Aromatherapie für Geist und Seele

Von Dr. Malte Hozzel

Ein neues Verständnis

Das Aufkommen neuer Methoden, den Gebrauch von ätherischen Ölen zusammen mit Massage, Chakra-Therpie, Aura-Reinigung, Visualisierung, Meditation sowie anderen natürlichen Zugangswegen zum Heilen, zum Selbst-Heilen und zu persönlicher Selbst-Entfaltung zu kombinieren, ist eine zeitgemäße Entwicklung. Zweifellos sind die physikalischen Eigenschaften der ätherischen Öle während der wenigen vergangenen Jahrzehnte ausreichend erforscht worden – allerdings vornehmlich im Hinblick auf deren olfaktorischen Einfluss im Bereich von Parfümerie und Dufterzeugung. Neuerdings nun entwickelt sich ein systematischeres Verständnis vom therapeutischen Wert ätherischer Öle, nicht weniger als von der Wirkung aromatischer Moleküle – das lässt uns wertvollere Hilfsmittel gewinnen für deren Anwendung im Feld der energetischen Medizin. Ein handfestes Wissen für die Zusammenarbeit von Heiler und Patient ist so verfügbar, um tiefer einzudringen in ein subtiles Verständnis von Gesundheit, Gesundheits-Vorsorge und gesundheitliche Eigen-Verantwortung.

Das entspricht dem Schwenk in der Entwicklung zeitgenössischen Bewusstseins von einer lediglich materie-und symptom-orientierten Haltung innerhalb der modernen Medizin mit ihren synthetischen Arznei-Mitteln hin zu einer mehr psychomatisch ausgerichteten holistischen Medizin auf natürlicher Grundlage, welche die existierende „Körper- Geist-Einheit“ mit einbezieht und natürlichen Heilmitteln aus Arznei-Pflanzen den Vorzug gibt.

Aroma-Therapie, Energie-Medizin, Heilung mit Schwingungen, Therapien am Subtil-Körper, Chakra-Methoden etc. geben uns die nächsten Schritte vor, zu verstehen, was es mit der Formel „Geist-über-Materie“ eigentlich auf sich hat: eine Erfahrung, welche ihrerseits von dem Primat des Bewusstseins ausgeht als dem Beweger von allem, das seinerseits tatsächlich schicksalsbestimmend ist für unser spirituelles sowie psycho-physiologisches Wohlergehen. Das schließt nichts weniger als die Anerkennung in unserem Denken mit ein, dass wir mehr als bloße physische Körper sind.

Mit einbeziehen mag es denn auch, dass wir den Begriff „Seele“ in beide Felder, in die moderne Wissenschaft sowohl als auch in die Medizin, wieder einführen müssen. Gleichzeitig mag dies die Existenz unzerstörbarer Energie-Felder innerhalb unserer selbst wie auch UM uns herum mit umfassen, die ihrerseits Ausdruck sind unserer Gedanken, Gefühle, Erinnerungen etc. Und darüber hinaus: dass wir tatsächlich verantwortlich sind für diese Felder, die ihrer Natur nach uns entweder heilen oder verunreinigen, anheben oder niederdrücken, entweder unserem eigenen Glück und unserer Umwelt zuträglich oder abträglich sind. Selbst die Wissenschaft ist sich heutzutage darin einig, dass wir, mehr als über Verbal-Austausch oder Körper-Sprache, mittels Schwingung oder energetischen Austausch miteinander kommunizieren – dass wir darüber hinaus dieses energetische Feld zu schützen haben und im Falle von Störung ihm beizukommen haben, um es anzuheben und zu stärken durch den rechten Zugang „von innen“, bevor es sich „somatisiert“ und in Richtung physischer Krankheit ausschlägt.


Geist über Materie

Für einen westlichen Geist bedeutet das Gesagte nichts weniger als einen Quanten-Sprung im Verstehen, tatsächlich sagt dies jedoch aus, dass wir dabei sind, den über ganze Zeitalter hinweg bestehenden Erkenntnis-Vorsprung östlicher Philosophie sowie der uralten Wissenschaften vom Heilen aufzuholen. Der indische Ayurveda oder die chinesische Medizin haben seit unvordenklichen Zeiten die kosmische Ganzheit des Patienten in ihren Zugang zum Heilen von Anfang an mit einbezogen, wobei sie immer wieder den Primat „subtiler“ Energien des Bewusstseins über die groben Energien heraus gehoben haben, wobei letztere nichts weiter als eine Kontraktion und Verdichtung der feineren, unmanifesten Ebenen des Lebens darstellen. Gemäß der chinesischen Medizin bedeutet Krankheit eine Störung der inneren „Harmonie unter den Himmeln“, was demzufolge eine gemeinsame Verantwortung mit einschließt, unterschiedliche Zugangswege zum Heilen anzuwenden – einschließlich des psycho-spirituellen – um das Gleichgewicht im System des Patienten wieder herzustellen.

Der Ayurveda benutzt das Word „kosha“ ( „Gefäß“ ) für die Bezeichnung der „Hüllen“ oder Energie-Körper, die das individuelle Leben ausmachen, wohl verstanden: Leben, angefangen vom grob-materiellen “Nahrungs-Körper“ ( annamaya kosha ), vom Westen oft missverständlich als die Totalität von Leben betrachtet, über die subtilen energetischen Körper ( pranamaya kosha etc. ) bis hin zum feinsten „Seligkeits-Körper“ ( annadamaya kosha ). Die Abspaltung von Seligkeit durch Verletzung von Natur-Gesetzen ist nach dem Ayurveda der erste Schritt heraus aus dem Kreis unserer Gesundheit. Charaka, der erste berühmte Ayurveda- Arzt, der vor einigen tausend Jahren lebte, geht davon aus, dass „pragyaparadh“, der „Irrtum des Intellekts“ oder der „Irrtum im Verstehen“, in unserem Wollen und Erinnern, die Primär-Ursach von Krankheiten ausmacht.

Von hier aus ist es nur ein kleiner Schritt für uns, anzuerkennen, dass wir es tatsächlich selber sind, die unser Glück und unsere Gesundheit erhalten oder zerstören.Wohlergehen oder Krankheit nimmt die Stellung ein, Funktion unserer eigenen emotionalen und kognitiven Intelligenz zu sein: indem ihr eure Emotionen und Wünsche verstoffwechselt, den Rahmen eures Verständnisses der zahlreichen Lebensprozesse erweitert, euren evolutionären Pfad oder „dharma“ erkennt, indem ihr euch erinnert ( und vergesst und vergebt ) sollt ihr euch eines langen Lebens ( sanskrit: „Ayus“ ) und Glückes in Richtung Seligkeit erfreuen, ihr „Söhne der Unsterblichkeit“, wie der Ayurveda sich an die menschliche Rasse wendet.


Energie ist Freude

Was für ein Programm! Als Student erinnere ich mich an häufige Diskussionen darüber, ob die eine oder andere Kultur oder „Mentalität“ als glücklicher im Vergleich mit einer anderen angesehen werden könne. Wir gelangten zu dem Schluss, dass der Begriff Glück sich allein auf das Subjekt beziehen ließe, und dass schließlich niemand glücklicher sei als ein irgendein anderer. Ich muss zugeben, dass Heilpflanzen und ätherische Öle eine wesentliche Rolle gespielt haben, mehr von den geheimen Bereichen von Seligkeit innerhalb der menschlichen Seele zu verstehen und zu erfahren. „ Energie ist Freude“, sagt William Blake, der berühmte englische Dichter. Das ist eine tiefe Wahrheit, vor allem, wenn wir uns die verborgenen Energien unseres Geistes und Körpers anschauen, so wie wir sie innerhalb von tiefer Meditation und in Einheit mit der Natur erfahren können – oder innerhalb einer liebevollen Aroma-Massage mit dem Segen unserer Helfer und Freunde seit Ewigkeit, den Heilpflanzen.

Die chinesische Medizin stellt fest, dass es weniger Kriege gäbe, wenn die Menschen sich gegenseitig häufiger massieren würden. Montagu oder Liedloff haben über diejenigen geschrieben, die, in Ermangelung von liebevoller Berührung in ihrer frühen Kindheit, zu den typischen Vertreter jener zeitgenössischen neurotischen, schizoiden Persönlichkeiten gerieten, welche dann in ihrer furchterregend-aggressiven Sub-Struktur ihren Durst nach einer Berührung offenbarten, der bei ihnen nie gestillt worden war. Im 19. Jahrhundert war die Sterblichkeitsrate kleiner Kinder in Waisenhäusern extrem hoch. Letzteres verdankte sich nicht einem Mangel an Hygiene, sondern dem Umstand, dass die kleinen Seelen nicht genügend umsorgt, gewiegt, berührt – geliebt wurden. Was für erstaunliche Wunder können wir heute bereiten, indem wir ätherische Öle in Verbindung mit einer liebevollen Massage uns nahe stehenden Menschen – oder uns selbst…. angedeihen lassen.

Es scheint, dass wir uns auf einen Wechsel im kollektiven Verständnis hin bewegen, was unseren Bedarf nach einer reinen heilenden Berührung anbelangt. Aggression und widernatürliche Verhaltensweisen haben innerhalb des täglichen Lebens derart zugenommen, dass es schon fast schwierig anmutet, dass ein Mensch heute unbeschadet überlebt. Unsere Kultur schreit nach einer Rückkehr zur Natur, zur Stille, zur Spiritualität, zu unserem gottgegebenen Naturrecht auf Seligkeit. Viele der heutigen Pioniere unserer Kultur – jene, welche die Botschaft von einem neuen Verständnis und Umgang miteinander hinaus in die Welt tragen – sind heute damit beschäftigt, neue profane Rituale zu entwickeln, mit wachsender Begeisterung den Zauber zu zelebrieren, der in einer der engsten Begegnungen besteht, derer sich menschliche Wesen miteinander erfreuen können: die „ mystische Einheit“ innerhalb eines Vorganges von „berühren und heilen“ mit aromatischen Ölen.


Riechen und Berühren

Die Wiederentdeckung unseres Geruchssinnes in Begleitung einer wachsenden Wertschätzung natürlicher Düfte gegenüber unnatürlichen im Rahmen der Aroma-Therapie geht Hand in Hand mit der Wiederentdeckung unseres Tastsinnes. Im übertragenen Sinn lässt sich behaupten, dass etwas unseren Geruchssinn ansprechen muss, um uns zu berühren. Selbst die Spermien bewegen sich mittels Geruchssinn durch den Uterus, bevor sie mit der Eizelle in „Berührung“ kommen. Der Riechkolben hat innerhalb der Säugetiere außerordentlich zu deren Entwicklung von Sensitivität und Emotionen beigetragen. Gefühle und Zuneigung basieren in hohem Grade auf positiver „Rezeption“ jener Millionen von Substanzen, welche unsere Rezepor-Zellen innerhalb der Nase ( hoffentlich ) als angenehm ausmachen. Innerhalb einer Aroma-Massage werden die „Vorder- und Hintertüren“ des zentralen Nervensystems gleichzeitig mittels „Duft“ und „Berührung“ aufgeschlossen, indem sie eine unglaubliche Symphonie neuronaler Verbindungen innerhalb von Gehirn, Hirnstamm unsd Rückenmark auslösen und damit auf beeindruckende Weise „glückliche“ Neuro-Transmitter ausschütten: Licht und Wärme werfen sie auf das „erfrorene“ Bild jenes Gottes und jener Göttin in uns, die berufen sind, die Stauungen und Metastasen innerhalb unserer „kleshas“ oder Lebens-Traumata, wie der Ayurveda sie bezeichnet, zu mobilisieren und in einen Ozean vorbewusster Seligkeit einzuschmelzen, wo „Mutter zu Hause“ ist und es das “verlorene Paradies“ nicht mehr gibt. Nirgends wo sonst vermögen ätherische Öle ihre vollen therapeutischen Energien besser entfalten als mittels einer Aroma-Massage innerhalb eines reinen, spirituellen Rahmens unter einem liebevolen Herzschlag. Jeglicher Zorn, Furcht, jedes rationale Problem kann so „weggestrichen“ werden mit Hilfe jener mächtigen Botenstoffe, die aus dem Herzen der Natur heraus destilliert worden sind.


Pflanzen-Bewusstsein ist alt

Als die Natur mit dem Thema der ätherischen Öle innerhalb der Nadelbäume vor gut 200 Millionen Jahren auf den Plan trat, war die Spezies Mensch auf diesem Planeten noch nicht vertreten. Aromatische Stoffe fanden ihren Einsatz innerhalb der Pflanzen-Welt, um sich gegen die wachsende Zahl von Keimen zur Wehr zu setzen und sich gleichzeitig in ihrer einzigartigen Identität territorial abzugrenzen. Im spirituellen Sinn jedoch begegnen wir den ersten Terpene-Molekülen als dem Versprechen einer künftigen feierlichen Verbindung zwischen Pflanze und Mensch. Von hier aus startete die kosmische Kraft „aromatischen Lichts“ ihren Quanten-Tanz durch die endlose Kette ständig neuer und komplexerer Formen pflanzlichen Lebens bis hin zu jenem Punkt, an dem eine volle Palette von „Farben“ verwirklicht war und das gesamte Spektrum pflanzlichen und menschlichen Lebens einander zu berühren und zu nähren vermochte.

Pflanzen-Bewusstsein ist alt. Ein Blick auf Pflanzen bedeutet eine Rückschau auf einen Zeitraum von hunderten von Millionen Jahren urtümlicher universaler Intelligenz. Es erfüllt uns mit Ehrfurcht, wenn wir uns erinnern, wieviel Zeit die Natur investiert hat, um so etwas wie Lavendel, Rosmarin, Thymian oder Jasmin erscheinen zu lassen. Es ist zeitbewährte Heilkunst, Weisheit der Erde in Verbindung mit der Weisheit des Kosmos. Pflanzen experimentierten mit den Elementen und mit physischer Manifestation lange, bevor wir auf dergleichen auf dem Planeten taten. Der Rig-Veda, der älteste Text der Menschheit, bezeugt, dass Pflanzen vom Himmel in das materielle Dasein, dem göttlichen Lebensplan gemäß, herab gesandt wurden im Dienste der höheren Spezies von Tieren und Menschen. Sie bereiteten den Weg vor… Chlorophyll, das mächtigste Molekül auf Erden, hatte die Aufgabe, unter dem Einfluss hoher Energien des ultravioletten Lichts Kohlendioxid in Kohlenstoff und Sauerstoff aufzubrechen, was nicht nur die Grundlage für unseren Atemvorgang sicherte, sondern für das gesamte organische Leben auf Erden. Das konnte anfangs einzig in den Ozeanen vonstatten gehen, weil auf den Kontinenten auf Grund von Vulkantätigkeiten ununterbrochen Methan, Ammoniak und Kohlendioxid in eine Atmosphäre entlassen wurden, die vom ultravioletten Licht in einer derartigen Intensität durchsättigt war, dass das Festland seinerseits unbewohnbar und unfruchbar blieb. Für die Eroberung des Landes durch die Pflanzen bedurfte es eines langen Zeitraumes. Ihre intelligente Anpassung und Geduld jedoch trug schließlich den Sieg davon.

Pflanzen-Weisheit ermöglichte und nährte menschliches und tierisches Leben von Ewigkeit an und versorgte alle von jeher mit Nahrung, Schutz, Kleidung, Heilmitteln, und weit darüber hinaus. Mit der passiven Art ihrer liebevollen Fürsorge legen Pflanzen eine Anmut und Schönheit an den Tag, an der es uns Menschen oft genug mangelt. Sie sind in der Tat Botschafter von drüben, verbunden mit den engelhaften oder göttlichen Energien des Universums – was wir ihnen schulden, ist Dankbarkeit, unsere Liebe im Austausch und – aktuell – eine ökologische Ethik.

Zwischen dem machtvollen phenolischen „Rot“ oder den „inkarnierten“ Frequenzen des Oregano-Öls and dem „diskarnierenden“ ketonischen „blauen“ Frequenzen des Salbei-Öls schwingen zahllose Geheimnisse des evolutionären Lebens-Plans. Die aromatischen Regenbogen-Farben der Heilpflanzen und ihrer ätherischen Öle machen das Unsichtbare sichtbar, offenbaren Muster an Energien, Geschmacks- und Duft- Varianten, welche ihrerseits in direkter Verbindung stehen mit den mannigfaltigen heilerischen Wirkungen – Kräfte, die wir immer noch tiefer zu durchdringen und umfassender zu verstehen haben. Ihre Verbindung mit den Regenbogen-Farben der menschlichen Subtil-Energien erscheint offensichtlich, und doch „kratzen“ wir bislang lediglich an der „Oberfläche“ eines tieferen Verständnisses von dem, was allein eine authentische Erfahrung mittels Resonanz und intuitive Einheit oder „Sehen“ einmal entschleiern wird.


„Die Wurzeln dieses Baumes wachsen im Himmel“

Das Verständnis der subtileren und demzufolge mächtigeren Lebens-Schichten innerhalb des Universums gibt den Schlüssel her, die vielen geheimen Sprachen der Pflanzen „aufzuschließen“. Es wird der menschlichen Spezies – vielleicht zum ersten mal im Laufe ihrer Geschichte – die Möglichkeit an die Hand geben, eine neue Art von „Verschmelzung durch Wissen“ mit dem Pflanzen-Reich herzustellen, und so dem UNIVERSALEN Geist näher zu kommen, der alle Lebenskräfte, in den Pflanzen wie im Menschen, gleichzeitig lenkt.

Die Rishis oder einstigen „Seher“ der Vedischen Zivilisation nannten die Pflanzen „Oshadhi“, was so viel heißt wie „Träger oder Empfänger von Licht-Energie“ ( Ojas ) oder auch „Gefäße der Umwandlung von Licht“. Das ist eine wunderbare bildliche Vorstellung. Nicht allein, dass Pflanzen die Batterien des Sonnenlichts mit seinem vollen Spektrum nutzen, einschließlich seiner lebenswichtigen Infrarot- und Ultraviolett-Strahlen ( und darüber hinaus ), für ihre Photo-Synthese, sondern darüber hinaus transformieren sie auch das Licht von Mond und Sternen und das all-durchdringende, unsichtbare kosmische Licht „göttlicher Intelligenz“ – das „agni-vaishvanara“ des Rig-Veda – in die Ergien der Aura oder Bio-Photonen, ein Vorgang, den wir als menschliche Wesen in unserer Zeit erst langsam zu verstehen beginnen.

Materie und Energie-Felder verbinden sich miteinander innnerhalb aller lebender Strukturen. Sie stellen die komplementären all-gegenwärtigen Pole der Schöpfung und allen Seins dar, das Yin und das Yang, die Prakriti und den Purusha ( Veda ), Natur und Geist. Der moderne Mensch ist dabei, das verborgene Glied zwischen diesen beiden zu entdecken, er selbst mehr als je inkarniert – und mehr als je dabei, kollektiv seine Wurzeln auszubreiten in die subtileren Bereiche der Schöpfung und darüber hinaus. Ja, „die Wurzeln diese Baumes wachsen im Himmel“, wie es der Rig-Veda erklärt. Der Baum ist unsere eigene subtile Lebenskraft, unser Subtil-Körper, dessen Zweige sich wie ein „umgekehrter Baum“ in die cerebro-spinale Schwingungs- Intelligenz hinein ausbreiten – es ist das kosmische Wesen Mensch, auf das hin wir angelegt sind und das wir werden sollen.

Pflanzen genießen den Vorteil, dass sie sich in einer äußerst harmonischen Weise von diesen kosmischen Schwingungen „ernähren“ und dieselben in die Welt abstrahlen.

Ihre ätherischen Öle sind konzentrierte Energie-Träger und Boten jener mächtigen universalen „Kraft-Pflanze“, welche alles Leben aus einem unsichtbaren Licht-Speicher heraus speist, unerschöpflich für alle Ewigkeit. Menschliche Liebe als bester Ausdruck dieses Lichtes auf Erden entdeckt, wie sie durch eine subtile energetische Massage wesentlich verstärkt zu werden vermag, um sich wieder mit dem inneren Licht universaler Liebe zu verbinden und so den Abgrund zu überbrücken zwischen Materie und Energie, Form und Formlosigkeit, „oben und unten“…

… dabei zu helfen, sich einander an den Ufern der Getrenntheit zu begegnen für Augenblicke von Einheit und Seligkeit.

2 Kommentare

  1. Ursula Y. Schröder, Psychotherapie HPG, Yoga und Psychologie 4. Januar 2018
  2. Eva-Maria 21. Februar 2018

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