Jojoba - vieleitig einsetzbar!

Der Alleskönner Jojoba, auch Jojobastrauch genannt, gehört zu der Gattung der Simmondsia chinensis und ist damit die einzige Art, die zu der Ordnung der Nelkenartigen gehört. Den namentlichen Ursprung findet der Jojobastrauch in der Sprache des Tohono O’Odham Indianerstamms, wo er als „ho-ho-wi“ bezeichnet wurde. Die Spanier nannten ihn später „ho-ho-ba“.

Für den Jojobastrauch bedarf es einer trockenen und warmen Umgebung, weshalb er in Ländern wie Mexiko, Australien, Argentinien und Peru angebaut wird. Eine Besonderheit ist, dass der Jojoba eine zweihäusig getrenntgeschlechtige Pflanze ist. Es gibt also Pflanzen, deren Blüten lediglich ein Geschlecht haben, entweder männlich oder weiblich.

Das Jojoba-Öl selbst ist genau genommen kein Öl, sondern ein Wachs aus den Samen der Jojobafrucht und besteht zu:

  • 70% aus Gadoleinsäure
  • 15% aus Erucasäure
  • 10% aus Ölsäure
  • lediglich 2% aus Nervosäure
  • 1% aus Palmitinsäure

Zudem sind Vitamin A, Vitamin E und flüssige Wachse aus Estern enthalten, welche als Speicherorte für gebundene Fettsäuren dienen. Deshalb ist Jojoba im  Gegensatz zu anderen ähnlichen Ölen nicht fettend und zieht schnell in die Haut ein.

Aufgrund der enthaltenen Stoffe und den einhergehenden Eigenschaften erfreut sich Jojoba einer immer größeren Beliebtheit in der Kosmetik und bei Pflegeprodukten.

Anwendungsmöglichkeiten:

  • Für starkes glänzendes Haar: Das Öl pur auf das nasse Haar auftragen und verteilen, besonders die trockenen Spitzen behandeln.
  • Für ein reines Hautbild im Gesicht: Zu empfehlen bei fettiger und zu Unreinheiten neigender Haut. Das Öl direkt auftragen und gleichmäßig verteilen. Es lässt sich auch gut mit anderen Ölen mischen.
  • Für den gesamten Körper: Jojoba hilft bei gebräunter Haut die Bräune lange zu erhalten. Positiv verstärkt wird das Hautbild im Bereich von Beine, Gesäß und Bauch bei regelmäßiger Anwendung. Es hilft eine vorzeitige Hautalterung vorzubeugen und gibt der Haut mehr Elastizität.
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