Antimikrobielle Wirkungen ätherischer Öle

Von Dr. Malte Hozzel

Ätherische Öle sind von Seiten wissenschaftlicher Forschung und Medizin im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte einer mikroskopischen Betrachtung unterworfen worden. Der Grund dafür ist, dass ihnen eine ungeheure Wirkkraft innewohnt im Kampf gegen unterschiedliche pathogene Keime, was sowohl Pilze, Bakterien und sogar Viren miteinschließt, welche sich im Einsatz herkömmlicher Mittel modernen allopathischen Gebrauchs als mehr oder weniger resistent erwiesen haben gegenüber einem breiten Band von Antibiotika.

Zahlreiche Wissenschaftler und Ärzte haben innerhalb ihrer Publikationen den Vorteil eines, wie sie es nennen, „eu-biotischen“ Zugangs der medizinischen Aroma-Therapie dem allopathischen oder antibiotischen Eingriff westlicher Medizin gegenübergestellt. Hingewiesen haben sie auf die komplexe Wirkungsweise aromatischer Moleküle im Hinblick auf Keime, auf das Milieu und das Immunsystem im Allgemeinen gegenüber den extrem eingeschränkten antimikrobiellen Eigenschaften chemischer Waffen hinsichtlich ihrer zahllos unerwünschten Nebeneffekte.

Die Kurve der weltweiten Resistenz gegenüber Antibiotika ist zunehmend am Steigen, mit dem Ergebnis, dass herkömmliche Behandlungsmethoden ihre Wirksamkeit mehr und mehr einbüßen.
Das methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) fällt in diesem Zusammenhang besonders auf mit seinem weitreichenden Anteil an dieser hilflosen Situation.

„Quorum sensing“ Bakterien (eine subtile Fähigkeit von Bakterien, miteinander zu kommunizieren) – das wissen wir heute – benutzen ihre eigene Sprache im Rahmen ihrer Strategien, toxische Moleküle frei zu setzen, welche ihrerseits in der Lage sind, das Immunsystem zu schwächen und eine Anzahl von Geweben erheblich zu schädigen. Sie sind hochgradig für die Mortalität verantwortlich – mit herkömmlichen Antibiotika sind sie nur schwer zu neutralisieren.

In Wahrheit ist die Resistenz gegenüber Antibiotika als solche nicht ein völlig neues Phänomen, sondern eher ist es dem dramatisch anwachsenden übermäßigen Gebrauch von Antibiotika geschuldet, dass sich pathogene Keime in einer auffälligen Anzahl zunehmend vermehren, welche dann ihrerseits im Lauf der vergangenen Jahre ihr eigenes Abwehrsystem entwickelten gegenüber den maßgeblichen antibiotischen Substanzen.

Doch WARUM – wenn wir schon von einem „Krieg“ zwischen Menschen und Bakterien reden (was auch immer dessen evolutionäre „Nebenwirkungen“ beinhalten mögen) – ja, WARUM glauben wir immer noch, dass der Feind nicht in der Lage wäre, sein eigenes Abwehrsystem zu entwickeln (wenn er es nicht schon seit langem entwickelt hat), solange wir immer noch dieselben Waffen einsetzen?

„Ätherische Öle vermochten den tödlichen Krankenhaus-Erreger MRSA „superbug“ zu eliminieren, wie Wissenschaftler vor nicht allzu langer Zeit aufgezeigt haben. An der Universität von Manchester analysierten Forscher drei ätherische Öle, welche ihrerseits die methicillin-resistenten Bakterien Staphylococcus aureus und Escherichia coli in zwei Minuten zu eliminieren vermochten. Einer der an dieser Forschung beteiligten Wissenschaftler betonte, dass man davon ausgehen darf, dass eine „angenehmere“ Inhalation-Therapie mit diesen Ölen eine wesentlich höhere Erfolgsrate für sich verbuchen wird als jede gängige Behandlung, deren Wirkung lediglich in ungefähr 50% der behandelten Fälle greift. Wir gehen davon aus, dass unsere Entdeckung den Kampf gegen das methicillin-resistente Staphylococcus aureus und andere Schädlinge revolutionieren könnte.“

(Cf. http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/4116053.stm)

Sind diese Entdeckungen völlig neu für uns?

Tatsächlich ist das Thema ätherischer Öle im Hinblick auf ihre antibakterielle Wirksamkeit wesentlich älter, als wir annehmen. Einzig dem allmächtigen Einfluss der modernen allopathischen Medizin (mit ihren bekannten rührigen Interessengruppen und Lobbys im Hintergrund) ist es zu verdanken, dass wir einfach vorzogen, die Tatsache zu ignorieren, dass die Natur ihre eigenen Strategien bereits seit Millionen von Jahren im Kampf gegen Schädlinge entwickelt hat. „Anti-mikrobieller Krieg“ – wenn wir es so nennen wollen – ist sicherlich so alt, wie es Pflanzen auf diesem Planeten gibt.

Wenn Pflanzen mittels ätherischer Öle in der Lage sind, sich selbst gegen Parasiten, Pilze, Bakterien, Viren ect. zu verteidigen, wenn sie in der Lage sind, mit ihrer Hilfe untereinander zu kommunizieren, Bestäuber anzulocken, sich gegen Hitze zu schützen und sich selbst zu energetisieren, würde es doch seltsam anmuten, wenn wir unsererseits als menschliche Wesen nicht so weit gekommen wären, diese kostbare Gabe des Pflanzenreichs für unser eigenes Wohlergehen zu nutzen. Tatsächlich tun wir das schon lange.

Medizinpflanzen sind seit Urzeiten im Gebrauch – und viele dieser Pflanzen sind hochgradig ausgerüstet mit anti-mikrobiellen ätherischen Ölen. Aroma-Therapie ist lediglich die moderne Variante einer uralten Pflanzenmedizin in ihrer kompaktesten Form. Sie nutzt die machtvolle Energie und Biochemie zahlreicher auf der Erde vorkommender Medizinpflanzen für eine zeitgemäße Annäherung an das Thema „Heilen mit der Natur“. Von Vorteil ist es heute, dass wir Zugang haben zu einer regelrechten „Welt-Pharmakologie“ des Pflanzenreichs. Jedem steht heute das ethno-medizinische Wissen aus allen Kulturen zur Verfügung dank des einzigartigen Kulturaustausches quer über alle Kontinente hinweg.

Ätherische Öle, die unter den primären Heilmitteln rangieren, kann man heute in jeder beliebigen Stadt ausfindig machen – in Bioläden, Drogerien, Apotheken, im Internet etc.
Kann man sich vorstellen, wie viele grassierende Epidemien man hätte vermeiden können, wenn wir unsere eigene „Hausapotheke“ zur Verfügung gehabt hätten, ausgestattet mit den wichtigsten anti-viralen und antibakteriellen ätherischen Ölen, seien sie nun angewandt, um in der Luft zerstäubt, direkt auf die Haut aufgetragen oder oral verabreicht zu werden? Natürlich hat man in bestimmten Regionen Europas zeitweilig immer wieder auf Räucherungen, Einreibungen sowohl wie auch Pillen und ätherische Öle zurückgegriffen, dies alles auf der Grundlage von Medizinpflanzen – unglücklicherweise jedoch nicht systematisch genug.

Im frühen 16. Jahrhundert hat der berühmte Astrologe und Arzt Michel de Nostredame, bekannt als Nostradamus, ganze Dörfer mit ätherischen Ölen ausgeräuchert, indem er Aromapflanzen umhertrug, um der Pest Einhalt zu gebieten. Der „Schwarze Tod“ war nach seiner fürchterlichen Attacke auf den Kontinent Asien und den alten Kontinent im 14. Jahrhundert zurückgekehrt, als innerhalb einiger weniger Jahre an die hundert Millionen Menschen durch ihn dahingerafft wurden, was so viel bedeutet, dass 1/3 bis die Hälfte der europäischen Bevölkerung an diesem Übel seinerzeit zugrunde gegangen ist.

Oder die Grippe-Pandemie vor 100 Jahren: „500 Millionen Menschen auf der ganzen Welt wurden infiziert, einschließlich der entlegenen pazifischen Inseln und auch der Arktis, was zum Tode von 50-100 Millionen Menschen führte (3 bis 5 % der Weltbevölkerung), was sie zu einer der schlimmsten Naturkatastrophen in der menschlichen Geschichte machte.“(Wikipedia) Schwer vorzustellen, was geschehen wäre, wenn man die mächtigen anti-viralen Öle der modernen Aromatherapie der Allgemeinheit zugänglich gemacht hätte.

Oft fand man heraus, dass diejenigen, die im Verlauf der großen Pestwellen in Berührung mit aromatischen Medizinpflanzen oder ätherischen Ölen standen, sich als immun gegenüber der Krankheit erwiesen, während andere um sie herum massenweise dahingerafft wurden. Das betraf die Bauern und Arbeiter auf den Lavendel-Feldern in der Provence und jene Arbeiter in Grasse, welche die Lederhandschuhe und Taschen für die reichen Damen in italienischen Savoyen zu gerben pflegten, indem sie ätherische Öle benutzten, um das mit einem widerlichen Geruch behaftete raue Leder zu parfümieren – ohne Schaden entrannen sie der Plage – wohingegen ihre Herren wie die Fliegen massenweise umkamen!

Ausgehend von hier nahm die Parfüm-Industrie in Grasse im 17. Jahrhundert ihren Anfang. Das Parfümieren von Leder setzte, erstaunlich genug, ein neues Signal für die Wiedererweckung einer speziellen Pflanzenmedizin mit Hilfe von „Aromen“. Und dann traten die Wissenschaftler auf den Plan.

Ganze Forschungs-Wellen setzten vor über 100 Jahren ein

Insbesondere mit dem beginnenden 20. Jahrhundert trug eine beträchtliche Anzahl von Forschungsstudien in Frankreich die aufrüttelnden gesundheitlichen Wirkungen einer Anzahl von ätherischen Ölen in die Öffentlichkeit. Professor Griffon erforschte die antiseptischen Eigenschaften gewisser Mischungen von ätherischen Ölen, innerhalb derer Lemon-Öl eine Hauptrolle spielte. Morel und Rochaix wiesen nach, dass die verdunsteten Anteile von Lemon-Öl in der Lage sind, Keime zu neutralisieren, wie z.B.

  • den Meningokokken-Erreger (Meningitis, Blut-Vergiftung) innerhalb von 15 Minuten,
  • das Ebert-Bakterium (Typhus) in knapp 1 Stunde
  • den Pneumokokken-Erreger (Lungenentzündung etc.) in 1 – 3
  • den Staphylokokken- aureus-Erreger (Haut- und Atemwegs-Infektionen, Nahrungsmittel-Vergiftung) in 2 Stunden
  • den hämolytischen Streptokokken-Erreger (löst rote Blutzellen auf, Lungenentzündung, Blutvergiftung (Sepsis), Entzündung von Hirnhaut und Rückenmark (Meningitis) etc innerhalb von 3 – 12 Stunden.

Und jetzt, seit mehr als 1 bis 2 Jahrzehnten, bezeugen Forschungen weltweit z.B in ihrem Jahresforschungsbericht für 1996 berichten die Weber-State-Universitäten von 19 Ölen, welche eine hundertprozentige Erfolgsrate im Hinblick auf die Eliminierung des T7 Bakteriums aufwiesen, und von drei Ölen mit einer 100% igen Eliminierungs-Rate gegenüber dem Staphylococcus aureus-Bakterium. Dr. Jane Buckle hat in ihrem berühmten Buch „Klinische Aroma-Therapie – ätherische Öle in der Gesundheitsvorsorge“ zahlreiche Forschungsstudien der letzten 10 Jahre über die anti-mikrobiellen Wirkungen ätherischer Öle zusammengefasst.

Die Aroma-Therapie nutzt ätherische Öle, Träger-Öle und Hydrosole aus allen ethno-medizinischen Traditionen rund um den Globus. Wir können noch einmal betonen: zum ersten Mal in der Geschichte – und dass auch dank unserer modernen globalen Vernetzung – ruht der Zugang zu den traditionellen Heilschätzen der Welt in unseren Händen, viele von ihnen sogar in unserer eigenen Hausapotheke, alle zum Nutzen einer wirksamen Prävention und Selbstheilung.

In diesem Sinne können wir also für unsere eigene Gesundheit Verantwortung übernehmen und Wächter unseres eigenen persönlichen Wohlergehens werden. Eine einfache Untersuchung zahlreicher Krankheitsbeschwerden lässt sich heute an Hand laufender oder bereits erbrachter klinischer Forschung mittels hunderter wissenschaftlicher Daten belegen im Hinblick auf die Wirksamkeit ätherischer Öle. Kostbarer jedoch als jede wissenschaftliche Beglaubigung sind nach unserem Verständnis die unzähligen persönlichen Zeugnisse, die uns von Benutzern ätherischer Öle vorliegen. Letztere sollten das Fundament abgeben für den „corpus“ einer neuen aroma-therapeutischen Wissenschaft vom Heilen.

Einige weitere Beispiele für die Aroma-Therapie

  • Ein ätherisches Öl, Auszug aus Koriander-Samen, zeigt dramatische Ergebnisse in der Bekämpfung aller hauptsächlich nahrungsmittel- relevanten Bakterien, wie den pathogenen Formen von Escherichia coli und vielen anderen.
  • In Japan haben Ingenieure damit begonnen, Aroma-Systeme innerhalb neuer Gebäude zu integrieren. Düfte, wie z.B. Lavendel und Rosmarin, werden in Kunden-Bereiche geleitet, um Stress sowie eine mögliche bakterielle Kontamination beim Warten zu reduzieren.
  • Andere Forschungen haben aufgezeigt, dass die Diffusion von Rosmarin-Öl in Klassenzimmern die Gedächtnisleistung der betreffenden Untersuchungs-Gruppe bis zu 75% verbesserte.
  • Die wissenschaftliche Forschung weist eindeutig darauf hin, dass das ätherische Öl der Nelke hochgradig fungizid wirkt gegenüber allen getesteten Pilzarten, wie z.B. candida albicans, penicillium citrinum ect. und dazu auch noch stark antibakteriell wirkt – gleichzeitig stellt es das mächtigste Anti-Oxidanz innerhalb der Natur da!

Nelken-Essenz wurde allgemein als antibakteriell eingestuft. Die Universität von Bouenes Aires jedoch nahm sich die Zeit, die Bakterien- Arten genauer zu spezifizieren, welche das Nelkenöl vor allem anzugreifen vermag. Sie fanden heraus, dass Nelken-Essenz speziell seine Wirksamkeit entfaltet gegen:

  • Escherichia coli
  • gefolgt von Staphylococcus aureus
  • und Pseudomonas aeruginosa

Keimtötende Aktivität von Nelken Essenz (Eugenia caryophyllata). Nuñez L1, Aquino MD.
Bezogen auf all diese wichtigen Krankheiten, Haut-Infekte wie auch Lungenentzündung, ist Nelkenöl ein äußerst wichtiges Hilfsmittel im Hinblick auf die Prävention und Behandlung von Krankheiten.

Die Natur arbeitet synergistisch

Dank ihres reichen biochemischen Profils wirken ätherische Öle in vielerlei Richtungen. Genau dieser Aspekt ist es, welcher die ätherischen Öle so vielschichtig einsetzen lässt. Bakterien und Viren gelingt es einfach nicht, sich dem Einfluss einer derart mächtigen molekularen und energetischen Vielfalt zu widersetzen.

Pflanzen sind angewiesen auf diese Vielfalt, weil sie unablässig heftigen mikrobiellen Angriffen seitens ihrer Umwelt ausgesetzt sind. Ihre ätherischen Öle tauchen in vielfältigen synergistischen Mischungen auf. Jahraus jahrein einem beständigen, wenn auch nur geringfügigen Wechsel dank klimatischer Fluktuationen unterworfen, bieten sie, wie wir gesehen haben, eine perfekte Abwehr gegenüber einem breitem Band zahlreicher pathogener Angreifer. Das ist auch der Grund dafür, warum z.B. Pfefferminz-Öl gleichzeitig hilft gegen immunologische, neuronale Beschwerden und gleichzeitig bei Störungen von Leber, Haut, Kreislaufsystem, Verdauung, einschließlich der Psyche etc.

Rosen-Öl enthält bis zu 500 verschiedene Bestandteile. Lavendel nicht viel weniger. Jedes einzelne dieser Moleküle hat sich über unendliche Zeiträume hinweg entwickelt oder trat, was nicht auszuschließen ist, innerhalb der speziellen Alchemie während der Destillation in Erscheinung. Wir können der Natur vertrauen, dass sie am besten weiß, warum und wie. Diese innerlich angelegte Komplexität UND dieses Gleichgewicht biochemischer Komponenten ist einer der wesentlichen Aspekte, welcher die besonderen Heilwirkungen einer Arzneipflanze mitsamt ihrem ätherischen Öl definiert.

Ein altes persisches Sprichwort sagt: „die Rose ist das einzige, was du im Tode mit dir nehmen kannst, denn sie ist nicht von dieser Welt.“

Wir müssen mehr von den Geheimnissen der „Naturmedizin“ lernen – alles andere mag uns zu schweren Fehlern verleiten im Angesicht der kosmischen Gesetze vom Gleichgewicht und des Fortschritts innerhalb der Schöpfung. Das bedeutet auch: jeder einzelne der vielfältigen Bestandteile einer Arzneipflanze, nicht weniger als seiner ätherischen Öle, hat Anteil an ihren heilenden Eigenschaften. Das meint „natürlich“ und „holistisch“ im wahrsten Sinne des Wortes, im Gegensatz zu der „isolierenden“ Annäherung seitens der modernen Medizin mit ihren „eingleisig ausgerichteten Molekülen“ und ihrer besessenen Erforschung der sogenannten „aktive Bestandteile“. Es gibt ohnehin keine „passiven Bestandteile“, alle sind sie aus einem geheimnisvollen Grund miteinander verwoben. Indem man Bestandteile zu medizinischen Zwecken isoliert, mag sich die Büchse der Pandora öffnen – und stattdessen eine verrückte Medizin statt einer wirklichen Heilwissenschaft herauskommen.

Es besteht ein subtiles Gleichgewicht innerhalb der Anordnung biochemischer Komponenten, wie es in der unsichtbaren Hand von Mutter Natur in vollendeter Weise angelegt ist. Diese Komponenten spiegeln sich auch in allen Arten von Energien wider, welche die Arzneipflanzen mitsamt ihren ätherischen Ölen uns Menschen bereit zu stellen vermögen. Warum dieses erstaunlich komplexe Netzwerk so lange bewährter Heilimpulse vernachlässigen, welches über Millionen von Jahren ausgearbeitet wurde, nur weil man sich darauf versteift, „lineare“ chemische Drogen zu verschreiben?

Wenn wir die Medizin stärken wollen, so wäre es angelegen, wir würden unseren Blick eher auf ein besseres Verständnis der Biochemie innerhalb der Natur richten und eine tiefere Kenntnis der verborgenen Zusammenhänge zwischen Pflanze und Mensch entwickeln. Deren ungeheures Versprechen im Hinblick auf ein ganzheitliches Heilen ist einer der Schlüssel für einen Quantensprung innerhalb unserer menschlichen Kultur, welcher Hand in Hand geht mit der Intelligenz eines sich entwickelnden Universums.

Um mit einem netten Zeugnis abzuschließen:
Unser Freund Guy, welcher Bauer ist und uns oft zur Hand geht, wenn wir in unserem OSHADI Aromatherapy-Zentrum in der Hochprovence / Frankreich (www.oshadi-seminars.com) destillieren und Gruppen empfangen oder einweisen, beantwortete über eine längere Zeit hinweg nicht sein Telefon. Schließlich erreichten wir ihn und vernahmen schockiert seine äußerst schwache Stimme, was sehr ungewöhnlich für ihn war. Er teilte uns mit, dass er seit Tagen im Bett läge wegen einer ernsten Gastro-Enteritis oder dergleichen, begleitet von einem starken Durchfall als Symptom. Die Ärzte ihrerseits waren ratlos. Er nahm keine Speisen mehr zu sich. Wir griffen uns 5-6 ätherische Öle aus unserem Bestand und machten uns geradewegs mit dem Auto auf, eine Wegstunde entfernt von seinem Haus.

Tatsächlich war er nicht in guter Form – so hatte er noch nie ausgesehen. Mit seinem Alter von 77 Jahren erweckte er den Anschein, näher dem Tode als dem Leben zu sein. Ich bat ihn um einen kleinen Topf Honig und vermischte den Inhalt mit den Essenzen von Oregano, Thymian thymol, Bergsalbei, Zimtrinde, heiligem Basilikum, Tarragon ungefähr 3% ätherischer Öle, vermischt mit Honig (Nostradamus hätte das gemocht!).

Ich wies ihn an, stündlich seine Fingerspitze in die Mischung zu tauchen und diese abzulecken. Am nächsten Morgen rief er uns an, seine Stimme klang schon viel besser, und er teilte uns mit: „Das erste, was ich seit langem nicht mehr getan habe, ich bin zum Kühlschrank gegangen und habe mir mein Frühstück zubereitet, ich hatte wieder Hunger.“ Nach ein paar Tagen war er wieder vollständig hergestellt.

6 Kommentare

  1. Rita Tessaro 9. Oktober 2018
  2. joopk 10. Oktober 2018
  3. Beatrice Balke 23. Oktober 2018
    • Michael Seefluth 7. November 2018
  4. Niels Bünning 27. Oktober 2018
    • Michael Seefluth 7. November 2018

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