persönlichen Aroma-Öl-Zerstäuber mit einem Fläschchen natürlichen ätherischen Öls abholen können.

Zahlreiche Krankenhäuser weltweit nutzen bereits ätherische Öle aufgrund ihrer antiseptischen Eigenschaften oder um ihre Patienten zu beruhigen. Ebenso wie sie Altersheime für die ältere Generation einsetzen, Einkaufszentren für ihre Kunden, Schulen, um die Lernfähigkeit der Kinder zu erhöhen usw.

Und wir könnten uns auch vorstellen, dass ein Arztbesuch eines Tages bedeuten könnte: erstmal etwas wirklich Herrliches zu riechen. Denn wir haben gelernt, dass Gesundheit etwas mit schönem Geruch zu tun hat und dass jede Krankheit ihren eigenen schlechten Geruch hat. Und den möchten wir nicht um uns haben und sicher nicht an einem Ort, an dem wir erwarten, ins Lot gebracht und geheilt zu werden.

Die Tür zur Arztpraxis geht also auf und eine ganz besondere Duftkombination hüllt Sie ein, persönlich zusammengestellt von diesem Meister-Arzt, der – Sie haben Glück – gerade aus tiefer innerer Stille herausgekommen ist. Und mit einem heiteren Lächeln verweist er Sie an eine liebenswürdige Massagetherapeutin, die Sie – natürlich nach einer warmen Dusche – 20 Minuten lang in duftende Öle, die es in sich haben, einhüllt – und Sie dann zum Arzt zurückgeleitet, der durch unmittelbare Intuition und Kenntnis wissen wird, wo er seine Hände auflegen und welche Öle oder pflanzliche Heilmittel er verschreiben sollte.

Oder stellen Sie sich Flugzeuge vor, in denen die Erfrischungstücher nicht nach irgendeinem schrecklichen künstlichen Eau de Cologne riechen, sondern nach realen ätherischen Ölen aus konzentrierter Sonne-Mond-und-Sterne-Energie, und dass es einige perfekte Düfte gibt zum Aufwachen und andere zur Auswahl, um Sie zu beruhigen und in den Armen des unbesiegbaren Morpheus einschlummern zu lassen.

Nun, manche Träume werden wahr. Die Pflanzen arbeiten daran. Wie Balraj Maharishi, ein sehr heiliger Mann aus Indien, einmal bei einer Konferenz über Ayurveda sagte: „Die Pflanzen-Devas haben mich zu einem Kongress eingeladen. Sie haben mir gesagt, sie seien sich der menschlichen Probleme bewusst. Sie haben beschlossen, mehr für die Menschheit zu tun.“

Lassen Sie uns also darauf hoffen, dass diese äußere Sonne, die das gesamte pflanzliche Leben nährt, jeden, einschließlich der Ärzte, dazu inspiriert, sich mit unserer inneren Sonne, dem Licht Gottes in uns zu verbinden – damit das Äußere und das Innere in Harmonie eins werden zur wahren Freiheit in der Fülle des Göttlichen und ein Fest des Lebens auf unserem lieben Planeten Erde schaffen.

Das kosmische Leben der Pflanzen

Das kosmische Leben der Pflanzen

Von Dr.Malte Hozzel

Ein Interview mit Dr.Malte Hozzel und Jasmina Stojanovic, Geschäftsführerin des Serbian Health and Wellness Magazins „SENSA“

„Wenn man die Pflanze betrachtet, dann kommt der Prozess des Erblühens als Letztes. Und wenn man die Pflanze anschaut, dann bedeutet diese Entfaltung der Farben, der Düfte, der dreidimensionalen Formen, des wirbelnden Ausdrucks  ̵ , dass eine Pflanze versteht, dass sie mehr als nur einige Blätter, Stängel und Wurzel sein kann. Für mich ist eine Blume eine astrale Ausdrucksform“. (Dr.Malte Hozzel)

„Floral bedeutet für mich astral“, sagt Dr.Malte Hozzel, ein weltbekannter Aromatherapeut, Spezialist für ätherische Öle und Referent am Ende des Tages in seinem Orto de Prouvènço Aromatherapie-Seminar-Zentrum in Frankreich. Der Raum war erfüllt von Lavendel- und Zitrusduft und die Stille hinter den Mauern des Hauses war angenehm und wohltuend. „Die astrale Welt ist eine Welt von Duft, Licht und Farben“, fährt Dr.Hozzel fort, dieser inspirierende Experte mit seinen tiefen Kenntnissen der Heilpflanzen und ätherischen Öle.

“Und von vielen Metamorphosen, vielen Verwandlungen. Die astrale Welt ist eine Welt ständiger Veränderung in Freude. Sie existiert unumstritten. Und nach den Aussagen der alten Rishis und Yogis ist sie nie gleich. Das bedeutet, dass das universelle Gesetz der Natur besagt, dass nichts dasselbe sein kann. Und in der Freude der Veränderung von einer Ebene zur anderen, von den materiellen Feldern zu den energetischen Feldern, von der materiellen Welt zur astralen Welt, in dieser Transformation liegt das Spiel der Schöpfung.“

Jedes Lebewesen möchte zu seiner Essenz finden. In dem Sinn versucht die Aromatherapie zu verstehen, was die Quintessenz der Pflanze ist, und jene essenzielle Energie der Pflanze dazu zu nutzen, unsere eigene essenzielle Energie zu entdecken. Das ist die schönste Lehre über Aromatherapie und Pflanzen, die ich je gehört habe, indem ich etwas über das magische kosmische Leben der Pflanzen erfahre.

Die Pflanzen nicht nur als etwas Ko-Existierendes auf unserem Planeten zu sehen, sondern als Lebewesen, die ihre Bestimmung erfahren wollen und sich über das hinaus entwickeln möchten, was sie gerade sind, und zwar nicht nur innerhalb der Materie, sondern auch im spirituellen Sinn.

„Das Leben ist in Bewegung. Das Leben stagniert nie, es ist nie dasselbe“, sagt Dr.Hozzel.

„Es ist nie gleich. Es ist ein evolutionärer Prozess, in dem jedes Lebewesen die Tendenz hat, sich weiter zu entwickeln, in dem Wunsch, mehr zu sein, als es jetzt ist. Das bedeutet Evolution. Und diese ist nicht etwas, das dem Gebot eines unsichtbaren Geistes, von universellen Mächten oder Naturgesetzen folgt. Sie entspringt einem inneren Wunsch, der jenseits der Materie waltet und sich dann maßgeblich in der materiellen Welt auswirkt und teilweise auch in der nicht-materiellen Welt – nämlich sich zu entwickeln.

Und sich zum Höchsten zu entwickeln bedeutet was? Es bedeutet, den Kreis zu schließen. Denn wir oder jedes Lebewesen entstehen durch die Verdichtung von Energiefeldern. Und diese Konzentration oder Verdichtung dieser Energien führt zu Materie. Und all das möchte zurück zu dem unsichtbaren, geheimnisvollen Feld“, erklärt Dr.Hozzel.

„Es ist ein Kreislauf. Wenn wir vom Uroboros der griechischen Mythologie sprechen, sehen wir die Schlange, die sich in den Schwanz beißt.

Es bedeutet: Ich werde – indem sich der Kreis schließt – etwas anderes und ich schließe einen anderen Kreis und werde dann wieder etwas anderes.

Und das ist auch das, was eine Pflanze tut. Wir können nicht sagen, ob der Nadelbaum zu Beginn der Zeit oder des Planeten da war. Doch es gab Tang und Algen im Wasser und ihre Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln. Und als der Tang an die Strände kam, geschah etwas und er veränderte seine Struktur und wurde dann vielleicht langsam zu Moos, und Moos wächst nur sehr langsam, es ist noch nicht jener tief verankerte Wunsch da, ins Vertikale zu gehen.

Aber dann kommt ein Moment, an dem eine Pflanze in ihrer eigenen Struktur, in ihrer eigenen kosmischen Dynamik den Wunsch aufbaut, sich weiter zu entwickeln, indem sie sich die Prozesse der Schwerkraft und der Anti-Schwerkraft auf dem Planeten zunutze macht, um sich immer mehr nach oben zu bewegen, und so kommt es dann, dass wir nach einer gewissen Zeit Büsche und Bäume antreffen können und all diese Blumen, die entstehen.

Die Pflanze will weiterkommen. Doch die Pflanze will nicht nur weiter im Hinblick auf farbliche oder duftbezogene oder gestaltliche Veränderung kommen. Sie möchte sich auch im Blüteprozess weiter entwickeln, denn die Blüten sind sozusagen die letzten Rückmeldungen der Natur, die biologischen Reaktionen der Pflanzen, noch mehr anzustreben. So wie wir auch. Auch wir streben nach mehr. Wir wollen auf die Ebene unserer Seelen finden, zu uns selbst.“

Die Quintessenz der Pflanze

Das Spezialgebiet von Dr.Malte Hozzel liegt in der Beziehung zwischen Pflanzen, ätherischen Ölen und der Menschheit, und er hat eine einzigartige Anschauung, was die Wirkungen dieser Helfer auf die menschliche Gesundheit und das Bewusstsein angeht.

Er wurde 1944 in Deutschland geboren und erwarb 1979 seinen Doktortitel in Weltliteratur und Linguistik an der Universität Heidelberg. Seit 1972 gibt er Kurse über Yoga und Transzendentale Meditation und hielt auf zahlreichen Kongressen weltweit Vorträge über Aromatherapie, Yoga und Meditationsprogramme.

Im Laufe der Jahre gründeten er und seine Frau eine Reihe von Meditationszentren und Retreat-Akademien in Deutschland, Frankreich und Belgien und veröffentlichten mehrere Artikel und Bücher über die kollektive Veränderung der modernen Gesellschaft. Jahrelange Forschung im Bereich der Aromatherapie kulminierte in einer Auswahl von mehreren hundert ätherischen Ölen und vielen anderen pflanzlichen Produkten und der Etablierung der internationalen Marke Oshadhi im Jahr 1990.

„Im ätherischen Öl verbinden wir das Erdelement und das Raum/Luftelement und haben in dem Sinn eine polare Naturheilkunde. Die lineare Medizin können wir nicht zur wahren Heilung einsetzen. Wirkliche Medizin muss folglich die Polaritäten des Lebens verknüpfen, denn wir sind polare Wesen.

Das deutsche Wort „ätherisches Öl“ bringt zum Ausdruck, dass Pflanzen in ihrem ureigensten Ausdruck dazu bestimmt sind, mit der ätherischen Welt verbunden zu werden, mit jener feinen energetischen Ebene. Und diese beiden zusammen – die erdenden und die sich erhebenden Energien – finden wir sehr in den ätherischen Ölen.

Doch wenn man von ätherischen Ölen spricht, sollte man dies auch mit der Auffassung der „Quint-essenz“ der Alchemisten in Verbindung setzen. Das bedeutet: „Ich möchte von der Pflanze das erhalten, was – gewissermaßen – der verborgene Geist in der Materie ist.“ Deshalb sagen manche Leute, ätherische Öle seien die Seele der Pflanze. Das kann man sagen, obwohl viele Pflanzen keine ätherischen Öle besitzen und natürlich dennoch eine „Seele“ besitzen, da sie in ihrem Sein auf ihre eigene Weise Quintessenz besitzen. Und wenn man von ätherischem Öl spricht, betrachtet man die Verbindung mit dem Äther, dem Raumelement, welches das vorherrschende Element hinter der Sache ist.“

Gegenwärtig konzentriert sich Dr.Hozzel vor allem darauf, das Verständnis der Ganzheitlichen Aromatherapie weltweit zu präsentieren und dazu beizutragen, das Wissen über Yoga und Meditation im Westen zu verbreiten, indem er Kurse und Vorträge gibt und sich auch an einer Reihe humanitärer Projekte beteiligt, welche das Ziel haben, die Ebene des individuellen und kollektiven Bewusstseins in der Welt anzuheben.

Malte glaubt, dass reine und naturbelassene ätherische Öle unsere Verbündeten auf dem Weg zu optimalem körperlichen Wohlergehen und Glück sind. „Wenn ich ätherische Öle benutze, verneige ich mich vor der Intelligenz, die ich dahinter fühle und rieche. Das ist keine Geste ritualistischer Strenge, sondern eher ein Ausdruck meines Herzens, das sich mit der Pflanze verbunden fühlt.“

Yoga-Session bei sommerlichem Sonnenaufgang am wunderschönen weißen Sandstrand auf der tropischen Koh Chang Insel in Thailand – Namaste Lotusstellung – Padma Asana

Der Yoga der Kräuter

Während seinen Vorträgen zitiert Dr.Hozzel den berühmten indischen Autor und ayurvedischen Arzt Vasant Lad, Professor und Direktor des Ayurveda Instituts Santa Fe, New Mexico – und sein berühmtes Buch „Die Ayurveda-Pflanzenheilkunde: Der Yoga der Heilkräuter“.

„Ich möchte einige seiner Aussagen zitieren“, sagt Dr.Hozzel, „da sie sehr in Verbindung mit dem Geist der Pflanzen und Menschen stehen. Vasant Lad weist in seinem Buch darauf hin, dass wir den Pflanzen viel verdanken. Das wird nicht genug gesehen bzw. es wird ihm nicht genug Ausdruck verliehen – doch Pflanzen sind unsere „Vorfahren“ auf diesem Planeten, sie haben das Leben hier auf Erden vorbereitet, sie schenken uns Nahrung und Obdach, Schönheit und Medizin.

In dem Sinne ist es stimmig, vom „Yoga der Heilkräuter“ zu sprechen, was bedeutet, dass wir imstande sind zu Verbindung, denn „Yoga“ bedeutet „Vereinigung“. Wir können uns mit den Pflanzen verbinden, dem Königreich der Pflanzen, und dann mit uns selbst, indem wir immer tiefer gehen und einsehen, dass wir uns gar nicht so von den Pflanzen unterscheiden.

Die Pflanzen besitzen viele Fähigkeiten, die erst vor kurzem entdeckt wurden – sie verfügen über alle möglichen Verhaltensmuster, verbindende Muster, indem sie sogar einander helfen. Was das betrifft folgen sie denselben Grundsätzen an, die auf unserem Planeten existieren, Grundsätzen des Lebens, Grundsätzen der Unterstützung, Grundsätzen der Verteidigung, Grundsätzen des Gefühls, sogar Grund-sätzen von Einheit und Polarität.

Alles ist vorhanden – sowohl in den Pflanzen als auch in den Menschen.“

Dr.Hozzel hat die ätherischen Öle erforscht, sich in die Werke bekannter Experten vertieft und die Anwendung der Öle in sein tägliches Leben integriert.

„Wenn wir eine Pflanze betrachten, sehen wir die Intelligenz des Universums. Wie kann eine Pflanze so schön sein? So zauberhaft gestaltet in ihrem Ausdruck? Das Betrachten und die Verehrung der Pflanze gleicht mehr dem Vorgang, sich mit dem universellen Geist zu verbinden.

Und das bedeutet mit uns selbst. Das ist Yoga. Yoga bedeutet: Alles in Begriffen seines Selbst zu sehen. Aber nicht egoistisch, sondern verbindend. Ich bin ein Teil dessen. Ich bewundere es, ein Teil davon zu sein und kann mich davor verneigen. Je weiter wir uns entwickeln, umso mehr verbinden wir uns mit dem Kern unseres Wesens. Wir sind Verehrung.“

Trunken mit Licht

Aromatherapie wird zunehmend bekannter, nicht nur im Bereich der persönlichen Wellness, sondern auch weltweit in wissenschaftlichen Kreisen.

„Wir sind Wesen des Lichts und wir müssen uns mit Licht heilen, und ätherische Öle sind in höchstem Maße biophotonisch“, betont Dr.Hozzel.

„Pflanzen sind sozusagen die ganze Zeit trunken von kosmischen Einstrahlungen. Sie baden in kosmischer Strahlung – nicht nur in Sonnenlicht, Mondlicht, Sternenlicht und allen unsichtbaren Frequenzen des kosmischen Lichts – in noch größeren Spektren des Lichts. Wir können unsere Seelen mit Hilfe unserer Verbündeten, der Pflanzen, öffnen, um noch verbundener zu werden. Wir können ätherische Öle als flüssige Nährstoffe voll mit jenem Licht nutzen.”

Obwohl Aromatherapie ein uraltes Verfahren ist, ist sie auch modern und sehr relevant in der heutigen Gesellschaft. Rudolf Steiner sagte: „Der Mensch ist eine auf den Kopf gestellte Pflanze.“

„Es ist so schön“, kommentiert Malte, „in unserem innersten Wesen wurzeln wir im Himmel, wie der Rig Veda sagt: ‚Die Wurzel dieses Baumes wächst im Himmel.‘ Das ist sehr wahr.

Die Menschen sind nicht durch ihre Füße auf die Erde zentriert, sondern sie gründen sich auf die Energien, die wir aus unserem Herzen und unserem Kopf zusammen ausstrahlen. Das nennt der Rigveda den ‚Himmel‘: die Welt des Lichts und der wunderbaren universellen Intelligenz, mit der wir uns auf so vielerlei Weise in Verbindung setzen können.

Und ätherische Öle sind neben Yoga und Meditation einer dieser Wege – um zu fühlen, dass wir wirklich verbunden sind. Und dieses Licht benötigen wir für unsere Gesundheit auf jeden Fall.

Ohne ein hohes Maß an Licht, biophotonischem Licht, wie Professor F.A.Popp aus Deutschland sagte, haben wir ein hohes Risiko, krank zu werden. Viele der chronischen Krankheiten heutzutage sind durch eine Störung der kohärenten Lichtemission auf zellularer Ebene bedingt, durch einen Verlust biophotonischer Energie, die aufgrund falscher Ernährung, falscher Medikamente, falschen Verhaltens, falschen Denkens und der Summe all dessen auftritt.

Licht ist nicht abstrakt. Es hat tatsächlich eine physische Existenz. Es nährt unseren Körper und unsere Zellen. Wir haben in den letzten Jahrzehnten entdeckt, wie sehr unser Zellsystem von Licht und der Ausstrahlung ‚hochempfindlichen kohärenten Lichts‘ abhängt, wie Prof.Popp erklärt.

Pflanzen speichern jenes Licht in ihrem Zellsystem. Wenn wir ätherische Öle anwenden, dann gebrauchen wir sie vielleicht aufgrund eines bestimmten Symptoms, für etwas, das wir durchmachen und heilen wollen, doch wir heilen auf einer viel tieferen Ebene.

Wenn wir ätherische Öle benutzen, nehmen wir Moleküle intensiver Energie, Frequenz und intensiven Lichts auf. Und diese wirken sehr schnell.“

Lehren der Natur

Ätherische Öle sind mit „kumulierter Lebensenergie“ verknüpft. Heute erleben wir eine neue Ära der Naturheilkunde als Antwort auf das Versagen des modernen allopathischen Ansatzes und des modernen Lebensstils.

„Viele dieser alten Grundsätze des Heilens basieren auf schamanischer Weisheit. In dem Sinne kehren wir zu unseren schamanischen Wurzeln zurück. Viele dieser Pflanzen besitzen ungeheure Macht über unser Bewusstsein oder sind wichtig für die Spiritualität. Letztlich ist es die Heilung unserer Seele, Heilung, die Heilung dessen, was fehlt, und die Erinnerung daran, wohin wir gehen sollten, wohin wir gehen möchten.“

Ätherische Öle sind der Ausdruck der höchsten Intelligenz der Natur, und die aromatischen Pflanzen können uns dabei helfen, mehr in die Kraft zu kommen, wieder gesund zu werden und unser Leben angenehmer zu gestalten.

„Wir können unser Denken und unser zentrales Nervensystem auf jeden Fall mit ätherischen Ölen erleuchten und noch kreativer werden. Dessen bin ich mir 100% sicher, ich habe es an mir selbst gemerkt.“

Was ist die wichtigste Lehre, die Ihnen die Pflanzen erteilt haben, fragte ich Dr.Hozzel, als der Abend allmählich in die Dunkelheit der Nacht überging und sich unser Gespräch über das kosmische Leben der Pflanzen langsam dem Ende näherte.

„Für mich ist es ein Gefühl, dass wir mehr mit der Natur verbunden sind, dem Königreich der Pflanzen, mit der Schönheit, den wunderbaren Energien, die sich dahinter verbergen, und die Entdeckung, dass sie selbst eine Form von Yoga sind. Sie unterstützen uns dabei, so viele Dinge zu überwinden. Das Gefühl, dass die Natur ein lebendiges Feld von Existenz, Schwingung, Licht, Emotionen, Schönheit, Dankbarkeit, Liebe ist.

Für mich ist es so, und das nicht religiös gemeint: Wenn man in eine kleine Blume auf dem Feld blickt, um sie zu fotografieren, gibt es da einen atemlosen Moment und man sagt einfach nur: „Danke.“

Das ist wie ein Gebet, aber ein Beten im Sinne von Bewunderung. Wie ist es möglich, dass so etwas existiert? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas aus dem Nichts heraus existiert, aus zufälligem Nichts?

Ich glaube, das ist nicht möglich. Und wir als Menschen möchten wissen, was dahinter ist. Manche Menschen sprechen von Gott, von diesem oder jenem. Dieses Forschen hat unsere westliche Wissenschaft hervorgebracht – um zu verstehen, was hinter den Dingen liegt.

Und die östliche Wissenschaft fragt: Was liegt hinter mir? Wenn man die Pflanze berührt oder riecht oder betrachtet, sieht man – meine Güte, da steckt wirklich einiges dahinter.”

Die Krise der Evolution – Gesundheit, Geist und ätherische Öle

Die Krise der Evolution – Gesundheit, Geist und ätherische Öle

Von Dr. Malte Hozzel

Die Ursache einer Krankheit liegt am Wirt, nicht am Krankheitserreger

Wenn jemand von einer Krankheit spricht, z.B. „eine Erkältung bekommen zu haben“ oder von Viren oder Bakterien angesteckt worden zu sein, mögen wir uns oft fragen: Wer und wo ist die wirkliche Ursache davon? Stimmt es, dass wir unschuldige Opfer einer Krankheit sind und dass Krankheit nur ein schlimmer Fluch, eine Art unverdienten Schicksalsschlages ist?

Nun, wenn wir tiefer reflektieren, sind sich die meisten darüber einig, dass Krankheit nicht einfach als etwas verstanden werden kann, das nur durch äußere Wirkstoffe erzeugt wird. Sie ist vor allem ein Prozess, der mit unserer Innenwelt verbunden ist. Was sagten die Alten? Ein gesunder Geist – ein gesunder Körper. Wie sollte es sonst erklärbar sein, dass einige Menschen gegenüber denselben Krankheitserregern immun sind und andere nicht?

Wir können auch sagen: Ein gesunder Organismus befindet sich im Gleichgewicht mit all seinen inneren und äußeren Aspekten – er ist in eine Welt eingestimmt, die aus einer fluktuierenden, doch stabilen „Innen-Außen“-Verbundenheit besteht. Ein erkrankter Organismus hat diese Verbindung oft verloren, was eine Disharmonie zwischen Geist, Verstand, Körper und seiner Umgebung bewirkt.

Noch radikaler können wir auch sagen: Die Hauptursache jeglichen Befalls durch Krankheiten liegt bei dem, der angegriffen wird, nicht im Erreger selbst. Wenn wir es in Begriffen von Viren, Bakterien usw. ausdrücken liegt die Ursache beim Wirt, nicht im Erreger. Louis Pasteur drückte dies auf seinem Totenbett so aus: „Bernard hatte recht. Der Erreger ist nichts. Das Umfeld ist alles.“

Die Herausforderung der Veränderung

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Tatsache, dass wir als Menschen weitaus mehr als jede andere Gattung auf Erden ständig durch das Element der Veränderung herausgefordert werden.
Eine Krankheit kann als eine Krise der Evolution verstanden werden, bei der neue Entscheidungen für den Fortschritt getroffen werden müssen. Sie ist ein Warnsignal und eine Chance zur gleichen Zeit. Die richtige Antwort auf dieses Signal entscheidet über unser Heilungspotential.

Rudolf Steiner drückt es so aus: „Es liegt im Wesen des Menschen, von einem Zustand des Gleichgewichts zum nächsten zu schreiten. Die Unterbrechung dieses Gleichgewichts geht stets auf Kosten bestimmter Elemente zugunsten anderer Elemente. Einige gehen zurück, andere nehmen zu und entwickeln sich unermesslich. Gerät das Individuum aus dem Gleichgewicht, verliert es seine Verbindung mit den universellen Kräften.“

Es ist immer dasselbe: Entweder setzt sich die äußere Welt zu stark oder zu wenig durch. Dann verstärken die äußeren „Schäden“ den Verlust des inneren Gleichgewichts. Eine bakterielle Infektion ist beispielsweise nur ein zweitrangiger „Unglücksfall“, ein symptomatischer Ausdruck der zugrundeliegenden Krankheit.

Wenn wir freilich das plötzliche Auftauchen einer Krankheit als „Krise“ (von dem griechischen Wort für ‚Entscheidung‘- engl. decision – kommend) verstehen, dann kann Krankheit ein Wendepunkt zu einem gesünderen Leben sein.
So verstanden ist Krankheit in gewisser Weise in uns vorprogrammiert aufgrund der Tatsache, dass wir Veränderung nicht vermeiden können: In einer modernen Gesellschaft hektischer Veränderung muss das Problem schneller Anpassungsfähigkeit und Flexibilität des Menschen an ein Programm ständiger Veränderung zwangsläufig eine große Vielfalt durch Veränderung bedingter Gesundheitsprobleme erzeugen.

Doch sollten wir nicht vergessen:
Das „unstabile Gleichgewicht“ und die „Symmetriebrechung“ (Ilya Prigogine) unserer psychophysischen Zustände sind eine Erfordernis der Evolution.

Zuwendung zum Geist

Wir sollten uns also auf eine andere Verständnisebene konzentrieren, nämlich die „zugrundeliegende Krankheit“ in uns, um den ganzen Zusammenhang zu erfassen. Und dieser Zusammenhang ist zu allererst im Bewusstsein zu finden, nirgendwo sonst. Lassen Sie uns nicht vergessen: Wir sollten sorgfältig unsere Gefühle und Gedanken sowie unsere Umgebung wählen, wenn wir vermeiden wollen, dass sie toxisch werden.

„Behalte, was dir Frieden schenkt, lass los, was dir Leid bringt.
Wisse, dass Glück (und Gesundheit) nur einen Gedanken entfernt sind.“

Nathan Panwar

„Der Geist ist alles. Was wir denken, dazu werden wir.“
Buddha

Ja, es stimmt, unser Denken ist ein wesentlicher Faktor für unser Wohlergehen. Wir können unsere innere und äußere Welt mit einem bloßen Gedanken verändern. Aber wie können wir lernen, „bedacht“ zu sein? Denken ist der größte Feind und der komplexeste, wunderbarste Wohltäter in unserem Leben. Unsere Gedanken bestimmen, wohin wir mit allem gehen oder nicht gehen wollen. Sie sind an der Spitze jener Fontäne, die ständig aus unserem innersten Wesen emporsteigt. Ob wir ihnen erlauben, aus unserer so genannten „menschlichen Lage“ Chaos und Leid – oder ihre erstaunliche Schönheit und Harmonie – zu erzeugen, das liegt ganz an uns.

Wir müssen also lernen zu denken – das bedeutet: besonnen zu denken. Denn niemand hat uns das bisher gelehrt. Kein Lehrer, keine Eltern, kein Freund. Der Lehrer dessen kann nur unser inneres Selbst sein – es gibt keinen äußeren Lehrer, der uns sagen könnte, wie wir richtig denken können – keine Religion, kein Buch, kein Coach, kein Priester. Wir wurden im Grunde geboren, um zu lernen, wie man denkt.

Das Leben kann uns lehren, wie wir denken sollten. Wenn wir feinfühlig genug sind, können wir innerlich fühlen, dass unsere Gedanken vielleicht oft in die falsche Richtung gehen. Wir können sogar fühlen, dass negative Gedanken, wenn wir sie zu lange hegen, unsere Energie herunterziehen. Es ist sogar möglich, Gedankenfrequenzen zu spüren und häufig können wir spüren, dass wir zwanghaft von unseren Gedanken eingesperrt sind.

Dieses Konzept zu verstehen, ist ein Quantensprung in der kollektiven menschlichen Entwicklung: Wir beginnen, körperlich zu spüren, ob unsere Gedanken und Emotionen stimmig sind – im Einklang mit uns und der Welt um uns herum.
Darüber hinaus können wir Gedanken auch als innere „Worte“ (Sanskritwurzel „vrit“ = „Wirbel“) benutzen und ihnen erlauben, uns wie ein „Strudel“ tief nach innen in unser Bewusstsein zu ziehen und die größten Ebenen von Befreiung zu erfahren, welche Menschen erfahren können. Das ist das, was wahre Meditation bedeutet, und wahre Meditation lehrt uns vor allem eine wichtige Sache: Glaube nicht alles, was du denkst. Du bist nicht deine Gedanken – ebenso wie du nicht dein Körper bist.

Gedanken zu Freunden machen

Unsere Gedanken können die größten Lügner sein, die hinterlistigsten, irreführenden „Freunde“, die erstaunlichsten Heuchler.
Sie erzeugen buchstäblich täglich Krankheit. Die „Farbe“ und das „Gewicht“ menschlicher Gedanken entscheidet ständig über das Schicksal der Welt. Die Gefahr der Gedanken besteht darin, dass sie uns so nah sind. Sie drängen sich ständig auf – und zwar innerhalb von Mikrosekunden. Wie viele Gedanken denken Menschen täglich? Im Durchschnitt 40.000 – 50.000.

Der Einfluss ihrer „Wellenfunktion“ ist ungeheuer. Die meisten von ihnen sind nur Müll, da wir noch nicht die Fähigkeit entwickelt haben, sie zu lenken. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, nicht allen von ihnen zu glauben.

Die Meditation stärkt jenes Element, das wir den „stillen Zeugen“ in uns nennen können (Sanskrit „Sakshi“). Er ist derjenige, der sowohl an unserem Denken und Fühlen teilnimmt und uns mühelos anleitet, geistiges und emotionales Fehlverhalten zu korrigieren.
Lasst uns nicht vergessen: Hinter dem schwätzenden Lärm der Gedanken verbirgt sich unsere Freiheit – die Freiheit, positives Denken mit einem positiven Fühlen abzustimmen – und die Kunst, feine, kraftvollere Ebenen des Denkens zu erfahren – Gedanken, die immer näher an unserem Wesen sind, wenn wir in Frieden mit uns selbst sind! In gewisser Weise sind wir also verantwortlich für unsere Gedanken!

Mit jedem Gedanken beeinflussen wir nicht nur unsere innere Welt, sondern auch unsere Umgebung, unseren Partner, unsere Familie, Freunde, alles und jeden weit und breit. Das subtile Quantenfeld verbreitet Frieden oder Krieg, Gesundheit oder Krankheit überall. Mit unseren Gedanken wählen wir unser Schicksal.

Da wir als Menschen über ein kortikales und ein neokortikales Gehirn verfügen, erinnert uns die Weisheit der Vorfahren an unsere eigenen Möglichkeiten, jenseits der oberflächlichen Denkebene durch Meditation in unsere natürliche innere Stille zu tauchen und – beim Herauskommen – unsere Gedanken und Gefühle mit mehr Gewahrsein zu erfahren. Das nannte Buddha „Achtsamkeit“ („Sati“) – sich des mentalen „Zirkus“ bewusst zu sein, der „Schnappschüsse und Fallstricke“ der Gedanken – von der Ebene der Lücke aus, die zwischen Denken und Sein liegt.

Unser Denken mit ätherischen Ölen neu programmieren

Was hat dies nun mit ätherischen Ölen zu tun? Nun, das Unglaubliche ist, dass uns Düfte auch tiefer zu unserem inneren Sein führen können. Düfte haben einen direkten Zugang zu unserem limbischen System. Dort vollzieht sich jede Menge vorgedanklicher Aktivität.
Bevor ein Gedanke auf der Ebene des Neokortex im menschlichen Gehirn geformt wird, wird er in gewisser Weise von dem älteren Gehirnsystem „vorgeformt“, das wir mit Affen und anderen Tieren teilen.

Und da das Denken – wie wir sehr wohl wissen – so ein wichtiges Element im Spiel des Menschseins darstellt, sollten wir mit allen natürlichen Mitteln auf jenen Teil in uns zugreifen, der die ganze Zeit unser Denken und Fühlen beeinflusst.
Geruchserfahrungen oder „Riechtherapie“ mit ätherischen Ölen haben gezeigt, dass wir unser Denken und Fühlen natürlich und spontan neu programmieren können. Riechen ist sowohl der erste und älteste unserer 5 Sinne als auch die älteste „Sprache“ im Bereich des Lebens. Darüber verfügen Düfte. Sie können uns sehr tief führen.

Wir sollten nicht vergessen: Auf unserer oberflächlichen Ebene sind wir ziemlich konditionierte Menschen. Auf einer tieferen Ebene sind wir ziemlich „wir selbst“ – jeder ein einzigartiger und freier Ausdruck des Lebens in all seinen unendlichen Farben und seiner Schönheit.

“Ätherische Öle sind Frequenzgeneratoren.
Als photonische Kraftblöcke energetisieren sie das Gehirn
und den ganzen Körper mit zahlreichen Molekülen voller Elektronen.
Die Forschung hat gezeigt, dass jedes ätherische Öl
eine bestimmte bioelektrische Frequenz enthält,
die bei der Einatmung zu den sekundären Neutronen
im Riechkolben wandert, welcher Impulse zum
limbischen System und dem Zentrum des Geruchsinns
an der Gehirnbasis sendet. Dann passieren sie zwischen
Hypophyse und Zirbeldrüse bis zum Mandelkern,
wo sich das Zentrum der Erinnerung
an Angst und Trauma befindet.“

Center for Alternative Medicine

Ätherische Öle können das Gehirn spontan neu programmieren. Die Kampf- und Fluchtreaktion des Mandelkerns im limbischen System wird gepuffert. Schmerz und Angst werden neu interpretiert. In einer bedrängenden Situation tauchen Momente der Leichtigkeit auf. Wir können wirklich sagen, dass Aromatherapie ein wunderbarer Weg ist, uns bei unserem ständigen Bedürfnis zu helfen, uns selbst, unseren Geist neu zu programmieren.

Wir können auch sagen, dass ätherische Öle uns helfen, unsere innerste Freiheit für ein ständig wechselndes, sehr persönliches, sehr freudiges, sehr evolutionäres „Programm“ zu finden, welches wir jeden Tag selbst bestimmen und welches – gleichzeitig – durch die Gnade der Intelligenz des Universums in jeden Menschen eingeschrieben ist.

Auszug aus Navigating the Tides of Change: „Die frühen Erinnerungen kommen umhüllt von Hitze. Die Schönheit von etwas Ungesehenem erfüllt meinen Körper und erfreut mich, lebendig zu sein. So geschah es, dass meine erste Rose durch den Duft zu mir gelangte, am Anfang der heißen Jahreszeit, wenn die Rosenbüsche voll erblühen. Ihre Form sah ich damals noch nicht, denn etwas anderes war geweckt worden – eine Sehnsucht, die mein Herz erfüllen sollte. Weißt du, dass die Pflanzenessenzen wie die sanften Berührungen eines Engelflügels sind? Es liegt an dir, ob du dich umwendest oder nicht, um ihre Schönheit zu sehen. Ich verweile bei vielen Düften – Nelke, Myrrhe, Weihrauch, Orangenblüte, Rose – und so vielen anderen. Sie sind meine Freunde und sie werden auch dir helfen, wenn du ihnen dein Herz öffnest. Manchmal lasse ich meine Hände über viele Düfte gleiten, die nun in meiner Nähe sind, ich fühle, wie die Rose wieder im Raum meiner Erinnerung erblüht. Ich bete, dass ich es nie vergessen möge, bis mich die Sehnsucht meines Herzens schließlich von Angesicht zu Angesicht mit dem Höchsten gebracht hat. Denn sieh, die verborgene Hand der Heilung, welche die Schmerzen dieser Welt lindert, kommt aus einer jenseitigen Welt. Sie kommt als Duft auf den Winden der Seele.“ David La Chapelle, Navigating the Tides of Change

Kardamom – Die Königin der Gewürze

Kardamom – Die Königin der Gewürze

Von Dr. Malte Hozzel

Kardamom ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu 2-3 m hoch wächst. Sie hat weiße Blüten mit rot-blauen Streifen. Die Fruchtkapseln (Schoten) wachsen nah am Boden und enthalten die Samen, die als Gewürz benutzt werden. Sie werden noch vor der Reife gesammelt, um zu verhindern, dass sie während der Trocknung aufplatzen, was zum Verlust des ätherischen Öls führen würde. Das ätherische Öl wird durch Dampfdestillation der Samen gewonnen. Das gegenwärtig ertragreichste Land ist Guatemala.

Die Kardamompflanze

Kardamom ist bereits seit über 3000 Jahren ein einheimisches Gewürz, das in Indien, Sri Lanka und ganz Südostasien ausgiebig Verwendung fand und findet. Schon die Ägypter benutzten Kardamomöl für ihre Zeremonien und ihre Parfums. Später wurde das Gewürz in den Westen gebracht und wurde bei den Griechen und Römern sehr bekannt. Bereits Hippokrates erwähnte Kardamom in seinen Schriften und empfahl es gegen Ischias, Unterleibsbeschwerden, Krämpfe, Nervosität und Probleme der Atemwege. Außerdem wurde es als gutes Heilmittel gegen Epilepsie, Steifheit, Lähmung und Rheuma angesehen.

Die Ärzte der alten Schule von Salerno verschrieben Kardamom gegen Herzstörungen und erwähnten seine guten harntreibenden und magenstärkenden Wirkungen. In Südasien werden Kardamomsamen benutzt, um Zahnfleischentzündungen und Halsweh zu behandeln. Sie werden auch in verschiedenen medizinischen Pulvern und Getränken benutzt, oft zusammen mit anderen Zutaten als Abführmittel und zur Magenberuhigung.

Der einzigartige und intensiv wohlriechende Duft von Kardamom macht es zu einem ausgewählten Gewürzöl für Tees und zahlreiche Speisezubereitungen. Die Kombination seines frischen und gleichzeitig würzig-warmen, etwas holzartigen Geruchs, unterlegt mit Zitrusduft ist ebenfalls oft in der modernen Parfumherstellung anzutreffen.

Aus ayurvedischer Perspektive „regt Kardamom die Milz an, stimuliert Samana Vayu, entfacht Agni und löst Kapha aus Magen und Lungen. Es regt den Geist und das Herz an und schenkt Klarheit und Freude.“ (Vasant Lad, Yoga of Herbs, S.109)

Außerdem soll es dem Kaffee das Koffein entziehen und die schleimbildenden Eigenschaften der Milch neutralisieren. Die Eigenschaft von Kardamom ist „sattvisch und insbesondere gut für das Öffnen und Besänftigen des Pranaflusses im Körper“ (Vasant Lad, Yoga of Herbs, S.109).

Die chinesische Medizin beschreibt Kardamom als Chi-Tonikum. Sie betont einerseits ihre stärkende Wirkung auf die Lungen und auf die Milz und beschreibt sie andererseits als Nerventonikum, das dem Geist Freude schenken kann. Insofern kann Kardamom aufgrund seiner Fähigkeit, ein schwaches Chi auszugleichen, sehr wohl als Anti-Depressivum wirken.

Die Hauptwirkung des Öls besteht in der Linderung von Verdauungsproblemen. Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass Kardamom den intestinalen glatten Muskel entspannt und tonisiert. Einreibungen des Bauchs mit Kardamomöl oder 2-3 Tropfen mit Honig helfen, Magenverstimmung und Blähungen zu lindern. Es ist ebenfalls empfehlenswert bei Schwindel, Brechreiz, morgendlicher Übelkeit, Kolitis, Reizdarm, Magenverstimmung und Krämpfen (British Herbal Pharmacopea). Dr. Telphon, der französische Autor des „ABC des Huiles“ (ABC der ätherischen Öle) empfiehlt, Kardamomöl mit Kreuzkümmelöl und Pfefferminzöl mit Olivenöl als Trägeröl zu mischen, um die Verdauung zu fördern. Es wird auch zur Fiebersenkung benutzt.

Auch die erfrischenden Eukalyptolanteile des Kardamoms sind sehr nützlich – kombiniert mit anderen ätherischen Ölen wie Ravintsara, Eukalyptusöl, Speiklavendel und Nadelbaumölen – um Atemwegsproblemen wie Lungenstauung, Husten usw. vorzubeugen und sie zu lindern. Mit seinen antibakteriellen Wirkungen kann Kardamomöl auch als erfrischender Zusatz bei der Mundreinigung benutzt werden. Es wird ebenfalls bei Speisezubereitungen und zum Backen benutzt oder als Zusatz zu Kräutertees.

Da Kardamom den Geist anregt, erweist er sich als nützlich in Raumsprays und in Aromazerstäubern, um die Luft zu erfrischen und zu klären und die Atmosphäre zu reinigen. Es ist ausgezeichnet, um eine dumpfe und schläfrige Umgebung zu verändern.

Reibt man einige Tropfen Kardamomöl auf den Bauch und den Solar Plexus, so hat es eine beruhigende und anregende Wirkung. Seine erwärmend-frische Qualität macht ihn zu einem wunderbaren Öl, kombiniert mit Trägerölen, für Massagezwecke.

Kardamomöl ist tatsächlich ein wahres Geschenk von Mutter Natur. Es vermittelt Glück und hat einen belebenden Charakter, der angenehm für unseren Geist ist und gleichzeitig den Körper beruhigt. Mit seinen starken tuberkulösen Wurzeln, die tief und weit in den Boden ragen (vgl. Ingwer, Kurkuma, Galgant usw.) und zum anderen seinen kräftigen grünen Blättern, die sich zu eindrucksvoller Höhe strecken, ist Kardamom in der Tat erdgebundene Energie, erhoben zu vertikaler Erfüllung, es saugt kosmisches Licht ein, lenkt es in die Erde und konzentriert es in seinen würzigen, von der Sonne entzündeten Früchten.

Durch diese Früchte offenbart Kardamom seine wahre Natur und schenkt eine wärmende, beruhigende Energie, welche den menschlichen Stoffwechsel stärkt und gleichzeitig dazu beiträgt, den Geist zu erheben und ihn von seiner Bindung an seine materielle Struktur zu befreien. Dieses Spiel zwischen den Kräften der Erde (der Verdauung) und der Luft/dem Äther (der Atmung), wie es in seiner biochemischen Eigenart und seinen therapeutischen Eigenschaften gespiegelt wird, macht Kardamomöl zu einem einzigartigen Verbündeten für ein gesünderes und glücklicheres Leben.