Verabschiede den Winterblues mit ätherischen Ölen

Verabschiede den Winterblues mit ätherischen Ölen

In der kalten Jahreszeit und dem wenigen Sonnenlicht haben viele von uns mit Stimmungstiefs und melancholischen Gefühlen zu kämpfen. Gehörst du auch zu den Menschen, die sich während des Winters unmotiviert fühlen und sich wünschen den ganzen Tag unter der Bettdecke eingekuschelt zu verbringen?
 
Diese Gefühlslage hat ihren Ursprung unter anderem durch das fehlende Vitamin D, dass aufgrund des wenigen Sonnenlichts nicht ausreichend im Körper gebildet werden kann... Sicher fragst du dich jetzt, was du dagegen tun kannst und wir freuen uns dir heute die Lösung der Aromatherapie für den Winterblues vorzustellen...

 Doch wie genau können ätherische Öle unsere Emotion transformieren?

Wenn man den Duft eines ätherischen Öls einatmet, wandern die Duftmoleküle die Nase hoch, bis sie von den olfaktorischen Membranen innerhalb der nasalen Nervenbahnen registriert werden. Die Duftmoleküle stimulieren diese Leitungsbahnen der Nervenzellen und lösen elektrische Impulse aus, welche dann an das olfaktorische Zentrum im Gehirn weiter geleitet werden. Von diesem Riechzentrum aus gelangen dann besagte Impulse zum limbischen System, welches man oft als unser emotionales Kontrollzentrum betrachtet, denn es ist direkt mit jenen Teilen des Gehirns verbunden, welche Herzschlag, Blutdruck, Atem, Gedächtnis, Stress-Level und hormonelles Gleichgewicht kontrollieren.

Hast du nicht auch schon einmal bemerkt, wie ein gewisser Duft Erinnerungen und Emotionen auslöst, bevor du dir dessen bewusst bist? Wenn wir riechen reagieren wir, bevor wir denken… Alle anderen physischen Sinne werden durch Reizleitungsbahnen über den Thalamus geschaltet, der als Hirnschalter funktioniert, indem er die sensorischen Reize an die Hirnrinde und andere Hirnareale weiter leitet (dem bewussten Denkzentrum).

 Das Wort „Emotionen“ kann man mit „Energie-in-Bewegung“ übersetzen. Emotion sind energetische Bewegung in unserem Körper. Diese emotionale Energie feuert in der Tat mit höherer Geschwindigkeit als unser Denken. Gedanken und Bilder mögen Sekunden oder Minuten brauchen, um eine Erinnerung auszulösen, wohingegen ein Duftreiz einen Gedächtnisimpuls innerhalb von Millisekunden zu triggern vermag…

Welche ätherische Öle sind besonders empfehlenswert?

Besonders stimmungsaufhellend sind alle Zitrusöle (Bergamotte, Orange süß, Mandarine etc). Sie heben allein durch das Einatmen unsere Stimmung, helfen beim Konzentrieren, motivieren und geben uns die Leichtigkeit und Lebensfreude des Sommers wieder.

Die Biochemie des Sonnenlichts spielt eine herausragende Rolle innerhalb der Öle der Zitrus-Gruppe, denn diese speichern das Sonnenlicht in sich und dies (ziemlich ungewöhnlich in der Natur) bis in die Mitte des Winters hinein.

Wer sich etwas detaillierter für die Wirkungsweise von Zitrusölen an Hand des Beispiels von Bergamotte und Neroli interessiert ist herzlich eingeladen, sich diesen Blogbeitrag von Dr. Malte Hozzel durchzulesen:

Bergamotte – Sonnenjuwel des Glücks

Wie wende ich Zitrusöle am besten an?

Anwenden kannst diese Öle ganz einfach in einem Diffuser oder in einem Riechfläschchen. Eine weitere Option ist das Raumspray „Happy“, welches ein Mix aus Zitrusölen ist.

Auch das Orangenblütenwasser (in Fachkreisen Nerolihydrolat genannt), macht sich super als stimmungsaufhellendes Körperspray und kann außerdem so manche Speisen und Drinks verfeinern.

Ein paar Anmerkungen zum Schluss:

Wenn wir beobachten, was im Herbst und Winter mit der Natur passiert, wie sie sich verändert und wandelt, können wir sie als Inspiration nehmen… Der Herbst ist vom Farbwechsel der Blätter, von Wind und Regen geprägt... im Wechsel mit plötzlichem Sonnenschein… als Vorbereitung auf den Winter...  um schlussendlich wieder in aller Schönheit aufblühen zu können…

 Was bedeutet das für uns?

Auch wir können die kalte Jahreszeit dafür nutzen, um in uns anzukommen, in uns die Stille und Kraft zu finden… Helfer können hierbei Meditationen oder das Führen eines Journals zum Reflektieren und Loslassen der Emotionen sein… beides lässt sich super mit ätherischen Ölen kombinieren.

 Duftmeditation:

Verbinde dich vor deiner Meditation mit deiner Intuition und greif dir ein ätherisches Öl aus deinem Aromatherapie-Set heraus. Vertraue dir und deinem Bauchgefühl. Dies ist dann das Öl für die Arbeit während deiner Aroma-Meditation.

Lass dich an einem ruhigen und friedlichen Platz nieder. Benetze einen Duftstreifen oder ein kleines Tuch mit ein paar Tropfen des von dir gewählten Öls. Schließe deine Augen und lenke deine Aufmerksamkeit ungefähr eine Minute lang auf deinen Atem, um deinen Geist zu beruhigen. Sobald sich das Gefühl der Entspannung ausbreitet, beginne, den Duft deines Öls einzuatmen. Lass dich von dem wunderbaren Aroma durchdringen und beobachte, was in deinem Körper und mit deinen Emotionen passiert. Versuche nicht zu analysieren – sei einfach im Augenblick und lass alles los. Die Kraft des Öls nimmt sich deiner an und hilft dir dabei, alles unnötige aufzulösen.

 Praktiziere diese Meditation 5-10 Minuten lang und ruhe dich dann aus. Du kannst deine Erfahrung in dein Aroma-Tagebuch eintragen. Du kannst diese Meditation üben so oft du möchtest – mit dem selben oder einem anderen ätherischen Öl.

Wir hoffen sehr, dass dir dieser Blogbeitrag gefallen hat und dir die Tür zu der faszinierenden Wirkungsweise der ätherischen Öle ein wenig öffnen konnte… dieser Blogpost wurde ursprünglich in einer Kooperation mit Ailyn Moser geschrieben...

 

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